Entzug der WBK durch "falsches verhalten" in Sozialen Medien ?

  • Es gibt keinen plausiblen Grund für diese Überprüfung, sondern es ist eine reine Schikane der Regierung gegenüber den Legalwaffenbesitzern.

    Kann man es den Politikern verdenken? Man kann sich gut ein leichtes Grinsen der hier so gerne gescholtenen Politiker vorstellen. Sind halt auch nur Menschen.

  • Es gibt keinen plausiblen Grund für diese Überprüfung, sondern es ist eine reine Schikane der Regierung gegenüber den Legalwaffenbesitzern.

    Wenn dein Name in Zusammenhang mit "Reichsbürgern" oder als Mitglied bei der AfD aufscheint ...

    dann hast du verd. schlechte Karten, denn "Staatsfeinden" gewährt man keinen Waffenbesitz.

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Wenn dein Name in Zusammenhang mit "Reichsbürgern" oder als Mitglied bei der AfD aufscheint ...

    dann hast du verd. schlechte Karten, denn "Staatsfeinden" gewährt man keinen Waffenbesitz.

    Reichsbürger kann ich ja verstehen, aber als Mitglied einer Partei ? OK, bei NPD und sowas sehe ich ebenfalls Probleme, aber bei der AfD ?


    Die Linke wurde auch vom Verfassungsschutz beobachtet, was erst vor kurzem eingestellt wurde, man darf raten warum.


    Für mich sind in keiner Partei alles nur Extremisten oder Radikale, aber es wird sicherlich genau so vorgegangen...

    Mitglied in der AfD ? Wiedersehen WBK.


    Wie das in einer angeblichen Demokratie geht, ist mir allerdings schleierhaft.

    Diese Wiedereinführung der Sippenhaft stört mich da etwas extrem.


    In dubio pro reo, sollte hier eigentlich der Normalfall sein und nicht die Ausnahme!


    Zudem passt dieses Zitat:

    „Wenn eine Demokratie dazu übergeht, loyal anders Denkende ihrer Rechte zu berauben, dann hat sie sich zur Diktatur gewandelt. Aus Mangel an Überzeugungskraft bedient sie sich nun selbst der Mittel, die sie einst bekämpfte.“

    --Erich Limpach

  • --Erich Limpach

    Sorry , aber was bitteschön willst du mit dem Limpach ?? X/

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Wenn dein Name in Zusammenhang mit "Reichsbürgern" oder als Mitglied bei der AfD aufscheint ...

    dann hast du verd. schlechte Karten, denn "Staatsfeinden" gewährt man keinen Waffenbesitz.


    Sag' ich doch: Reine Schikane!

  • Heute kam in den Nachrichten dass der Verfassungsschutz die gesamte AfD zum Rechtsextremismus-Verdachtsfall erklärt hat. Damit kann die Behörde die Partei und jedes ihrer Mitglieder auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln überprüfen.


    Tja,- und schon sind wir als (möglicherweise) Mitglied in einer bis dato bürgerlich volksnahen und legitimen Partei gar nicht mehr so weit vom verpönten und allgemein hin "durchgeknallten" Reichsbürger oder Neonazi entfernt, dem vom Staate seiner "Gesinnung" wegen erst gar keine Schusswaffe anvertraut wird.

    Lerne: letzlich bestimmt der Staat, wer 'gut' und wer 'böse' ist.


    Wer der AfD jetzt noch ganz offiziell die Fahne hält brauch Eier - und darf staatliche Repressalien sowie für ihn ganz persönliche Einschränkungen nicht fürchten. Linke und Grüne werden sich vor Schadensfreude den Bauch halten vor lachen.


    Wird sich so mancher überlegen. Für gewöhnlich sitzt einem die Hose näher als die Jacke. :sla:

    Mer muss och jünne künne.

    Uralte kölsche Weisheit

  • da das von dieser Person kommt, wird diese Person benannt.

    Ich mag einfach Leute, die "Fähnchen im Wind" sind, generell nicht.


