Beiträge von Averell

    Die Meldung an den SB über den Neuerwerb eines WAFFENtresors ist sicherlich kein vorauseilender Gehorsam. Nach meiner Meinung ist das sogar zwingend vorgeschrieben, der Behörde ein geeignetes Behältnis zu präsentieren.


    Beispiel: Mein 0er, der bei der Behörde registriert ist ist voll und ich brauch was neues. Also ist die neue Kiste zu melden. Oder hab ich da einen Denkfehler? Bei der Waffenkontrolle im letzten Jahr hat der Kontrolöööör das Typenschild noch mal angeschaut und mit seinen vorhandenen Daten verglichen.


    Was natürlich nicht gemeldet werden muss, sind reine Munitionsschränke, wozu auch?


    MfG Averell

    Da hast Du einfach nicht recht. Kannst ja gerne mal die page des BSSB lesen in der ganz klar steht, dass der Verband über die Politik eine großzügige Handhabe der 12/18er Regelung erreichen wollte.


    https://www.bssb.de/verband-bl…-mit-dem-coronavirus.html


    Hat halt leider nun mal nicht funktioniert. Es steht außerdem jedem Deutschen Schützen frei, sich selber Informationen einzuholen oder seinem Abgeordneten seinen Unmut auszudrücken. Manche hier maulen und stänkern einfach rum, ohne überhaupt selber mal den Allerwertesten in die Hand zu nehmen, und Erkundigungen einzuholen. Das ist der Punkt, der mich hier so rasend macht. Ich dachte, dass ich es hier mit vernünftigen und erwachsenen Menschen zu tun habe.


    Es gibt manch berechtigte Kritik an unseren Verbänden, aber hier haben sie einfach mal keine Schuld.


    MfG Averell

    Sorry Leute,


    wie oft haben wir das in letzter Zeit schon durchgekaut???? Aussagen wie "Das Waffengesetz ist scheiße" oder "Der BSSB ist nicht sehr kooperativ" sind einfach Müll und nicht zielführend. Die Verbände haben sehr wohl versucht, auf die Politik Einfluss zu nehmen. Wenn aber die Politik nicht will, muss man damit leben. Und nein, weder ein Verband noch ein Verein kann irgend was dagegen ändern.


    Ich finde das genau so schade wir Ihr, aber Eure Kritik trifft einfach die Falschen.


    MfG Averell

    Die Sportordnungen werden doch zwischen Dachverband und Bundesinnenministerium ausgehandelt. Ich denke nicht, dass das jeder einzelne Landesverband macht, wäre bei einem bundesweit geltendem Waffengesetz auch unlogisch. In wie weit ein LV da Spielraum hat ist mir unklar.


    A 11.02 Abweichungen vom Sporthandbuch Entsprechend § 5 (4) der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung kann im Training und im Einzelfall auch in Wettbewerben zur Durchführung von Pokalschießen, Königsschießen und ähnlichen Veranstaltungen außerhalb des eigentlichen Meisterschaftsprogramms vom Sporthandbuch abgewichen werden. Dies gilt nicht für das IPSC-Schießen, das BDS-Western-Schießen und das Silhouettenschießen. In diesen drei Disziplingruppen muss das Sporthandbuch immer eingehalten werden. Bei den übrigen Disziplinen können im Rahmen der Standzulassung bei den Zielen sowie beim Schießablauf (z. B. Schießzeit, Anzahl der abzugebenden Schüsse, Scheibenentfernung, u. a.) Abweichungen vorgenommen werden. Dabei müssen alle Vorschriften des Waffengesetzes, insbesondere § 15 (6) und alle Vorschriften der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung, insbesondere die §§ 6, 7, 10 und 11 sowie ausreichende Sicherheitsbestimmungen unbedingt eingehalten werden. Wettbewerbe, die vom Sporthandbuch abweichen, müssen dem jeweiligen BDSLandesverband mindestens 14 Tage vor dem Veranstaltungstermin unter genauer Beschreibung des Ablaufs schriftlich mitgeteilt werden.


    Ein gewohnheitsmäßiger Schießbetrieb neben dem Sporthandbuch ist ausdrücklich nicht zulässig. Falls dauerhaft Abweichungen gewünscht werden, muss beim BDS-Gesamtvorstand ein Antrag auf Änderung oder Ergänzung des Sporthandbuches gestellt werden, der dem Bundesverwaltungsamt zur Genehmigung vorgelegt werden muss.


    Aus der Sportordnung BDS, siehe letzter Absatz


    MfG Averell

    Frank1000 Kein Widerspruch meinerseits, denn rein formal hast Du natürlich Recht. Ich habe geschrieben:


    Denn das hängt in der Tat von den Regularien der einzelnen Verbände ab. Ich meine jetzt hier NICHT die Dachverbände wie DSB oder BDS, sondern die untergeordneten Landesverbände. Es gibt Verbände, denen für die dritte Kurzwaffe die Teilnahme einer Vereinsmeisterschaft genügt. Andere Verbände erwarten mindestens einen Wettkampf, der über den Verein hinaus geht, also z.B. eine Gau- oder Bezirksmeisterschaft, bzw. im BSSB Teilnahme an Rundenwettkämpfen.


