EU Kommission boxt Bleiverbot durch. Ende des Schießsport besiegelt ?

  • Bei Verlust ein Tipp auf die App und der Schlüssel ist gesperrt

    Das ist das Wichtigste!


    So müssen keine Zylinder getauscht werden, wenn ein wichtiger Schlüssel verloren ( oder geklaut? ) wird...

    Längerfristig die billigere Variante...


    jens

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
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    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • Was ist denn eigentlich an Bleifreier Munition so schlimm?


    Habe keine Ahnung und habe mich mal bei Google informiert und da heißt es nur das sich die alternative Kupfermunition nur nicht so verformt wie die Bleimunition wodurch das Tier bei der Jagd nicht so schnell sterben und mehr leiden würde.


    Wo ist aber der Nachteil für Sportschützen?


    Als Alternative für Jäger und die armen Tiere würde ich vorschlagen das Jäger nur noch mit Vollautomatischen Waffen draufhalten. Dann sollte das Tiert doch relativ schnell erliegen :thumbsup:

  • Zudem Sportsmann sind die meisten Schießanlagen für den Sport nicht "Rückprallsicher" - d.h. die müssten erst für den Betrieb mit Bleifrei umgebaut werden. Damit überhaupt bleifrei auf den Ständen geschossen werden darf.

    D.h. Blenden müssen auf beiden Seiten passend verkleidet werden, und dann neu abgenommen werden. Das verursacht enorme Kosten. Umbau, Gutachten etc.. müssen die Mitglieder alles zahlen.


    Dann die Entsorgung des Metalls, wie kriegt man ggf die unterschiedlichen Projektile, ggf noch Blei, Kupfer, Messinglegierungen etc. getrennt? Auch das ist Aufwand.

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    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Du wirst dich wundern, YukiKu gerade wenn Zink im Spiel ist.. - dann kriegst du das nicht mehr getrennt. In Alsfeld ist das Verwenden von Zinkgeschossen verboten. Daher..

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    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Und wofür sollte Bleifrei gut sein? und komm nicht mit dem Schwachsinn Natur und Umwelt.Das ist genau so schwachsinnig wie alle anderen "Grünen " Argumente...

  • abe keine Ahnung und habe mich mal bei Google informiert und da heißt es nur das sich die alternative Kupfermunition nur nicht so verformt wie die Bleimunition wodurch das Tier bei der Jagd nicht so schnell sterben und mehr leiden würde.

    Es gibt schon sehr gute bleifreie Munition aber den Preis darfst dir halt als Herzanfälliger nicht anschauen...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at: 




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Zudem Sportsmann sind die meisten Schießanlagen für den Sport nicht "Rückprallsicher" - d.h. die müssten erst für den Betrieb mit Bleifrei umgebaut werden. Damit überhaupt bleifrei auf den Ständen geschossen werden darf.

    D.h. Blenden müssen auf beiden Seiten passend verkleidet werden, und dann neu abgenommen werden. Das verursacht enorme Kosten. Umbau, Gutachten etc.. müssen die Mitglieder alles zahlen.


    Dann die Entsorgung des Metalls, wie kriegt man ggf die unterschiedlichen Projektile, ggf noch Blei, Kupfer, Messinglegierungen etc. getrennt? Auch das ist Aufwand.

    Vorallem Bleifreie Munition von sau teuren präzise CNC gedrehten Führbandgeschossen mal abgesehen verschleißt nicht nur die Läufe deutlich schneller sondern ist auch deutlich teurer! Für einen Jäger mag es nur ärgerlich sein, wenn 50 Schuss .44 Magnum statt 35€ plötzlich 100€ kosten, für den Sportschützen ist das inakzeptable! Das selbe beim Laufverschleiß ein Jäger schießt nicht so besonders viel ein Sportschütze schon, da ist das mit dem Verschleiß durchaus ein wichtiger Punkt.

    Bei KK Patronen und Waffen (.22lfB) sind auch sehr viele Läufe der Waffen nicht für Bleifrei gemacht. bzw. die bleifreien Patronen z.B. mit Kupfermehlkunststoffpolymer-Geschossen haben insbesondere aus dem KK Gewehr eine saumäßig schlechte Präzision!