    Auch aus einem großen Arxx kann mal ein wohltönender Furz entfleuchen ... ;)

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Ich mag einfach Leute, die "Fähnchen im Wind" sind, generell nicht.


    Auch aus einem großen Arxx kann mal ein wohltönender Furz entfleuchen ... ;)

    Habe gerade mal die Vita von Limpach gegoogelt.


    Das ist wieder so ein Fall, wo man sich klassisch mit ins Knie schießt.


    Ganz großes Kino...

    Aber auch wieder ein Beispiel, wie man durch Unwissenheit in den Focus gerät / geraten kann.

  • Mit der Beobachtung will man doch nur Wähler verschrecken. Viele werden gehorsam dann eine andere Partei wählen. Ist nur Kalkül in meinen Augen. Man hat einfach Angst vor der AfD.

  • Das Verschrecken der WÄHLER wird meiner Meinung nach nicht funktionieren, aber man kann damit versuchen, die Mitglieder aus dem bürgerlichen Lager aus der Partei zu entfernen. Wer will es schon z.B. als LWB riskieren, beim Inlandsgeheimdienst auf der schwarzen Liste zu stehen, und bei der nächsten Überprüfung dann die WBK zu verlieren. Es reicht ja theoretisch schon, wenn es eine Akte über eine Person gibt, damit die Zuverlässigkeit in Zweifel gezogen werden kann. Und für die Anstellung im öffentlichen Dienst gilt das Selbe. Regelabfrage positiv und unter den vielen Bewerbern gibt es leider noch besser geeignete Personen ...... Beamtenanwärter wird man dann auch nicht mehr so leicht, und selbst bei der Security fällt man dann vielleicht durch das Raster.

    Wenn der Partei Mitglieder aus dem bürgerlich-konservativen Bereich entzogen werden, verlieren diese Einfluss in der Partei, und der rechte Parteiflügel gewinnt an Einfluss, was wiederum eine Einstufung als Verdachtsfall rechtfertigt.

    Je mehr die Parteirechte an Einfluss gewinnt, umso weniger konservative Wähler werden angesprochen. Die wandern dann zu den Nichtwählern ab, was automatisch die Etablierten stärkt.




    Das läuft doch in der SPD ähnlich, nur aus einem anderen Grund. Dort verloren die Arbeiter und Beamten Einfluss, und der neue Parteivorstand biedert sich noch mehr ans Lautstärke, aber kleine Gendermilieu an, und die SPD ist damit für ihre traditionelle Wählerschaft nicht mehr wählbar.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • selbst wenn man sich gesittet benimmt und dinge kritisiert, kann man trotzdem in eine Schublade gesteckt werden

    In die Schublade stecken ist ja etwas zutiefst menschliches. Wenn unser Gehirn nicht so funktionieren würde, im Hintergrund erfahrungsbasiert Situationen und Menschen zu bewerten, könnten wir den Alltag nicht meistern weil wir ständig über alltäglichem brüten würden.


    Dennoch: Was interessiert es mich, in welche seiner Schubladen jemand mich packt? Seine Schubladen, sein Problem.


    Ich versuche solches auch zu hinterfragen:

    Ist es wirklich so oder denke ich das vielleicht nur?

    Warum reagiert mein Gegenüber gerade so? Was könnte der Grund sein? Bin ich vielleicht über mein Ziel hinausgeschossen mit irgendetwas, was ich gesagt habe?

    Oder habe ich das gesagt, was ich wirklich meine - und da bin ich vermutlich doch genau da, wo ich hinwollte, oder? Manchmal ist so eine Schublade ja auch gemütlich (Alte weiße Männer: Wir wissen, was wir geleistet haben ::c.o.l) )

    Nehmen wir mal als Extrembeispiel den bekannten Faschisten, der nicht Faschist genannt werden wollte und deswegen vor Gericht zog und verlor.

    Ich finde das zutiefst seltsam.

    Wenn ich mich permanent rassistisch und faschistisch äußere, nicht nur im Inhalt, sondern sogar die Sprechweise immitiere, dann steckt man mich in die Schublade "Faschist". Aber wenn derjenige doch seine echten, ehrlichen Ansichten vertritt, das sein will, was er vorgibt: Warum steht er nicht dazu, ist nicht sogar stolz darauf, sondern versucht, sich vor Gericht davonzuweideln? Steht er nicht zu seiner Sache?


