Ladedaten für Geco Geschosse

  • Archer68 Meine Meinung, kauf dir ne Quickload Lizenz.


    Ja, das stimmt, an QL führt meiner Meinung nach auch kein Weg dran vorbei.


    Aber QL ist nur so gut, wie der Bediener, der davor sitzt. Und ich waren an dieser Stelle immer davor, dass ein Anfänger sich damit ggf. in eine falsche Sicherheit begibt. Daher sage ich den Einsteigern immer: Nur geprüfte Ladedaten und dann später QL, wenn man eigene Laborierungen entwickeln will.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Wenn man Ladedaten hat.. dann gehe ich auch so vor.. Frank1000 .. die gibts aber hier nicht. In dem Fall kann man sich an einem Geschoss eines anderen Herstellers ähnlich / gleich von Gewicht und Form orientieren und dann mit QL beginnen.

    Ich simuliere auch Ladedaten von Herstellern noch mal in QL durch. Bei so manchen offiziellen Angaben lande ich bei QL deutlich im roten Bereich. .. Vorsicht ist geboten, auch wenn man die Daten vom Hersteller übernimmt.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • klausrgr


    Ich widerspreche dir ja auch nicht. Klar macht man das so, aber das sollte nen Anfänger nicht mal so eben tun.


    Denn du weißt auch, dass die Werte für zum Beispiel den Anfangsgasdruck unterschiedlich sein können, aber eben dummerweise auch entscheidend. Darum sag ich ja, dass QL nur so gut ist wie der Bediener und einem Anfänger vermittelt QL daher gern auch mal eine Sicherheit, die so rein gar nicht vorhanden ist.

    Wenn in meinem Verein Anfänger Ladungen entwickeln, dann biete ich denen immer an, mir die Daten vorab zu senden und ich schaue dann noch einmal drüber. Da waren auch schon mal Dinger dabei, die dann nicht so geschickt waren.


    Ist wie mit dem Führerschein und dem Autofahren....



    Gruß

    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Die Zauberformel beim Komponententausch bzw. -Ersatz lautet :


    Sicherheit vor Funktion

    Funktion vor Präzision.


    Wer mit Vernunft und Vorsicht so vorgeht kommt ans Ziel -

    ansonsten ist Wiederladen tatsächlich etwas, was man sich erarbeiten muß und leider nicht einfach nur ablesen und kopieren kann

    auch wenn man anfangs tatsächlich mit 1:1 übernommenen Daten sicher nichts falsch macht.


    Ich denke, der Themenstarter hat hier genügend Anregungen bekommen, wie er sinnvoll vorgehen kann.


    :drink:

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen . . .

  • Funktion vor Präzision.

    Das sehen wohl nicht alle so. Wir haben im Verein so einen Spezialisten, der in seinem 1911er solche

    Mädchenladungen verschießt, dass jeder 2. Schuss klemmt.

    Auf meinen gutgemeinten Ratschlag, dann doch lieber mit dem Revolver zu schießen, reagierte er

    etwas verschnupft...


    LG

    -Michael

  • Auf meinen gutgemeinten Ratschlag, dann doch lieber mit dem Revolver zu schießen, reagierte er

    etwas verschnupft...

    Lass es ..grin-.).. ich gebe schon länger keine "guten Ratschläge" mehr, v.a. Boote und Motore betreffend.


    Früher hab' ich das gern gemacht, aber es kam selten gut an ... so wie in Katers Beispiel ... nur "verschnupfte" ... auch wenn der Motor dann putt war wegen Dummheit. Lasst sie ihre Erfahrungen selber machen!


    Wie hat schon mein Vater selig immer gesagt: "Tu' keinem was Gutes, dann mußt du dich nicht ärgern".

    Früher hab' ich es nicht verstanden, im Laufe der Zeit aber dann immer besser ... ::c.o.l)

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Peppone


    Ach...so sehe ich das nicht. Wenn jemand fragt, kann man auch Antworten und Ratschläge geben.

    Worin ich dir aber Recht gebe ist bei "ungefragten Beratungen". Sowas lasse ich inzwischen auch, seit ich gelernt habe, dass es erstens viele Beratungsresistente gibt und zweitens bei einigen auch Lernen nur durch Schmerzen erfolgt.


