Beiträge von Peppone

    Ich hab mal was gelesen, da wurde der Schaft bei 120° im (Back)ofen ein paar Stunden gelassen....

    Du willst tatsächlich den ganzen Siff im Backofen haben ???


    Erstens stinkt's gewaltig und zweitens raucht und tropft es auch,

    ... und später dann den Schweinebraten backen .. na Mahlzeit ... :hyster:


    Ich schrob es ja schon weiter oben ... abflämmen Mitr !!!

    Ich bin mir allerdings auch sicher, daß man damit bei mangelnder Übung mehr Schaden anrichten kann, als

    mit einem Backofenreiniger

    grin-.) Das abflämmen ist eigentlich "selbsterklärend" und nach ein paar Strich hat man den Bogen raus. :thumbsup:

    Und sollte bei den ersten 2 Versuchen ein dunkler Fleck auf dem Holz sein ... nema problema ... man schleift ja danach eh a bissl ab und ... weg is der Fleck. ::c.o.l)

    Aber nochmal ... zur Tiefenreinigung gibt's wirklich nix besseres...

    Die Schaftschrauben gehen nicht raus, zumindest nicht ohne Gewalt.

    "Schlagschrauber" ist das Zauberwerkzeug zum lösen solcher Querulanten ! :thumbsup:


    Und arsenalfettverranztes Schaftholz reinigt man mit der Lötlampe !

    Vorsichtig und mit Gefühl abflämmen und mit einem sauberen Lappen das Fett/Öl (das dann rausquillt) abwischen.

    Versuchs mal. Du wirst dich wundern, wieviel Fett und Dreck da rauskommt.

    Waffenrechtliche Erlaubnisse (und darunter fällt auch ein genemigungspflichtiger Schalldämpfer für eine Jagdwaffe) gelten bundesweit. (Besitz).

    Ob ein von der Waffenbehörde eines Bundeslandes genehmigter Schalldämpfer auch in einem anderen Bundesland oder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu Jagd verwendet werden darf, regelt das

    dortige Landesrecht und ist vom Erlaubnisinhaber zu beachten.


    Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass bei einem Umzug in ein Bundesland mit einem sachlichen Verbot von Schalldämpfern in der Regel eine bereits (in einem anderen Bundesland) erteilte Genehmigung nicht widerrufen wird.

    Bis 300 - 400 m ist Zielfernrohrschießen noch "so aus dem Handgelenk" machbar. (Kaliber-ZF-Verstellbereich)

    Ab 400 m geht langsam dann schon das Rechnen und arbeiten mit Tabellen los.

    Ab 800 m ist's vorbei mit "ich probier das mal", es werden sich ohne Tabellen und angemessenem Equipment keine reproduzierbaren Treffer mehr erzielen lassen. Das mal ganz allgemein gesprochen.


    Um ab ~ 800 m noch einen nutzbaren Verstellbereich des ZF zu haben, brauchts auf jeden Fall eine Montage mit Vorneigung und ein Glas mit entsprechendem, verzerrungsfreiem Verstellbereich.

    Eine allzeit gültige Faustformel lautet daher: Die Vorneigung der Montage sollte die Hälfte des Höhenverstellbereiches des Zielfernrohres betragen.


    Und nochwas, wer wirklich reproduzierbar "treffen" will auf Entfernungen ab 800 m aufwärts, der wird sauviel Geld ausgeben müssen für Waffe, Mun, Montage und Glas.


    BTW: Die Firma "Konstruktionstechnik Manz" hat sich auf hochwertigste Montagen spezialisiert. Sauteuer übrigens, aber will man wirklich 1000 m und mehr die Erste Wahl.:thumbsup:

    Rot hat halt den Nachteil, daß man keine Einzelheiten erkennen kann ... aber die Pupille bleibt offen.

    Ich verwende meist Blaufilter auf der Lampe. Vorteil, Blaulicht "trägt" nicht sehr weit d.h. andere (Tier und Mensch) werden nicht aufmerksam weil sie's nicht mehr sehen. Klingt komisch, is aber so.

    Um das nochmals zu verdeutlichen:

    Es geht mir darum, klarzumachen, daß es allgemein gültige Antworten auf waffenrechtliche Fragen so pauschal einfach nicht gibt. Im einen Land geht was, was im Anderen nicht geht und die verschiedenen SB/Verbände entscheiden oft sehr unterschiedlich bei gleicher Ausgangslage.

    Man muß leider bei einem Problem immer eine Einzelfallabwägung machen und die am besten mit seinem direkten Sachbearbeiter.

    Für generelle Fragen kann ein Forum durchaus hilfreich sein, rechtssichere, belastbare Auskunft wird man aber eher nicht erhalten können.

    Für alle anderen Sportschützen gelten für die erneute Überprüfung des Bedürfnisses

    dieselben Grundsätze wie für die Prüfung bei der Erteilung der waffenrechtlichen

    Erlaubnis.

    Nö, eben nicht, diese Auffassung ist zwar Usus aber das WaffG gibt das so nicht her.

    Im Rahmen der Überprüfung hat die Behörde daher auch Gründe zu berücksichtigen, aus denen der Sportschütze bei fortbestehender Mitgliedschaft nachvollziehbar gehindert war, den Schießsport auszuüben.

    Die Überprüfung erfolgt anlassbezogen, d. h. wenn Anhaltspunkte vorliegen, dass der Waffenbesitzer kein Bedürfnis mehr hat.


    Für die Bedürfnisüberprüfung nach Satz 3 gelten nicht die Voraussetzungen wie bei der Ersterteilung.


    Eine Bescheinigung des Vereins ist ausreichend. Nix von wegen 12/18.

    Für Zwecke der Bedürfnisprüfung nach § 4 Absatz 4 Satz 3 WaffG kann von Sportschützen das Führen eines Schießbuches grundsätzlich nicht verlangt werden; eine Bescheinigung des Vereins reicht grundsätzlich aus.


    Nach drei Jahren sollte also (müsste eigentlich) ZWINGEND eine Regelüberprüfung stattfinden.

    Klar, nur ... die Regelüberprüfung überprüft (erneut) nur auf Zuver­lässig­keit und per­sönliche Eignung, nicht mehr!

    Die weiteren Punkte wie Bedürfnis, Sachkunde, Haftpflicht wurden ja schon schriftlich nachgewiesen.