Beiträge von Gerom01

    Tja und die Finnen haben die gleich hohe Waffendichte, wesentlich mehr Morde und doch nur eine halb so hohe Waffenmordrate. Was sagt uns das? Eventuell, dass es einfach keine Korrelation zwischen diesen Größen gibt?

    Kennt jemand Waffengesetze in Finnland? In dieser Diskussion ging es doch meistens um die deutschsprachigen Länder, deren Vertreter hier zu finden sind.

    Zu den übrigen Punkten:
    <Das ist, mit Verlaub, BULLSHIT! JEDER Mieter hat die Möglichkeit einen Schrank zu stellen.> Dann kennst du dich mit meiner Wohnung besser aus als ich.


    <MEINE WERTE lagere ich nicht irgendwo, sie gehören MIR und gehören in mein Zuhause,> Ich habe schon dreimal geschrieben, dass es mir Sch..egal ist, wo du und andere ihre Waffen aufbewahren, aber es scheint nicht durchzukommen.


    <Ich bin sehr dafür, dass es eine RECHTFERTIGUNGSSPFLICHT für Blitzer geben muss... denn was ich beobachte: Es wird als "gefährlich" tituliert, wo man gut kassieren kann.> Ist doch egal, fahr einfach nach den Regeln oder zahle.



    <Implizit lese ich aus Deiner Aussage heraus, dass Du Menschen nicht traust.> Natürlich nicht. Sollte man Menschen trauen, bräuchte man keine Schusswaffen zum Eigenschutz.


    <So schreibt nur ein Beamter, politisch, ggf Behördentyp der andere beherrschen möchte.> Nun ja, es gibt auch gebildete Menschen, die sich ausdrücken können...


    <Eine Schusswaffe ist nicht gefährlich.> Ach ja? Da gibt es doch ein anderes Sprichwort: "Gott erschuf die Menschen, doch Sam Colt machte sie gleich".


    <Mich hat mein Revolver z.B. noch nie in den Finger gebissen, da ist jede Hauskatze gefährlicher...> Ich muss sagen, ich bin etwas beruhigt. Mit solchen Argumenten und Stammtischparolen kommt ihr nicht weit mit euren Initiativen. Zum Glück gibt es hier auf dem Portal weitaus interesanteres zu lesen und zu sehen, als Waffenlobbismus.




    Hmmm...zunächst zu der gezeigten Statistik. Ich sehe da, dass Schweiz um 50% mehr Waffen pro Kopf hat und gleich um 260% höhere Waffenmordrate. Auch die Österreich hat bei kleinerer Mordrate höhere Waffenmordrate. Danke, dass du mich bestätigt hast.

    Nun ja, eine Waffe ist als gefährlicher Gegenstand einzustufen (wie auch ein Küchenmesser). Ist ein ein gefährlicher Gegenstand nicht da, ist auch die Gefahr, die damit verbunden, nicht anwesend.

    Angenommen, jemand wohnt als Deutscher jenseits der Rheins im Elsass. Dann kann er sich eine Doppelflinte und einen Vorderladerrevolver frei kaufen. Die Flinte lässt er regstrieren.
    Und dann kommt er wieder zurück. Da er in einem Land der EU die Waffen legal erworben hat, sollte er ein Anrecht darauf haben, dass diese Waffen ohne irgendwelche Auflagen und Hemmnisse und ohne Bedürfnisnachweis in eine grüne WBK eingetagen werden. Die Waffen sind ja bei uns nicht verboten, sondern nur erlaubnispflichtig. Andererseits sind sie schon legal im Besitz, und müssten nach den Handelsregeln auch hier besessen werden dürfen. Falls nicht, würde Deutschland nach meiner Interpretation gegen EU-Recht verstoßen. dies auch dann, wenn die Waffenrechtsreform der EU nicht durchkommt.
    Sind natürlich alles theoretische Überlegungen, und vielleicht einen Musterprozess wert?

    Als Idee: Die deutschen Behörden könnten da Regelung mit Erbwaffen anwenden. Es ist ja relativ ähnlich: wenn du zurückkommst, bist du ein deutscher Bürger, der auf einmal eine Waffe schon hat.

