OA 9mm Qualität

  • Finnian

    Ja die S&W 686er haben seit der 686-4 MIM als Hammer und diverse Innenteile. Ich denke die Belastung durch das Zurückschnellen vom Verschluss beim AR System, welches ja den Abzugshammer ja spannt, um einiges stärker ist als das auftreffen der Revolverhammer auf Zündhüttchen. Ich finde MIM Teile ok solange diese nicht direkte Belastungen ausgesetzt sind. Neulich brach bei meiner Rossi UHR nach ca. 100 Schuss der Auswerfer die aus aus MIM ist. Das Problem ist ja bekannt, aber die Produktionskosten lassen anscheinend die Hersteller keine Wahl.

  • Portaner


    Was kannst du da nicht nachvollziehen? Jetzt aber mal Butter bei die Fische!


    Da ist ein Zulieferteil kaputt gegangen. Der Hersteller tauscht aus und gut ists. WARUM soll der wegen eines Einzelfehlers ein anderes, höherwertiges Teil auf seine Kosten einbauen?


    Du schreibst, du wärst selbst vom Fach. Dann wirst du wissen, dass man sowas nur bei einem Konstruktionsmangel tun würde (und auch müsste) sonst nicht. Wenn es ein Fertigungsproblem beim Zulieferer war, oder ein Einzelfehler, dann ist der Austausch mit einem gleichen Teil (ggf. aus anderer Charge) völlig ausreichend. Oder? Belehre mich bitte, wenn ich das hier falsch sehe.


    Dein Vorgehen würde nur dann passen, wenn OA einen grundlegenden Konstruktionsmangel hätte. Davon steht hier aber nichts! Daher noch einmal meine obige Frage: Weiß du etwas, was wir nicht wissen? Ansonsten wäre das eine Unterstellung deinerseits, oder?!


    Gruß

    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ok ok... gehen wir davon aus, dass dem Hersteller dieser Mangel bekannt ist, dann wäre es nur fair, dem Kunden nicht wieder den gleichen, mangelhaften Abzug einzubauen, sondern diesen durch wertigeren und kostenlosen Ersatz auszutauschen.

  • Portaner


    Hat ein wenig von Trump inzwischen....oder.....?

    Ich habe keine Beweise, nur einen Defekt, aber rede 100x so, dass der Hersteller irgendwie schuldig ist........


    Ich meine, ich weiß das auch nicht besser, aber solange ich nichts belastbares weiß, beschuldige ich keinen, etwas falsches oder böses zu tun.



    Ist aber auch genug jetzt von meiner Seite.

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ich gehe nicht davon aus, daß das Fehlen einer Anleitung zum kompletten Zerlegen einer Waffe in alle Einzelteile einen Sachmangel darstellt. Eine solche Anleitung kenne ich von keinem Hersteller irgendeines Produktes. Üblich sind Bedienungsanleitungen.


    Man muß dem Verkäufer erstmal die Gelegenheit geben, das konkrete Problem an dieser Waffe in Augenschein zu nehmen und eine Fehlerbehebung zu versuchen. Ich nehme an, daß der Käufer sogar durch Annahme der AGB im Vorfeld mehreren Abhilfeversuchen zugestimmt hat. Danach kommt das Thema Wandlung oder Minderung auf den Tisch.


    Bei allem Ärger, den ich wegen der getrübten Freude an der Neuerwerbung verstehen kann, sollte man nicht vergessen, daß Wandlung (also Rückgabe) bei Waffen aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht der Idealfall ist.

    Im schlimmsten Fall bedeutet es, mehrfach Gebühren zu tragen - und im Falle des Sportschützen eine neue Bedürfnisbescheinigung vorlegen zu müssen falls sich der Sachbearbeiter querstellt.




  • Nunja wenn ich für den Betrieb einer Waffe den Verschluss zerlegen muss sollte eine Anleitung vorhanden sein, sonst ist halt mal ein Mangel. Im besonderen dann wenn Gefahren bei einer Fehlbedienung/ Zusammenbau möglich wären können. Für die 223 gibt es bei OA eine Anleitung für die 9mm eben nicht. Ob das ein paar andre falsch machen? Das kann schon sein, wo kein Kläger da kein Richter.


    Der Händler hat mir mitgteilt das er die Anleitung von OA nicht bekommt. Damit gab es freie Fahrt für die Wandlung.


    Die 9mm war Gott sei Dank noch nicht eingetragen.


    Gruß

  • Hallo Zusammen


    Es ist nicht unüblich das Händler Waffen verleihen und dann erst bei Kauf eintragen. Mehr muss man dazu nicht sagen.


    Meine ehemalige OA 9mm hat inzwischen einen Käufer gefunden. Der hat einen Abzug eingebaut und ist damit ziemlich zufrieden.


    Ich habe eine Savage Recon 223 gekauft + ein 22lfb Wechselsystem. Die Kosten lagen in Summe bei 1800 Euro, also auch nicht teurer als die OA 9mm.


    Ich war erst ein wenig skeptisch wegen der Made in the USA Waffe, aber Made in Germany gibt bei den AR 15 scheinbar sowieso nicht. Die Savage macht einen robusten Eindruck. Der Werkabzug ist deutlich besser als bei der OA. EInzig die Schulterstütze der Savage hat in der Führung etwas Spiel.


    Trotz Corona hat die Savage nun schon 180 Schuss durch und ich bin mit der Recon sehr zufrieden. Gruppe derzeit bei 5cm auf 100m. Die AR15 halt ein Spaß Gerät und weniger für Präzision gemacht.


    Gruß

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