Beiträge von Portaner

    Ging es nicht hier um die 1. Waffe nicht um Schießstände

    Du hast recht, manchmal schweift man ab, sorry.:rolleyes: Aber ich denke zur ersten eigenen Waffe ist auch alles gesagt.

    Ich bin der Meinung:

    -Waffe nach Disziplin beantragen

    -Waffen befummeln und zur Probe schiessen wenn möglich

    -den eigenen optischen Anspruch an die Waffe berücksichtigen

    -sich verlieben

    -kaufen

    - und viel trainieren

    Und falls man feststellt, dass die Waffe doch nicht so der Hammer ist......was soll's ....shit happens. Dann wird das Ding eben wieder verkauft und man macht den Bedürfnisquatsch erneut. Alles kein Hexenwerk und Schießsport ist nun mal eh nichts für Geizhälse.

    Ich denke es gibt nur wenige die beim Waffenkauf noch nicht ins Klo gegriffen haben.

    Dann fasst euch mal an die eigenen Nase und stellt selbst was auf die Beine statt nur zu jammern.

    Ohhh....ganz toller Spruch. Mal eben selber einen Schießstand bauen oder wie ? Mach das mal in der heutigen Zeit und dann auch noch für GK. Und am besten noch mit 100m Aussenstand. Viel Spaß bei der Grundstückssuche, der Finanzierung, den Auflagen und dem Ärger mit den Grünen wegen Umweltschutz und Lärmbelästigung.

    Es ist ja auch immer die Frage, was ist möglich im Verein zu schießen.

    Bleibt es bei 25m Disziplinen, oder ist der Stand begehbar und haben die anderen Kollegen auch Bock andere Disziplinen zu schießen.


    Man ist ja leider nie/selten allein (allein eh nur als SL) auf dem Stand. In unserem Verein (BDMP) sind wir fast 90 Mitglieder, da ist zu 90% 25m angesagt,

    obwohl der Stand begehbar ist bzw. war, wird leider abgerissen :kotz:.

    Aber die Hütte war fast immer rappelvoll und man muß halt alle mal irgendwie schiessen lassen.

    Da sind Extrawünsche wie PP1 o.ä. nicht immer machbar.


    Alle anderen Stände in der Umgebung sind nicht begehbar, da bleibt es dann auch bei den 25m Disziplinen. Ich denke so sieht es bei den meisten Ständen aus. Bleibt einem also oft nichts anderes übrig als sich eine gute Waffe für 25m Präzision zu kaufen und zu hoffen, dass es einem nicht langweilig wird.


    Sich einen kommerziellen Stand zu mieten um mal etwas anderes zu probieren ist kostspielig und oft mit weiten Anreisen verbunden.

    Mal eben einen ganzen Stand für sich und seine Vereinskollegen zu bekommen ist fast unmöglich.


    Das große Standsterben wird unseren Sport irgendwann unmöglich machen.

    Nicht einmal militärische Anlagen kann man als ziviler Sportschütze noch nutzen, jedenfalls nicht den in meiner Nähe.

    Es ist zum :kotz:


    Wenn jemand mal zu viel Kohle hat, wir brauchen in Porta Westfalica etwas ähnliches wie die RifleRanch in Borgholzhausen.;)

    Ist das so? Ich habe vor paar Jaren mich hier danach erkundigt, man hat mir gesagt, außer paar Fangschuss-Waffen ist da nix im KW-Bereich

    War schon öfter auf der Jagd und Pferd in Hannover. Da ist auch nichts mit begrabbeln. Ein SigSauer Stand und dann war es das mit KW.

    Da geht man besser zu Frank und Monika oder zu einem anderen großen Händler.

    Eine H&K SFP9 habe ich auch. Nutze sie aber ausschließlich für die DP1-Disziplin im BDMP.

    Es ist und bleibt eine Dienstwaffe und für Präzision (10er stanzen) nicht wirklich zu empfehlen.

    Sowas kauft man sich auch nicht als Anfängerpistole um im WSB zu trainieren. Das Ding liegt irgendwann nur noch ungeliebt im Schrank.

    Allein mit dem Abzug der SFP9 musste ich mich sehr lange beschäftigen, bis ich was brauchbares auf die Scheibe brachte.

    Was Zubehör angeht ist bei Holstern Schluß (abgesehen von den Modellen mit der Möglichkeit zur Montage eines RedDot auf dem Verschluss).

