Beiträge von jenska

    Technisch gesehen lässt sich das leicht beantworten. Die .22 WMR hat ein größeres Hülsenvolumen, deutlich mehr Speed und Energie als die .22lr

    Aber darum geht es ja anscheinend nicht.


    Bitte fragen Sie ihren freundlichen Sachbearbeiter::c.o.l)

    Ich gestehe, ein kleines Wortspiel mit dem Begriff "erlaubnisfrei". Der Erwerb ist deshalb "erlaubnisfrei", weil ja die Erlaubnis schon vorliegt. In Form der WBK. Ohne die auch keine Erlaubnis. Sorry für die Verwirrung, Ich wollte bestimmt niemand damit ärgern.

    Das ist ganz heikel, denn nicht wenige Sportschützen besitzen Waffen, die sie legal erworben haben, als sie Mitglied in einem anderen Verband mit einer anderen Sportordnung waren, oder die nach einer Änderung der Sportordnung nicht mehr den Spezifikationen entsprechen.



    Wenn man als z.B. DSU- oder BBS- Mitglied zum DSB wechseln würde, müsste man nach dieser Interpretation ja all die Waffen auf Grün verkaufen oder abgeben, die es im DSB nicht gibt. Stimmt das?

    Ungeachtet der sehr hypothetischen Annahme würde ich einfach mal mit nein antworten. Denn bitte nicht den Erwerb und den Besitz in einen Topf schmeissen.

    Erwerben, wir reden hier von der grünen WBK (Voreintrag), kann man nur was der Verband befürwortet und befürworten kann der nur für seine seine eigenen Disziplinen. HansDampf hat es oben ja schon geschrieben. Deine Frage bezieht jetzt aber auf den Besitz (Bestand).

    jenska


    Was ist eine Standkarte?


    MfG Averell

    Eine Jahreskarte zur Benutzung der Schießstände. Mit der Standkarte kann man so oft schießen wie man will, zudem hat man über ein Chipsystem jederzeit Zugang zu den Ständen, egal ob das Vereinsbüro an den vier Schießtagen pro Woche offen ist oder nicht. Praktisch alle Mitglieder die mit eigenen Waffen regelmäßig schießen haben so eine "Standkarte".

    Offen gestanden spekuliere ich auf ein 45° Rotpunkt auf Picatinny Schiene mit einem Drückjagdglas 1-6 oder 1-8.

    Sorry, aber das ist doch kontraproduktiv oder auch doppelt gemoppelt. Ein gutes 1-6 oder 8-fach mit möglichst großem Sehfeld, großzügiger Eye Box und anständigem Rotpunkt (beleuchtetem Absehen) reicht völlig, auch auf 100m. Ein extra Rotpunkt braucht es hier nicht. 300m und ein Glas mit anderen Vergößerungsverhältnis ist wieder ne andere Baustelle.


    Zwei Tips von mir:


    1. Fang erst mal an, sprich hab die eigene Waffe und trainiere damit, lern das System AR-15 in der Praxis kennen.

    2. Hör auf Weyland , er weiß von was er zum Thema AR-15, IPSC usw. spricht.

    was interessiert der Kaufpreis wenn man 45er Mun kaufen/bauen muss?


    Bei aller Liebhaberei, aber wer aufs Geld gucken muss/ möchte sollte das vielleicht überdenken

    Ja Maik, aus deiner Sicht magst Du ja recht haben, nur müssen im realen Leben die Meisten vielleicht schon drauf achten was etwas kostet.

    Man kann ja jemand der rund 1 Mille für ne .45er ausgeben will (kann) ruhig sagen das es für mehr Geld auch evtl. mehr Qualität gibt. Und das Muni Geld kostet wird ja wohl auch jeder wissen. Über die Zeit (weit) mehr als die Knarre gekostet hat.


    Nur kann man nicht immer von sich auf andere schließen. Du haust vielleicht an einem intensiven Trainingswochenende mehr Schuß raus, als so mancher Gelegenheitsschütze in einem Jahr. Der eine schiesst eben auf Top Wettkampfniveau und der andere ist einmal im Jahr der LM Teilnahme zufrieden.


    Zwei Schützen, zwei vollkommen verschiedene Anforderungsprofile auch ans Material.

    Mitglieder sind auch Luftgewehr- und Bogenschützen. Armbrust usw. Von den Mitgliedern ist der DSB mit Abstand der größte. Wenn jemand etwas anderes über die Mitglieder mit erlaubnispflichtigen Waffen weiß, kann er es ja posten. Gefühlte Wahrheiten helfen nicht wirklich weiter. Der BDS bietet, soweit ich weiß, gar keine Disziplinen ohne erlaubnispflichtige Waffen an.

