Piston gegen Festbrennen schützen

  • Und jetzt die Preisfrage: warum soll ich was anderes probieren, wenn ich mit Kupferpaste glücklich bin?

    Tja ..grin-.).. warum was Besseres nehmen wenn man mit dem Schlechten schon zufrieden ist.


    Leudde ... ihr könnt doch nehmen was ihr wollt ... nur solltet ihr Graphit einfach mal ausprobieren.

    ... und dann eure (gutengrin-.)) Erfahrungen hier schreiben.


    Wie heißt es doch so schön: "Versuch macht kluch" ... aber manche wollen eben partout und mit aller Gewalt "unkluch" bleiben. :happy:


    Oder gilt für euch der typisch deutsche Leitspruch:

    Hamma so noch nie gemacht - hamma immer schon so gemacht - da könnt' ja jeder kommen. :hyster:

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Peppone, mein Graphitpulver ist alle, wurde für die Antistatik Problematik eines neuen Pulvermess/abfüllgerätes verprasst.

    Also kommt jetzt erstmal die Kupferpaste dran, wenn die alle ist, dein Graphitpulver, versprochen.

    :f_eu: Hôni soit qui mal y pense ! :f_eu:

  • warum was Besseres nehmen wenn man mit dem Schlechten schon zufrieden ist.

    Ich habe zwischen Kupferpaste......und Graphitpulver keinen so merkbaren Unterschied feststellen können.......

    Hatte auch noch nie ein festgebackenes Piston.........wird nach jedem Schießen vorm reinigen rausgedreht.....gesäubert und wieder eingesetzt......

    lg

  • Ich war jetzt so naiv, den Post von Blacky als Scherz zu verstehen ... aber offensichtlich ist das, nach deinem Post, garnicht der Fall.

    Nein, ist es nicht - sondern ganz einfach ein vernünftiges Argument !


    Da Du, so weit mir bekannt ist, keinerlei praktische Erfahrung i.S. VL hast, mal kurz zur Verdeutlichung des "Verbrauchs" :

    Ich habe mir vor 21 Jahren ein 10 Gramm Tübchen der oben erwähnten Spezial Paste gekauft, welches ich für hervorragend geeignet halte

    und

    von welchem immer noch, trotz regelmäßigen VL Schießens, reichlich Restmenge vorhanden ist.


    Also, WARUM sollte ich bei etwas Bewährtem, von dem noch reichlich Bestand da ist, umsteigen ????


    Nur Ändern um des Ändern willens ist doch bei gegebener Funktion und vorhandenem Material Quatsch !


    Sollte ich es noch als aktiver Schütze erleben, daß dieser Vorrat zu Ende geht, ja dann werde ich auch mal Graphit testen und berichten

    grin-.)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Mein Trennmittel, seid Jahren zufrieden.image.jpg

    Genau DAS ist das weiter oben von mir genannte Mittel !

    Seit Jahrzehnten in Gebrauch, super Funktion - und immer noch Restbestand von der ersten Tube !

    :thumbup:

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Da Du, so weit mir bekannt ist, keinerlei praktische Erfahrung i.S. VL hast, ...

    Stimmt, hab' ich keine ... aber ich hab' viel Erfahrung mit Verschraubungen die großer Hitze und Dreck ausgesetzt sind. In vielen Werkstätten wird gerade dafür Kupferpaste/-Spray eingesetzt weil ... es immer schon so gemacht wird und so gelernt wurde.

    Tolles Argument sich Besserem zu verweigern ... grin-.)



    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.


  • Tolles Argument sich Besserem zu verweigern ... grin-.)



    Das Bessere Deiner Einbildung muß doch nicht das Bessere für anderer Leute Praxis sein.

    :rolleyes:

    Niemand zweifelt Dein Mittel an - nur muß jeder jetzt losrennen und umstellen, weil der Peppone das für besser hält ?

    Wir glaubens Dir ja und gut .....

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Mein Trennmittel, seid Jahren zufrieden.image.jpg

    ja das ist genau diejenige welche bei meiner Büchse das Gewinde der Pistonaufnahme ruiniert hat.

  • ja das ist genau diejenige welche bei meiner Büchse das Gewinde der Pistonaufnahme ruiniert hat.

    Dann hast Du wohl Fehler bei der Reinigung und Trocknung gemacht - sonst würde das Material bei anderen Nutzern nicht seit Jahrzehnten

    problemlos funktionieren.

    Außerdem wurde über dieses angebliche Problem noch nirgendwo berichtet - bis jetzt auf Deinen Fall - und es ist ein sehr weit verbreitetes, u.a. auch von Frankonia vertriebenes Produkt der Firma Neumann gewesen.

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • definitiv wurde die Waffe nach jedem Schießen vernünftig gereinigt getrocknet und mit vernünftigen Waffenölen gepflegt (auch das Gewinde). Nur dass die Pistons eben mit der Teflonpaste behandelt wurden vor dem Einschrauben. Das hat offenbar zur Korrorsion geführt, soweit dass mehrere Gewindegänge am Ende nicht mehr vorhanden waren. Einziger Unterschied zu anderen Schützen, zu weilen schieße ich neben leichten Scheibenladungen auch mal mit etwas strammeren Ladungen. Die Teflonpaste bekam also auch mal etwas mehr Druck und Hitze bzw. Feuer ab. Auffällig dass das Gewinde von innen an deutlich Schaden genommen hat oben am Ende war das Gewinde noch o.k.

