Automatischer Pulverfüller Kaufempfehlung

  • Hallo Gemeinde,

    ich möchte mir einen automatischen Pulverfüller zulegen und habe mir 3 rausgesucht:


    - RCBS Chargemaster Lite

    - Frankford Arsenal Intellidropper

    - Lyman Gen 6


    Einsatzgebiet:


    - größere Mengen für die HA ohne nachwiegen

    - vorwiegen mit -0,3 Grain und den Rest auf der "ordentlichen" Waage mit händischem trickeln bis zur endgültigen Ladung


    Ich habe bewusst die 3 genommen da ich nicht mehr als 400€ ausgeben möchte und ich über Hornady, Top Shot etc. nicht sonderlich viel positives gelesen habe. Auch habe ich kein Interesse an manuellen Systemen oder welchen die an eine Balkenwaage geschraubt werden.

    Hat jemand eines der o.g. Geräte im Einsatz und kann mich diesbezüglich beraten?


    Danke vorab :drink:

  • Also allen mir bekannten Infos zufolge sind die Dinger üblicherweise so "lahmarschig", daß größere Mengen ein echtes Geduldspiel sind,

    bei dem man eher einschläft, als auf größere Stückzahlen zu kommen.


    Wenn Du außerdem beim Vorwiegen bereit bist, eine Differenz von 0,3 grs zu tolerieren, dann bist Du selbst mit einem durchschnittlichen Pulverfüller üblicherweise näher dran - und auf jeden Fall schneller als mit den automatischen Waagen.


    Genau das waren die Gründe, warum ich die angedachte Anschaffung von so einem Teil wieder verworfen habe.

    Ob Dir das jetzt weiterhilft, weiß ich aber auch nicht

    ::dry::

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Moin Paul,

    vorab: kann dir mit Erfahrungsberichten der genannten Geräte leider nicht dienen.


    Melde mich aber zu Wort, weil bei mir auch mal so ein elektronischer Helfer in der "Haben-wollen-Zone" sein Unwesen trieb. Hatte mich dann mal belesen - und die Kritiken waren eigentlich unisono: kannste kaufen und nutzen - jou - aber mit gewissen Unschärfen muss auch bei Verwendung dieser Geräte trotz Elegdronnig jerechnet werden.


    Hatte noch das Dillon Gerät mit auf dem Schirm. Da gab es dermaßen schlechte Kritiken, nachzulesen bei Wolfgang Grau seiner Seite (grauwolf) das dieses Dingen direkt durchs Raster fiel.


    Hier ist mal ein Link nach Frank und Monika, die das Lyman Gerät anbieteten wonach du fragtest. Man lese die Kritiken weiter unten ... China-Kram ist noch eine der höflicheren Formulierungen für das 430 Euro teure Teil.


    https://www.frankonia.de/p/lym…stem-gen-6-kompakt/176475


    Lange Rede kurzer Sinn: bei allen Geräten ist irgendwo der Hühnerhund drin. Achtung beim Pulverwechsel, und: du wirst auch nicht schneller. Die Dinger brauchen ihre Zeit, für das was sie tun sollen.


    Will dir gewiss nix madig machen, du schießt Halbautomaten - da geht was durch bis die Sonne unter geht. Und wenn's dir Spaß macht ...

    Hab für mich aber meinen Frieden damit gemacht, die paar Gewehrpatronen für meine Jagdbüchsen und seltenen UHR-Kaliber nach wie vor im manuellen Lyman Pulverfüller Nummero 55 volumenmäßig abzufüllen. Bei überschaubarer Stückzahl, wir bleiben da zweistellig pro Kaliber und Jahr, wiege ich jede einzelne Charge nach,- und trickle dann die Unschärfen von 0,1 - 0,2 grs. nach, die manchmal einfach da sind. Macht mir Laune, bin dann ziemlich sicher das die Ladungen stimmen - und höre Blue Gras Radio aus den Staaten dabei.


