Beiträge von erwinGF

    wilmes vor diesem Hintergrund ist eine Nachfrage in jedem Fall sinnvoll. Falls das .223 Wylde tatsächlich in Bezug auf den

    Voreintrag anders als das .223 bewertet wird, dann sollte Dir spätestens der Büchser den Verkauf verweigern.

    Ich weiß jetzt nicht wie fertige Komplettwaffen mit dem .223Wylde Lager bedruckt werden. Auf meinem Wechselsystem steht es halt

    ausschließlich so drauf und musste dann so auch in die WBK.
    Vielleicht kann zu dieser Frage ja Matthias Horner hier etwas Licht ins Dunkel bringen.

    Um es aus eigener Erfahrung einmal darzustellen.
    Aus munitionstechnischer Sicht existieren nur die .223 und 5,56 NATO, welche nach C.I.P. gleichgestellt sind jedoch

    minimale Abweichungen aufweisen.

    Waffentechnisch existieren jedoch 3 Unterschiedliche Patronenlager. Namentlich .223, 5,56 NATO und .223 Wylde.

    Aus dem NATO Lager kann .223 und NATO mit mehr oder minder reduzierter Präzision verschossen werden.

    Aus dem .223 Lager laufen die .223 mit der höchsten Präzision. Aus dem C.I.P .223-Lager könnten auch 5,56 Nato verschossen werden,

    da der Gasdruck gemäß C.I.P. gleich ist. Es kann mit 5,56NATO jedoch auf Grund der engen Toleranzen im .223 Lager zu Störungen kommen

    die jedoch lediglich die Funktion aber nicht die Sicherheit beinträchtigen.

    Das .223 Wylde Lager ist im Grunde ein Kompromiss, dass für .223 und 5,56 NATO so angepasst wurde, dass beide mit der bestmöglichen

    Präzision und Zuverlässigkeit verschossen werden können.

    Die .223 fliegt hier etwas schlechter als aus einem reinen .223 Lager die 5,56 Nato hingegen etwas besser.


    Bezüglich Bedürfnis sind die die Kaliber .223 und 5,56 NATO identisch. Mit dem Voreintrag für .223 kauft man sich die passende Waffe,
    bei mir ein OA15 mit dem NATO Lager. Gestempelt ist der Lauf mit .223REM und 5,56 NATO, in der WBK steht dann .223REM.

    Für das später angeschaffte Wechselsystem mit .223Wylde Lager steht dann .223Wylde in der WBK.

    Herr K  
    Deine Idee bezüglich Alarmanlage etc. finde ich sehr interessant. Ich denke ich werde mich damit demnächst mal beschäftigen. Dank
    vollständig vernetzter Hauselektrik (selbstgebaut, keine KNX oder so) hätte ich dafür ja beste Voraussetzungen. Das ich da noch nicht
    von selbst drauf gekommen bin.

    Nicht jeder hat die Kraft, dem Gegner damit den Schädel einzuschlagen...


    LG

    -Michael

    Ich glaube das ist auch nicht zwingend erforderlich. Ich denke hier wurde eher auf die Freisetzung des Inhaltes abgezielt.
    Je nach Typ ist dieser schon etwas effektiver als das genannte Pfefferspray.

    furchteinflößendes Repetiergeräusch?

    Selbst wenn das hier in D jemand hört... ob der weiß was er da hört?

    :hyster:


    Komplett überbewerteter Mythos.

    Von furchteinflößend hat keiner was geschrieben. :hyster:


    Aber geläufig sollte es den meisten schon sein. Schließlich haben sowas doch immer die Bösen im Fernsehen ::hahah::

    Wolfgang, da hast du möglicherweise Recht, aber wenn die kleine handliche 45er zum Einsatz kommt

    ist es halt direkt endgültig. Da bleibt dem Besucher nicht die Möglichkeit in Anbetracht der Wahrnehmung

    des durchaus markanten Repetiergeräuschs einer VRF den freiwilligen Rückzug anzutreten.

    Verunsichert durch Eure beiden Beiträge hab ich das mal versucht zu recherchieren.

    Bisher hab ich keine belastbaren Quellen zum Verbot gefunden. Für Behörden scheint der

    Einsatz gegenüber Menschenmengen wohl auf Länderebene untersagt worden zu sein.
    Kaufen kann man sowas beispielsweise bei Frankonia.
    Explizit anschaffen würde ich mir die Sachen nicht, schon um Buschi's Argumentation zu entgehen.
    Aber als ich mir meine gebrauchte Flinte beim Händler abgeholt habe war ne Pappschachtel
    als "guddi" mit dabei. Die sind halt jetzt da und wären bei der Auswahl der Mittel dann eben das kleinere Übel.

    Ich hoffe jedoch, diese Entscheidung niemals treffen zu müssen. Bestenfalls räumen die Besucher aus, wenn keiner im Haus

    ist, dafür gibts ne Versicherung. Wenn die die Anwesenheit von Personen in Kauf nehmen, sieht's mit nem zügigen Einsatz/Zugriff

    eh schlecht aus.



    Bisschen verspätetes Feedback, gemeint sind die Beiden Beiträge #5 und #7

    In unserem urbanen Umfeld und der derzeitigen Auslegung der Notwehr-Paragraphen würde ich folgende
    Reihenfolge im Mag favorisieren:

    Gummi Schrot -> Gummi Ball -> Buckshot.

