Wo bleibt die Sportschützendemo???

  • Wo bleibt die große Demonstration der Sportschützen? Möglichst nicht nur in Berlin, sondern in jeder Landeshauptstadt jedes einzelnen Bundeslandes?

    Die Jäger haben 2015 endlich die ersten Großdemonstrationen mit beachtlichen Teilnehmerzahlen hinbekommen (siehe Foto http://waffenforum.gun-forum.d…%C3%A4ger-in-ddorf-2-jpg/ ),

    warum klappt das bei den Sportschützen nicht?

    Kann da nicht mal ENDLICH DSB, BDS, BDMP und DSU zusammen an einem Strang ziehen und sowas organisieren? Es ist bereits 10 nach 12 und die aktuellen Drangsalierungen bei der Gesetzesvorlage werden ALLE betreffen!!!

  • Wer eine Demo der Sportschützen initiiert und organisiert rückt sofort in den Fokus des Verfassungsschutzes wegen "Staatsgefährdender Umtriebe" ... und die Demoteilnehmer natürlich auch.

    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würden bei einer Demo Videos gedreht und Personalienfeststellungen vorgenommen. Und dann kommt sicher der altbekannte Gummisatz zum tragen: Wenn "Tatsachen die Annahme rechtfertigen" ... und Aus die Maus.


    Damit ist für jeden Demo- LWB die Erlaubnis zum Waffenbesitz, nach Regierungssprech, zu versagen bzw. wegen Unzuverlässigkeit einzuziehen und die Waffen zu beschlagnahmen.


    Welcher LWB will sich sehenden Auges diesem Terror aussetzen?

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Ganau das selbe Argument kam immer wieder bei den Jägern 2012 und 2015 etc., das ist nur eine Ausrede um weiter faul NICHTS zu tun.

    Fakt ist zu demonstrieren ist ein demokratisches Recht!!!

    Ich war 2012 in Düsseldorf dabei und ich war 2015 in Wiesbaden etc. dabei. Natürlich muss man sich bei der Demo benehmen und selbst verständlich nicht wie einige Grüne und Linke bei vielen Demos Straftaten begehen.

  • Interessant in Wiesbaden war das völlig entspannte Verhalten der Polizei.


    Und als nach der Demo ein paar Jäger noch auf der Straße liefen, kam folgende Durchsage von der Polizei:


    "Liebe Jäger, die Demonstration ist jetzt vorbei und es gilt wieder die Straßenverkehrsordnung. Lauft bitte auf den Bürgersteigen."


    (der Satz ist vielleicht nicht wortwörtlich so gewesen, aber auf jedenfall mit "liebe Jäger" und sinngemäß)


    Das war's.

  • Nur meine Vermutung:

    1. Waren das "Jäger" und keine "Sportschützen,

    2. War das schon 2015, also noch in der "Guten alten Zeit" ... grin-.)

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Nur meine Vermutung:

    1. Waren das "Jäger" und keine "Sportschützen,

    2. War das schon 2015, also noch in der "Guten alten Zeit" ... grin-.)

    Ich verstehe nicht, was Du sagen willst.


    Ich gehe davon aus, daß eine Demo von Sportschützen ebenfalls friedlich verläuft und das die Polizei weiß.

  • Nennen wir das Kind doch beim Namen. Der Sportschütze ist ne faule Sau , sitzt und erwartet das andere den ersten Schritt machen und /oder hoffen das alles irgendwie am Schluss gut wird.

  • Das war aber damals bei den Jäger sehr lange ganz genauso, bis sie sich endlich aufgerafft haben!

    ABER ohne die großen Verbände geht es nicht, die müssen ins Boot.

  • Wenn eine angemeldete Demo friedlich verläuft werden auch den Sportschützen keine Nachteile entstehen.


    Leider haben die Leute heute kein Rückrat mehr in der Hose und sind feige. Selbstbewusstsein ist angesagt.


    Eine Gefahr sehe ich nur wenn linke Gegendemonstranten auftreten und es zu kloppereien kommt.


    Also: Arxch in der Hose ist angesagt !

    "Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf,
    es kommt nur auf die Entfernung an."

    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Nennen wir das Kind doch beim Namen. Der Sportschütze ist ne faule Sau , sitzt und erwartet das andere den ersten Schritt machen und /oder hoffen das alles irgendwie am Schluss gut wird.

