Beiträge von dieselfalk

    Bei mir funktioniert das Vorgehen von Laufleuchte nicht.

    Wenn ich die Kugel setze, dann geht das bei stark verdrecktem Lauf so schwer, dass ich das Patch evtl. beschädige und der Schuss eine schlechtere Genauigkeit hat. Putze ich vorher, dann lässt es sich normal leicht laden und alles ist gut.

    Durch das Zwischenwischen hatte ich noch kein verdrecktes Zündhütchen.

    Waffe ist eine Pedersoli Tryon.

    Der Hr. Holden macht zwei Typen, eine wie die PS, dabei Laufverriegelung mit Keil, oder auch mit Kettenglied nach altbewährtem 1911er Vorbild.

    Der Keil an den Federführungsstangen kann schon mal abbrechen, wenn man fleissig schiesst und nicht nur Mädchenlaborierungen schiesst.

    Somit empfielt Hr. Holden auch den Kettengliedtyp.

    Aber ausserdem macht er auch Pistolen mit Dustcovern die bis an die Mündung nach vorne gezogen sind. Dann sieht die 1911 optisch ein bisschen wie eine Sig 210 aus. Super schick wenn ihr mich fragt, war mir aber bisher immer zu teuer.

    Federn kann man sehr unterschiedlich ausführen. U.a. gibt es Federn, die sind zeitlich begrenzt haltbar oder dauerfest und es gibt Einbaufälle, wo die Belastung der Feder durch die Vorspannung so hoch sind, dass ein Setzvorgang, also ein Verkürzen der Federlänge stattfindet. Dieses Verkürzen führt automatisch zu einer geringeren Federkraft, in diesem Beispiel zu einer reduzierten Abzugskraft. Der korrekte Weg wäre hier die Feder gesetzt zu beziehen, dann wird der Setzvorgang schon bei der Herstellung gemacht. Wahrscheinlich ist es so, dass in dieser Ausführung eine geringe Stückzahl benötigt wird oder man eine bereits lagernde Feder verwendet.

    Aber ich "lese" das nicht so negativ, da ja Absicht und ein vorhersehbarer Ablauf dahintersteht. Ausserdem ist es nicht ungewöhnlich, dass ein neuer Abzug ein etwas höheres Abzugsgewicht hat und sich einläuft.

    Die Kammern durchnummerieren ist sicherlich ein guter Tipp, bei dem herauskommt, ob es immer ein und dieselbe Kammer ist, die den Fehler verursacht.

    Ich würde auch prüfen, ob sich die Trommel einwandfrei und leicht drehen lässt und nicht evtl. die Trommelachse lose ist.

    Und prüfe, ob die eingepresste Buchse, wo das Schlagstück durch geht, noch plan mit dem Stossboden ist. Hier gab es mal einen Fehler, dass diese Buchse leicht vertieft sein konnte.

    Also ganz so wie bei Essener hat es nicht geblitzt....

    Ich hatte die Idee, dass es mit kräftiger Ladung mehr nach hinten, als zur Seite geht. In jedem Fall werd ich auch etwas sanftere Ladungen zB. mit 31grain H110 ausprobieren.

    PSA, also Brille und Basecap habe ich getragen, ist trotzdem nicht so dolle, wenn die Hülse so dicht vorbeikommt. Immerhin fliegen die so gut 5m nach hinten.

    An die Wüstenadlerfraktion,

    habe heute meinen Neuzugang, eine IMI Desert in.50AE zum ersten Mal geschossen.

    Die Mun war selbstgeladen, 325grain Speer Geschoss kupfer, 34Grain H110 und neue Starline Hülsen mit CCi350 auf 40mm.

    Die Waffe schiesst sich damit recht angenehm, aber der Hülsenauswurf nach hinten ist nicht so schön. Manche Hülsen haben sogar noch das Gesicht getroffen.

    Habe das so extrem nicht in Erinnerung gehabt, kann da irgendwas verbessert werden, so dass die Hülsen seitlicher nach hinten ausgeworfen werden?

    Hallo zusammen,

    suche für unsere Mauser P08 einen Auswerfer.

    Leider haben die einschlägigen Teilelieferanten momentan keine Auswerfer im Angebot und auch in egun ist es mau.

    Evtl. kann mir ein Forenmitglied mit einem seiner Ersatzauswerfer aushelfen?

    Angebot bitte per email oder pm.