    Dennoch möchte ich nicht daneben stehen, wenn der Anfänger mit einer N310 Überladung das mit den Schmerzen ausprobiert....::Bumm::


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Das sehen wohl nicht alle so. Wir haben im Verein so einen Spezialisten, der in seinem 1911er solche

    Mädchenladungen verschießt, dass jeder 2. Schuss klemmt.

    Leute deren Vorgehensweise fehlerhaft ist, taugen dann aber auch nicht als Empfehlung.

    Erst wenn Sicherheit und Funktion garantiert sind, kann man an die Feinabstimmung der Präzision denken

    und

    Präzision ohne zuverlässige Funktion ist doch auch Kacke !


    Was nützt mir in einer HA Waffe perfekte Präzision, wenn das Dingens wie von Dir beschrieben, dauernd hakt ?

    In dem Fall den Du beschrieben hast könnte tatsächlich das Umsteigen auf Revolver mit derselben Ladung überragende Präzision bringen.

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen . . .

  • Lass es ..grin-.)..


    Wie hat schon mein Vater selig immer gesagt: "Tu' keinem was Gutes, dann mußt du dich nicht ärgern".

    Früher hab' ich es nicht verstanden, im Laufe der Zeit aber dann immer besser ... ::c.o.l)


    Würde die Aussage deines Vaters gern ergänzen wollen: Tu' keinem ungefragt was Gutes ...

    Mit meinen Worten: wer bin ich, ungefragt gute Ratschläge zu geben.

    Etwas offtopic dazu, weil's grad' so schön passt: Verschenke auch nicht (ungefragt) gutes Essen. Du denkst vielleicht wunders was Gutes zu tun, kann aber sein das deine vermeintlichen Leckereien in der Tonne landen weil der/diejenige garnix damit anzufangen weis.


    Was die Frage des Threaderstellers angeht ist ja alles wichtige schon vorgebetet worden. Auf die Gefahr das nun meine Weisheiten auch schon so oder so ähnlich verkündet wurden: eine Kurzwaffenpatrone zu laborieren ist kein Hexenwerk. Es gibt Parameter die bekannt sind, und welche die sich davon ableiten lassen. Z B. Länge des Geschosses bezogen auf Diameter und Gewicht. So kann ich ganz leicht Vergleiche zu bekannten oder näherungsweise sehr ähnlichen Murmeln ziehen - und dann ganz leicht die Ladedaten davon hernehmen. Wer dann noch im unteren Drittel der angegebenen Pulverladung anfängt , nahe der sogen. Startingload und seine Gesamtlänge der Patrone nicht unterschreitet, dem kann eigentlich schon nix mehr passieren.


    Nix gegen Themenstarter und Fragestellung, aber manchmal verstehe ich die Leute nicht. Da fängt man an zu laden, hat - Entschuldigung - noch keine Ahnung, ... und besorgt sich dann Komponenten von denen man nix Vorgekautes schwarz auf weiss vor sich hat.


    Ist nicht bös gemeint, aber wenn ich keinen Plan habe - und den hat der Rookie noch nicht - dann begebe ich mich nicht gleich zu Anfang auf vermeintlich dünnes Eis.

    Bücher nach denen du fragtest helfen, aber nur bedingt. Sie beantworten leider oft Fragen die du garnicht stellst. Besser ist, du hast Ladedaten des Pulverherstellers. Da sind Fakten in Form von Zahlenwerken wie Längen, Ladungen und Gewichten abzulesen. D i e brauchst du. So wird ein Schuh draus. Zumindest werden hier Patronenlänge, Geschoss sowie min. und max. Ladung angegeben. Oft noch V0. Allein diese Angaben sind schonmal die 3/4 Miete nach denen du loslegen kannst.


    Klaus hat schon zu Quickload geraten, möchte dem zustimmen. Ist ein "must have" wie es so schön heisst. Aber auch Frank hat Recht. Es bedarf etwas Übung mit der Sofware. Rate dazu bei you tube mal zu suchen, da gibt es ein paar ganz gute Filme wo der Umgang mut Ql. schön erläutert wird.


