Beiträge von Peppone

    Hab nun mal in meinem Fundus an Büchern gewühlt und zum "Bayrischen Landfrieden" folgendes gefunden.

    Wen's interessiert ... grin-.)


    Von den Bauern,

    Die Bauern wie ihre Söhne sollen das Haar bis zu den Ohren abschneiden. Sie dürfen Panzer, Eisenhut, Koller, Joppen von feinem Gewebe, ein lateinisches Messer, irgendeinen Kettenpanzer und kriegerischen Schmuck — ein Schwert nur die Hauswirte und keine anderen — zum Kirchgang tragen. An Werktagen dürfen sie nur ein kurzes Messer und einen Reutil tragen. Alles aber, was die gemeinsame Not des Landes erfordert, um die Gerichtsfolge zu leisten oder die Heimat gegen einen feindlichen Einfall zu verteidigen, können sie, wenn sie wollen, in ihren Häusern aufbewahren. Ebenso sollen sie keine vornehmere Kleidung als graue und billige und nur rindsledernes Schuhwerk tragen, mit Ausnahme derer, die ein angestammtes Amt irgendeines Herren innehaben. Wenn die übrigen mit diesen verbotenen Stücken angetroffen werden, sollen diese ihnen weggenommen werden und eine jede Person soll, für ein Talent auslösbar, dem Richter überantwortet werden.


    Günther Franz , Quellen zur Geschichte des deutschen Bauernstandes im Mittelalter.

    Da sei doch auch an den "Radfahrerrevolver" erinnert.

    Bis in die 1920er Jahre brauchte man für den Schusswaffenbesitz in Deutschland gar keine Erlaubnis.

    Die sogenannten Radfahrerrevolver wurden für die Selbstverteidigung gegen Hunde und finstere Gestalten verkauft wenn die Stadtleute am Wochenende mit dem Fahrrad aufs Land fuhren. :sla:

    Bedenklich ist die ganze Sache irgendwie schon. :wacko:


    Adressensammlung: Wer kann denn ausschließen, daß die Adressen nicht an den Staatsschutz/Verfassungsschutz gehen und da dann womöglich hinter meiner Adresse dann da der Zusatz steht:

    "Hat sich an Aktionen gegen die staatliche Gewalt/Gesetzgebung beteiligt (o.ä.)".


    Stichwort: Regelabfrage VerfS. ... :wacko:

    ....aber wie immer......Schweigen im Walde..... Seitens der Beschuldigten....

    Natürlich hat leonardo vollkommen recht ... recht damit, daß Jäger (und LWB) keinerlei Lobby/Presserückhalt haben und sich gegen Angriffe eben nicht wehren (können).

    Wehrloses Wild sozusagen !


    Warum hat man der Presse nicht einfach gesagt, der Waschi war alt - krank - hatte Tollwut ... der Stadtjäger musste das Tier einschläfern. (Was ja durch das abnormale Verhalten des Tieres plausibel wäre).

    Denn daß der Waschi NUR "besoffen" gewesen wäre halte ich für ausgemachten Schmarrn.

    Nur wenn ich von der Politik was fordere, denen richtig auf den Sack gehe, DANN werden wir brauchbare Ergebnisse erhalten.

    Deine blauäugigkeit in allen Ehren ... aber denkst du wirklich, allein mit Petitionen könnte eine Regierung von ihrem gewollten Weg abgebracht werden? :hyster:


    Dann bring bitte eine Petition ein, die Grenzen der BRD mögen wieder überwacht od. geschlossen werden.

    Ich bin mir sicher, diese würde von Millionen Bürgern gezeichnet werden ... aber was würde sie bringen?

    Nix, nada, niente ... dessen bin ich mir auch sicher. :sla:


    Eine Petition ist, ich schrob es schon weiter oben, nichts weiter als ein BITTGESUCH an die hohen Herren.

    Die Summe machts. Man nervt. Macht sich bemerkbar.

    Netter Gedanke ..grin-.).. aber ez überleg' mal scharf:

    Wenn DICH jemand ständig wegen irgendwas nervt und sich bemerkbar macht ... was löst das bei DIR denn aus?

    Toleranz und nochmal Nachdenken ... oder doch eher Unwillen und den Gedanken - ez agrat nicht so wie du das willst.

    Politiker sind - man möchte es kaum glauben, ist aber so - auch nur Menschen.:sla:

    Bitte nicht falsch verstehen, ich hab' ja alle erreichbaren Petitionen gezeichnet, aber ich sehe es so wie es nunmal ist.


