Beiträge von Mühlenbracher

    Wer bist du eigentlich, dass du dich immer wieder so aufführst?

    Niemand Wichtiges.


    Hatte nicht mitbekommen das der User bereits längere Zeit angemeldet war, mir war er fremd bzw. neu. Da ich weiss wie einige Forenmitglieder hier ticken waren die Zeilen nur gut gemeint und sollten als konstruktive Anregung verstanden werden.


    Es war nicht meine Absicht mich 'aufzuführen', es tut mir leid das dieser Post von dir so verstanden wurde. Sollten noch andere sich über diese meine Zeilen geärgert haben, entschuldige ich mich dafür. Die Beweggründe habe ich versucht darzulegen.

    Du solltest es, der Höflichkeit halber, mal - als neues Mitglied dieser illustren Runde - mit einem Minimum an Grußworten und Vorstellung deiner Person versuchen.


    Dieses Forum besteht, zumindest was die schreibende Zunft angeht, aus Freiwilligen die gern und aus freien Stücken dem Kollektiv mit ihren Erfahrungen behilflich sind, - aber - (!) hier ist kein Selbstbedienungsladen für Desperados und Vorbeiziehende. Türen schwingen nach beiden Seiten.


    Will sagen, ... wenn, ja wenn mal ein paar Sätze der Vorstelllung von d i r kommen, dann ist der eine oder andre User vielleicht bereit, mal aus seinem Nähkästchen zu plaudern. Grad', bei so ziemlich speziellen Fragen wie du sie hast, beisst du ohne wenigstens ein Minimum an Höflichkeit an den Tag zu legen, anderenfalls sehr wahrscheinlich auf Granit.

    :sla:

    Wer sich mit Vorderladern, insbesondere Steinschlosswaffen beschäftigt und damit schießen will, darf weder faul noch dumm sein.


    Arm am besten auch nicht.


    :sla:


    P.s. ... und eine ansehnliche lang gewachsene Steinschlosslongrifle fehlt mir auch noch.

    Und eine Sache kommt auch noch dazu, muss erwähnt werden um die Geschichte rund zu machen: abgesehen von nur noch wenigen weniger werdenden Enthusiasten interressiert sich heute kaum mehr jemand für die Vorderladerschießerei.

    Soll öm Wimmels Hillen kein Schwarzsehen oder Unkenrufen sein, ist nur eine belegbare wenn auch traurige Feststellung.


    Wenn ich sehe wie die Teilnehmerzahlen an unsren Bezirks- und Landesmeisterschaften Jahr für Jahr zurück gehen, dann erlebe ich glaub' ich noch den Tag wo mangels genügend Teilnehmer der ganze Aufwand nicht mehr lohnt und konsequenterweise abgesagt wird.


    Ob hier jemand auf Originalität Wert legt wie welches Blech gearbeitet ist - oder einfach mit einer brauchbaren Replik anrückt, sehe ich noch als kleinstes und ausgesprochenes Luxusproblem an.


    Wettkampfmäßig spielt sich heute schon fast alles in den Alters- und Seniorenklassen ab. Einige begeisterten Alten sind ja noch "infiziert", zähle mich dazu - fürchte aber das die Schätzchen um die es hier geht irgendwann zum Schrottpreis weggehen, einfach weil sich keiner mehr dafür interressiert.

    Nur die Arbeit hat eben Herr Kibler geleistet. Dem gebührt die Hochachtung, wenn

    ein schönes Gewehr entstanden ist.


    besten Gruß

    Werner

    Einspuch Werner. Du legst mal wieder sehr hohe Maßstäbe an. Nur weil ich vielleicht die Berge liebe und Reinholdi Messner bewundere muss man nicht gleich auf den Everest oder K2, in den Alpen isset auch schön (und anspruchsvoll).


    Natürlich hat Jim Kibler in dem Fall die meiste (Vor-) Arbeit geleistet.

    Aber dem, der sie dann nach good old germany bestellt, zu ende bearbeitet und schließlich so schön zusammen gebracht hat - d e m gebührt auch meine Hochachtung. In dem Falle: unsrem Schwarzer Mann ! :drink:

    Große Klasse!