    Schießen tue ich so immer noch, nur dass der neue Zündstollen in dem das Piston eingeschraubt wird am Gewinde seit dem (obwohl da auch schon wieder viel durchgegangen ist) immer noch wie neu aussieht nach dem Reinigen. Der Unterschied seit dem nehme ich Waffenfett mit Mikrokeramikpartikeln und KEIN Teflon mehr.

  • definitiv wurde die Waffe

    Dann ist das so.


    Aber es ist m.E. bei einem einzigen mir jetzt in vielen Jahren Praxis und Foren bekannt gewordenen Fall einfach keine Pauschalaussage zu treffen !

    Die Ursache kann vom Material- über Bearbeitungs- bis hin zu Pflege- und Nutzungsfehler irgendwo verborgen sein.


    Aus diesem einzigen Fall läßt sich einfach kein grundsätzliches "Problem" herleiten.

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • na ja wenn man aus der Chemie weis was aus Teflonpartikeln wird die verbrennen ist es aber durch aus logisch, dass das Teflon bei meinem Fall eine Ursache sein kann.

  • Also bei mir hat es noch kein Gewinde ruiniert und ich schiesse mit der Steinschloss- oder Lunten Muskete auch sehr stramme Ladungen und auch nicht nur jeden Monat einmal, mein verbrauch an Schwarzpulver lag bis 2017 immer jenseits der 10 kg Marke, 2018 und 2019 altersbedingt bei 8 kg und 2020 leider Gorona bedingt nur bei 3 kg.

  • Bevor das hier nachlässt und es ist bestimmt noch nicht alles dazu gesagt oder geschrieben worden - ich verwende weder Fett, Öl, Teflon- oder Kupferpaste, sondern Keramikpaste aus dem Kfz Bereich (Bremsen, Auspuff,...)

    Ist leicht aufzutragen, bereits im Haus und zeichnet sich durch Hochtemperaturfähigkeit und Verbindungsträgheit zu anderen Werkstoffen aus.

    An den Klamotten geradezu die Pest um es wieder weg zu bekommen und auch sehr dauerhaft an den Fingern! Ach ja und die Pistons gehen nach jedem schießen fein aus dem Gewinde.


    Ring frei grin-.)

    "...mit Pulver und Blei: die Gedanken sind frei."

  • Also bei mir hat es noch kein Gewinde ruiniert und ich

    Außerdem unterstelle ich bei Dir auch noch zusätzlich einen weiteren Überblick wegen "Vernetzung" mit der internationalen und nationalen

    Schützenszene.

    Falls es tatsächlich ein bekanntes derartiges Problem geben sollte, dann wäre das ganz sicher auch mal zur Sprache gekommen, denn selbst wenn Schützen ggf. ihre Ladungen oder Fettrezepte nicht austauschen - ihr grundsätzlichen Erfahrungen dafür ganz sicher.

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • volker1 schrieb:...daß Teflon in seinem Fall die Ursache sein k a n n . Das ist doch schon mal eine Relativierung, die akzeptabel ist. Weiter erläutert er, daß ihm "früher einmal" dieses Maheur passiert ist. Das ist vielleicht schon lange her und hängen bleibt in der bösen Erinnerung doch nur der Ärger über die vermeidbare Reparatur. Und da könnte so ein 'blödes' Teflonband doch gerne mal als Sündenbock herhalten, selbst wenn die Ursache evt. woanders liegt? :?::wall:

    :f_eu: Hôni soit qui mal y pense ! :f_eu:

  • Das Problem von Volker1 ist mir aus meiner langjährigen Werkstattpraxis sehr wohl bekannt, aber eben nicht aus dem genannten Grund. Wenn man sich die Gewindeprobleme genau anschaut, kommt diese von der Erosion durch die nach hinten drückenden heißen, gespannten Gase. Diese hat etwas mit der verwendeten Ladung, dem Gewinde- und Pistonmaterial und der Passung vom Muttergewinde und Pistongewinde zu tun. Besonders wenn diese Passung recht locker ist, auch wenn sie noch in vertretbaren Toleranzen liegt, kann das Gewinde durch die Gase geschädigt werden. Wenn das Muttergewinde eine recht große Toleranz ausweist, empfehle ich das Pistongewinde mit 2-3 Wicklungen Teflonband zu umwickeln und anschließend leicht zu fetten. Dazu wird das Pistongewinde mit einem Pucksägeblatt seitlich streichend angeraut, damit sich das Teflonband nicht aus den Gewindegängen schiebt. Damit sich kein Teflonband, beim Wickeln unten unter das Piston legt, empfehle ich das 10mm breite Band mit einer Schere in Streifen von 3-4mm Breite zu schneiden.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!