    Gibt Pulver die sehr reproduzierbar in die Schale purzeln, wie das Kugelpulver SP9 von Vectan. Andere, gröbere Röhrchenpulver wie z.B. N150 von Vihtavuori sind da sperriger. Na ja, so isses halt.

    Kurzum: m e i n e Rechnung war, die round about 400 Schleifen spar' ich mir - geh mit der Herzdame lecker essen, kauf' mir lieber noch ein paar Geschosse dafür - und hab noch was übrig für die nächsten 2 Kilo Pulver.


    :sla:

    Mer muss och jünne künne.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Danke für die Hinweise.

    Die Frankonia Bewertungen habe ich vorab schon gelesen aber 3 Aussagen finde ich persönlich nicht sehr aussagekräftig. Lade momentan nur die .223, habe demnach auch nur eine Pulversorte und muss das Gerät nach Beendigung des Ladens nicht komplett zur Reinigung zerlegen. Meine 23,xx Grain Ladungen werfen alle 3 Geräte in ca. 15-20 sek raus (lt. mehreren Testvideos bei YT) das ist eine gute Zeit um parallel das Geschoss zu setzen. Ich stimme Mühlenbracher zu was das gemütliche Abwiegen angeht, habe ich bis jetzt auch so gemacht (nur mit anderer Musik ::c.o.l)) aber wenn du fürs Wochenende 2-300 Schuss lädst, verlierst irgendwann die Lust.

    Die Herzdame wird natürlich auch nach dem Kauf eines Pulverfüller artgerecht ausgeführt und verköstigt :Braverle:

  • ich hab mehrere manuelle Hornady Pulverfüller, die sind voreingestellt für die Pulversorten die ich verschieße. Den höchsten Verbrauch sind .308 und .223 in der Tat. Die werfen fast exakt aus, Ich muss minimal nachtrickeln, aber für die dynamischen Disziplinen mach ich das nicht.
    da sind die Distanzen kürzer und der Schützenfehler leider massiver als was die Streuung beeinflussen könnte. Präzision und Jagd werden auf 0,1 gn genau eingestellt aber da ist der Verbrauch weit weniger.. wenn ich mich abends hinsetze verpresse ich zwischen 100 und 200 Patronen in 1 Station. Aber 223 für Dynamik mache ich sogar auf der progressiven Presse..

    wo es drauf ankommt, Der Pulverfüller wird bei N165 und .300WM am schnellsten leer.

    Das Herstellen dieser Patronen ist dann ne Art Meditation im Keller und dauert..

  • größere Mengen für die HA ohne nachwiegen

    Da bist Du mit einem manuellen Pulverfüller deutlich schneller.

    Wo ich den RCBS Chargemaster Lite nicht missen möchte ist bei kleineren Chargen, wenn ich Ladungen teste.


    Du darfst ihm aber nicht blind vertrauen. 2018 habe ich zwei gekauft, einer lief und läuft perfekt, den zweiten musste ich 2 x umtauschen.

    Es kam immer wieder vor, dass er sehr schnell füllte, ohne die letzten 0,5 gr zu tröpfeln. Nach einem kurzen Moment zeigte er die tatsächliche Ladung an, die lag bei voreingestellten 8,2 gr zwischen 7,6 und 9,6 gr. Das aber nur, wenn am Schluss nicht getröpfelt wurde.

    Gruss, Alex

  • Paul99


    Also ich kenne einen, der den RCBS Pulverfüller seit langem im Einsatz hat und zwei, die den Hornady Füller benutzen. Von allen werden die Geräte als positiv bewertet. Lediglich das Reinigen beim Pulverwechsel oder Arbeitsende ist wohl nervig, aber da sind die Aussagen zu den beiden o.g. auch ähnlich.


