VDB Fördermitgliedschaft Lobbyarbeit

  • Hallo zusammen,


    Aktuell wirbt der VDB um Fördermitglieder. Ein Argument ist die Lobby Arbeit die er betreibt. Unter den aktuellen Bedingungen denke ich über eine Fördermitgliedschaft nach, wenn das tatsächlich was bringt. Wie sehr Ihr das?

    Gruß

    Tom

  • wenn das tatsächlich was bringt. Wie sehr Ihr das?

    Genau daran zweifle ich, wenn ich an die praktischen Erfahrungen mit FWR und diversen Aktionen denke und mir die Effizienz der

    Lobby Arbeit der Verbände so angucke.


    Ich zahle bereits Beiträge für drei Verbände - und sehe deren oberste Aufgabe nicht darin, darüber zu befinden, ob in einem Vorderlader eine Schrauben- statt einer Blattfeder verbaut sein darf und wie weit genau der Lochabstand der Knöpfe einer Schießjacke zu sein hat......


    Würden wir deutlich erfolgreicher sein und besser dastehen, wenn ich jetzt auch noch dem VDB was spende ?


    ::c.o.l)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen . . .

  • Ein schwieriges Thema das uns unweigerlich zu der Frage bringt ob es überhaupt erfolgreiche "Lobbyarbeit" im Bereich des - privaten - Legalwaffenbesitzes geben kann. Das würde nämlich voraussetzen, dass die Lobbyvertreter der Politik auch verständlich machen können warum es Sinn machen soll sich politisch für deren Ziele stark zu machen. Üblicherweise sind das dann Argumente wie die Schaffung bzw. Sicherung von Arbeitsplätzen, die Sicherung des (Wirtschafts-)Standorts Deutschland oder die Gewährleistung eines - leidlich - einheitlichen Sozialstandards. Der rein private Freizeitschütze - im weitesten Sinn also auch die Jäger - kann dagegen bestenfalls auf den Erhalt von - in den Augen vieler eher fragwürdigen - Traditionen pochen. Ganz davon zu schweigen, dass sich der Privatwaffenbesitzer bei der Politik ja im Regelfall in der Rolle eines Angeklagten befindet der sich ständig für sein Tun rechtfertigen muss. Solange es den Verbänden nicht gelingt aus der Rolle der Angeklagten und bestenfalls Bittsteller herauszutreten ist an eine auch nur ansatzweise erfolgreiche Lobbyarbeit wohl nicht zu denken. In dieser Hinsicht sehe ich tatsächlich den VDB - welcher ja noch eher das Thema Arbeitsplätze und Wirtschaft für sich verbuchen kann - noch am ehesten in der Lage sich auf diesem Parkett zu bewegen. Leider dürfte die Ausprägung dieses Wirtschaftszweigs in Deutschland - etwa im Vergleich zu den USA - von derart untergeordneter Bedeutsamkeit sein, dass die Politik kaum ein Problem damit haben dürfte ihn als Bauernopfer über die Klinge springen zu lassen. Wozu gibt es schließlich die Möglichkeit sich Umschulen zu lassen.....?

    Und ja... ich bin auch als Nichtgewerbetreibender inzwischen Mitglied im VDB. Wenn´s dereinst nix gebracht hat, ist man ja schnell wieder draußen und arm hat´s mich bis dahin auch nicht wirklich gemacht.

  • Dein Ansinnen ehrt dich tomtom001 .

    Wenn dir dein Gewissen sagt du solltest spenden,- dann nur zu. Ob du aus diesem Kreise hier Zustimmung erfährst, kommt wohl immer drauf an wen du fragst.


    Es gab hier in der jüngeren Vergangenheit noch einen Spendenaufruf im Forum der Geld einsammelte um das bereits verabschiedete Gesetz mit der Reglementierung von 10 Waffen auf gelbe Wbk. zu kippen. Eine Frau Triebel rührte dafür vielfach beklatscht die Werbetrommel. Informationen um den aktuellen Stand der Dinge blieb die Gute derweil einige Zeit später schuldig - soweit ich weiss bis heute.

    Habe da persönlich nichts anderes erwartet, so sehr ich Frau Triebel auch für ihr bis dato geleistetes Engagement achte.


    Den Kampf gegen Windmühlen gewinnt man nicht mit ein paar Spenden. Seien sie noch so edel gemeint. Aber, nur meine persönliche Meinung.


    Letztlich kann jeder für sein Geld so edel und klug sein wie er meint. Darum nicht falsch verstehn, nichts liegt mir ferner als dir dein edles Ansinnen auszureden.