    Meine Formulierung bezog sich rein auf die Praxis. Der Dachverband macht die Masterregeln und handelt ja auch mit dem BMI die Sportordnung aus. Aber das Geschäft wird in den Landesverbänden gemacht. Warum das so ist, kann ich auch nicht beantworten. Evtl. haben die Dachverbände ihren Unterorganisationen hierfür Kompetenz eingeräumt das im jeweiligen Bundesland selber zu regeln. Oder aber, im Lauf der Jahrzehnte hat sich da eine gewisse Eigendynamik entwickelt.


    MfG Averell

    Ich hab hier noch was gefunden zum §14.3 ( Über Kontingent ). Ist recht gut beschreiben und leicht verständlich


    Hier die Bestimmungen vom BSSB

    https://www.bssb.de/waffenrech…gruen-ausfuellhilfen.html


    Im Vergleich dazu die Regeln vom Hessischen Schützenverband

    https://hessischer-schuetzenverband.de/Verband/Waffenrecht/WaffenerwerbfürSportschützen.aspx


    Interessant ist, dass die Bayern zwei Wettkämpfe innerhalb 24 Monaten wollen, die Hessen zwei Wettkämpfe innerhalb 12 Monaten.


    MfG Averell

    Wir zwei sind doch da gar nicht weit auseinander. Die Praxis zeigt aber, dass die einzelnen Landesverbände doch ihr eigenes Ding machen.


    MfG Averell

    Averell


    Ich will ja hoffen das es so etwas nicht gibt. Aber klar ausgedrückt, könnte es manchmal so sein.

    Ich gebe zu, dass ich hier absichtlich ein wenig überzogen habe. Sicherlich wurde es in den allermeisten Vereinen ordentlich gehandhabt. Allerdings waren die Verantwortlichen gezwungen, eigene Regeln zu definieren, weil der Gesetzgeber hier nix genaues formuliert hat. Meine beiden Beispiele sollten einfach verdeutlichen, dass diese4/6er aus meiner Sicht überfällig waren. Sie geben auch den Vereinsverantwortlichen eine klare Regel an die Hand.


    MfG Averell

    Ich glaube nicht, dass wir in dieser Diskussion weiterkommen, schade drum, denn das Thema ist an sich schon recht interessant. Es wurde schon alles dazu gesagt, aber noch nicht von jedem :trio: daher auch noch mein Senf dazu.


    Einige vermischen hier die Regularien für ein (neues) Bedürfnis mit dem Erhalt bzw. der Bestätigung/Nachweis der Sportschützeneigenschaft. Zum Bedürfnis ist zu sagen, dass bei jedem Bedürfnis ( Erstbedürfnis, Bedürfnis im Grundkontingent, Bedürfnis über Grundkontingent ) die 12/18er Regel anzuwenden ist. Beim Erstantrag oder innerhalb des Grundkontingentes alles easy, aber was, wenns drüber hinaus geht, also der §14.3 greift? Klare, verbindliche Aussage meinerseits: Keine Ahnung ::c.o.l)


    Denn das hängt in der Tat von den Regularien der einzelnen Verbände ab. Ich meine jetzt hier NICHT die Dachverbände wie DSB oder BDS, sondern die untergeordneten Landesverbände. Es gibt Verbände, denen für die dritte Kurzwaffe die Teilnahme einer Vereinsmeisterschaft genügt. Andere Verbände erwarten mindestens einen Wettkampf, der über den Verein hinaus geht, also z.B. eine Gau- oder Bezirksmeisterschaft, bzw. im BSSB Teilnahme an Rundenwettkämpfen.


    Von daher kann man nun mal keine umfassende Aussage treffen, die für alle Fälle gilt. Eine Rückfrage beim Verband oder das Lesen der Bestimmungen VOR Beantragung macht klug und erspart evtl. Ärger und Frust hinterher.


    Der Nachweis der Sportschützeneigenschaft ist eine ganz andere Baustelle und hat mit - wie einige hier vermuten - mit der 12/18er Regel gar nie nix zu tun. Die Regelung hierfür wurde ins neue Waffengesetz aufgenommen und wir allgemein nun als 4/6er Regel bezeichnet. Dass Waffenbehörden den Nachweis gefordert haben ist aber nun keine neue Angelegenheit, das gab es schon immer. Ab und an wurde stichprobenartig ( wie bei der Kontrolle zu Hause ) mal nachgefragt, ob der Kamerad Max Maulauf noch aktiver Schütze ist.