    Ich versuch' hier noch ein mal...
    Zuerst eine zugegebenermaßen provokative Frage (aber ich offensichtlich nichts anderes): Die Katja Tribel wurde wohl von der Moderatorin in eine Falle gelockt. Sie sagt, dass sie nicht will, dass es genauso wie in Österreich ist, wo man ab 18 einfach eine Schrottflinte kaufen kann. Die Frage: Wieso hält die Katja die deutschen für weniger zuverlässig als Österreicher? Auch das Beispiel mit den Jägerskindern ist etwas naja...ich selbst habe Jäger in der nächsten Verwandtschaft, habe als Kind öfters eine Doppelflinte gesehen und in der Hand gehabt, habe mich aber von Pistolen immer und bei allen Möglichkeiten angezogen gefühlt. Meine Frau wuchs in einer Jägerfamilie auf, hat sich aber auch schon immer für Waffen interessiert, dennoch teilt sie übrigens meine Meinung, dass nicht jeder Hans und Franz eine Waffe besitzen soll. Oder waren die Jägerskinder aus dem Beispiel vielleicht Mädchen, die sich sowieso weniger für Jungskram interessieren?


    <Außerdem ist die Aufbewahrung von Waffen zuhause nur für denjenigen ein Problem, der keinerlei Waffen besitzt und auch nicht Sachkundig ist!> Eine gewagte Aussage. Es gibt genug Leute, die das einfach technisch nicht umsetzen können/möchten. Im Tread über Waffenschränke hat sich ein Student gemeldet, der eben so eine Möglichkeit nicht hatte. Viele wohnen in einer Großstadt in Mietwohnungen (wie ich) und können eben einen Waffenschrank nicht sicher platzieren (die Diskussion "verankern/nicht verankern" habe ich gelesen, muß nicht nochmals gestartet werden). Dabei ist jedem überlassen, wie er das möchte, ich verstehe nicht, wieso ich beschuldigt wurde, ich will allen vorschreiben, die Waffe nicht zu Hause zu lagern. Seid ihr alle durch diesen Vorschlag über Zentrallagerung von der Regierung vor zwei Jahren vorbelastet?


    <Nur eines sei gesagt, einen Waffenbesitzer der sich nicht ein möglichst liberales Waffengesetz wünscht, den kann ich nicht verstehen.> Ich hingegen sehe da keine Gegensätze. Auch wenn ich gerne schnell Auto fahre, wünsche ich mir keine liberaleren Gesetze im Verkehr. Man muss über die Gesamtsituation eben nachdenken können.



    <Und an dem Wort "Rambo" schließe ich einfach, dass du kein Waffenfreund bist, geschweige denn wirklich ein Schütze bist.> Noch so eine Aussage. Ich mag nur keine unseriösen Menschen. Für mich ist es unseriös zu behaupten, auf einen Menschen schießen zu können, wenn man nie in sie einer Situation gewesen war. Es kotzt mich an, wenn ich so ein "Bla-bla" am Stammtisch höre.


    <Ist man schon ein potentieller Mörder, wenn man sich gedanklich damit vertraut macht, dass ein krimineller Angreifer bei der Notwehr auch getötet werden könnte?> Es ist schon komisch, dass mir unterstellt wird, ich nenne Leute hier Mörder. Womit habe ich euch dazu verleitet? Im Gegensatz, man soll sich solche Gedanken machen!



    Nochmals zum Mitschreiben: Ich bezweifle, dass "Waffen für alle" was bringt, weil es an der Umsetzung in einem Notfall scheitern kann! Dass kaum einer in der Lage sein wird, seine Waffe parat zu haben, wenn was ernstes geschieht. UND ES GEHT UM DEUTSCHLAND! Wo man eben bei einem Einbruch in einer Wohnung (sagen wir mal, 2 Zimmer, 60 qm) eben nicht die Zeit haben würde, zum Schrank zu laufen...etc. Das Tragen von Waffen betrachten wir hier hoffentlich nicht. Gleichzeitig würde sich die Gefahr des Missbrauchs erhöhen. Also, kaum Nutzen auf einer Seite, Risikoerhöhung auf der anderen.