    Ich persönlich habe kein solches Gerät, obwohl ich schon lange gerne eins hätte. Das liegt aber an meinen Zweifeln, ob man mit einem solchen System überhaupt die vermeintliche, bzw. gewünschte Genauigkeit erzielen kann. Eine Balkenwaage macht 0,1grain, das zeigen auch die elektronischen Waagen an. Um hier eine solche Genauigkeit zu erzielen, müsste die Waage intern um den Faktor 5 bis 10 besser sein, somit benötigt man rund eine Genaugigkeit zwischen 0,5mg bis 1,0mg.


    Eine solche Waage bieten verschiedene Hersteller an. Persönliche kenne ich die Produkte von Satorius sehr gut. Als Beispiel sei der folgende Link hier eingefügt:


    https://www.sartorius.com/shop/ww/de/eur/satorius-root-anwendungen-labor-w%c3%a4gen-laborwaagen/practum%c2%ae-pr%c3%a4zisionswaage/p/PRACTUM1102-1S


    Die Waagen fangen bei gut 1000 Euro an und gehen in diesem Segment bis vielleicht 3500 Euro.


    Wenn ich mir nun einen Pulverfüller für 400 Euro kaufe, dabei mal unterstelle, dass 200 Euro für die Waage draufgehen und 200 Euro für den kompletten Rest. Dann stellt sich mir die Frage, wie können Firmen wie Hornady, Lyman, RCBS, usw. usw. eine so genaue Waage bauen und verkaufen, für die andere Firmen das 5 bis 20 fache an Geld aufrufen und die gehen dabei nicht mal pleite :think:.


    ...und ich habe noch keinen Wiederlader getroffen, der bei einem solchen Gerät sagt: Eine Genauigkeit von +/-1 Grain reicht doch völlig aus. Da werden die Chargen schon auf 0,1grain genau getrickelt.


    Gruß

    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Frank1000


    Ich denke, dass der Preisunterschied in der Technik und der Eichfähigkeit der hochwertigen Geräte liegt. Die Sartorius Waage wiegen die Masse an sich extrem genau. Bei meiner Frankford Arsenal z.B. kann es durchaus sein, dass die 22,9grs die sie anzeigt eben reellen 22,3grs entsprechen. Das ist möglich aber die Waage zeigt das kontinuierlich an.

    Ich habe zum Test mehrere Hülsen gefüllt (nicht geladen), angefangen von 19,0 und in 0,2er Schritten bis 24grs. Die Waage ausgemacht, auf einen anderen Tisch gestellt und nach einer halben Stunde die einzelnen Ladungen wieder gewogen. Es hat EXAKT das gleiche Gewicht angezeigt und diese Reproduzierbarkeit ist MIR wichtig. Da ich nicht am Limit lade stört es mich nicht, wenn der angezeigte Wert vom reellen abweicht und ich denke/hoffe, dass das bei den automatischen Füllern genauso ist.

    Daher meine Frage ob jemand einen Automatischen hat und ob dieser zuverlässig funktioniert.

  • Ich selber benutze ein "Hornady L-N-L Automatisches Pulverfüllgerät" und bin sehr zufrieden. Ich lade Munition für KW und LW. Wie oben schon erwähnt, geht das Abwiegen nicht sehr schnell und mit einem manuellen Pulverfüller nicht zu vergleichen. Allerdings kann man mit dem Gerät nicht viele Fehler machen. Einmal das richtige Gewicht eingestellt und es wird "immer" die richtige Menge ausgeworfen.


    Allerdings muss man das Gerät vorher richtig einstellen. Wenn man es zu langsam einstellt, dann hat man weniger Fehlwürfe, jedoch dauert dann der Füllvorgang sehr lange. Andersherum, wenn man das Gerät zu schnell einstellt, dann erhöht sich die Anzahl der Fehlwürfe.


    Ein weiteres Problem ist, dass die Geräte nicht das ganze Pulver aus dem Vorratsbehälter verwenden, es bleibt immer ein Rest. Wenn man LW-Patronen läd ist das kein Problem, da kann man den Rest mit einem Ladelöffel abwiegen, bei KW-Patronen mit 4 gn kann dass ganz schön nervig werden.