    Danke und Grüße ans Forum

    Schau dich auch mal bei Petersoli nach dem Modell Tryon um. Die gibt es in mehreren Varianten, optisch wie auch in der Dralllänge. Wenn du Pflaster und Kugel auf 50m schiessen willst, dann benötigt du den langen Drall von 1200mm.

    Bei einem Rundkugelgewehr kann der Lauf nicht ausgeschossen werden, das Pflaster umhüllt ja das Geschoss, so dass es keinen Kontakt mit dem Lauf hat.

    Viel größer ist der Feind Rost, da die SP Rückstände sauer sind und den einfachen Stahl schnell angreifen können. Wer nicht sofort nach jedem Schiessen aufwändig reinigt, der riskiert die braune Pest im Lauf.

    Bei einem potentiellen Kaufkandidaten würde ich ein sauberes Reinigungspatch mehrmals durch den Lauf wischen und anschliessend begutachten. Es sollte, auch wenn es stramm in die Bohrung passt, nicht wirklich braun oder schmutzig herauskommen. Auch sollte sich an keiner Laufstelle die Putzkraft erhöhen oder weniger werden, und auch nicht hakelig. Der Putzstock mit Patch dient also auch als Laufsonde.

    Auch wichtig ist der äußere Zustand, ob da schon mal Korrosion war und weggeputzt wurde. Meist bleiben dunklere Schatten oder sogar Pittings zu sehen.

    Das Schloss sollte gut in der Laderast rasten und der Stecher funktionieren. Selbstverständlich muss auch der Piston in Ordnung sein, im Zweifelsfall auch einmal herausschrauben. Und überhaupt ist die einfache und schnelle Reinigung nicht bei jedem Gewehr gegeben. Manchmal sind trotz Keilen die Läufe mit dem Holz verschraubt. Bei der Tryon ist das vorbildlich gelöst. Sie hat zwei unverlierbare Laufkeile, nach dem heraustreiben der Keile kann der Lauf vom System ausgehakt werden. :thumbsup:

    Schau mal, ob der Stossboden im Bereich des Schlagbolzenlochs noch plan ist. Bei S&W ist dort, wo der Schlagbolzen durch das Loch kommt, eine gehärtete Buchse eingesetzt. Diese Buchse ist normalerweise plan mit dem Stossboden. Leider gab es mindestens eine Fertigungsserie, wo diese Buchse nach "innen" weggerutscht ist. Somit ergibt sich eine Vertiefung, das AZH wird beim Schuss nicht korrekt abgestützt und wölbt sich nach aussen. Passiert das bei mehreren Hülsen, so klemmt die Trommel.

    Hör auf Capt. Cat.

    Einen älteren S&W bis 686-4 oder besagtes M27 oder M28 wirst du nicht bereuhen.

    Der 686 hat den L-Rahmen, der 27 und 28 den N-Rahmen.

    Beide Rahmen sind gut geeignet eine hohe Schussanzahl in harten .357mag zu ertragen.

    Vorsicht vor den K-Rahmen der anderen .357 Modelle. Dort ist oft nach ein paar Tausend harten Schuss mit Magnums der Konus gerissen.

    Unabhängig der Rahmengröße muss die Waffe gut zu deiner Handgröße passen. Hier kann nur ein Probeanschlag Gewissheit geben.

    Ein GP100 ist nicht schlecht, ein S&W ist aber höherwertiger.

    Also unsere Vereinsexpert ist nach 1,5 -2 Jahren kaputt gegangen (war nicht dabei, irgendwas mit kleinem Hebelchen und Feder) und wurde nicht mehr repariert.

    Jetzt haben wir eine Elite und die ist deutlich genauer und vor allem der Abzug ist besser, sie hat aber auch eine längere Visierlinie.

    Meine Fähigkeiten sind ganz ordentlich, aber auch mir gelang es 7er, manchmal auch eine 6er dabei zu haben. Die Ausreißer waren nicht wirklich erklärbar, es wurde verschiedene Munition erprobt, immer das gleiche. Vom Gefühl her würde ich der Waffe einen Streukreis eingespannt von mindestens dem 9er Ring, evtl. sogar schlechter bescheinigen. Der Vergleich ist natürlich nicht fair, aber mit 6" Wettkampfpistolen ist freihand der schlechteste Treffer meist ein 8er, manche Tage ein 9er. Ich weis nicht, was man bei DP2 üblicherweise schiessen muss, um wenigstens ein bisschen ein gutes Gefühl zu haben, aber eine Expert würde mir nicht in den Tresor kommen. .::t.ü.r::.