    Dennoch überkommt einen das ungute Gefühl etwas falsch gemacht zu haben, den falschen Kontakt gehabt zu haben usw.

    Ein solches Gefühl ist ja erstmal nichts schlechtes.

    Es ist ja nur eine Erinnerung daran, in der Zukunft vielleicht ein bißchen besser zu schauen, was man da so tut.

    Dann kann man ja noch immer entscheiden, daß man das so will, bewußt in die Situation hineingehen und dann eben auch mit den Konsequenzen leben.

    Es gibt keinen plausiblen Grund für diese Überprüfung, sondern es ist eine reine Schikane der Regierung gegenüber den Legalwaffenbesitzern.

    Das sehe ich anders.

    Wir haben in Deutschland Probleme mit einer auseinanderdriftenden Gesellschaft und darin Randgruppen, die bereit sind, ihre Überzeugungen gewaltsam zu vertreten. Selbst wenn man das nicht vollständig verhindern kann, so sollte man zumindest versuchen, sie dazu nicht unnötig zu befähigen.

    Wenn man sich die Bilder der bei Durchsuchungen beschlagnahmten Waffen so anschaut, dann fällt dem Kenner auf, daß es sich überwiegend immer noch um um "Plunder" handelt: Alter Kram, aufgebohrte Schreckschußwaffen, selbstgebasteltes, kleine Munitionsmengen. Mir wäre es sehr lieb, wenn das so bleibt.


    Und ich möchte auch, wenn ich mit Sportskameraden und Interessenten zusammen bin, keine Vorbehalte haben müssen, weil ich mich darauf verlassen können sollte, daß jeder Legalwaffenbesitzer und -anwärter überprüft wurde hinsichtlich gewisser Mindestmaßstäbe an Gesetzes- und Verfassungstreue.

    (Der alte Vorbehalt "Der kommt ja nur weil er sich Waffen beschaffen will", der in manchen Vereinen zu seltsamem Umgang zwischen Vorstand und Neumitgliedern führt.)


    In der Reichbürgerszene beispielsweise tummeln sich auffällig viele Legalwaffenbesitzer, zumindest mehr als deren Anteil an der Bevölkerung erwarten läßt.

    Wenn man zuläßt, daß deren Schatten auf die gesetzestreuen Sportschützen, Sammlern, Jägern fällt, wird die Mehrheitsgesellschaft auf eine allgemeine Entwaffnung drängen.


    Wo ich allerdings bei Dir bin: Der Überprüfungsprozeß ist, wie leider zu erwarten war, schlecht gemacht und wird mindestens genauso schlecht gelebt. Aber das ist ein generelles Problem eines dysfunktionalen Verwaltungsapparates, der sich technologisch immer noch 25 Jahre im Hintertreffen befindet.

  • Hm, Weyland warum ich das so schreibe,


    Ich wurde bereits für einen eher rationalen Fakt in eine rechte Schublade gesteckt:

    " Nach meiner Meinung, sollte jemand, der höheren Aufwand hat, -und mehr Zeit in eine komplexe Ausbildung investiert, Verantwortung und Risiken übernimmt auch dafür entsprechen entlohnt werden"

    Das war im Kontext Ausbildung Mikrochirurgie, sowie im Ausbildungsbereich Technomathematik / Informatik.

    Es ging um einen Bekannten der im Rheinland Miteigentümer einer kleinen spezialisierten Privatklink ist, und sein Einkommen eben auch "genießt".. wenn er mal Freizeit hat. Dass er oft 60+ Stunden Woche hat, versteht sich. Ach ja alles selbst aufgebaut. Nichts übernommen.


    Da wurde gewettert, wer soviel Geld verdient, kann auch solidarisch mehr abgeben. Der Staat hat ja die Ausbildung bezahlt.