    Notwehr und Bürgerwehr ist genau der gleiche Unsinn wie Notwehr und Selbstjustiz zu verwechseln. Entweder du lässt dich von den Medien manipulieren und glaubst ihnen alles oder es geht mit den Schützen dieser Welt wirklich den Bach runter...
    edit: Ein Polizist lernt genausowenig auf Menschen zu schießen und auf 5 Meter schonmal gar nicht. Woher nimmst du bitte deine Aussagen, hast du dafür Beestätigungen ? Mir wäre es jedenfalls fremd, wenn Militär oder Polzei ihre Übungen an (toten) Menschen machen... Und wenn es um dein Leben geht dann bist du doch der erste der abdrückt ? Oder würdest du deine Waffen echt stecken lassen und zum Baseballschläger greifen, wenn vor deinem Haus einer mit einer Schusswaffe steht ?

    Das mit auf tote Menschen zu schießen ist Rumalberei, lasse ich kommentarlos. Bei der letzten Frage geht es um Sinn und Zeitfaktor. Ich weiß nicht, ob du aus D bist, aber hier dauert es bekanntlich etwas, bis du deine Waffe einsatzbereit hast. Und der böse Mann mit der Waffe kommt selten angemeldet. Ohne Frage: habe ich mehr als eine Minute Zeit, setze ich Notruf ab und mache meine Waffe (welche auch immer) scharf. Solche Situationen kennt man aber eher aus Hollywood. Im Falle eines (eher unbewaffneten) Einbruchs hast du vielleicht 10 Sekunden zum Reagieren. Zu wenig, um zum Safe zu laufen, zwei Fächer zu öffnen, Waffe zu laden...Mir geht es um den Sinn und überlegtes Vorgehen in einer Notsituation.

    ES REICHT!! Die Frage, die der Agent Provocateur hier stellen will - und ich vermute dass er uns dahin kriegen will wir wären nur drauf aus, Menschen töten zu wollen. Aus der letzten Thread hat er Farbe bekannt.


    @Rootadmin schluss hier bitte!

    Im Prinzip behaupte ich den Gegensatz: Ich meine, dass die meisten Rambos hier eben nicht abdrücken würden, wenn es darauf ankommt, somit ist die ganze Diskussion über Bewaffnung nutzlos. Es ist ganz einfach: ihr (und ich) könnt auf Scheiben von 25 m schiessen, Polizei usw. lernt (und oft kann) von 5 m auf Menschen schiessen.

    <Ich verstehe ja, dass du diese Argumente hast und auch vertrittst, aber was genau erhoffst du dir davon in einem Waffen-Forum ?> Nun ja, ich bin doch hier im Forum von Sportschützen und Jäger...und Sammler. Und nicht in einem Forum für Bürgerwehr-Initiativen. Aus welchem Grund auch immer kann ich meine Liebe zum Schiessen und Kurzwaffen von dem Gedanken "Waffen für alle" trennen. Ich bin noch relativ jung, relativ viel auf der Welt rumgekommen und konnte meine Erfahrungen, was die Waffen zu Hause angeht, sammeln. Soo...wenn mir hier von einem der "Machthaber" offiziell erklärt wird, dass Sportschiessen UNBEDINGT mit der Bewaffnung der Gesamtbevölkerung zusammen hängt, dann werde ich "auf nimmer wieder sehen" sagen und wieder verschwinden, da passe ich tatsächlich nicht rein.
    <den kann ich nicht verstehen. Einen Waffenbesitzer der gleich mal jegliche Notwehrsituationen mit einer Waffe hinterfragt auch nicht. Da darfst du dich nicht wundern wenn du von vielen hier nicht ernst genommen wirst> :D Mainstream war selten meine Sache.

