Beiträge von Elster

    Jaa ... OK ... wenn Die das sagen ... dann will ich ...


    (mit noch keinem Versager im angesprochenen Kaliber und Waffe)


    nix gesagt haben ... aber ich darf mir meinen Teil dazu schon denken, oder

    Schade, ich habe den Eindruck du fühlst dich angegriffen. Das war nicht meine Absicht. Mir ging es darum zu versuchen eine Sachliche Debatte zu führen, weil mich diese Frage persönlich sehr interessiert. Wenn ich jemanden ziziere, heißt daß doch ncht daß ich deine Meinung und Erfahrungen nicht ernst nehme, im Gegenteil.

    Ich gebe einfach mal zum Besten wie ich die 7,65 und die 6,35 erlebt habe und heute erlebe. Mein Vater führte als Kurzwaffe eine Walther PP.
    Sie wurde sowohl als Fangschußwaffe als auch zur Selbstverteidigung geführt. Bei der Fallenjagd führte er eine Mauser 6,35. Nun muß man vielleicht noch erwähnen daß speziell die heute produzierte Munition für eine 6,35 auf ca. 60 Joule kastriert wurde (siehe GECO) früher kam die kleine auf immerhin 100 Joule. Fangschüsse die mit der 7,65 angetragen wurden erfüllten ihren Zweck. Bei der 7,65 ist man auch schon dabei abzulaborieren. Bei einem Stück Rotwild kam es allerdings schon vor daß mein Vater manchmal dreimal hintereinander abdrücken mußte. Beim Schwarzwild sprang mein Vater dazu und setzte einen Schuß hinter den Teller, das reichte, war aber auch manchmal sehr kritisch was die eigene Gesundheit anging. Oft arbeitete er auch mit der Saufeder.
    Das liegt nun ca. 50 Jahre zurück und heute hat man wesentlich bessere Waffen und damit Möglichkeiten. Für mich ist ein Revolver .357 mit K- Rahmen die erste Wahl. Ich hatte gehofft hier jemanden anzutreffen der vielleicht auch die Vergangenheit mit der Gegenwart vergleichen kann, sei es aus eigenen Erfahrungen oder aus den Erfahrungen seiner Vorfahren.

    Man kann sicherlich die, auf sich selbst bezogene, Entscheidung eines jeden Diskutieren. Aber man sollte sie auch irgendwann akzeptieren und respektieren. Nur weil jemand eine Entscheidung für sich trift, wirst du doch in deinen Entscheidungen in keiner Weise beeinflußt.

    Was heisst denn bitte sehr "... die beim Verfassungsschutz ... gespeichert sind,..."

    Ich befürchte daß viele von uns beim Verfassungschutz gespeichert sind, sei es weil man vom Recht der freien Meinungsäußerung gebrauch macht, oder auch nur weil Waffen eingetragen sind die man als bedenklich oder typische Gefährderwaffen einstuft. Da reicht dann wahrscheinlich schon der Versuch eine derartige Waffe eintragen zu lassen, auch wenn man den Eintrag verwehrt hat. Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.

    Mal unabhängig davon was als richtig oder falsch eingeschätzt wird, das ist doch eh von Individuum zu Inividuum unterschiedlich. Fakt ist aber daß es bestimmte Gazetten gibt deren ausschließliches Ziel es ist bestimmte Gruppen zu diskreditieren. Jäger sind da eine willkommene Zielscheibe. Damit sage ich nicht daß Jäger, nur weil sie Jäger sind, alles richtig machen, bei weitem nicht. Nur sollte man objektiv und fair bleiben. Besonders Bild ist für Stimmungsmache weitreichend bekannt und somit für mich nicht wirklich ernst zu nehmen.

    wegducken ist natürlich auch eine möglichkeit...


    für mich persönlich aber inakzeptabel und leider viel zu weit verbreitet

    Das ist, in meinen Augen, kein wegducken. Warum soll ich mich Unsicherheiten aussetzen die ich nicht brauche und die letztlich auch noch finanzielle Verluste mit sich bringen. Sicher ist es richtig und wichtig sich im Rahmen der Möglichkeiten gegen Willkür zur Wehr zu setzen. Das habe ich auch in sehr vielen Fällen getan. Mir persönlich ist ein Halbautomat aber nicht wichtig genug um unter Umständen gerichtliche Auseinandersetzungen in Kauf nehmen zu müssen. Würde man in meinem Umkreis eine Initiative gründen die sich für die dauerhafte Zulassung der Halbautomaten als Jagdwaffen einsetzt, wäre ich der Letzte der sagen würde: "da mche ich nicht mit."

    Die entsprechenden WBK´s bekommst du mit Anerkennung des Erbes automatisch,
    Für den Erhalt Schießfähigkeit muss dann nur noch die Sachkunde nachgewiesen werden.
    Und später natürlich das Bedürfnis durch regelmäßiges schießen.

