Beiträge von duffmanohyeahr

    Babbi was für eine tragikkomische Aufführung verbaler Absurditäten

    am Besten der Herr Ländner (CSU): er wirft den Grünen Verschärfungsforderungen vor, die im CSU geführten Bundesinnenministerium im Gesetzesentwurf stehen.

    Anscheinend vermag der Herr sich nicht vorzustellen, dass sein eigener Parteikollege Seehofer deratige Verschärfungen will, daher gibt er ahnungslos den Grünen die Schuld.:hyster:

    Und wenn man an die Abstimmung im EU-Parlament denkt weiß man auch, dass die Union hinter den Verschärfungen steht.


    Wer als Waffenbesitzer Union wählt muss sich darüber im klaren sein dass er damit auch FÜR Verschärfungen stimmt.

    Noch eine Anmerkung zu dem was ich vorher geschrieben habe:

    Man muss sehr aufpassen, was man einem Kontrolleur erzählt. Hier eine kleine Anekdote über einen, der den Jagdschein wegen überflüssigem dummem Geschwätz losgeworden ist: Bei der Waffenkontrolle hat der Kontrolleur gemerkt, dass in seinem Tresor ein geladener Revolver lag, was an sich nicht ausdrücklich verboten war. Er hat ihn dann gefragt, warum er ihn denn geladen hätte. Die richtige Antwort wäre gewesen: "Darf der denn nicht geladen sein?"

    +

    Ein höchst richterliches Urteil hat jedoch inzwischen in Deutschland klar gestellt, dass Waffen im Tresor unabhängig von der Sicherheitsstufe nicht geladen aufbewahrt werden dürfen!

    Da reicht es schon in die AWaffV zu gucken... seit der Waffenrechtsnovelle bezüglich Tresore steht es auch da klipp und klar als verboten drin.

    Zum Thema "wer soll kontrollieren ob der Schütze alkoholisiert ist". Na, wie wäre es mit dem Jagdaufseher, demjenigen der zur Jagd einlädt? Diese werden zur Alk. Kontrolle verpflichtet und müssen jeden Schützen vor und am Ende der Jagd pusten lassen und das Dokumentieren. Wäre so mein Vorschlag für ein entsprechendes Gesetz. Ok, jetzt kommt gleich die Keule "das geht nicht, zu viel Aufwand, diskriminierend, Jäger Bashing, Blah Blubb..."

    Mir egal.

    Klar und vor der Schießbahntür im Schützenheim kommt am besten auch ein Drehkreuz was nur durchlässt wenn jemand gepustet hat... ::hahah::

    Ich will mal sehen wieviele Leute sich noch den Schießleiter/Schießaufseher antun wenn man diesem die Schuld zuschiebt wenn einer 3 Stunden vorm schießen ein Bier getrunken hat und sich ein Unfalle ereignet.


    Das erinnert mich an Schweden:


    https://www.deutschlandfunkkul…ml?dram:article_id=439524


    Führen wir das doch am besten auch direkt für ALLE KFZ-FAHRER mit ein. Auf eigene Kosten versteht sich.


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    Ich will damit die Frage aufwerfen -> Wo fängt man an eine Grenze zu ziehen?

    Das erinnert mich nämlich an die Argumentationskette der Anti-Gunner von wegen kein Privatwaffenbesitz da "jeder Tote ein Toter zu viel" ist.

    Deshalb sehe ich die Zuverlässigkeit nicht gefährdet.

    Fakt ist der Schütze macht den Unfall geltend.

    Wenn kein Vorsatz nachgewiesen wird bleibt nur folgendes im Raum stehen:


    Auf einen Unfall folgte Sachbeschädigung und Körperverletzung und damit ist die Zuverlässigkeit futt.

    Wäre gleiches kein "Jagdunfall" gewesen sondern z.B. ein Unfall wo ein KFZ-Führer den Hund eines Passanten überfahren hätte dann hätte sich der Hundebesitzer mit der einen Autofahrer verprügelt und die Autoscheibe einschlägt / Seitenspiegel abtritt auch keine Möglichkeit sich da irgendwie rauszureden.