    Auch ist Bleifrei ökologisch nicht unbedingt besser. Blei verhält sich unter normalen Umwelt-Bedingungen (sauren Mineralwassereinfluß mal ausgenommen) sehr inaktiv und wird kaum transportiert. Metallisches Blei oxidiert auf der Oberfläche und wird von dieser Oxidschicht geschützt und löst sich kaum. Kupfer hingegen löst sich deutlich leichter und ist in entsprechenden Konzentrationen nicht nur ein Pflanzengift sondern ist besonders problematisch für die Entwicklung von Insekten etc.

  • Wir hatten das Thema im Jagdthread schon häufiger. Sportsmann - Kupferhaltige legierungen reagieren mit natürlich vorkommender Essigsäure zu Grünspan.. Giftiger als Blei und übelst für Wasserorganismen. Hat man zwar nicht im üblichen Kugelfang, - Aber gerade bei Trap / Skeet /Parcours sollte man das beachten und die Informationen von Volker .. Teurer und höherer Verschleiß, gerade bei harten Messinggeschossen.

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    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Ja klar, - YukiKu das ist doch offensichtlich. Zumindest vorerst. - Aber nicht überall, - es wird EU Länder geben die sich einen feuchten Kehricht drum scheren - gerade wenn es weiter nach Osten geht.

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    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu ProLegal und Jäger im HLJV

    Die mit der lautesten Meinung haben oft nicht die leiseste Ahnung..

  • Was wird denn passieren? Die die es sich leisten können machen ihren Sport und das Jagen weiter und wer es nicht kann hat halt Pech. Soll jetzt nicht heißen das ich das gut heiße, aber das soll doch indirekt erreicht werden. Wie sich das später mal auf den Wildbestand und den Wald auswirkt werden wir in eine paar Jahren sehen, wenn der Jägerbestand, auf Grund von Kosten, runtergeht und nur noch die Eliten jagen. Welche natürlich in der Regel nur jagen wenn ihnen das Reh betäubt von den Lauf stellt wird. Damit beschäftigen sich die Herren aber erst wenn es soweit ist und dann können sie nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden.

  • Zitat: Quelle

    BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT, 2006, S. 117.


    "Elementares Blei zählt als toxisches und bioakkumulierendes Schwermetall jedoch nicht zu den besonders giftigen Chemikalien (v. a. organische Chlorverbindungen), die durch die am 17. Mai 2004 in Kraft getretene UN-POPs-Konvention („Stockholm- Konvention“) der Vereinten Nationen erfasst sind."


    Wissenschaft und Fake.


    Dazu später mal etwas mehr.

  • Zitat:


    "Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wurde im Juli 2008 vom Bun- desministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beauf- tragt, seine Stellungnahmen zu möglichen gesundheitlichen Risiken für die Ver- braucher durch Verwendung von Bleimunition bei der Jagd aus den Jahren 1993, 2001 und 2005 auf der Grundlage des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes und der heute üblichen Verzehrmengen von Wildfleisch zu ak- tualisieren. In seiner Stellungnahme vom 17. Dezember 2008 kommt das BfR zur Frage einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch die Bleibelastung von Wildbret zu dem Ergebnis, dass sowohl Normalverbraucher25 als auch Hoch- verzehrer von Wildfleisch keinem erhöhten gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sind. Dabei wird eine als stark beurteilte Bleibelastung von 5 mg/kg Frischge- wicht angenommen und der im Rahmen der Nationalen Verzehrstudie II ermit- telte Wildfleischverzehr zugrunde gelegt. Erst ein Extremverzehrer (z. B. Jäger) würde sich danach dem Bereich eines möglichen Risikos annähern. Jedoch hat eine Studie zum Vergleich der Blutbleiwerte zwischen Extremverzehrern und Kontrollpersonen keinen Hinweis auf eine Korrelation zwischen Häufigkeit des Wildfleischkonsums und Höhe der Blutbleiwerte ergeben. Im Hinblick auf schwangere Frauen und Kinder als besondere Risikogruppen ist die Risikobe- wertung noch nicht abgeschlossen, da die Ergebnisse eines Expertenge- sprächs berücksichtigt werden sollen“ (DEUTSCHER BUNDESTAG, 2009; Drucksache 16/13103)"

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