Beiträge von Bueller

    weiss jemand, ob nun auch antike Waffen (mehrschüssiger Vorderlader, hergestellt vor 1870) WES pflichtig sind, oder ob weiterhin ein schriftlicher Vertrag reicht? Die Fedpol Broschüre macht mich nicht schlauer...

    trotz der Arbeitsbelastung...Montag abgeschickt, heute 5 Stück erhalten.

    Wie immer, wahnsinnig schnell:thumbsup:


    Der europäische Feuerwaffenpass ist allerdings noch nicht gekommen.

    Diese Fragen stammen nicht von mir, sondern bringe ich von aussenstehenden Leuten in die Diskussion ein. Das sind Fragen, die sinnvoll beantwortet den Einen oder Anderen vielleicht überzeugen können, ein Nein in die Urne zu werfen.


    Bez. Onkel, da hab ich mich falsch ausgedrückt, er ist grundsätzlich gegen das neue Gesetz, aber nachdem ihn der Schütze mit seinen Ansichten und Einstellung vollgequatscht hat, hatte er echt bedenken.
    Obwohl sich dein Sohn erschossen hat, hat er nie dem Gesetz die Schuld dafür gegeben. Also, daher halte ich ihn sehr loyal dem Thema gegenüber.
    Ob er für dich von Interesse ist oder nicht ist mir eigentlich egal. Er ist bloss einer von vielen Stimmbürgern der über deinen LWB abstimmen kann...
    Ob ich mich mit SV auskenne oder nicht, kannst du mir überlassen.


    Den besagten Shitstorm scheine ich nun ausgelöst zu haben, weil ich kritische Meinungen von aussen in eine Diskussion einbringen wollte. Einfach mal Eindrücke von Leuten die sich jetzt beginnen ihre Meinung für die Abstimmung zu bilden. Um sie versuchen irgendwie zu verstehen (akzeptieren ist was anderes) und so für uns zu gewinnen, damit sie dann auch das für uns wichtige und richtige abstimmen. Anscheinend hat das aber hier keinen Platz ohne den ausgelutschten Troll angehängt zu bekommen.

    "Privater Waffenbesitz aus einem persönlichen Sicherheitsbedürfnis heraus"


    Genau solche Aussagen halte ich für kontraproduktiv. Wieso fühlt man sich sicherer? Das heisst, man würde also die Waffe gegen einen anderen Menschen einsetzen? Wie hoch liegt denn die Hemmschwelle dafür?
    Mit solchen Fragen wurde ich kürzlich konfrontiert, weil jemand meinen Onkel genau mit diesem Argument gegen eine Verschärfung gewinnen wollte. Das hat aber bewirkt, dass er sich nicht mehr so sicher ist, ob er so einem den Waffenbesitz wirklich zutrauen möchte.
    Wie du geschrieben hast, Gefühle wirken viel stärker und anhaltender als die beste Argumentation.
    Es gibt Personen, die akzeptieren Waffen als Sammelobjekt und Sportgerät, wenn aber das Gefühl aufkommt, jemand würde die auch gegen Menschen einsetzen, kann das rasch ins Gegenteil umschlagen.

    Leider muss man aber auch immer wieder feststellen, dass Schützen, welche gegen die Verschärfung sind, mit ihrer "Aufklärung" und Begründung absolut gegenteilige Wirkung erreichen, von dem was sie eigentlich wollen.


    Auch auf "unserer" Seite wird mit Lügen und Übertreibungen gegen die Verschärfung geworben. Es wird mit Aussagen argumentiert, wo jeder halbwegs normalsterbliche Nichtschütze ein Ja stimmen wird weil sie sich, vielleicht zu recht, vor solchen Idioten schützen wollen. Selbst ich als Schütze und Gegner der Verschärfung bekam schon Aussagen zu hören, wo es mir fast den Deckel "gelüpft" hat. Wenn dieser Typ weiter so Werbung macht, wird er noch viele Verschärfungsbefürworter gewinnen, die an die Urne rennen werden.


    Man sollte schon sehr auf seine Wortwahl und Aussagen achten, nicht jedem darf man gleich mit der Türe ins Haus fallen, sondern muss zuerst ein gewisses Interesse am Schiesssport wecken. Überlegt mal, jemand macht Werbung für ein Thema, das euch nicht interessiert. Wenn dieser gleich den Weltuntergang herbeischwört, ohne überhaupt zu erklären worum es geht und wieso das seine Meinung ist, würdet ihr diesen für voll nehmen und unterstützen? Ich eher weniger...


    Ich bin der festen Überzeugung, dass gewisse Leute, Verbände und Vereine gerade auf dem Weg sind, sich das eigene Grab zu schaufeln.
    DAS ist es, was mir echt Sorgen macht im Zusammenhang mit der Abstimmung.