    <Der Gerom01, hier sagt der Name einiges> Kann mir einer endlich erklären, was ihr für ein Problem mit meinem Nickname habt, der lediglich der (nicht ganz korrekt geschriebene) Vorname eines bekannten Schriftsteller ist? Und danke für die sachliche Herangehensweise, bin gespannt, ob hier Argumente kommen, die mich zur Meinungsänderung bewegen...

    So, liebe Gemeinde...nachdem mein Beitrag mit ganzen 20 Dislikes beschert wurde (bei über 7000 Mitgliedern Peanuts) und ich einige paranoiden Unterstellungen geerntet habe, blieb nur noch eine Frage offen: was missfiel denn euch am meisten: dass ich gegen "Waffen für jedermann" bin oder dass ich meine Waffe(n) nicht so gerne bei mir zu Hause aufbewahren möchte?

    Der Wille zu Selbstverteidigung muss aus dem Menschen selbst herauskommen. Jemand, der sich nicht wehren will, braucht es auch nicht zu tun. Jemand, der es aber will, sollte meiner Auffassung nach die Möglichkeit haben die Technik zu erlernen (Stichwort: kampfmässiges Schießen). Das ganze Thema dreht sich um die Frage, ob der Gesetzgeber nicht das inhärente Recht der Menschen auf Selbstverteidigung verletzt, wenn er den Besitz von Schusswaffen für SV-Zwecke und die Ausbildung im Umgang mit diesen stark einschränkt.


    Mit solchen Fragen werden die Grundpfeiler des Waffengesetzes in Frage gestellt und diskutiert.

    Ich sehe, dass wir aneinander vorbei reden. Es geht darum, auf einen Menschen schießen zu können oder nicht, nicht um die Techniken, die man erlernen kann. Um das zu können, um die Situation richtig einzuschätzen, muss man eine Ausbildung zum Polizisten oder Bodyguard machen...und auch die machen bekanntlich Fehler. Der Rest ist Kinderkram.

    Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch das inhärente Recht auf Selbstverteidigung hat. Das natürliche Recht wird nicht durch ein Gesetz begründet, somit kann es einem Menschen auch nicht durch ein Gesetz genommen werden. Daraus ergibt sich aber auch das Recht auf Waffenbesitz, denn das Recht auf Selbstverteidigung soll für alle gleich sein und nicht immer nur den stärksten bevorzugen.
    Jetzt haben sich manche Leute durch das Waffengesetz angewöhnt zu meinen, dass ausgerechnet Schusswaffen etwas besonderes in diesem Zusammenhang wären. Schusswaffen sind Distanzwaffen, die dem Verteidiger taktische Vorteile bringen. Der Umgang damit muss natürlich gelernt werden.


    Die Frage, ob jemand im Falle eines Angriffs bereit wäre auf jemand zu schießen erübrigt sich, wenn man im gleichen Atemzug unterstellt, dass er alternativ bereit wäre in Notwehr einen Baseballschläger zu benutzen. Die Letalität könnte je nach Treffer ähnlich ausfallen.

    Ich freu mich, dass mit diesem schön beschriebenen Beitrag die Diskussion zum eigentlichen Thema zurückkehrt. Die Geschichte hat bewiesen, dass Schusswaffen doch was besonderes sind, die Mongolen oder Indianer können davon ein Lied singen. Aber welcher Umgang soll denn für die Selbstverteidigung gelernt werden? Revolver aus der Tasche ziehen und abdrücken? Gelernt werden soll die psychische Komponente, und ohne eine reale Übung wird keiner sagen können, was er in einem Notfall macht. Daher kann ich über die Proll-Sprüche der Möchtegern-Rambos nur müde lächeln.

    "em American Journal of Med. zur Folge sterben in Österreich und der Schweiz 3-4 mal soviele Menschen (pro 100 000 Einwohner) an Schusswaffen wie in Deutschland...von USA ganz zu schweigen.



    In 2014 hat das CDC (Center of Disease Control) im Aufrtag der US-Bundesregierung eien Studdie über den Waffengebrauch in Amerika erstellt.
    Diese Studie belegt 300.000 - 500.000 erfolgreiche Notwehrfälle mit Schusswaffen per Anno.

    Deine Statistik ist auch sehr genau :-)