    Was mich betrifft werde ich auch diesmal meine Brieftasche zulassen für eifrige Spenden "nur mal so". Ich unterstütze die Händler (die überwiegend im VDB organisiert sind) sehr gern wieder sobald unserer Rohre demnächst wieder rauchen dürfen - und Nachschub an Pulver, Geschossen und etlichem anderen Zubehör gebraucht wird.


    Eine persönliche Befürchtung zum Schluss noch: es wird kein Fehler sein mit seinen paar Gröschelchen wohl bedacht umzugehen. Denn wer denkst du kommt für die angehäuften Schulden auf die unser ach so toller Staat in jüngster Vergangenheit angehäuft hat. Du, ich und unseres Gleichen werden noch gemolken das uns hören und sehen vergeht. Aber, vielleicht ist dem auch nicht so - und alles kommt ganz anders. In dem Falle würde ich mich sehr freuen gehörig daneben gelegen zu haben, denn immer Alles allzu schwarz zu sehen, ist eigentlich nicht meine Sache.


    Horrido und Waidmannsheil. :sla:

    Mer muss och jünne künne.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Spendenaufruf im Forum der Geld einsammelte um das bereits verabschiedete Gesetz mit der Reglementierung von 10 Waffen auf gelbe Wbk. zu kippen. Eine Frau Triebel rührte dafür vielfach beklatscht die Werbetrommel. Informationen um den aktuellen Stand der Dinge blieb die Gute derweil einige Zeit später schuldig - soweit ich weiss bis heute.

    Richtig, ich hatte .. u.a. hier ... diesbezüglich mehrmals nach einem aktuellen Sachstand und dem Verbleib der gespendeten Gelder nachgefragt ... bis jetzt aber weder hier noch andernorts irgend eine Antwort erhalten.

    Was mich primär doch nachdenklich stimmt ... und auch ein stückweit ärgert. Könnte sie doch hier als Forumsmember durchaus mal kurz "Laut geben".

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • .......

    Den Kampf gegen Windmühlen gewinnt man nicht mit ein paar Spenden. Seien sie noch so edel gemeint. Aber, nur meine persönliche Meinung.

    ......

    Das ist definitiv richtig und aus den von mir ausgeführten Gründen gebe ich der "Lobbyarbeit" irgendwelcher Verbände ebenfalls wenig Aussicht auf Erfolg. Das Problem ist nur, dass wir für eine echte Beeinflussung des politischen Geschehens leider rd. 30 - 40 Jahre zu spät dran sind. "Wir" haben es nämlich - ganz im Gegensatz zu den Linken bzw. Grünen - schon vor langer Zeit einfach verbummelt uns mit unserem Anliegen in der Politik zu etablieren. Stichwort "Marsch durch die Instanzen". Die Grünen bzw. die Vertreter einer links-alternativen Politik ernten heute lediglich das was sie bereits Ende der 60´er Jahre gesäht hatten. Es kamen bereits häufiger die - eher als Witz gemeinten - Vorschläge den Grünen beizutreten und die Partei dann quasi von Innen heraus umzukrempeln. Klingt komisch, wäre aber tatsächlich das Einzige das uns den Hals noch retten könnte da es eben in Richtung einer echten politischen Teilhabe geht. Tja, und da DAS verm. keiner wirklich für sich beabsichtigt und es wohl auch kaum eine nennenswert große Gruppe von Jägern/Schützen/Sammlern geben dürfte die dieser Partei beitreten möchte um sich dann dort auch noch aktiv am politischen Meinungsbildungsprozess zu beteiligen ist nunmal "Spenden" das einzige verbliebene Mittel und wohl auch Ausdruck des Prinzips Hoffnung. Alternativ kann man natürlich auch rein gar nichts unternehmen und wenn dann in nicht allzu ferner Zukunft die Lichter ausgehen ist der persönliche Schaden nicht noch größer gewesen als er es dann ohnehin schon sein wird. Aber ja... das ist natürlich nur meine Meinung.

  • ist nunmal "Spenden" das einzige verbliebene Mittel und wohl auch Ausdruck des Prinzips Hoffnung.

    ... und dann erwarten, daß der bekannte "man" aktiv wird. weißt schon ... "man" könnte doch ...


    Vielleicht darf ich in dem Zusammenhang nochmal auf meinen Post hinweisen ...


    Schießen ohne Standaufsicht

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  • ... und dann erwarten, daß der bekannte "man" aktiv wird. weißt schon ... "man" könnte doch ...


