Winchester 1873 Sporter Colored - Welches Kaliber?

  • Guten Tag,


    ich möchte mir eine Winchester 1873 Sporter Colored zulegen (Miroku-Fertigung). Diesen UHR gibt es nun in .357 Mag., .45 LC und .44-40 Win. Jetzt stellt sich für mich nur noch die Frage, welches Kaliber. Wie ist eure Meinung dazu?


    Hier ein paar Gedanken von mir:


    Ich habe schon einen UHR in .357 Mag., den ich für Wettkämpfe verwende. Deshalb will ich eigentlich keinen zweiten .357er. Und die 1873 will ich auch eigentlich nicht oder zumindest nicht dauerhaft auf Wettkämpfen schießen. 44-40 ist wohl das Originalkaliber, was mich an sich schon reizt, aber die Fabrikmunition ist in der Auswahl eher eingeschränkt und teurer. Außerdem habe ich gehört, dass das Wiederladen nicht so einfach sei. Zumal bin ich gar kein Wiederlader. Also müsste ich einen Wiedrelader aus unserem Verein fragen. Der Kompromiss wäre dann die .45 LC.


    Zusammengefasst tendiere ich eher zur .44-40 wegen der Originalität und weil ich nicht vorhabe, so viel Munition zu verschießen. Allerdings finde ich die .45 LC auch einen guten Kompromiss zwischen originalem Westernkaliber und Verfügbarkeit bzw. Preis der Munition.


    Wie ist eure Meinung? Was würdet ihr an meiner Stelle tun?


    Danke!

  • Moin D 99 ,

    aus meiner Sicht bleibe beim ersten Gedanken ( .44-40 ) auch wenn etwas teurer .

    Und ein versierter Wiederlader hat mit der Patrone auch keine Probleme .


    Gruß

    You are the best , don't worry be happy.


    ::frinds::

  • Und ein versierter Wiederlader hat mit der Patrone auch keine Probleme .

    :thumbup:

    :drink:

    "DDR 2.0"? ?...nein Danke ! ! Ich durfte "1.0" zur Genüge erleben. :sdb1: Mein "Vorbild " ?.....siehe "Avantar" !
    Neuerdings, Mitglied des ( im Reservat lebenden ) Indianerstammes "Pack"

    Jetzt auch "Covidiot". :trio:


  • Moin D 99 ,

    aus meiner Sicht bleibe beim ersten Gedanken ( .44-40 ) auch wenn etwas teurer .

    Und ein versierter Wiederlader hat mit der Patrone auch keine Probleme .


    Gruß

    Sagen wir es so:


    Im Prinzip bin ich bei Dir, solange Du aber nicht definitiv einen versierten Wiederlader an der Hand hast, ist der Preisunterschied bei der Fabrikmunition erheblich!


    Bei wenigen Schuß pro Jahr vielleicht nicht so schlimm, aber wenn es mehr werden ...


    Rolf2

  • Eine 73er schießt man in 44-40 Punkt !


    .357er verträgt das Kniegelenk auf Dauer nicht

    und

    45 LC ist nicht "echt".


    Außerdem wüßte ich jetzt nicht, daß 45 LC als Kaufmunition nennenswert billiger sein sollte, als 44-40.


    Außerdem noch zu beachten: Die Hülsen lassen sich recht gut über eGun verticken (gilt für beide Kaliber)

    deshalb Schachteln und Rahmen aufheben.

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Ich schließe mich der Meinung meines Vorredners an. Die .44-40 ist ein sehr präzises Kaliber und eine Win73 gehört nun mal dazu. Ein Spezl von mir hat diese Kombination und ist sehr zufrieden. Allerdings ist er auch Wiederlader und da wird es dann nicht zu teuer.

  • Vielen Dank eure Kommentare! Das hat mir sehr geholfen und bestärkt mich in meiner Meinung. Dann wird es jetzt Zuwachs in .44-40 geben.