    Archer68 , nicht sauer sein. Ist nur gut gemeinte Kritik.

    :drink:

    Mer muss och jünne künne.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Quickload war eine meiner besten Anschaffungen im Wiederladebereich!

    Damit lassen sich die Zusammenhänge und Auswirkungen schön erlernen.

    Hier im Anhang sind deine oben angefragten Ladungen simuliert.


    Alle Ladungen liegen z.T. deutlich im roten Bereich, was eine überschreitung des Höchstdrucks (lt. CIP) anzeigt. VORSICHT nicht verwenden !


    Allerdings zeigt die Praxis, dass dem nicht immer so ist, denn Anfangsdruck und Hülsenvolumen sind bei der Berechnung Standardwerte.

    Die Energie ist auf einen 6 Zoll Lauf berechnet, evtl. ist dein Lauf nur 5 Zoll, dann würde sich die Geschwindigkeit und Mündungsenergie leicht reduzieren.


    Obwohl gleiche Komponenten, hast du zwei verschiedene Patronenlängen angegeben. Hier macht nur Sinn die max. Patronenlänge mit deiner Waffe zu ermitteln und diese abzüglich 0,2-0,4 Millimeter zu verwenden. Dabei kann es vorkommen, dass diese max. Patronenlänge in deiner Waffe nicht ordentlich repetierbar sind. Das kannst du mit leeren Dummipatronen auch im Ladekeller herausfinden.


    Alle vorigen Posts sprechen eine deutliche Sprache.

    Du must vorsichtig und gewissenhaft an die Materie rangehen.

    Das Kölsche Grundgesetz §3 "Et hätt noch immer jot jejange" ist hier nicht zutreffend.

    Dateien

    • GecoN310.pdf

      (1,06 MB, 14 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • GecoP804.pdf

      (1,19 MB, 6 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • GecoP805.pdf

      (1,06 MB, 8 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Aufschlussreich wie erschreckend zugleich. Gut.... das Rohr meines 1911´ers ist ein wenig kürzer (127mm) aber DAS dürfte angesichts der lt. Programm zu erwartenden Druckentwicklung bereits nach nur 20mm kaum ins Gewicht fallen. Ja, gut.... habe das Thema wohl gewaltig unterschätzt und werde mal gründlich in mich gehen müssen ob bzw. in welchem Umfang ich mich da überhaupt groß mit befassen werde.

    Evtl. wird es für mich sogar eine Option sein komplett auf die WL-Geschichte zu verzichten und weiterhin nur Fabrikpatronen zu verschießen. Für die IPSC "Turnübungen" für die ich meine Waffen nutze sind bis ins letzte Detail ausgetüffelte Ladungen ohnehin eher sinnlos. Bis dahin danke für die erhellenden Ratschläge. Schade, dass man im sog. WL-Lehrgang zu all dem - so gut wie - nichts hört. Eigentlich ein Witz.

  • Evtl. wird es für mich sogar eine Option sein komplett auf die WL-Geschichte zu verzichten und weiterhin nur Fabrikpatronen zu verschießen.

    Also ich würde nicht gleich beim ersten Hindernis in der Praxis die sprichwörtliche Flinte ins Korn werfen.

    Wiederladen ist ein zwar forderndes, aber auch extrem spannendes und interessantes Hobby.


    Jedes Hobby, das über Beschäftigungstherapie für Vorschulkinder hinausgeht, stellt gewisse Ansprüche und Anforderungen an den, der es

    betreibt und erschließt sich nicht in voller Breite am ersten Tag - auch da wächst man mit seiner Erfahrung.


    Um so befriedigender, wenn sich dann die Erfolge einstellen !


    Offen gesagt, wenn ich z.B. mit meiner Sharps mit selbst geladenen Patronen, mit selbstgegossenen Geschossen, welche mit einem selbst produzierten Geschoßfett kalibriert und gefettet wurden, mit einer ausgesuchten Ladung eine perfekte Gruppe geschossen habe, dann gibt MIR das mehr, als irgend eine gute Platzierung die ich mit Fabrikmuni erreicht hätte - und in dem konkreten Fall schieße ich dann auch noch

    zu Fabrikkursen schweineteure Büchsenmunition zum Kurs einer 9 Para und muß mir nicht überlegen, ob ich 20 oder 50 und mehr Schuß Richtung Scheibe schicke !