    Abzüge und Federn gibt es fast ausschließlich nur auf dem US-Markt mit den bekannten Hürden für den Import.

    Falls man die Tuningteile überhaupt kaufen kann.


    Also als WSB Präzisionsschütze besser eine geeignete Waffe für diese Disziplin kaufen

    Guten Morgen Zusammen.


    Ich habe vor kurzem meine WBK erhalten und zerbreche mir seitdem den Kopf wegen meiner ersten Waffe.

    Moin Hous,

    da zerbrichst Du Dir aber ziemlich spät den Kopf. ;) Bei mir ging das schon mit Eintritt in den Verein los.

    Aber sei es drum.


    Wenn Du schon CZ und Sig auf dem Schirm hast, würde ich so viele dieser Waffen befummeln und wenn möglich zur Probe schießen.

    Zugegeben das ist oft nur schwer möglich, aber vielleicht hast Du ja im Verein jemanden der eine CZ oder SigSauer hat.

    Ansonsten befummeln, verlieben, kaufen und trainieren. Falsch machst Du damit garantiert nichts.


    Was ich noch empfehlen könnte wären die QS Modelle von Walther. Ein Bekannter nutzt sie im WSB und erzielt damit beneidenswerte Ergebnisse.

    Eine wirklich tolle Waffe zum fairen Preis.


    Eine Glock ist eine Dienstwaffe und diese würde ich nicht für 25m Präzision empfehlen. Sicher gibt es Schützen die damit gut klar kommen und gute Ergebnisse erzielen, aber in meinem Umfeld ist mir noch keiner begegnet.


    Was ich bei unseren WSB -Schützen beobachten konnte (bin dort ab und an mal Gastschütze), schiessen die richtig guten Schützen oft mit SigSauer.

    Bei SigSauer sollte man sich unter Umständen aber auf seeeeeeehr laaaaaange Lieferzeiten gefasst machen.

    Habe mal über ein Jahr auf eine X-Five Allround gewartet und die Bestellung dann storniert.

    Yupp passt :thumbup: hatte ich zusammengezogen. und damit vermutet - dass du alles mit einer Schießen wolltest. - Hab übrigens auch einen Teilnehmer letztes Jahr, der nahm genau den 29er auch zum DR schießen.. hat ne schöne akustische Signatur;).. - der Besitzer hat jedoch auch die passende Statur das ding problemlos zu benutzen..

    Go ahead.

    Das mit der akustischen Signatur kann ich mir gut vorstellen :thumbsup:, aber ein 29er in 4", was wüde Harry dazu sagen ?

    Ausserdem wären mir die Munitionskosten zu hoch, da ich die DR Diziplin häufiger trainieren würde als die Super Magnum.


    Wobei das mit dem Trainieren eh schon so `ne Sache ist.

    Gerade jetzt, wo man unseren Schießstand abreißt, unser Verein vermutlich auseinandergerissen wird und wir fürs Training größere Distanzen in Kauf nehmen müssen, da wir uns bei verschiedenen Ständen einbuchen müssen, was leider auch unsere Trainigstermine mehr als halbiert.

    Aber das ist ein anderes Thema

    einen .44er als DR ? - offengestanden, das würde ich nicht machen. - Hol dir den separat unter einem eigenen Bedürfnis für die Supermagnum.

    Ich zitiere mich mal selber:


    "Verliebt" habe ich mich in diese "alte Technik", als ich mal Dirty Harrys .44er schiessen konnte. Glaube mit dem Alter kommt die Liebe zur Nostalgie.

    Das Model 29 wird bestimmt mal für die Disziplin Super Magnum bei mir einziehen.



    probier für dich aus was angenehm ist, mit dem du was triffst, und

    Eine unserer Vereinswaffen ist ein 686er in 6". Damit bringe ich ganz gute Ergebnisse zusammen. Etwas anderes vor dem Kauf zu testen wird wohl schwer zu realisieren sein.

    Hallo Portaner da findest die Dienstwaffenliste vom vergangenen Jahr. Viele treten mit S&W an, 686 etc. - allerdings sind die auch empfindlicher, Schrauben lösen sich etc. - Sind unbestritten präzise, gibt viele Möglichkeiten die zu überarbeiten, aber auch in für Dienstrevolver unzulässige Weise.