    Normal sollte das Repetiergeräusch und spätestens der Mündungsdurchmesser ungebetenem Besuch klar machen, dass es Zeit

    ist zu gehen. Sollte der Einsatz doch notwendig werden, kann einem am Ende Keiner einen Vorsatz unterstellen.
    Es gibt 3 Chancen den Rückzug anzutreten.

    1. Hören & sehen

    2. kleines Aua

    3. grosses Aua


    erst bei 4. wird's irreversibel.


    Vermutlich wird's in unseren Breiten aber zugunsten des Besuchers ausgehen.
    Bis man im Ernstfall alles zusammen hat wird man selbst schon irgendwo blutend am Boden liegen.

    Jetzt hab ich das Dokument mal bis zum Ende gelesen und mir ist beim Thema "Nachmelden neuer wesentlicher Waffenteile" das hier ins Auge gestochen.


    Zitat:

    "Sind aber überzählige Teile, zusätzliche Gehäuse oder Verschlussträger im Besitz, die bisher waffenrechtlich nicht beachtlich waren, müssen diese bis zum 1. September 2021 in die Waffenbesitzkarte eingetragen sein. Nach Auskunft des Bundesinnenministeriums muss hierfür jeweils ein Bedürfnis geltend gemacht werden. Alternativ können diese Überschussteile natürlich auch beispielsweise bei der Waffenbehörde oder Polizei abgegeben werden."



    Ich kann garnicht soviel essen wie ich ::kotze.:: muss, wenn ich sowas lese.

    Hallo zusammen, hier mal ein Update zu meiner Eröffnungsfrage:


    Zitat:

    "Durch Anmeldung fallen die Magazine aus dem Verbot und unterliegen keinen besonderen Aufbewahrungsbestimmungen. Sie dürfen nach Auskunft des Bundesinnenministeriums damit auch weiter verwendet werden (im Rahmen das jagdlich und schießsportlich Zulässigen). Wenn ein solches Magazin nicht mit mehr als drei Schuss für Jagd oder zehn Schuss für Schießsport geladen wird, kann es für Selbstladebüchsen weiter genutzt werden. Bei Kurzwaffen liegt die Grenze bei über zwanzig Patronen."


    Quelle: https://www.jagdverband.de/sit…A_Novelle_Waffenrecht.pdf


    Diese Aussage betrifft aber lediglich Magazine die vor dem 13.7.2017 erworben wurden.


    Damit wären meine Fragen zu dem Thema Aufbewahrung und Verwendung augenscheinlich erstmal geklärt.

    Ich denke, dass es keine Bestimmung zu "Anscheinsmagazinen" geben wird. Hera hat wohl neue Magazine H3L vorgestellt, die angeblich den neuen Vorgaben entsprechen sollen und ein entsprechend langes Gehäuse haben.
    Für mich sieht das so aus, als wenn der untere Gehäusebereich komplett vergossen ist und dieses somit niemals mehr als 10 Schuss aufnehmen kann.
    Rein optisch sehen die aber wie 30er aus.


    https://www.hera-arms.de/kopie-von-iwa-2019-1

    OK, also aus der Info des FWR entnehme ich, dass die dann angemeldeten Magazine nicht zu verbotenen Gegenständen werden.
    Die neu definierten wesentlichen Waffenteile würden meinem Verständnis nach aber der Aufbewahrungsrichtlinie unterliegen.
    Das mit dem Datum zum Inkrafttreten der einzelnen Themen hatte ich so nicht auf dem Schirm. Da kann man nur hoffen, dass

    diese Punkte in den Verwaltungsvorschriften dann eindeutig geklärt werden.

    Naja, das Gesetz ist ja jetzt erstmal rechtskräftig und die Frage zur Aufbewahrung verbotener Gegenstände

    ist bis jetzt auch festgelegt. Bis zum Erscheinen der Verwaltungsvorschrift könnte man frei nach dem Motto "so wenig Waffen wie möglich im Volk" , die Kontrollen verstärken und so diverse WBKs einziehen. So Quasi boshaft durch die Hintertür.

    Hallo zusammen, möchte hier mal folgende Frage zur Diskussion in den Raum stellen.

    Nach dem neuen Waffengesetz werden ja große Magazine verboten. Wie verhält es sich

    Eurer Meinung nach mit der Aufbewahrung dieser Magazine wenn man sie als Altbestand behalten

    darf. Werden die diesbezüglich jetzt wie verbotene Gegenstände behandelt und müssen dementsprechend

    gelagert werden? Bisher hatte ich solche Teile immer außerhalb des Waffenschrankes. Gleiche Überlegung gilt dann auch

    für die neu definierten wesentlichen Teile wie zum Beispiel ein AR15 Lower.

    Bin gespannt auf Eure Meinungen.

    Falls die Sachen jetzt in den Waffenschrank müssen, dann würde man ab sofort mit engmaschigeren Kontrollen

    sicher einigen Leuten Verstöße gegen die Aufbewahrungspflichten an Bein binden können. Nich jeder hat das ja sofort

    auf dem Schirm.


    Gruß Erwin

    @J-Denver
    Hast Du den Bescheid für das 15th gelesen?
    Das 7,5 Zoll System ist kürzer als 30cm ohne Komp.
    Nach E-Mail Verkehr hat Hera zugesichert dieses System mit verklebten Komp zu fertigen. Somit konnte die 7,5” Version das Mindestmaß für Lauf Verschlusslänge von 30cm erreichen. Für die Einstufung als LW müssen sowohl die 30cm als auch die 60cm Gesamtlänge erreicht werden.