  • Ist auch bei der 73er das einzig vernünftige

    Erik - the master of desaster
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet (Samuel Langhorne Clemens)

  • Dazu meine Geschichte:

    Meinen ersten 73er Unterhebler habe ich in 45 Colt gekauft und lange und teils auch erfolgreich geschossen. Das war in Ordnung - bis ich anfing, Schwarzpulverpatronen zu schießen. Mit der zylindrischen 45er Hülse verdreckt das System ganz schnell und dann hört der Spaß auch flott auf.


    Der zweite 73er Unterhebler war in 44/40 und das ist mit Schwarzpulver richtig klasse! Die Hülse ist dünnwandiger, lidert besser und macht (außer im Lauf) nicht mehr Dreck als mit Nitro. Mittlerweile muss ich das Gewehr höchst selten komplett zur Reinigung zerlegen, vielleicht einmal im Jahr, während der Lauf immer wieder gewischt wird.

    Die 44/40 machte mir soviel Freude, dass die alte 45er nun auch einen 44/40-Lauf bekam und fortan hatte ich zwei 44/40 und setze beide mit viel Spaß ein.


    Das Wiederladen der 44/40 macht mir nicht mehr Probleme als die 45er, nämlich keine. Hülsen vorher fetten geht bei mir so: ich sprühe mir ein bisschen WD 40 auf die Hände, bevor in die Hülsenschublade greife und den Case-Feeder bestücke, that's it. Ansonsten geht das Wiederladen ruck zuck, gute Einstellung der Komponenten vorausgesetzt. 500 Schuss in Nitro könnte ich problemlos und gemütlich pro Stunde auf der Hornady LnL machen, wenn ich nicht zwischendurch Zünder, Hülsen und Pulver auffüllen müsste - aber das gilt für jedes Kaliber. Schwarzpulver dauert länger, da ich nur das Hülsenkalibrieren, Zündersetzen und Hülsenmund aufweiten auf der Presse mache. Pulver, Zwischenmittel und Geschosssetzen mit gleichzeitigem Crimpen mache ich da als eigene Arbeitschritte. Das ist dann mehr ein meditatives Arbeiten.


    Also sehr lange Rede, ganz kurzer Sinn: eindeutiges Voting zur 44/40!


    Lederstrumpf

  • Mittlerweile muss ich das Gewehr höchst selten komplett zur Reinigung zerlegen,

    Davor hätte ich Muffe.

    Also nicht vor dem Zerlegen,

    sondern vor dem wieder Zusammenbauen :/

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Gerade beim 66er und 73er System easy gegenüber den 94er...

    Erik - the master of desaster
    Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet (Samuel Langhorne Clemens)

  • Ach Leute, es wird sogar behauptet, der Umgang mit Computern und Smartphones wäre easy ::c.o.l)


    So lange sich keine zwingende Notwendigkeit ergibt, so ein Teil zu zerlegen, muß ich das nicht aus reiner

    Wissbegierde ausprobieren ;)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Das macht doch aber Spaß.

    Ich habe die Angewohnheit alle neuen Waffen prinzipiell erstmal zu zerlegen.

    Dann weiß ich wenigstens was ich habe.


    Und bisher mußte ich noch nicht mit nem Karton voller Einzelteile zum Büma. grin-.)

    gender political correctness sagt - Fraustoppwirkung!

  • och Captain Katze, so schlimm ist das doch alles nicht, die Winnies nicht und auch Computer oder Smartphone nicht. :Braverle:

    Stimmt schon - so lange man jemand hat, der einem im Fall der Fälle weiterhilft ;)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Eine 73er zerlegen und wieder zusammen bauen mache ich mittlerweile mit verbundenen Augen, wenn's sein muss. Genauso wie SAA's, 1860er oder die Open Tops.

    Ist überhaupt nicht kompliziert und lernt man sehr schnell. Es gibt übrigens auch recht gute Clips dazu auf YouTube, wer's braucht.

    Also keine Scheu und ran an den Speck.


    Lederstrumpf

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