• Na ich denke mal sein schießen filmen, was denn sonst. In D wirs du aber nur wenig dazu finden, weil es hierzulande i.d.R. nichtmal den Topschützen der Welt erlaubt wird eine Cam zu tragen, in den anderen Ländern ringsrum sieht man das nicht so eng.

    • Offizieller Beitrag

    Na ich denke mal sein schießen filmen, was denn sonst. In D wirs du aber nur wenig dazu finden, weil es hierzulande i.d.R. nichtmal den Topschützen der Welt erlaubt wird eine Cam zu tragen, in den anderen Ländern ringsrum sieht man das nicht so eng.

    Was denn sonst ............ na Jagd, Outdoor, Bungee, Wandern ..... mir fallen da jede Menge Möglichkeiten ein.:sla:

  • Es geht natürlich um das Schießtraining. Ich will da nicht ins Detail gehen; ganz allgemein gesagt, zeigt sich eine Kamera als unbestechlich und deckt gnadenlos alle, auch liebgewordene und bislang unentdeckte "Trainingsnarben" auf. Ich hatte mich vor einiger Zeit schon mal selbst mit dem Handy gefilmt, was mich auf einen Schlag von "bin doch eigentlich ein ganz guter Schütze" auf "oh je oh je oh je" runtergebracht hat. Das war aber die Sicht von aussen. Noch schlimmer kommt es wahrscheinlich, wenn man das Gefilmte zurückgelehnt im Sessel, aber trotzdem aus der Ich-Perspektive sieht. Dazu müsste aber, streng genommen, die Kamera zwischen den Augen platziert sein. Solche Kameras gibt es wahrscheinlich, aber sicher zu astronomischen Preisen. Das Verwackeln wird bei einer Go Pro - soweit ich weiß - elektronisch kompensiert. Aus meiner Sicht noch besser ist ein Gimbal. Aber wer will schon ein Ungetüm mit drei stabilisierenden Elektromotoren am/auf dem Kopf haben. Die Osmo Pocket kann es viel kleiner, aber Leute, die sich ein bißchen mehr mit bewegten Kameras beschäftigen, reagieren bei dieser Kamera meist ein bißchen säuerlich, wiegen den Kopf und sagen so etwas wie "nicht richtig schlecht, aber auch nicht gut." Also die Frage: Stabkamera hinters Ohr geklettet, Go Pro auf dem Kopf oder Osmo Pocket in der Brusttasche? Oder gibt es inzwischen vielleicht ganz was Anderes, Neues, Sensationelles? . . .

  • Go Pro an die Mütze, alles andere ist zu klobig und schwer.

    Es gab mal Schutzbrillen mit Kamera, nannten sich Pivothead, müsstest du mal schauen ob es die noch gibt, Bildquali war nach heutigen Maßstäben bestenfalls unterer Durchschnitt.


    Du kannst die auch beim Wettkampf tragen, nur in D halt meistens nicht.

  • Auf der größten deutschen IPSC-Anlage in Philippsburg, wo neben vielen großen Matches alle Deutschen Meisterschaften als auch viele Landesmeisterschaften stattfinden, ist die Benutzung eines solchen Gerätes verboten, auch im Training (generelles Foto- und Filmverbot).


    Wir mußten in den Zeiten davor leider erleben, daß einige Schützen, um den actionreichsten Film bei YouTube oder sonstwo abzuliefern, Stand-, Sicherheits- und sportliche Regeln überschritten haben. Da wurde dann auch mal in die Verkleidungen geholzt um das Magazin schnellstmöglich spektakulär zu leeren. So sah es dann entsprechend auf dem Stand aus wenn man ankam. Das hat sich seither, auch durch die konsequenten Standverweise, merklich gebessert.


    Beim Mountainbikefahren erlebe ich leider auch, daß die kamerabewehrten gerne mal eine Schippe mehr drauflegen als ihnen, allen Kameraden und sonstigen Wegenutzern gut tut.

    Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt. Erzeugt es bei einigen eine Videospielatmosphäre?

  • Liebe Freunde, vielen Dank für Eure Hilfe. Es gibt tatsächlich einen Markt für Kamerabrillen. farmer3 hat mich drauf gebracht und andere haben es bestätigt. Bin gerade dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen; es scheint da nämlich - einträchtig nebeneinander - den größten Mist und, preisgleich, gute Qualität zu geben. Im Wettkampf würde ich das nach meinem jetztigen Kenntnisstand nicht einsetzen. Die Ablenkung wäre wohl zu groß. Wenn ich was gekauft habe, gebe ich das hier bekannt.

  • Hab jetzt was gefunden. Könnte - mit vorsichtigem Optimismus - was sein: Aim Cam Pro 3K. Der Vorgänger "Aim Cam" war auf einer Messe "IWA" o.ä. in 2017 eine Messeneuheit, damals schon mit den wesentlichen Funktionsmerkmalen versehen, aber optisch klebte so ein bißchen das Bastlerimage "Start Up in Papas Garage" dran. Inzwischen sind ganz offensichtlich viele praktische Tests gefolgt und irgendjemand hat sich dann derbarmt und der ganzen Sache einen professionellen Auftritt verschafft. Scheint für Schützen optimal zu sein. Einschränkung: es steht kein Konzern dahinter, nur ein Jahr Garantie. In den USA kaufen: ca. 350€. In Deutschland über "Murg Tal Supplies" ca 500€. Murg Tal Supplies haben aber keine Waffenhändlerlizenz; damit könnten sich gewisse Gewährleistungseinschränkungen andeuten. Ich werde es nach Corona kaufen. Schlimmstenfalls werfe ich das Teil weg, weil ich mir die Ochsentour der Auseinandersetzung mit einem in den USA ansässigen Produzenten nicht antue. Wer es sich vorher kauft - bin für jede Info dankbar. Dank auch an die, die hier mitgeholfen haben. Gruß, Kyniker


    https://www.aimcam.com/product…3k?variant=32104935489571

  • Man könnte auch eine Kombination von Aim Cam Pro 3K und Go Pro Hero7 einsetzen; von der Qualität und Vielseitigkeit (eigentlich: vom ganzen Produktionshintergrund) ist die Hero 7 sicher weit überlegen, nur: Visierlinie kann sie eben nicht.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!