    Ich hab einen Ruger GP 141 out of the box, schwer, magnumtauglich, eine! Schraube. - Präziser, als ich es bin.

    Du kannst nehmen was in der Liste als Dienstrevolver zugelassen ist, S&W, Colt und Ruger macht die überwiegende Anzahl der Waffen aus, die ich bei den Landesmeisterschaften zu sehen bekomme. (und auch in der Reihenfolge)

    Moin Klaus,

    vielen Dank für Deine Antwort. Die aktuellste Dienswaffenliste studiere ich natürich jedes Jahr aufs Neue. Nur muß ich bei den Revolvern noch jedes Modell googeln.

    Mein Interesse lag bisher auf Pistolen und ich kenne mich daher mit Revolvern nicht wirklich aus, auch wenn ich sie schon öfter geschossen habe.


    Bisher hielt ich Revolver immer für technisch veraltet. Mir ist aber aufgefallen, dass ich mit ihnen wesentlich präziser schiessen kann,

    jedenfalls was 6" Modelle angeht.


    "Verliebt" habe ich mich in diese "alte Technik", als ich mal Dirty Harrys .44er schiessen konnte. Glaube mit dem Alter kommt die Liebe zur Nostalgie.

    Das Model 29 wird bestimmt mal für die Disziplin Super Magnum bei mir einziehen.


    Es ist aber schon mal interessant zu wissen, das S&W, Colt und Ruger das Gros der eingesetzten Dienstwaffen abbildet.

    Bei allen anderen Revolvern wird es ja auch schon sehr exotisch und rar.


    Persönlich würde meine Tendenz Richtung S&W und Colt gehen. Gerade der 686er ist ja gebraucht noch gut und günstig zu bekommen.

    Ein alter Colt Python, zum guten Preis, wäre natürlich noch mein Favorit.


    Werde jetzt erstmal meinen Bedürfnisantrag ausfüllen und abwarten ob Manfred sein OK gibt.

    Hallo Freunde des Knallsports,

    ich würde gerne eine weitere BDMP Dienstpistolen/Dienstrevover-Diszplin auf den LM in NRW abdecken. Aus diesem Grund suche ich einen Dienstrevolver in 4" und im Kaliber .357 Magnum.


    Leider habe ich von Revolvern nicht die geringste Ahnung. Vielleicht kann mir jemand einen Revolver empfehlen.

    Aus Kultgründen wäre ein Colt Python ein Träumchen. Wobei dieser ja sehr selten ist (gerade in 4") und die Preise für dieses Gerät oftmals sehr sehr hoch liegen.


    Aber vielleicht gibt es ja noch andere Revolver die technisch, qualitativ und optisch überzeugen können.


    Ich bin auf Eure Vorschläge gespannt und bedanke mich schon jetzt.

    Jein, die SFP9 L wird generell mit dem von HK als SF-Abzug (Special Forces) bezeichneten ausgeliefert.

    Die SFP9 ist als SF- oder TR-Abzugsvariante erhältlich (TR = Technische Richtlinie der Polizei). Die SF-Variante wird von vielen Händlern speziell so beworben (SFP9-SF).

    Das ist korrekt, die zivile SFP9 wird oft mit dem Zusatz SF beworben, die habe ich auch im Schrank. Die behördliche Version nach TR hat den schwereren Abzug. Keine Ahnung ob der auch im Handel zu bekommen ist. Die SFP9 Besitzer die ich kenne haben alle den SF-Abzug, was als Sportschütze ja auch mehr Sinn macht.

    Der Abzug der SFP9 L und der zivilen SFP9 sind identisch (20 - 25 N). Der Abzug ist etwas gewöhnungsbedürftig aber nicht schlecht.

    Die Abzugskraft der Polizeiversion (Behördenversion liegt deutlich höher (30 - 35 N)

    Wenn alle anderen für meine Hände zu klein sind

    Nehme mal an, dass die Abzugseinheit und Bauform der Mark 23 ähnlich oder gleich der der USP Varianten ist. Habe selbst eine USP Expert und war, trotz der Größe der Waffe, doch sehr erstaunt über den sehr weit hinten liegenden Abzugsbügel im SA Modus.
    Habe Handschuhgröße 9 und muß sagen, dass diese Waffe eher oder gerade etwas für Menschen mit sehr kleinen Händen ist. Jedenfalls im SA Modus.