    Laut DSB sind ca. 1,35 Millionen Schützen in über 14.200 DSB Vereinen Mitglied.

    Davon hat ein Großteil gar keine erlaubnispflichtigen Waffen. Im BDS wohl praktisch alle 80.000 Mitglieder in rund 3000 Vereinen/Gruppen, was ja auch Sinn ergibt.


    Folgende Zahlen beantworten zwar nicht explizit den Waffenbestand bei Mitgliedern div. Verbände, aber geben mal einen Eindruck über den realen Bestand und die Verteilung. Sie stammen aus zwei Anfragen von Bundestagsfraktionen an die Regierung. Diese hänge ich für Interessierte einfach mal an.


    Die Gesamtzahl aller im NWR gespeicherten Waffenbesitzer und Waffenteilbesitzer in Deutschland (natürliche Personen mit mindestens einer Erlaubnis und mindestens einer Waffe/Waffenteil in Privatbesitz in Deutschland) betrug zum 31.01.2019


    955 767



    Die Gesamtzahl aller im NWR gespeicherten Waffen/Waffenteile, die sich in Deutschland im Privatbesitz befinden, betrug zum 31. Januar 2019


    5 400 329



    Die Gesamtzahl aller im NWR gespeicherten gültigen Erlaubnisse in Deutschland betrug zum 31. Januar 2019


    2 678 219



    Die folgenden Zahlen zu den Waffenbesitzern sind Stand 31.12.2017


    a) Jäger (§ 13 Waffengesetz): 417 005


    b) Sportschützen (§ 14 Waffengesetz): 345 576


    c) Brauchtumsschützen (§ 16 Waffengesetz): 1 645


    d) Waffen- und Munitionssammler (§ 17 Waffengesetz): 7 098


    e) Waffen- und Munitionssachverständige (§ 18 Waffengesetz): 1 343


    f) Gefährdete Personen (§ 19 Waffengesetz): 1 951


    g) Erben (§ 20 Waffengesetz): 96 935


    h) Bewachungsunternehmer und Bewachungspersonal (§ 28 Waffengesetz): 1 154


    i) Vereine (§ 10 Absatz 2 Waffengesetz): 15 447


    j) Kombinierte (z. B. Jäger und Sportschützen): k. A.

    Was ist dann mit reinen 30er Magazinen die vom Werk nur für 10 Schuss gemacht sind. Beispiel das CMMG 22lr. Magazin, welches bei einigen Wechselsystemen (22er AR-15 Wechselsystem) beiliegt. Die Teile fassen nur 10 Schuss ab Werk aber der Grundkörper ist optisch 30, aber wir reden ja nicht von einem Begrenzer wie z.B. im Magpul Magazin oft nachträglich eingebaut.

    Genau das Beispiel ist natürlich für die Thematik eher ungeeignet, da ja Patronen mit Randfeuerzündung von der Begrenzungsproblematik gar nicht betroffen sind. Die gilt nur für Magazine die Zentralfeuermunition aufnehmen und in Halbautomaten verwendet werden.

    Ich bin immer für Vorschläge offen

    Ich nutze seit einigen Jahren auf meiner Savage B22 KK-Büchse das Nikon Target EFR 3-9x40.

    Das Glas ist einem feinem Fadenkreuz versehen und verfügt über einen Parallaxenausgleich.

    Das Bild ist sehr klar, hell und scharf. Das feine Absehen erlaubt kleinste Ziele gut zu erfassen.

    Für eine reine KK Anwendung würde ich mir das Glas immer wieder kaufen, mehr braucht es da

    wirklich nicht, zumal das Glas speziell für diesen Einsatz (KK und LG) vorgesehen ist.


    Mittlerweile gibt es einen Nachfolger .

    Eule


    Da ich zu denen gehöre die deine (eure) langen Berichte zum Thema Longrange mit Freude lesen, ein ganz herzliches Dankeschön für so viel sachliche und kompetente Information rund ums Thema ! :drink:

    Blicke nicht mehr so ganz durch.

    Sorry, aber bei eurem Disput blickt gar keiner mehr durch. Bitte schmeisst doch nicht die einzelnen Bedürnisfelder durcheinander.

    Jagdliche Nutzung ist eine Sache, die als Sportschütze eben eine andere. Der eine darf was der andere nicht darf und ggf. umgekehrt.


    Ist man beides, auch gut, aber sollte hier immer einfach entsprechend differenzieren. Schon allein wegen dem Durchblick und vor allem

    wegen der rechtlichen Situation.