    Eine Petition ist die unterwürfige BITTE des gemeinen Volkes an die Großen und Mächtigen, doch über etwas eigentlich schon Beschlossenes nochmal nachdenken zu wollen.


    Ob sie's dann tun od. auch nicht, ist nur deren Sache.

    Zum Verständnis bitte mal das durchlesen:


    Richtlinie öffentliche Petitionen.

    https://epetitionen.bundestag.de/epet/service.$$$.rubrik.richtlinie.html

    zum Thema Profis; Ja, das ist richtig, wir brauchen Profis. So lange aber die Verbände nicht gewillt sind, von ihren Mitgliedern zweckgebunden Geld einzusammeln, um Profis, die Geld kosten, einzustellen, wird das nichts werden.

    War denn das nicht genau die Idee und der Anspruch, mit der das FWR (anfangs) um Mitglieder geworben hat?

    Stimmen, Einfluß und Öffentlichkeitsarbeit zu bündeln und so als allgemeines Sprachrohr für die LWB zu wirken?


    Und was ist davon übrig geblieben .... :wacko:

    Den Teil Deines Beitrages habe ich nicht verstanden. Was heißt denn bei euch "weiterkommen"?

    Vielleicht ist DAS damit gemeint ... :Game:

    grin-.)


    Elitär seien wir, wurde letzhin ein Mitglied angesprochen. Zuerst war ich etwas verletzt, aber dann musste ich schmunzeln und zugeben, das hat etwas. Neben all den negativen Seiten einer elitären Gesinnung, wir wählen tatsächlich unsere Mitglider aus.

    Ich glaube es nicht macht hier keiner so was, ich meine Wiederladen so richtig mit Hülsen umformen usw. Nur ein Zündhütchen in die Hülse stecken und Pulver rein und Geschoss drauf

    doch kein Wiederladen .

    Was soll denn DAS jetzt? :Hut:

    Man muß dabei unterscheiden, wie das ZF aufgebaut ist. Es gibt die amerikanische Fertigung, da ist das Absehen (meist) in der 2. Bildebene. Europäische haben das Absehen (meist) in der 1. Bildebene.


    Bei Absehen in der ersten Bildebene ist der Absehendraht oder die Linse auf die das Absehen geätzt wurde, vor dem Umkehrsystem des Zielfernrohrs.

    Bei einem Absehen in der zweiten Bildebene ist die geätzte Linse hinter dem Umkehrsystem. Hier wird also nur das Bild vergrößert in die zweite Bildebene projiziert, ohne das Absehen mitzuvergrößern.

    Bei Vergrößerungswechsels im Umkehrsystem der Optik kommt es zu einer Verlagerung des Visierpunktes, wenn das Absehen in der zweiten Bildebene nicht 100% zentriert wurde was bei billigen ZF's öfter bis oft vorkommt. (verschiebungen von bis zu 10 cm auf 100m sind nicht unüblich).

    Dieser Fehler kann bei ZF's mit dem Absehen in der ersten Bildebene nicht vorkommen.


    Sonstige Nachteile Absehen 1. Bildebene:

    Weil sich das Absehen in der ersten Bildebene bei einem Vergrößerungswechsel ebenfalls vergrößert, wird ein größerer Bildbereich durch das Absehen verdeckt und kann Teile des Ziels verdecken.

    Schlechte Produktion und schlechte Linsen wirken sich negativ auf die Quali. aus. (Aber das ist ja generell so).

    Nachteile Absehen 2. Bildebene:

    Zum Entfernungsschätzen benötigt man ebenfalls ein Mil-Dot- oder Strichplattenabsehen,hier verändern sich aber die Abstände zwischen den Strichmarkierungen des Absehens mit dem Wechsel der Vergrößerung. Das Berechnen von Ablagen, Vorhalten oder Haltpunktkorrektur wird erheblich erschwert und braucht viel Übung und Erfahrung. Ausserdem kommt es bei der Vergrößerung zu einer Veränderung der parallaxenfreien Beobachtungsstrecke des ZF.


    Und wie immer gilt ... you get what you pay for ... billig = schlecht, da beißt die Maus keinen Faden ab und man wird keine Freude mit seinem ZF haben.

    (Drum stehe ich z.B. bedingungslos auf Zeiss.grin-.))