    Genau so sieht´s aus! Wenn ich das im Verein anspreche, geht das Abwinken los. Vor allem die "Alten" sind die, die genau hier am meisten rum nölen, was das soll, was du willst, hatten wir schon usw.

    "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!"

  • Lest Ihr eigentlich die Newsletter des BDS ?

    Die waren Beide auch hier nachzulesen.


    Steht doch genau drin, wie FG darüber denkt.


    Sei mal dahingestellt, ob er Recht hat oder nicht, aber wenn das die offizielle Sicht des BDS und FWR (für welche er ja in verantwortlicher Position ist) darstellt, dann ist nicht

    "der" Sportschütze eine (ich zitiere wörtlich von Babbi) "faule Sau"

    sondern,

    er hält sich an das, was verbandsseitig als Vorgabe kommt.


    Der DSB hat meines Wissens nach auch nicht zu einer Großdemo aufgerufen.


    Also: WER genau soll das organisieren und anmelden, wenn es verbandseitig nicht für richtig gehalten wird ?


    Ich zahle, in der Überzeugung, damit "die Sache" zu unterstützen, an DREI Verbände Beiträge, obwohl ich als Sportschütze mit einem Verband alles hätte, was ich i.S. Verbandszugehörigkeit brauche.


    Ich zahle das also freiwillig zusätzlich um mich vertreten zu sehen !


    Wenn die das so als richtig ansehen,

    dann haben sie dafür


    a) entweder gute Gründe

    oder

    b) taugen nicht als Interessenvertretung.


    Aber ICH bin deshalb keine "faule Sau":thumbdown: weil ich mich an die Regeln halte, die in einer repräsentativen und nicht direkten Demokratie üblich sind !

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Für eine Demo braucht es aber auch einen Veranstalter und eine zentrale Leitung.


    Es ist utopisch zu glauben, dass man die Leute einfach so auf die Straße bekommt. Das hat nix mit Bequemlichkeit der Sportschützen zu tun, sondern ist überall anders auch so. Es braucht jemanden der voran geht und da muss das Wort primär an die Verbände gerichtet werden.


    Wenn dahingehend nichts „von oben“ kommt haben die Verbände schlichtweg versagt...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Die letzten beiden Posts bringen es auf den Punkt.

    Wünschenswert wäre auch, wenn nicht nur die Verbände, sondern in dieser Situation auch die Jäger mit im Boot wären.

    Hier sollte man zusammenstehen. Das gleiche würde dann sicher auch andersrum funktionieren. Die Jäger werden auch wieder mal Thema sein.

  • 22er die Jäger sind mit im Boot, der DJV ist beteiligt. Viele Jäger sind auch sportlich unterwegs und von Magazinbegrenzung betroffen.

    Die 3 Patronen Regel in Halbautomatischen Waffen gilt im übrigen nur für die Jagdausübung, nicht am Stand und nicht bei Nachsuchen oder Jagdschutz.

    Allein deshalb..

  • Was für ein Jammer, daß Du nicht Verbandsvorsitzender bist, da Du ja sooooo genau weißt, was richtig ist !


    Ganz so unfehlbar wie Du fühle ich mich leider nicht, deshalb habe ich geschrieben, daß die Verbände entweder

    ihre guten Gründe haben werden,

    oder aber

    nicht als Interessenvertretung taugen.


    ICH halte tatsächlich Beides für möglich !


    Im Gegensatz zu Dir sehe ich nämlich auch die Gefahren einer solchen Demo und die bieten reichlich Grund, das nicht für

    sinnvoll zu halten.

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Um mich mal dazwischen zudrängen, ich kann beide Meinungen verstehen. Es ist einerseits erschreckend, wie wenige Schützen von der geplanten "Novelle" wissen und andererseits wie wenig Eigeninitiative ergriffen wird. Der Mensch und damit auch der deutsche Sportschütze ist gemütlich, um nicht zu sagen faul! Jeder Ansatz des "es müssen sich Anderer darum kümmern" wird genutzt um nicht selber aktiv werden zu müssen. Und (ohne das böse zu meinen) je älter der Mensch/Schütze umso desinteressierter scheint er zu sein.