    Schließlich hat e r sich keine Büchse von der Stange gekauft, wollte (s)ein Gewehr mit eigener Note - und - ist auch ein gewisses Risiko eingegangen, das es nämlich nix wird und irgend woran scheitert.


    Nicht an Selbstüberschätzung zu leiden, ist auch eine Tugend. :sla:

    Wenn ich diese Teilevielfalt so sehe ... Respekt wer sich da dran traut. Glaube, die Grenzen zwischen Wunschdenken bzw. Selbstüberschätzung und dem was man real in der Lage ist fertig zu bringen sind hier fließend. Möchte nicht wissen, wieviele Bausätze wegen fehlender Erfahrung schon vermurkst wurden.


    Denke das man solche Sachen im wahrsten Sinne erlernen muss, Stück für Stück. Handwerkliches Geschick und viel Enthusiasmus voraus gesetzt, fängt man sinnvoller Weise sicher erst mal mit einem weitestgehend gut vorgearbeitetem Bausatz an, der darf ja ruhig hochwertig sein, also,- so machte ich es. Würde auch ein schönes Stück draus und mich stolz machen. Ziel wäre ein erstes Erfolgserlebnis u n d sammeln wichtiger praktischer Erfahrungen.

    Jeder Büchser sollte automatisch auch ein Schütze sein, ungekehrt seh' ich das noch lange nicht so.


    Dem Ehrgeiz des Themenstarters alĺe Ehre, aber mir dünkt, der Gute läuft Gefahr so gänzlich ohne Ahnung, Erfahrung, Kontakten und Sachkenntnis (nicht böse gemeint!) Schiffbruch zu erleiden. Mit Pauken und Trompeten. Modellflieger beginnen ihr erstes Projekt auch nicht mit einem Hubschrauber.

    Bezogen auf den Eingangspost, ... nun seid mal gnädig!

    Die Asiaten wollen Geld verdienen, wer will es ihnen verdenken. Das Mädchen welches da Reklame macht und die einstudierte Rede hält ist froh ihren Job zu haben. Rein wirtschaftlich betrachtet: vertut euch mal alle nicht. Das Klientel was sich so ein Spielzeug kauft, hat 0 Ahnung wie sowas im Original mal aussah, es interessiert sie auch nicht die Bohne, die meisten Käufer kennen wahrscheinlich nicht mal den Unterschied zwischen Vorder- und Hinterlader.

    Sollen die 'ne Siber nachbauen, oder 'ne Le Page??


    Ganz gleich welche Maßstäbe i h r anlegt, diese Teile finden wahrscheinlich zig-mal mehr Käufer als reale Vorderlader. Es ist kein Sprengstoffschein, kein Verein, keine Mitgliedschaft, kein Schießstand, kein Zipp und kein Zapp nötig. So ist der Zeitgeist heute: use - and have fun.


    Man kauft das Ding, hat was Spaß damit - und gut ist. Was soll's.


    Erinnert mich etwas an die Wildecker Herzbuben. Für mich selber Fussnägelaufroll-naiv-wie-strohdoof-muss-man-sein-Mucke. Ganz egal: d i e füll(t)en Arenen und verdien(t)en sich dumm und dusselig. Wer hatte nun Recht mit seiner Einschätzung? I c h in Sachen "Volks(verdummungs)musik" gewiss nicht.


    Nicht Fachleute entscheiden über wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg. Die Kundschaft tut das. Und sei sie noch so unbedarft. Ganz egal.

    Drum, persönliche Meinung erlaubt. Aber: bescheiden und vor allem ruhig bleiben. Bildet euch in dem Fall nicht wer weiss was auf euer Wissen ein. Längst nicht jeder sieht die Welt mit euren Augen.

    :sla:

    Zu dem Thema habe ich von meiner Seite alles gesagt.

    Wenn es nur so wäre.


    Zu einer Debatte gehören auch Frechheiten, ...

    Falsch. Die sind einfach nur so unhöflich wie Blähungen zu Tisch.


    Ich wusste nicht dass du so sensibel bist.

    Wieder falsch, findest du solche rhetorischen Taschenspielertricks witzig?


    Er sagt dir nur seine Meinung, - die ich in dem Fall übrigens zu 100% teile.