    Vielleicht darf ich in dem Zusammenhang nochmal auf meinen Post hinweisen ...


    Schießen ohne Standaufsicht

    Tja, stimmt schon. Dafür sind sie natürlich aber auch ein Stück weit da.... die Verbände, Dachorganisationen, Parteien und andere ominösen Interessenvertretungen, denn genau DAFÜR kassieren die unsere Beiträge. Klar, alternativ heißt es "in die Hände spucken" - wie auch immer das im Einzelfall konkret aussehen mag. Aber dass DAS i.d.R. noch aussichtsloser ist zeigen ja div. Briefaktionen an div. Bundes- und Landtagsabgetrocknete die dann voller Tatendrang meistens kurz vor dem Super-GAU so gestartet werden....

    Aber letztlich streiten wir uns wohl um des Kaiser´s Bart. Der Drops ist gelutscht und eine wie auch immer geartete Aufholjagd hinsichtlich einer echten politschen Teilhabe wohl leider sinnlos.

  • Ich bin auch vom FWR und von PL enttäuscht. Beim FWR hätte man auf Grund dessen Struktur eigentlich von selbst darauf kommen können, dass das ein Papiertiger ist und auf eine engagierte Basis eigentlich gar keinen Bock hat, bei PL fehlt einfach die Professionalität. Wenn man eines von den ganzen Öko-Klima-NGOs etwas lernen kann, dann das, wie professionelles Lobbying funktioniert.
    Dazu bedarf es einer funktionierenden Organisation im Hintergrund und eine halbwegs vernünftige Ausstattung mit Finanzmitteln.
    Mit einem Euro im Monat oder wie bei der GRA für lau fehlt einem die von vornherein. 36 Euro bei VDB-Member ist zwar schon etwas mehr, ich bin aber auch bereit, deutlich mehr zu bezahlen, wenn hinten rum auch etwas rauskommt.
    Ich setze große und auch meine vielleicht letzte Waffenlobby-Hoffnung auf VDB-Member und werde die im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen, wo es nur geht. Wenn wir das jetzt nicht schaffen, endlich alle Waffenrechts-Leidtragenden unter einen Hut zu bekommen und unsere Schnittmenge wichtiger werten, als unsere Unterschiede, dann haben wir alle verloren und die Verbotspolitiker endgültig gewonnen.
    Ich weiß, ähnliches hat man auch schon vor Jahrzehnten übers FWR gehört und dann über FvLW und dann PL und was ich sonst noch an Rohrkrepierern vergessen habe. Aber der VDB muss nicht erst Strukturen aufbauen und Geldmittel eintreiben, vor allem kämpfen die angeschlossenen Händler und Büchsenmacher für die eigene Zukunft und nicht nur, wie die meisten von uns, für ihr Hobby.
    Das sind ganz andere Voraussetzungen und eine ganz andere Motivation dahinter und dadurch ist auch eine Präsenz in der Fläche vorhanden.

    Falls es jemanden interessiert, mein Artikel auf dem neuen blaulichtblog dazu:

    https://blaulichtblog.de/vdb-m…die-waffenlobby-fuer-alle

  • Wann war es jemals leicht an anderer Leute Geld zu kommen. Im vorliegendem Fall haben sich schon einige "Schüsse" in dieser Richtung, vermeintlich unserem Sinne, letztlich als Rohrkrepierer erwiesen. So vielversprechend die Ansätze mit Leuten wie Joachim Streitberger im Forum Waffenrecht anfänglich auch waren.


    Am guten Schluss hatte die breite Masse letzten Endes immer das Gefühl,: ausser Spesen - nix jewesen.


    Man nimmt sich gern Größen der Szene auf anderen Kontinenten zum Vorbild wie die NRA in den Staaten, ohne auch nur ansatzweise über die Anzahl an Leuten die zahlenmäßig dahinter stehn, geschweige denn über deren finanzielle Mittel zu verfügen. Und wir reden noch nicht über das Wichtigste: die breite Akzeptanz in großen Teilen der jeweiligen Gesellschaft.


    Wer wie meine Person schon seit mehreren Jahrzehnten den Schießsport mit allem drum und dran hierzulande betreibt, wird ein wenig skeptisch, wenn - mal wieder - 'ne Sau durchs Dorf getrieben wird die Spenden- bzw. Mitgliedsbeiträge einsammeln soll. Man stellt sich eben die Frage, was genau soll es denn diesmal bewirken??


