Baikal / TOZ 03_66 Hahndoppelflinte

  • Howdy Cowboys !
    Am April habe ich meinen SuRt im Westernschießen bestanden und leg mir jetzt step by step mein Equipment zusammen. Klamotten is alles da, es geht jetzt eigentlich hauptsächlich um die Waffen. Ich habe gestern eine angebliche Baikal Hahndoppelflinte 12 / 70 mit 50 cm Lauflänge erworben. Auf der Suche im I-Net wegen der Modellbezeichnung T03_66 fand ich heraus, das es eine TOZ ist. Nun ja, fand ich jetzt nicht besonders schlimm. Anscheinend werden die halt auch als Baikal bezeichnet. Das Teil muss sehr wenig benutzt worden sein. Sieht fast wie neu aus, Läufe sind blitzeblank. Nur eins stört mich bei der Flinte. Beim SuRt ließen sich die bereitgestellten Flinten sehr leicht öffnen und schließen. Die haben praktisch, wenn man sie am Lauf hielt, von alleine geschlossen. Man musste also von daher immer den Daumen dazwischen halten. Bei meiner geht das um einiges schwerer was das Öffnen angeht. Muss also schon Kraft aufwenden. Von alleine schließt sie also nicht. Auch beim Spannen der Hähne isses Krafttraining pur für den Daumen.
    Hat da jemand von euch alten Haudegen Tipps, Ratschläge, wie man was selber daran machen kann oder soll das lieber ein Büxer machen ?
    Freu mich sehr auf jeden Ratschlag und Tipp von euch.

    „Unrecht mir gegenüber dulde ich nicht, ich lass' mich nicht beleidigen
    und wer mir zu nahe kommt, der wird zur Hölle geschickt. Ich bin anderen
    gegenüber gerecht, also fordere ich auch von anderen Gerechtigkeit.“

    "The Shootist John Wayne"

  • Howdy Godraw,


    vor einigen Jahren habe ich aus einer Laune heraus eine TOZ 66 bei eGun gekauft. Die Flinte ist in einem sehr guten Zustand, aber wie bei Deiner liessen sich die Hähne nur mit einigem Kraftaufwand spannen. Beide Hähne gleichzeitig spannen war fast nicht möglich. Ich habe die Flinte dann zu einem sehr guten Büchsenmacher gebracht, er hat die Hahnfedern bearbeitet, den Öffnungswinkel vergrößert und die Lager poliert. Das gleichzeitige Spannen beider Hähne geht nun locker mit einem Daumen.
    Manche basteln auch selber an ihren Flinten herum, für mich gab es nie einen Zweifel, dass ich die Flinte von einem guten Büchsenmacher überarbeiten lasse und das Ergebnis gibt mir absolut recht.

  • soviel ich weiss, werden Waffen diverser Russischer Hersteller die exportiert werden unter dem Namen "Baikal" geführt.


    Ich hoffe, du hast etwas mehr Glück mit deiner Baikal als es Krügerl hier aus unserem Forum hatte!

    ::trenn::
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  • Hallo Godraw,
    die Flinten welche bei Deinem Surt gezeigt wurden waren vermutlich alle bei einem Tuner oder auf Westernwaffen spezialisierten Büchsenmacher.
    Kann man auch selbst machen, aber dann sollte schon einiges an Wissen/Ausbildung vorhanden sein. Ansonsten produziert man ganz schnell Schrott.
    Die von Dir erworbene Flinte steht trotz dem günstigen Anschaffungspreis bei manchen Cowboys weit oben auf der Liste.
    Sie eignet sich für die Disziplinen 1870 + 1880. In der 1890 wärst Du auf Stages von 4 und mehr Schrotzielen im Nachteil.

    Gruß
    Werner

  • Vielen Dank für eure Ratschläge. Sie kommt zu einem Büxer und dort wird all das gemacht was "wolfman" geschrieben hat. Danke nochmals.

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    und wer mir zu nahe kommt, der wird zur Hölle geschickt. Ich bin anderen
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    "The Shootist John Wayne"

  • Ich krame den alten Beitrag noch mal raus.


    Ich habe vor einiger Zeit eine TOZ T03-63 von einem Jäger übernommen, der sie Alters wegen abgegeben hat. Genau besehen gar nicht so schlecht gearbeitet, und robust. Der Vorbesitzer hatte sie eigentlich als Schlechtwetterwaffe gekauft, aber dann stand sie doch fast nur im Schrank. "Je reifer man wird, umso weniger treibt es einen bei schlechtem Wetter ins Revier, und irgendwann überlässt man das den Jüngeren".
    Auch meine Flinte hat so starke Hauptfedern, dass die Hähne sich nur mit einigem Kraftaufwand spannen lassen. Dazu kommt noch eine kräftige Abzugsstangenfeder.
    Gibt es vielleicht wenigstens eine weniger kräftige Abzugsstangenfeder zum Austausch? Diese ist ja relativ leicht in Eigenregie auszutauschen.
    An der Hauptfeder, die als traditionelle Blattfeder konstruiert ist, würde ich auch nicht herumbasteln wollen.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

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