    Die Handhabe in den Vereinen war völlig unklar, bzw. vom jeweiligen Vereinsfürsten selber festzulegen. Im Verein A im hohen Norden hat der Hein 3x im Jahr geschossen, aber das Spanferkel beim Sommerfest gestiftet und an der Weihnachtsfeier eine Spende geleistet. Damit war klar, dass er regelmäßig schießt. Im Verein B in Oberbayern hat der Sepp 10x geschossen, hat allerdings den Herrn Vorsitzenden mal blöd angewaffelt. Damit waren 10 Schießtermine im Jahr eindeutig zu wenig.


    Der Gesetzgeber hat jetzt einfach eine Zahl festgenagelt, die er gerne sehen möchte. Damit ist bundesweit geregelt, welche Anzahl an Schießterminen nachgewiesen werden muss. Man kann am neuen Waffengesetz eine Menge Kritik üben, wir hatten das ja schon mehrmals besprochen. Die genaue Definition des Nachweises war aus meiner Sicht allerdings überfällig. Es ist immer schlecht, wenn ein Gesetz oder eine Verordnung so dehnbar ist, dass manch einer damit macht was er will. Die Selbstherrlichkeit mancher Entscheider im Verein sollte damit vorbei sein. Und nochmal: Der Nachweis der Sportschützeneigenschaft hat mit der 12/18er Regel so viel zu tun, wie ein grüner Politiker mit logischen Entscheidungen.


    MfG Averell

    Dies bedeutet, dass für diese Schützen nach 10 Jahren der Nachweis der Sportschützeneigenschaft entfällt, die 4/6er also für diese Kameraden flachfällt. Ich weiß, ist inzwischen manchmal unübersichtlich. Vor allem fehlt die Verwaltungsvorschrift, das WaffG bringt einen bei Bedarf nur bedingt weiter.


    Wobei: Der Nachweis ist im Prinzip so neu jetzt nicht, man musste schon immer mit einer stichproben Überprüfung rechnen. Allerdings hats der Gesetzgeber jetzt an einer bestimmten Anzahl von Schießterminen festgemacht, so dass für alle die gleichen Bedingungen gelten.


    MfG Averell

    Eine Wettkampfteilnahme ist nach meinem Verständnis auch weiterhin erforderlich, allerdings ist der Begriff "regelmäßig" ein wenig verwirrend. Wettkampfnachweise sind beim Bedürfnisantrag an den Verband mit beizulegen. Ist das Bedürfnis erteilt, is nix mehr mit Wettkämpfen, weil das keiner kontrolliert. Oder anders ausgedrückt: Habe ich eine Waffe übers Grundkontingent hinaus erhalten, muss ich die Verwendung nicht durch weitere Wettkämpfe belegen.

    Erst wenn eine weitere Waffe beantragt wird, ist das Theme Wettkampf wieder aktuell.


    Ich hatte letztes Jahr eine dritte Kurzwaffe beantragt, alle Bedingungen - aus meiner Sicht - erfüllt, aber trotzdem bin ich erst mal gescheitert. ASll meine Wettkämpfe habe ich nur mit EINER Waffe geschossen. Da wurde ich dann vom Verband gefragt, was ich denn mit einer dritten KW will, wenn ich doch eh nur eine nutze :shock: Hatte noch eine Meisterschaft vor mir, die ich dann mit der zweiten geschossen habe, und hab das dann nachgereicht, dann wars kein Problem mehr.


    MfG Averell

    Ich hab selbst Tinnitus ( abgeschwächte aber trotzdem nervige Version ) und bin im Arbeitsschutz tätig. Für mich unvorstellbar, dass jemand überhaupt auf die Idee kommt, ohne Gehörschutz mit einer Waffe zu hantieren. Bin da auch ganz bei suveran was das mähen anbelangt. Man unterschätzt einfach die Belastung fürs Gehör.


    MfG Averell

    In ein paar Jahren schreibt R.E.Lee das er gerne zur jährlichen psychologischen Untersuchung für Sportschützen geht. Schließlich kostet das ja einiges, bekommt dafür viele likes, aber politisch waren alle dagegen. Ich bin raus. Da kaufe ich mir wirklich lieber Alufolie, als da noch folgen zu wollen.

    Bist Du leider nur aus diesem Thread raus oder glücklicherweise ganz?? Deine Unterstellungen, die Du in jedem Faden abgibst sind echt eine Frechheit.


    MfG Averell

    Da eine unangemeldete Kontrolle nicht zur "Unzeit" stattfinden darf, erübrigt sich das mit 06.00 Uhr morgens. Man kann sich auch mal wieder was zusammenreimen. Meine Kontrolle letzten Juli war rechtzeitig angemeldet, hat 10 Minuten in angenehmer Stimmung gedauert und nix gekostet.


    MfG Averell