    Mittelalte Indianer wie ich lassen sich nicht mehr so schnell für sowas begeistern. Vielleicht ein Fehler. Vielleicht ... auch nicht, und auch dieser Versuch geht wieder aus wie das berühmte Hornberger Schießen. Wir werden sehn.

    Mer muss och jünne künne.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Ich hab mal den Verband angeschrieben daß ich sehr enttäuscht bin daß es nach wie vor keine Rechtssicherheit für diejenigen gibt die eine Überptüfung der Sportschützeneignung zu erwarten haben . Da gibts nur Infos daß bei Neuwaffenerwerb dann die Coronaschießfreien Monate hintenanstehen. Keinerlei Info was bzg Sportschützen gilt die ihre 12 Schießtermine regelmäßig oder 18 bei 1 Monat aussetzen gelten... Hier in Bayern bin ich offiziell keine Sportschützin mehr wenn mich heute jmd überprüft... Im März2020 wars schießen verboten - ich ab als es erlaubt war jeden Termin der frei wahr wahrgenommen... Seit Nov wars eh nciht mehr erlaubt... Rein rechtlich bin ich keine Sportschützin mehr da ich kein 12/12 18/12 nachweisen kann ... Ich hab eine Email geschrieben und auf das Problem aufmerksam gemacht - die Alten die keine Schießnachweise bringen müssen schreiben nix - da reicht die Vereinsmitgliedschaft... Mich betriffts zwar nimmer da ich eh auswandere aber ich hab den Verband angeschrieben- nicht für mich - mir kanns egal sein - aber ich wollte Kritik loswerden daß ich es als nicht gut erwachte daß dort keinerlei Stellungnahme zu sehen ist...

  • ....... Mich betriffts zwar nimmer da ich eh auswandere .....

    Mein Neid ist Dir gewiss. Habe mir auch schon einen Wechsel in unser östliches Nachbarland überlegt, da ich diese Sprache spreche und dort auch eine Immobilie erwerben könnte. Leider zieht - mal wieder - meine Frau nicht mit.... ;(

  • . Habe mir auch schon einen Wechsel in unser östliches Nachbarland überlegt,

    Jepp .. grin-.) .. man ziehe freiwillig in ein Nachbarland, daß den Hass auf alles deutsche schon genetisch integriert hat. Sehr weise ... :/

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Wann war es jemals leicht an anderer Leute Geld zu kommen. Im vorliegendem Fall haben sich schon einige "Schüsse" in dieser Richtung, vermeintlich unserem Sinne, letztlich als Rohrkrepierer erwiesen. So vielversprechend die Ansätze mit Leuten wie Joachim Streitberger im Forum Waffenrecht anfänglich auch waren.


    Am guten Schluss hatte die breite Masse letzten Endes immer das Gefühl,: ausser Spesen - nix jewesen.

    Ich kann das zum Teil nachvollziehen, allerdings sollte man auch nicht Dritte dafür abstrafen, dass andere in der Vergangenheit mehr oder weniger erfolgversprechende Projekte in den Sand gesetzt haben.

    Warum ich mich für VDB-Member engagiere ist, dass ich zum ersten Mal das Gefühl habe, dass das Leute am Werk sind, die Lobbyarbeit nicht als etwas verstehen, das man nebenher als Hobby betreiben kann und wo sich die große Masse darauf verlässt, dass ein paar Einzelkämpfer irgend etwas auf die Beine stellen. Wo man dann vielleicht mal fünf Euro spendet oder eine Petition mitzeichnet und sich dann wieder zurücklehnt und am Ende auf die Verbände schimpft, weil die ja nichts tun.

    Seit ein paar Wochen bringe ich mich dort im Rahmen meiner Möglichkeiten ein und ich kann nur sagen, ich habe habe da ein verdammt gutes Gefühl.

    Wo es enden wird, weiß ich nicht. Aber das ist kein Grund, mich nicht auf den Weg zu machen.

  • Ich bin letzte Woche die VDB Mitgliedschaft eingegangen. Mag sein das ich da Blauäugig bin oder es ein wenig als Ausrede betrachte, weil ich selber wenig Zeit und Möglichkeiten habe, da etwas anderes zu unternehmen.


    Und ja, ich habe auch bei der Triebel Aktion gespendet und mir wenigstens irgendwas erhofft...


    Aber warum gleich von einem auf den anderen schließen. Wenn es "Widerstand" erzeugt und neue unpraktische und unsinnige Waffengesezte wenigstens erschwert, dann sind die knapp 38 EUR im Jahr wohl gut angelegt. Falls nicht, bin ich da schnell wieder raus.