    Was eine "Demo" angeht, sehe ich es nicht als realistisch an, dass dort der Verfassungsschutz steht und Leute fotografiert um berechtigte Zweifel an der Zuverlässigkeit entstehen zu lassen. Eher, dass es keine Sau interessiert, weil da nur paar Hansel durch die Straßen ziehen. Weder die Politiker noch sonstwen. Die Menge die du brauchst um Aufmerksamkeit zu erregen, geschweige denn um etwas zu bewegen wirst du in dem Randsportsegment "Schießen" nicht zusammenbekommen. Dazu sitzen die Leute viel zu gern im Schützenverein und meckern im stillen Kämmerchen.

  • Eine Option wäre es sicher, wenn aktive Vereinsmitglieder zusammen in die Bürgersprechstunde der Abheordneten gehen würden, und dort Aug in Aug ganz ruhig ihre Bedenken vortragen würden. Da braucht man sich nicht anmelden, nur hingehen. Es macht mehr Eindruck, wenn die Leute persönlich vorsprechen, denn dies ist sicher eine absolute Ausnahme, und wird deshalb auch in der Dringlichkeit verstanden.

    Einem Waschkorb voller Briefe muss man nicht Rede und Antwort stehen, den erledigt das Büro.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Jeder Ansatz des "es müssen sich Anderer darum kümmern" wird genutzt um nicht selber aktiv werden zu müssen.

    Die Frage ist eher "wie" man tätig werden soll. Ich als LWB habe wenig Anlaufmöglichkeiten. In Österreich gibt es noch halbwegs aktive Ansprechpartner mit der IWÖ. Das ist zumindest ein Anfang, weil insbesondere die IWÖ nachwievor über Kontakte in die Minsterien und die "Praxis" (Polizei, Rechtsanwälte, Richter - der ehemalige Vizepräsident der IWÖ war gleichzeitig auch Vizepräsident des Landesgerichts Eisenstadt) verfügt.


    Das Problem bei uns ist aber: Auch diese Kontakte und "Einflusspersonen" werden irgendwann mal altersbedingt nicht mehr sein und wie es dann um uns steht kann man sich vorstellen...


    Dr. Z der Jahrelang als Notar gearbeitet hat und als treibende Kraft unter den Waffenlobbyisten galt ist mittlerweile auch schon 80 Jahre alt...



    Was eine "Demo" angeht, sehe ich es nicht als realistisch an, dass dort der Verfassungsschutz steht und Leute fotografiert um berechtigte Zweifel an der Zuverlässigkeit entstehen zu lassen.

    Diese Sorge sehe ich auch absolut unbegründet.


    Eher, dass es keine Sau interessiert, weil da nur paar Hansel durch die Straßen ziehen.

    Bis auf die aktuelle Klima-Geschichte ist das bei fast jeder anderen Demo auch so...


    Dazu sitzen die Leute viel zu gern im Schützenverein und meckern im stillen Kämmerchen.

    Es sind auch nicht so viele Leute um wirklich die Massen bewegen zu können...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Wenn man sie ablehnt mit den Worten: "Lass dein geistig minderbemitteltes Geschwafel,

    Also dafür bin ich einfach zu gut erzogen worden, so etwas zu schreiben :P

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Was eine "Demo" angeht, sehe ich es nicht als realistisch an, dass dort der Verfassungsschutz steht und Leute fotografiert um berechtigte Zweifel an der Zuverlässigkeit entstehen zu lassen.

    Das jetzt mal offen gelassen,

    aber

    es werden die "einschlägigen" Medien dort sein

    und

    ganz sicher immer auch an den Stellen, wo z.B.

    "zweideutige Transparente oder Verhaltensweisen"

    verschiedener Teilnehmer zu beobachten sein könnten.

    ::c.o.l)


    Das ist nämlich nicht auszuschließen, da die Teilnehmer und deren Herkunft und Beweggründe sich nicht kontrollieren lassen :rolleyes:.


    Wer will sich sicher sein, daß da nichts aus dem Ruder läuft, was Sportschützen selbst gar nicht zu verantworten hätten -

    aber letztlich dann doch als Veranstalter auf sie zurückfallen würde`?


    So viel Verständnis wie diese Republik und gewisse Medien für "linke Aktivisten" aufbringen, dürften Sportschützen, also sgn. "Waffennarren" wohl kaum zu erwarten haben X/


    DAS ist die Gefahr die ICH in dem Fall sehen würde !


    Falls jemand das für übertrieben hält - nur zu, ich lache hin und wieder gerne mal über eine Portion Arglosigkeit :)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

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