    Es steht und fällt damit, dass es kaum möglich ist dem Schützen eine vorsätzliche Handlung nachzuweisen.


    Es geht darum, dass ein guter Anwalt das Abnehmen der Waffe an sich (!) mit BGB229 zu rechtfertigen VERSUCHEN könnte.

    Das abnehmen der Waffe wird durch die anderen beiden Tatbestände der Körperverletzung und Sachbeschädigung mit Sicherheit gar nicht weiter verfolgt werden.

    Das der Hundebesitzer dem Schützen die Waffe abgenommen hat ist auch gar nicht das Problem hier.


    Leider geht nicht wirklich aus dem Artikel hervor, ob erst geschlagen und dann die Waffe abgenommen wurde oder umgekehrt.

    Inwiefern ist dies rechtlich gesehen eine andere Hausnummer?

    Du willst mir erzählen, dass das erschießen eines Jagdhundes während der Jagd nicht eine andere Hausnummer vor einem Richter ist wie das Erschießen des Ehepartners?


    Damit erübrigt sich wohl jede weitere Diskussion...


    Ich sehe die Zuverlässigkeit nicht gefährdet, die Reaktion ist nachvollziehbar und menschlich. Soll er ihm den Schaden bezahlen und die Sache ist erledigt

    Sachbeschädigung und Körperverletzung ohne Bedrohungslage wird der Richter wohl kaum einfach so durchgehen lassen (wie gesagt wird der Schütze dies als Unfall darstellen)...


    Damit würdest du rechtfertigen, dass jemand der das Haustier eines anderen mit dem Auto anfährt diesen prügeln darf. Das wird kein Richter durchgehen lassen.


    Versuch mal Vorsatz des Schützens zu beweisen. Da gibt es 1000 Möglichkeiten darzustellen wieso es ein Unfall war.


    Versteht mich nicht falsch ich will den Schützen nicht verteidigen aber ich sehe das nunmal von der objektiven Seite aus... wie mans dreht und wendet der Hundebesitzer wird nicht Straffrei davon kommen (und schon gar nicht nur mit dem bezahlen des Schadens!!!).

    Sollte ein Kontrolleur einen LWB aber zufällig während der Arbeitszeiten der Behörde zuhause antreffen, und der LWB keinen unaufschiebbaren Termin haben, so dass die Kontrolle sofort erfolgen könnte, dann ist es wohl durchaus legitim den Kontrolleur bei einer Tasse Kaffee im Esszimmer warten zu lassen, bis man die Tresorschlüssel von sicheren Verwahrungsort geholt hat.

    Woher sollte ein Kontrolleur den Terminkalender von jemandem kennen?


    -> Sorry ich kann sie gerade nicht ins Schlafzimmer lassen da liegen gerade noch meine ganzen Sextoys rum... kommen sie ein ander mal wieder... :thumbsup:::lachen2::

    Das kommt drauf an. Wie ich schrieb, kann ein gewiefter Anwalt am Ende den BGB§229 verbiegen...

    Das soll ja wohl ein schlechter Witz sein oder?


    Die Waffe wurde ihm abgenommen und damit war keine Gefährdung mehr gegeben... dann muss man das Ding nicht zerstören!

    Und dann noch ein paar mal mit der Faust ins Gesicht macht die Sache erst recht nicht mehr zu rechtfertigen.


    Die Kombination zeigt klar -> hier wurde eine Grenze überschritten.

    Wir reden hier auch nicht von der Ehefrau oder dem Kind was erschossen wurde wo der Mann einen Ausraster bekommen hat sondern von seinem Hund.

    Dies ist rein rechtlich gesehen eine gaaaanz andere Hausnummer.


    Der Jäger der den Hund erschossen hat wird sagen es war ein versehen und kriegt vlt eine Geldstrafe (im schlimmsten Fall Jagdschein weg).

    Der Jäger der daraufhin handgreiflich wird mehr auf die Mütze kriegen.


    Keine Ahnung wie du über die reine Abnahme der Waffe eine "Selbsthilfe" rechtfertigen willst.

    Wohl eher Selbstjustiz. ;)