    Ein Gewehr ist dann eine gute Sache, wenn es für eine gute Sache da ist!

  • Pulverfüller für 400 Euro

    Damit meinst Du den Preis hier, oder? In USA kosten die nur die Hälfte und die Hersteller leben auch und bieten guten Service.

    Da würde mich interessieren wer den Rest einsackt. :think: Ist das wie bei guten Werkzeugen, dass sich in Europa einfach höhere Preise durchsetzen lassen?

    Gruss, Alex

  • Damit meinst Du den Preis hier, oder? In USA kosten die nur die Hälfte und die Hersteller leben auch und bieten guten Service.

    Da würde mich interessieren wer den Rest einsackt. :think: Ist das wie bei guten Werkzeugen, dass sich in Europa einfach höhere Preise durchsetzen lassen?

    Nein, ich nannte die Zahl, die der Themenstarter in seiner Frage genannt hat. Was die Dinger sonstwo kosten ist doch unerheblich, in diesem Thread hier aber zumindest OffTopic.


    Gruß

    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • [...] Wie oben schon erwähnt, geht das Abwiegen nicht sehr schnell und mit einem manuellen Pulverfüller nicht zu vergleichen.


    Doch, ich denke schon, zumindest wenn ich eine hohe Genauigkeit möchte. Denn dann muss man ehrlicherweise auf die Zeit des manuellen Pulverfüllers noch die Zeit des Trickler aufaddieren und zusätzlich anerkennen, dass man in dieser Zeit auch nichts anderes machen kann.

    Wenn man natürlich ohne Trickler arbeitet, sähe das anders aus. Aber das geht nur bei reduzierter Genauigkeit oder wenn die eingesetzten Pulver gut mit dem vorhandenen manuellen Pulverfüller harmonieren.....woran z.B. beim Vithavouri Stäbchenpulver nicht zu denken ist.



    Ein weiteres Problem ist, dass die Geräte nicht das ganze Pulver aus dem Vorratsbehälter verwenden, es bleibt immer ein Rest. Wenn man LW-Patronen läd ist das kein Problem, da kann man den Rest mit einem Ladelöffel abwiegen, bei KW-Patronen mit 4 gn kann dass ganz schön nervig werden.


    Das umständliche Entleeren halte ich tatsächlich für den größten Nachteil dieser Geräte. Darum kommt man in der Praxis kaum herum.

    Reste vermischt man mit der nächsten Charge und dann wiederum ab in den Füller.



    Gruß

    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Also, falls es noch Interessant ist.


    Ich habe von den automatischen Pulverfüllern, den RCBS den Hornady und den Frankford Arsenal.


    Nochmal holen würd ich den Frankford Arsenal....bzw. hab mir sogar noch nen zweiten geholt, als Ersatz...


    Er macht seinen Job einfach super. Schüttet schnell, präzise, wiederholgenau... und macht von 100 Ladungen vll. mal 1 Overcharge im Gegensatz zum Hornady.<-----nicht zu empfehlen,sehr zickig.

    Nachtrickeln? Nicht notwendig. Ich lade 308, 6,5CM, .338LM, 300WM, .300BLK, .375CT, etc.


    Bei allen passt's und zwar sehr gut. Ich halt mich da ganz an die Amis.
    Die habens mehr mit der Praxis in dem Thema und der Deutsche mehr mit Bla bla und Voodoo.


    Selbst der "Kingof2Mile" Champion vom letzten Jahr, macht es mit der RCBS ChargeMaster für seine .408CT, ohne irgendwelchem rumgetrickle.


    Man sollte halt gucken ob die Waage auch das macht was sie angibt.