    Den Finger muß ich schon sehr sehr krumm machen um den Abzug durchzuziehen. Das kenne ich so von meinen 1911er oder SFP9 nicht.

    Kann man sich dran gewöhnen, war aber anfangs etwas komisch.

    Habe einen Kollegen mit Handschuhgöße 10, der sich diese Waffe auch zulegen wollte, aber mit dem Abzug gar nicht zurecht kam, weil er den Finger so dermaßen krumm machen musste.

    Ansonsten super Waffe mit sehr guter Präzision.

    Hatte in der Vergangenheit mal den MSA Sordin Supreme Pro X und den 3M Peltor SportTac, auf dem geschlossenen GK und LW Stand,

    miteinander verglichen.


    Auf dem Kurzwaffenstand wurde mit 9mm Luger, .45 ACP und .357 Mag geschossen,

    auf dem Langwaffenstand von .223 Rem über .308 Win, 8x57 und .300 WinMag bis .50 BMG.


    Die Geräuschdämmung würde ich bei beiden als identisch beurteilen. Auch gab es bei hohen Schussfrequenzen (wenn z.B. mehrere Leute gleichzeitig schiessen) keine Probleme mit der Elektronik. Diese schaltete bei beiden Modellen verlässlich bei jedem Knall den Lautsprecher aus.


    Von der Bauart her ist der MSA Sordin Supreme Pro X sichtbar flacher als der 3M Peltor SportTac, was von Vorteil bei Schäften von Langwaffen sein kann.


    Insgesamt macht der MSA Sordin Supreme Pro X einen wertigeren Eindruck, was aber auch ein Mehrgewicht von 70 Gramm bedeutet, welches ich persönlich allerdings nicht wirklich spüre.


    Vom Tragekompfort sitzt der MSA Sordin Supreme Pro X mit seinen Gelkissen (waren beim 3M Peltor SportTac nicht verbaut) etwas angenehmer auf den Lauschern, was ich nicht überbewerten möchte, aber gerade als Brillenträger habe ich das Gefühl, dass sie besser abdichten.


    Die Geräuschwiedergabe des MSA Sordin Supreme Pro X ist glasklar und deutlich besser als die des 3M Peltor SportTac, was aber für den Stand nicht wirklich so wichtig ist. Ich denke Jäger dürften da mehr Wert drauf legen, zudem der MSA Sordin Supreme Pro X auch noch Wasserdicht (gegen Spritzwasser) ist.


    Etwas nervig beim MSA Sordin Supreme Pro X ist das hochfrequente Piepen, welches im eingeschalteten Zustand beim Auf-und Absetzen generiert wird (Rückkopplung), was aber auch nicht wirklich als absolut negativ bezeichnet werden kann.

    Das muss ich schon eher dem fummeligen Batteriewechsel anlasten, der wirklich etwas Geduld braucht.

    Kleiner Tipp, die Batterien, bei egal welchem Gehörschutz, ruhig mal wechseln bevor sie leer sind.

    Das kann böse Überraschungen bei einem eventuellem Auslaufen ersparen.


    Was das Anstossen des Gehörschutzes am LW-Schaft angeht, so nehmen sich bei mir beide nicht viel. Der MSA ist zwar flacher, aber bei manchen LW habe ich immer noch das Problem, dass ich am Hinterschaft mit ihnen anstosse.Daher nutze ich oft beim LW-Schießen auch die 3M Peltor EAR Switch Gehörstöpsel. Diese trage ich, je nach Standbetrieb, mit oder ohne zusätzlichem Kapselgehörschutz.


    Mein Fazit


    Für den normalen Gebrauch auf dem Stand liegen, nach meinem persönlichem Empfinden, beide gleich auf.

    MSA Sordin Supreme Pro X und 3M Peltor SportTac machen beide einen guten Job und sind absolut zu empfehlen.

    Wer für GK-Langwaffe mehr Dämmung braucht, stopft sich einfach noch ein paar "Tannenbäumchen" in die Ohren und dreht die Lautsprecher höher.

    Wer etwas mehr Wert auf Wertigkeit und Haptik legt und auch mal im Regen schiessen will, der gibt ca. € 100,- mehr aus

    und holt sich den MSA Sordin Supreme Pro X, mit dem man auch noch, übertrieben gesagt, eine Maus auf 100m Pupsen hört.