    :)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen . . .

  • Archer68 auf Wiederladen zu verzichten ist gerade bei .45ACP fast Dummheit.

    Ich lade nicht mehr alle Kurzwaffenpatronen wieder, aber insbesondere .45ACP, .38Sp und .357 Mag (jedoch für Unterhebelbüchse)

    wird ausschliesslich mit Handladung geschossen.


    Ich benutze allerdings keine Geco sondern WM Bullets in 200gn SWC und verwende eine ähnliche Ladung wie die hier jedoch mit 4,3 gn P805

    bzw eine weitere Ladung mit N340 .. die sind extrem präzise in der STP 6"


    Aber ich habe genau die Daten mit P805 als Startladung zum testen genommen. Lief nicht schlecht, hab dann einfach noch ein bisschen probiert mit etwas mehr oder weniger.

    Wenn du unbedingt Geco schießen willst, - aber man kann auch mal seinen "Horizont" erweitern.

    Handladen erweitert den Horizont - und auch mal andere Geschosse testen.

    Aus welcher Gegend kommst du ? Vlt ist es ja in der Nähe eines handladenden Forenteilnehmers, der dich mal über seine Schulter schauen lässt. Vielleicht ergibt sich ja noch anderen interessanten Gesprächsstoff?

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Zum Thema ja nicht von offiziellen Ladedaten abweichen:

    Der größte Quatsch unter der Sonne, gerade die OAL in den Ladedaten ist oft viel zu lang für die eigene Waffe, und das führt zu gefährlichen Gasdruckspitzen, immer die max OAL in der eigenen Waffe prüfen.


    Wie gesagt Rottweil KW Pulver sind Geschichte, auch wenn P804 und P806 absolut geile Kräuter waren, es nützt nichts.


    Das N310 ist für 230grs Mantelgeschosse in der 45 ACP schon sehr offensiv, also ginge schon, würde ich in dem Fall aber nicht machen.


    Ich würde es mit N320 probieren wenn es Vihtavuori sein soll, allerdings wurde N320 deutlich progressiver, QL wird mit dem aktuellen Ladedaten von Vihtavouri Alarm geben, das machte es tlw. schon mit den älteren Daten bei der 45ACP obwohl noch alles save war. Trotzdem ist QL eine gute Hilfe. Ein wesentlicher Parameter für den Gasdruck ist die Setztiefe des Geschosses, bei der Pfefferminzpatrone (9mm Luger) essenziell wichtig, die 45 ACP reagiert da relativ gutmütig.

    Schau dass die Patrone nicht zu lang ist, also das Geschoss nicht schon im Übergang steckt und arbeite dich von den Ladedaten hoch. Du schießt IPSC mit der 1911er, also Major ? Im Revolver waren es damals mit 230grs Ares RN 5,2grs N320 für Faktor etwa 178, das war soweit ich mich erinnere die alte max Ladung mit N320, mit dem heutigen Los N320 müsste man wohl auf 5,6grs hoch gehen, das findet QL nicht witzig;), habe es aber nie probiert, mit Major kommt man beim Dreheisen heute ja nicht mehr weit. Wohlgemerkt, aus der Pistole ist der Faktor einfacher zu erreichen.


    Nur Mut, wie gesagt, aufpassen dass das Geschoss Luft zu den Feldern hat (ich spreche hier ausdrücklich von KW), ähnliche Ladedaten suchen, niedrig beginnen und hocharbeiten. Und: Waffen explodieren nicht wenn der Gasdruck mal 1 bar zu hoch ist, auch nicht bei 100bar, beschossen werden die Teile mit 20% Überdruck, die meisten Waffen vertragen noch deutlich mehr, nur keine Doppelladung fabrizieren.

    Die Jungs aus dem wohl größten Deutschen Jagdforum brömeln bis an den Rand des Lila Bereichs, und dann gib ihm, und da hat sich auch noch keiner in die Luft gesprengt....