    Richtig, aber ich kenne aus Erfahrung die Verwaltungsakte die im Erbfall in Gang gesetzt werden. Du hast sie ja auch treffend genannt. Mit der Aufbewahrung durch einen Berechtigten, den Beitritt in einen Schießverein und, nach der vorgeschriebenen Zeit, die Ausstellung einer WBK wurden diese Verwaltungsakte umgangen und für den Erben lief alles während eines Jahres durch, ohne irgendwelchen Druck von aussen.

    Das Theater mit den Halbautomaten ist doch schon fast so alt wie die katholische Kirche. In NRW wurden Halbautomaten als Jagdwaffen erlaubt. Ich habe dann einen Halbautomaten günstig kaufen können und bekam ihn problemlos eingetragen. Dann wurden in NRW die Halbautomaten plötzlich verboten, sprich sie durften nicht mehr zur Jagd geführt werden. Somit hatten viele eine legal eingetragene Waffe illegal in ihrem Besitz, da es kein Bedürfnis mehr gab. Ich habe dann meinen Halbautomaten verkauft und zur Drückjagd führe ich wieder meinen alten 98er. Die können mit ihren Halbautomaten machen was sie wollen, in meinem Schrank wird man niemals mehr einen finden, weil ich mit einer derartigen Rechtsunsicherheit, hervorgerufen durch irgendwelche Ignoranten, nicht leben möchte. Bei dem ganzen Rumgeeier muß man am Ende noch damit rechnen Unzuverlässigkeit unterstellt zu bekommen, obwohl man sich vollkommen gesetzeskonform verhalten hat.

    Auch moeglich: Sicherung der Waffen fuer Uebergangszeit oder Lagerung bei Waffenhaendler. Kostet meist etwas.
    Koennte man aber auch mit dem Haendler des Vertrauens vorab klaeren.

    Ich bin zwar kein Sportschütze, aber Waffe ist Waffe. Ein Kollege hat es fogendermaßen gemacht: als er schwerwiegend erkrankte hat er einem Forstkollegen seine Waffen für unbestimmte Zeit überlassen. Leider ist der Kollege dann auch bald verstorben. Sein Sohn ist dann einem Schießverein beigetreten und nach einem Jahr bekam er dann die grüne WBK und konnte dann die Waffen seines Vaters problemlos übernehmen.

    Das Gesetz sieht vor das gelindetste Mittel zu wählen um den "lebensgefährlichen" Waffengebrauch zu vermeiden

    Seien wir uns doch über eines im Klaren. Wenn du von jemandem mit einem Messer attackiert wirst gibt es nur ein adäquates Mittel den Angriff abzuwehren mit der Chance unverletzt zu bleiben, nämlich die Schußwaffe. Schußwaffengebrauch bedeutet für mich nicht, getreu dem Motto der Amis" shot him to the Ground", meinen Gegener unbedingt zu töten, sondern ich verbinde den Einsatz meiner Waffe stets damit den Gegner nicht zu töten. Er soll ausschließlich unfähig gemacht werden seinen Angreiff zu Ende zu bringen. Sollte ein Angreifer dann doch durch unglückliche Umstände ums Leben kommen, dann ist das halt so, schließlich ist er es von dem der Angriff auging.

    Ist bei mir leider nicht ganz so einfach.
    Kann als Dreischichtler nicht den hier üblichen Kurs besuchen, auch ist mind. jeder 3.Samstag ein normaler Arbeitstag für mich.
    Bin ausserdem noch Sportwart in unsrem kleinen aber feinen Verein und - (!!) mit Freude, Ehrgeiz u. einigem Zeitaufwand f. Training, Wettkämpfe u. Meisterschaften bestrebt ein passabler Sportschütze zu sein. Leider hat der Tag nur 24 Stunden.


    Habe deshalb, sowie wohl wissend was alles an zeitlichem Aufwand an der Jagd dran hängt, vom Jagdschein bislang abgesehen. Mache aus meiner Freude am "drum und dran" allerdings keinen Hehl. :) Und: bin mit dem Hund jeden Tag im Wald unterwegs u. sozusagen täglich sehr sehr nah dran.

    Das sind Argumente denen sich kein normal denkender Mensch verschließen kann. Es ist halt so, die Jagd als solche ist ein "Zeitfresser". Da ich mein Revier noch selbst bejage sah und sieht mich meine Familie während der Jagdzeit äußerst selten. Nur habe ich einen unbestreitbaren Vorteil: in meinem Fall ist die Jagd noch ein fester Bestandteil meines Berufes. Vor Jahren war es ja normal das der Förster unmittelbar mit der Jagdausübung verknüpft war.