Beiträge von Glock4Ever

    SLG-Leiter : Schau das ist genau das was ich befürchte.


    Neues aus Neuseeland: Blei wurde wegen Umweltschutz verboten. Dann hat man nach Alternativen gesucht und auch gefunden (Stahl).


    Jetzt wurde auch die Alternative verboten, weil die Wirkung stärker ist und eine Gefahr für die Öffentlichkeit, insbesondere die Polizei darstellt.


    https://www.fairandreasonable.…ourt_action_over_ammo_ban



    Ich hab es jetzt nur kurz überfliegen können aber sowas wird auch uns drohen. Es geht wie gesagt nicht um Umweltschutz, sondern nur um die Zerschlagung des legalen Waffenbesitz...

    Greenhorn : Wie soll der Händler ein Waffenverbot kontrollieren, wenn er dafür keine Ermächtigung und auch keine technischen Möglichkeiten hat ? Er darf und kann (!) ja nur bei Schusswaffen prüfen ob ein Waffenverbot besteht. Und auch nur das durch Vorlage des Reisepass oder Führerschein anhand einer konkreten Personenidentifizierung.


    Selbst wenn du beim Kauf eines Springmesser nach dem Namen gefragt wirst fängt der Händler damit nur beschränkt was an. Ausweispflicht nur wenn das Alter fraglich ist...

    Woher hast du diese Info ?


    Waffenverbote werden nur bei Kat. C und D vom Händler geprüft. Dafür braucht es eine Abfrage. Am Display steht da nix, wäre datenschutzrechtlich äußerst problematisch (man denke zB. an gleichlautende Vor- und Nachnamen) .


    Bei Pfefferspray, CO2, Springmesser etc. gibts keine Prüfung.

    Wenn ich aktuell ein über 12 cm langes Messer im Auto habe, muss ich es so verpacken, dass es nicht geführt wird. Also im verschossenen Kofferraum, oder einer verschlossenen Tasche. das Messer selbst ist kein verbotener Gegenstand. Ich kann es also transportieren, und muss "nur"verpacken.


    Analog sehe ich das beim Klappspaten. Oder ist zu befürchten, dass der Spaten selbst als komplett verbotene Waffe, so wie ein Fallmesser, ein Stockdegen, vollautomatische Schusswaffe eingestuft wird?

    Der Sparten ist in Wahrheit nichts anderes als eine Kombination verschiedenster Gartenwerkzeuge. Sparten, Säge, Hacke. Ein normales Kombiwerkzeug also...

    Man sollte aber auch bedenken, dass Probleme mit der Zuverlässigkeit nicht nur auf tatsächliche Waffenbesitzer beschränkt sind.


    Die Frage stellt sich also primär eher mal ob betreffender Gegenstand überhaupt legal gekauft und besessen werden kann. Wenn ja, dann erübrigt sich doch die Frage der Zuverlässigkeit, sofern man sich nach dem Waffengesetz (Transport) hält.


    Man dürfte sonst auch keine Küchenmesser oder ähnliches kaufen, nur weil bestimmte Verwendungsweisen unter Strafe stehen...

    Genau so ist es !


    Die restlichen Waffen wird er wohl schon bei gewissen Quellen bezogen haben. Man weiß wovon ich spreche...

    Grundsätzlich kannst du dir gar nicht sicher sein, weil es sich um zwei gänzlich unterschiedliche Rechtsordnungen handelt und speziell Grenzüberschreitungen wiederum eigene Fragen aufwerfen können.


    In Österreich kann Pfefferspray legal im öffentlichen Raum geführt werden (beachte aber Verbote bei Versammlungen oder Veranstaltungen etc.). Es darf freilich nur in einer Notsituation (Notwehr, Nothilfe, gerechtfertigter Notstand) eingesetzt werden um das tatbestandsmäßige Verhalten zu rechtfertigen. Die Notwehrrechte der beiden Länder unterscheiden sich aber im Detail leicht, sodass ich das hier nicht vertiefen kann...


    In Österreich handelt es sich um eine Waffe und darf erst ab 18 Jahren gekauft und besessen werden. Es muss stets vor dem Zugriff Minderjähriger geschützt werden.

    Warum machen sich dann die Hersteller wie Glock aber die Mühe und vermerken sie auch auf dem Lauf und Patronenlager?
    Zusammen mit dem Problem, dass sie nicht mehr übereinstimmend sind wenn mal was getauscht wird....

    Weil Glock ein Ö Hersteller ist und sich von Beginn an an die ö Rechtslage gehalten hat.


    Die ersten Glocks hatten deswegen keine Nummer am Griffstück (in Österreich ein waffenfreies Teil), das hat man dann im Zuge des Exports an die ausländischen Rechtsvorschriften angepasst und seitdem steht die Nummer an bekannter Stelle auch am Griffstück.

    Ich frag mich nur immer was „Trolle“ davon haben sollten. :think:

    Hmmm ... unter der in o.g. Link verknüpften Stellungnahme des DSB ist die Beiratsdrucksache 363/19 verlinkt. Darin geht es u.a. um das Fortbestehen der Bedürfnisprüfung auch nach 10 Jahren. Dort heisst es unter “4. Zu Artikel 1 Nummer 6 Buchstabe b (§ 14 Absatz 4 Satz 2 WaffG)” in der Begründung im letzten Absatz: “Am Nachweis des Bedürfnisses durch regelmäßiges Betreiben des Schießsports muss daher festgehalten werden. Es sollte gesetzlich definiert werden, welches Mindestmaß erforderlich ist. Es bietet sich eine Regelung an, die ein Höchst- maß an Flexibilität aufweist. 18-maliges Schießen mit der Waffe innerhalb von drei Jahren dürfte hier den Interessen der Sportschützen auch im fortgeschrittenen Alter entgegenkommen und zugleich der ordnungs- und sicherheitspolitischen Intention des Waffenrechts noch gerecht werden.”

    Wegen sicherheitspolitischen Gründen muss man also 18/3 einhalten ?


    Beim Erwerb lasse ich mir diese Begründung ja noch einreden, aber nicht wenn man die Waffen schon Jahre besitzt...

    Ja ja die billigen AR15 aus Amiland...


    Es hat schon seine Gründe warum Waffen bei uns relativ teuer sind und nicht zu solchen Schleuderpreisen zu bekommen sind. Liegt nicht nur an der Verfügbarkeit und der Nachfrage, sondern hat eben auch seine Gründe in den hier herrschenden Gesetzen...

    Dann nimm das Gunex von Ballistol ;)