  • Ich bin letzte Woche die VDB Mitgliedschaft eingegangen. Mag sein das ich da Blauäugig bin oder es ein wenig als Ausrede betrachte, weil ich selber wenig Zeit und Möglichkeiten habe, da etwas anderes zu unternehmen.


    Und ja, ich habe auch bei der Triebel Aktion gespendet und mir wenigstens irgendwas erhofft...

    Das ist nicht blauäugig. Wir müssen endlich mal Nägel mit Köpfen machen und jetzt haben wir endlich eine Organisation, die sich den Schuh anzieht und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellt und wo nicht die MItgliedsbeiträge fast komplett für die Betriebskosten aufgewendet werden müssen. Von daher ist das ein himmelweiter Unterschied, schon alleine von den Voraussetzungen, so etwas auf- und durchzuziehen.

    Beim Spendenaufruf der GRA musste man mich auch nicht zweimal bitten und das ist ja auch noch am Laufen. Da kommen m. W. nur ein Teil der Beschwerdeführer nicht aus den Puschen. Aber da ist die GRA der Ansprechpartner, mehr als das, was dort auf der Seite zu dem Thema steht, weiß ich auch nicht.

  • Ihr habt alle Recht, mit allem was ihr sagt. Dennoch glaube ich persönlich, dass wir uns auf diesem Wege niemals Gehör verschaffen werden, ganz gleich ob das Kind PL, FWR, GRA oder wie auch immer heißt.


    WENN man tatsächlich etwas für die Legalwaffenbesitz und die Freiheit in Deutschland machen wollen würde, dann müssten sich erst einmal die Sportverbände (DSB, BDMP, BDS und DSU) zu Ihren Mitgliedern und dem Legalwaffenbesitz bekennen. Sie müssten ferner aufhören, sich selbst zu bekämpfen und zu glauben, dass jedes Mitglied welches der andere verliert, ein eigenen Gewinn darstellt. Sie müssten sich vielmehr gemeinsam und ganz allgemein für das Ziel "Schießsport in Deutschland" einsetzen. Der BDS nicht gegen den BDMP kämpfen und der DSB alles unterschreiben, was die Politik wünscht, wenn es nur nicht gegen LG und Lichtpunkt, sowie die eine oder andere olympische Disziplin geht. Wäre das der Fall, dann könnten die zusammen schon ganz anders auftreten, als jeder für sich als kleines, belächeltes Licht.


    Wenn man dann einen Schritt weitergeht, die nächsten Verbände wie die Jägerschaften oder den VDB ebenfalls auf das Ziel mit zu vereinen, dann hätten wir eine Lobby und dann wäre es der Politik auch nicht mehr leicht, Regeln gegen einzelne, schwache zu erlassen um selbst populistischen Vorteil daraus zu ziehen. Mit der NRA kann sich die Politik das nicht erlauben.....aber das scheinen die Verbände nicht zu begreifen. Und damit meine ich ausdrücklich ALLE der o.g. Organisationen.


    Gruß

    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • WENN man tatsächlich etwas für die Legalwaffenbesitz und die Freiheit in Deutschland machen wollen würde, dann müssten sich erst einmal die Sportverbände (DSB, BDMP, BDS und DSU) zu Ihren Mitgliedern und dem Legalwaffenbesitz bekennen. Sie müssten ferner aufhören, sich selbst zu bekämpfen und zu glauben, dass jedes Mitglied welches der andere verliert, ein eigenen Gewinn darstellt. Sie müssten sich vielmehr gemeinsam und ganz allgemein für das Ziel "Schießsport in Deutschland" einsetzen. Der BDS nicht gegen den BDMP kämpfen und der DSB alles unterschreiben, was die Politik wünscht, wenn es nur nicht gegen LG und Lichtpunkt, sowie die eine oder andere olympische Disziplin geht. Wäre das der Fall, dann könnten die zusammen schon ganz anders auftreten, als jeder für sich als kleines, belächeltes Licht.


    Und genau das wird nicht passieren. Jeder hält seinen eigenen Bauchnabel für das Zentrum der Galaxie. Zu warten, ob die vielleicht irgendwann mal aus den Puschen kommen, ist verlorene Lebenszeit.

    Aus diesem Grund richtet sich vdb-member ja auch an alle vom Waffengesetz betroffenen Interessengruppen gleichermaßen und sucht die Schnittmengen, anstatt Klientelpolitik zu betreiben.

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