    Falls da irgendjemand Ladedaten raus liest: Alle Ladeangaben ohne Gewähr ! Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich !

  • Archer68

    Aufschlussreich wie erschreckend zugleich. Gut.... das Rohr meines 1911´ers ist ein wenig kürzer (127mm) aber DAS dürfte angesichts der lt. Programm zu erwartenden Druckentwicklung bereits nach nur 20mm kaum ins Gewicht fallen. Ja, gut.... habe das Thema wohl gewaltig unterschätzt und werde mal gründlich in mich gehen müssen ob bzw. in welchem Umfang ich mich da überhaupt groß mit befassen werde.

    Evtl. wird es für mich sogar eine Option sein komplett auf die WL-Geschichte zu verzichten und weiterhin nur Fabrikpatronen zu verschießen. Für die IPSC "Turnübungen" für die ich meine Waffen nutze sind bis ins letzte Detail ausgetüffelte Ladungen ohnehin eher sinnlos. Bis dahin danke für die erhellenden Ratschläge. Schade, dass man im sog. WL-Lehrgang zu all dem - so gut wie - nichts hört. Eigentlich ein Witz.


    Also erstens glaube ich nicht, dass du das Thema unterschätzt hast. Zweitens steckt man keinen Sand in den Kopf (oder so ähnlich), vor allem nicht bei so teuren Kalibern wie der .45ACP (hat klausrgr oben ja auch schon bemerkt).


    Und drittens ist es NATÜRLICH nicht mal eben so einfach, aber was ist schon einfach im Leben? Das ist wie mit dem Führerschein und dem Autofahren. Fahr doch erst mal nen bisschen umher, bleibe schon auf der Straße und alles ist gut. Wenn du dein Auto dort beherrschst, kannst du dich ja an die Themen OffRoad oder Rennstrecke heranmachen. Wenn du einem Fahranfänger einen Formel1 Wagen und eine Rennstrecke gibst, musst du dich nicht wundern, wenn der überfordert ist!


    Vielleicht hast du jetzt einen Eindruck davon bekommen, warum ich von Anfang an gesagt habe, Quick Load ist total toll und ein Must-Have, aber eben nicht für den Anfänger? Genau das passiert nämlich sonst bei vielen.....also Sand und Kopf....


    Du hast den Schein, vermutlich auch Basisausrüstung, dann suche dir Komponenten und fang mit geprüften Ladedaten an. Ich hatte dir oben passende Links geschickt, das ist nen einfacher und guter Einstieg - zumal du am Ende sportlich eh bei CuHS Geschossen bleiben wirst, alleine aufgrund des sinnlos höheren Preises der Mantelgeschosse für die 45er.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Nur um mein ursprüngliches Anliegen nochmal aufzugreifen, nachfolgend doch tatsächlich die Antwort der RUAG auf meine Anfrage zum Thema "Ladedaten für Geco-Hohlspitzgeschosse":

    "Sehr geehrter Herr.......,


    vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten.


    Nachfolgend übersenden wir Ihnen die gewünschten Wiederladedaten.


    Wiederladedaten .45Auto GECO HSP 14,9g/230gr:

    Hülse: GECO

    Zündhütchen: RWS 5337

    Patronenlänge: 31,5mm

    Pulver: Reload Swiss RS 20 max. 7,0gr min. 6,3gr

    Vihtavuori N330 max. 6,0gr min. 5,4gr


    Jeder Wiederlader handelt auf eigene Gefahr und wir übernehmen keine Haftung für diese Daten.


    Wir hoffen Ihnen hiermit helfen zu können.

    Mit freundlichem Gruß



    Customer Service



    RUAG Ammotec GmbH


    Kronacher Straße 63


    90765 Fürth/Germany"


    Na, das ist doch mal eine Aussage.....^^

    Wäre jetzt evtl. interessant was QL dazu sagt....

  • Na das ist dch erfreulich, dass von seitens Geco da tatsächlich eine Antwort mit

    einer Ladeempfehlung kam !

    Manchmal ist die naheliegendste Idee eben doch die Beste

    ;)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen . . .

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