    Wobei vom Gegenüber u.a. völlig ausgeblendet bedacht wird, dass die Ausbildung lange dauert, in der Zeit kein / wenig Einkommen erwirtschaftet ist, solange man kein Facharzt ist auch vgl wenig verdient etc.


    Der Fall Technomathematik / Informatik ähnlich gelagert. Der Kollege hat dann ein Angebot bekommen, wo man sich entfalten kann und nun dauerhaft in den USA.


    Wagt man zu behaupten, dass man unsolidiarisch ist und mit selbstverdientem Geld sein Leben genießt.. statt es für "soziale Zwecke abzudrücken.. ist man bei gewissen Gruppen schon in der rechten Ecke, weil man für Geld ebenfalls Leistung abfordert.


    So erging es mir.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Man muß leider sagen und immer wieder feststellen,

    daß Neid und Mißgunst des Deutschen herausragendsten charakterlichen Eigenschaften sind. :wacko:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Wagt man zu behaupten, dass man unsolidiarisch ist und mit selbstverdientem Geld sein Leben genießt.. statt es für "soziale Zwecke abzudrücken.. ist man bei gewissen Gruppen schon in der rechten Ecke, weil man für Geld ebenfalls Leistung abfordert.


    So erging es mir.

    Ja und?

  • Wer fleissig ist, zur Schule geht, lernt ... und sich über die Maßen in Ausbildung und / oder Job engagiert, "reinhängt" - viele wie ich "rund um die Uhr", samstags und sonntags, der muss auch mehr Geld verdienen als solche die sich auf anderer Leut's Kosten ausgeruht und ein immer einen Lenz geschoben haben. Im Großen wie im Kleinen.


    Ich verstehe linke Politik so das man genau das Prinzip dort nicht gut findet. Gleiche Annehmlichkeiten für alle. Auch für die Laumänner. Im Zweifel bezahlt dann der Staat, also die Allgemeinheit. Wer wählt diese Vögel? Das Heer der Lauänner. Bin unter anderem auch deshalb gegen links.


    Eigentlich denken alle so die fleissig sind und noch nie was geschenkt bekommen haben. Ihr Haus nicht, ihr Grundstück nicht, ihren Cabrio oder die Beteiligung an einer Jagd auch nicht. Und falls mich Einer fragt: ich bin auch dagegen das D als das Armenhaus der Welt herhält, ohne dies weiter auszuführen. Chappéau vor Polen, Ungarn und anderern die sich trauen ihre Grenzen zuzulassen. Meine Meinung. Bin ich jetzt rechts? Wenn ja drauf gepfiffen.


    Wegen solchen Gedankenguts in die rechte Ecke gestellt hat man mich bisher noch nicht. Aber selbst wenn es so wäre, isses mir herzlich egal. Irgendwo hört Untertanentum, Duckmäuserschaft und "wir haben uns doch alle lieb" dann mal auf.

    Mer muss och jünne künne.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Reichsbürger kann ich ja verstehen, aber als Mitglied einer Partei ? OK, bei NPD und sowas sehe ich ebenfalls Probleme, aber bei der AfD ?

    (...)
    Für mich sind in keiner Partei alles nur Extremisten oder Radikale, aber es wird sicherlich genau so vorgegangen...


    Du klangst für mich so, als hättest Du einen Bundeswehr-Hintergrund?

    Zu meiner Zeit gab es für alle Dienstleistenden "Politische Bildung"; sie war bei der Bundeswehr definiert als eine der Säulen der Inneren Führung.
    "Damals" erhielt jeder zu Anfang ein Exemplar des Grundgesetzes als Heftchen in Papierform.


    Wenn man sich das zur Hand nimmt, heutzutage gerne in elektronischer Form, und läßt sich dann dazu mit den O-Tönen der demokratisch gewählten Vertreter dieser Partei beschallen, fallen einem (neben fehlendem Anstand) auch inhaltlich leichte bis mittelschwere Diskrepanzen auf.

    Etliche der Forderungen laufen meiner Meinung nach nicht nur dem Sinne sondern auch im Detail den Bestimmungen des Grundgesetzes zuwider, speziell der "Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung".