    :sla:

    Nur der Vollständigkeit halber, bevor noch jemand meckert: eine kleine Ergänzung zu den Kalibern der 1892.

    Es gab für die Originale ab dem Jahre 1895 noch die eigens für dieses Modell kreierte .25-20 Winchester. Die entstand aus der .32-20 und hat sogar die gleiche Hülsenlänge wie diese. Dem vernehmen nach hatte sie fast keinen Rückschlag und liess sich darum recht schnell hintereinander abfeuern. Wofür auch immer das damals gut war.


    Heutzutage, kauft man sich z. B. eine Miroku Winchester 1892, sind moderne Kaliber wie .44 Remington Magnum, .45 Colt, .44-40 WIN oder die schon verschiedentlich empfohlene .357 magnum erhältlich - alles eine Frage des persönlichen Geschmacks und Geldbeutels.

    Man schrieb hier schon darüber.

    :sla:

    Nicht nur aber grade aus heutiger Sicht des Sport- oder Westernschützen sei angemerkt das die 1873er Modelle allesamt deutlich schwerer sind, - was einen nicht unerheblichen Unterschied im handling ausmacht.


    John Moses Browning hatte die 1892 als extra leichte Version seines ebenfalls von ihm konstruierten schweren Unterhebelrepetierers Modell 1886 entwickelt.

    Der Markt aktieptierte in den 1890ern noch Büchsen die mit relativ schwächlichen Kalibern daher kamen, so wurde die 1892 gemäß ihrer gewollt zierlichen Statur - natürlich bauartbedingt - auch nur für solche eingerichtet. Denn, großer Vorteil: diese Büchse war sehr leicht - auf Reisen eine nicht uninteressante Eigenschaft.

    Namentlich, falls es jemand interessiert waren ihre Originalkaliber die schon verbreiteten 32-20 WIN, 38-40 WIN und 44-40 WIN. In den letzten Fertigungsjahren gab es noch eine geringe Stückzahl im Kaliber .218 Bee, Produktionsschluss der Originale war übrigens 1945.


    Habe selber eine 92er Rifle in 38WCF von 1895 und ein 1892er Modell von Miroku-Winchester in 44-40,- beide in richtig gutem Zustand. Damit schießen macht Laune, grade der Abzug der Miroku - ein Träumchen.

    Aber (!!) für die DSB Wettkämpfe die bei uns ausschließlich auf 50m stattfinden nehm' ich immer die schwereren 1866er oder 1873er mit. Warum? Weil schwerer für mich gleich besser, sprich ruhiger im Anschlag zu halten ist.

    Ein Argument, was vom Schützen v-o-rder Anschaffung bedacht werden sollte.

    Hab verstanden worauf du raus willst, Schwarzer Mann . Über den DSB klares Nein, aber darum ging es dir nicht, liest sich in deinem ersten Post allerdings noch etwas anders.

    Kurzum: ich glaube dein Jägerkollege hat vollkommen Recht. D u als DSB'ler kriegst den Revolver niemals. Weder in der einen, noch der andren Ausführung.


    Dann, aus dem Bauch heraus, da die .22 magnum (WMR) deutlich schneller und dadurch mehr Leistung als die .22 l.r. hat, widerstrebt es mir zu sagen die 22 WMR ist kleiner und darf deshalb erworben werden weil ja,"kleiner". So wie ein Ws. in .22 wenn ich schon eine .32er als Hauptwaffe habe.

    Glaube da in dem Fall hier nix von. Das sowas vom Gebrauchsdruck abhängt und nicht von der Energie mag stimmen, ist mir allerdings suspekt. Was nix heisst.



    Bevor dieser Thread aber wieder 7 Seiten gut gemeinte Tinte verschlingt, würde ich, so mir als Erwerber der DSB egal sein kann sonst hat es sich eh erledigt, meinen Sachbearbeiter fragen wie der das sieht. Eine Rechnung ohne Wirt zu machen ist bekanntlich nix wert.

    Bin für meinen Teil da sehr, sehr skeptisch. Was widerum nix heisst.

    :sla:

    Bei allen (älteren) GSP die ich kenne, einschl. meiner Eigenen ist die Nr. nur linksseitig auf dem Verschlussgehäuse, weder auf dem Lauf noch auf dem Griffstück.