    Lass dir so ein Gerät nicht madig machen, vor allem nicht von Leuten die sowas gar nicht besitzen.:)


    Ich kenne Leute die zerschneiden sogar das Pulver, schiessen aber trotzdem ned besser.:trio:


    Diese .308 Ladung (sehr kurzer Lauf, sehr schweres Geschoss) habe ich erst vor paar Wochen für einen Jäger gemacht. Beachte mal die m/s abweichung. Das sollte reichen um die genauigkeits Diskussion zu beenden.

  • Ich denke, dass der Preisunterschied in der Technik und der Eichfähigkeit der hochwertigen Geräte liegt. Die Sartorius Waage wiegen die Masse an sich extrem genau. Bei meiner Frankford Arsenal z.B. kann es durchaus sein, dass die 22,9grs die sie anzeigt eben reellen 22,3grs entsprechen. Das ist möglich aber die Waage zeigt das kontinuierlich an.


    Gut, die Kalibrierfähigkeit ist ein Thema, das ich hier nicht ausbreiten will, es ist aber auch nicht so entscheidend. Eines der wirklichen Probleme nennst du aber schon selbst: 22,9grs. zu 22,3grs. Also wenn eine Pulverwaage eine Fehler von fast 0,5grs. macht, dann führt das zumindest bei den KW Schützen, die sehr offensive Pulver einsetzen schon mal zu einem gerechtfertigten Schweißausbruch!


    Es ist eben AUCH wichtig, dass das absolute Gewicht stimmt und nicht nur das relative! Hinzu kommen so Hinweise in den Bedienungsanleitungen, dass man den Pulverfüller doch bitte 0,5h bei manchen 1h vor dem Beginn der Ladetätigkeit einschalten möge und auf konstante Temperaturen achten soll. Das ist doch ein deutlicher Hinweis auf die fehlende Temperaturkompensation in den Geräten und dazu eben auch ein Problem für die relative Messgenauigkeit über längere Zeiträume.


    Wie oben schon gesagt, ICH vertraue den Waagen einfach nicht und meine Zweifel bleiben.....leider!


    Gruß

    Frank

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  • Lass dir so ein Gerät nicht madig machen, vor allem nicht von Leuten die sowas gar nicht besitzen.:)


    Doch...doch...doch....ich will aber....:hyster:


    Gruß

    Frank



    Anmerkung der Redaktion: Der Verfasser hofft jeden Tag auf's neue, überzeugende Argumente für den Kauf eines solchen Gerätes zu bekommen, damit er endlich den Trickler nicht mehr benötigt.....:saint:

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Also ich hab schon "Gerüchte" gehört, daß insbesondere amerikanische Präzisionsschützen sich z.B. einen sehr hochwertigen Werfer wie den Harrell holen und in der Praxis dann gar nicht mehr auswiegen und angeblich trotzdem toll treffen, wie machen die das nur

    :think:

    Ich habe zwischenzeitlich einen REDDING im Einsatz und wenn ich mal besonders penibel sein will, dann mache ich mit einer Elektronikwaage noch Kontrollverwiegungen.

    Das geht übrigens auch noch sehr schnell, wenn der Arbeitsablauf gut organisiert ist.

    Dabei ergeben sich dann kaum mal Notwendigkeiten, zum Korrigieren, denn Schwankungen von plus/minus 0,1 grs sehe zumindest ICH auf der Scheibe nicht und bei meinen Kalibern und Ladungen sind die auch nicht sicherheitsrelevant.

    ::c.o.l)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Hab mir den Frankford Arsenal Intellidropper geholt.


    Wenn der kalibriert ist, dann wirft der genau das was ich eingestellt habe. Ohne nachtrickeln oder sonst was.


    Hab mir den direkt in Amerika bestellt. Ist innerhalb drei Wochen da gewesen und hat mich nicht mal 190 Euro gekostet, inkl. Versand und allen anderen Kosten. Der Preis schwankt in den USA ziemlich stark. Etwas Geduld haben und zuschlagen wenn er grad unten ist.

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