    Juristisch verklausuliert nennt man Aktivitäten, diese Rechte in Deutschland abschaffen zu wollen, "Bestrebungen gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland". Und das ist in Deutschland strafbar.

    Nun unterliegen Parteien hier einem besonderen verfassungsmässigem Schutz; deswegen gibt es dieses längliche Verfahren mit Verdachtsfall etc. bis zum möglichen Verbot.


    Hinsichtlich "es sind ja nicht alles ..."

    Das müssen sie auch nicht sein. Es reicht, wenn sie solche Leute als ihre Vertreter wählen.

    Einer meiner Opas, ein kleines, lokales Parteirädchen im Getriebe der Nationalsozialisten, murmelte gerne den Spruch (den ihr sicher kennt): "Es war ja nicht alles schlecht was sie damals getan haben ...".


    Das ist genau das, was Adornos „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ meint.

    Oder handfester formuliert: "Migefangen, mitgehangen."

  • Ich wurde bereits für einen eher rationalen Fakt in eine rechte Schublade gesteckt:

    " Nach meiner Meinung, sollte jemand, der höheren Aufwand hat, -und mehr Zeit in eine komplexe Ausbildung investiert, Verantwortung und Risiken übernimmt auch dafür entsprechen entlohnt werden"

    Man muß sich ja nicht jeden Schuh anziehen, den jemand hinhält ;-)


    Ich komme selbst aus sehr einfachen Verhältnissen, wo niemand zuvor je Abitur gemacht geschweige denn studiert hat.

    Während meine Kumpels bereits Geld verdienten, drückte ich gegen den Widerstand meiner Familie und meiner Lehrer noch weiter die Schulbank, studierte später und versuchte mich dabei durch allerlei Arbeitsgelegenheiten über Wasser zu halten. Das waren sehr karge Jahre und die sich daran anschliessende Wirtschaftskrise hatte meinen Berufseinstieg nochmal erschwert. Trotzdem bin ich dann irgendwann durch eigene Leistung und Hartnäckigkeit bei einem angesehenen Großunternehmen gelandet, wo ich mich auch in einer hochakademisierten Umgebung wohl fühle und Erfolg habe.

    Insoweit: Wer säht, soll auch ernten! Da stehe ich voll hinter Dir.


    Diesen Neid erlebe ich Gottseidank sehr wenig, vielleicht deshalb, weil mir Statussymbole wenig geben.

    Mein Luxus ist, wenn ich mir leisten kann, gute Lebensmittel und ordentliches Handwerkzeug zu kaufen, Haus und Auto instand sind, wenn ich in diesen Zeiten lokale Geschäfte oder Handwerker unterstützen kann auch wenn sie teurer sind als das Internet - oder auch dem Tierschutzverein ein, zwei Hunderter mehr zu spenden wenn's bei denen knapp wird. Das ist mein "Eigentum verpflichtet".

    Wenn sich mein Nachbar einen Porsche kauft (was er gerade getan hat obwohl er sich ihn nicht leisten kann); Soll er doch, wenn es ihm Freude bereitet. Oder wenn sich einer von euch eine schöne Waffe kauft, sei sie ihm absolut gegönnt. Anfassen möchte ich sie vielleicht mal ;-)


    Ich habe allerdings Mühe mit leistungslosen Einkommen, vor allem den rein ererbten, mit denen, die sich als oberhalb der Gesellschaft stehend ansehen, die Nutzen aus der Gesellschaft ziehen, sich aber dreist aus jeder gesellschaftlichen Verantwortung stehlen.
    Da könnte man mir vorwerfen, ein "Linker" zu sein.
    Aber wie gesagt, man muß sich nicht jeden Schuh...

  • Wenn sich mein Nachbar einen Porsche kauft (was er gerade getan hat obwohl er sich ihn nicht leisten kann);

    Wenn es dich tatsächlich so rein garnicht stören würde ... hättest du es nichtmal erwähnt. Aber so ... grin-.)


    BTW: Woher weißt du so genau, daß er sich tatsächlich keinen leisten kann ... 8o

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

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