    Beides ist (war) deshalb ohne weiteres austauschbar. Ganz korrekt war das nie. Nummern gehören eigentlich auf alle wesentlichen Teile.


    Inzwischen muss unter gewissen Umständen auch auf den Griffstücken älterer Waffen nachträglich eine eigene Nr. angebracht sein.

    Wer heute z.B. eine Pistole mit Wechselsystem besitzt und genau dies Ws. veräussern will dessen Kaliber in der Wbk des Verkäufers als Waffenkaliber steht, kommt nicht drum herum seine Waffe einem Händler zu veräussern, der dann wiederum eine Nr. fürs Griffstück beantragt und diese dann - am Beispiel Walther GSP - in einem Fachbetrieb auflasern lässt. Dann kann die Waffe, wenn auch nur auf dem Papier, zurückerworben werden und man könnte, so man denn wollte, ... nun das frei gewordene Ws. veräussern.


    Haben diesen Zirkus vor Kurzem live und in Farbe erlebt. War garnicht leicht einen Händler zu finden der begriff was wir sprich die Kpb. von ihm wollten.

    Wolfgang0704 schrieb: "Vielleicht sollte ich noch ergänzen. Ich bin in keinem Schützenverein Mitglied."


    Ach?? Und dann faselst du hier über Seiten ... und gibst deine fragwürdigsten Ansichten und Weisheiten zum Besten?? In etwa so, als schrieb ein Blinder über Farbe.


    Ganz ehrlich? Was stimmt mit dir nicht??

    Wer soll jemanden wie dich hier noch ernst nehmen?

    Mit eingeschränktem Budget an den Start gehn bedeutet immer Kompromisse in Kauf zu nehmen.

    Wer nicht selber stopft und/oder die Dinger ernsthaft im Wettbewerb schießen will, sollte bei Allerweltskalibern wie der .38 special oder .357 mag. bleiben. Überall und für relativ guten Kurs zu beziehen. Selbst inzwischen gut verfügbare Originalkaliber wie unsre 44-40 sind was für Puristen, aber die dürfen eben keinen Igel in der Tasche haben.


    Dann kommt nochwas dabei. Deine sportliche Historie ist mir nicht ganz unbekannt. Spopi KK und GK im DSB.

    Wenn du im DSB antrittst und gewohnt bist um Titel und Meisterschaften mitzuschießen, muss dein Material stimmen. Nix Neues.


    Bei uns im Rheinland sind die Jungs aus Euskirchen in Sachen Unterhebelbüchsen Maß der Dinge. Was Markus Bartram im GK Bereich, ist Norbert Machat bei den Unterheblern. Und auch bei denen: von nix kommt nix. Neben viel Munitions-intensivem Training was nötig ist haben alle Büchsen die hier um den Landesmeistertitel mitschießen ein zugelassenes Diopter montiert, exakte Abzüge an Bord - und sind mit Pistolengriff geschäftet. Optisch nicht jedermanns Sache, aber im Anschlag eben entscheidend besser zu handeln.

    Will damit sagen, du musst wissen was du willst. Natürlicht tut es 'ne gute gebrauchte Uberti Rifle als Replika der 1866er oder 1873er. Die sind qualitativ nichtmal schlecht. Damit schießen macht Laune - treffen geht auch. Sind immer mal wieder welche bei egon zu finden.


    Wenn ich mir allerdings etwas Kohle zusammen gespart hab kann ich gleich zu Cracks der Scene zu fahren, wie Kai Hauk aus dem Süden einer ist. In dem Fall bestelle ich mein Objekt der Begierde nämlich in der Ausführung die mir liegt - und muss mir hinterher keine Gedanken über irgendwelche Nacharbeiten machen. Die im Übrigen auch keiner für 'ömmesöns' macht.

    Beide Möglichkeiten sind legitim. Günstige gebrauchte Jeans - oder Maßanzug.

    Alternative Nummero 3: fang mit einer .22er an. Mein Favorit wäre hier für die sportliche Schießerei 'ne Marlin 39A. Pistolengriffschäftung, Fischhaut an Bord, relativ schwer,- relativ lang. Tolles Teil, macht viel Spaß.


    Nur mal ein paar Gedanken dazu.

    Glück auf. :sla: