Beiträge von Finnian

    Richtig - wo wir doch alle wissen, das Vernunft und Eigenverantwortung typische Eigenschaften sind, die jeder hat und natürlich auch praktiziert

    ::c.o.l)

    Weils bei allem und überall immer ein paar Idioten gibt, muss man ja aber nicht immer alle im Voraus schon mit Sanktionen versehen :think:

    Find ich auch komisch. Aber hey, meine Behörde verlangte auch schon 0er oder 1er Schränke mit Hinblick auf die kommende Änderung der Aufbewahrung, obwohl diese zu dem Zeitpunkt damals noch nicht rechtskräftig war. Also die Behörden sind da stellenweise sehr motiviert, was das angeht.


    By the way, als ich Ende letzten Jahres eine Bockflinte eintragen ließ, bekam ich ein paar Tage später eine Mail von der Behörde, wie meine Wohnsituation denn wäre. Es sei nämlich nicht mehr erlaubt, seinen Schrank in einem Mehrfamilienhaus in dem separaten Kellerraum, der zu jeder Wohnung gehört, zu platzieren.

    Traf auf mich nicht zu, da Einfamilienhaus, aber das hatte ich z.B. überhaupt nicht auf dem Schirm. Wann wurde das denn geändert?

    Auch beim Einfamilienhaus fragten sie mich dann so Dinge wie, gibt es nur einen Eingang zum Keller, oder mehrere, sind die Kellerfenster gesichert, kann man den Schrank von außen durchs Fenster sehen, etc...

    Mein Vorschlag, die Jungs und Mädels könnten gerne bei mir vorbei kommen, um meine Antworten vor Ort auf Wahrheitsgehalt zu prüfen, wurde freundlich und dankend abgelehnt.

    Aber auch das war mir nicht bekannt. Dass die Fenster noch zusätzlich gesichert sein sollten und so (sind sie, da wir schonmal einen Einbruchsversuch hatten).

    Also ich mag meine Behörde, da die immer nett und höflich sind. Aber irgendwie bin ich mir nicht sicher, ob die nicht auch manchmal übertreiben...

    Captain Cat und suveran

    Natürlich war es in beiden Fällen eine nicht verschlossen aufbewahrte Waffe.


    Aber in einem Fall war es eine Waffe, die ständig unzureichend aufbewahrt wurde und dazu kam, was viel schwerer wiegt, ein "Kind" im selben Haushalt, was ja augenscheinlich über lange Zeit sträflichst von den Eltern vernachlässigt wurde, sonst hätte es sich nicht völlig unbemerkt zu einem hasserfüllten Amokläufer entwickelt.


    Und in dem anderen Fall ist eine einmalig (was anderes ist ja nicht erwiesen) unzureichend gelagerte Waffe, die wahrscheinlich von hundert Menschen hätte gefunden werden können, ohne dass etwas ernsthaftes passiert wäre, da hasserfüllte Amokläufer eben nicht an jeder Straßenecke stehen.


    Das ist natürlich völlig dämlich und gehört sanktioniert.

    Da aber direkt wieder mit Winnenden um die Ecke zu kommen, finde ich, wie gesagt, etwas weit hergeholt.


    Und dass es am Flughafen war, schrob ich ja direkt im Beitrag danach. Das hatte ich erst überlesen. Das ist natürlich eine ziemliche Leistung, dass Ding bei offenem Fenster auf dem Flughafenparkplatz zu lagern.

    Naja, diesen Vorfall mit Winnenden zu vergleichen, ist aber auch etwas weit hergeholt.

    Aber trotzdem bin ich auch der Meinung, dass man eine geladene Waffe nicht spazieren fahren sollte. Es sei denn, man ist auf Patroullie in Afghanistan.

    Aber im österreichischen Wald...

    Ich finde den Hinweis, dass die Jungs ja wissen müssen, welche Waffen sie zu kontrollieren haben, nicht schlecht.

    Wenn sie einem als vor der Tür genau aufzählen können, was man im Schrank hat, ist dies eine ganz gute Versicherung, denke ich.

    Das wissen bei mir persönlich nämlich nur ganz ganz wenige Menschen.

    Hört sich nach "leichtem" Bull Barrel an. Ist bei meiner 1911er auch, anstelle des klassischen Bushings.

    Allerdings ist die Vergrößerung des Durchmessers da deutlich sichtbar.

    Wenn du so auf Volksentscheide setzt und glaubst, "das Volk" würde vernünftig entscheiden ...


    da bist du leider auf dem Holzweg, denn das siehst du bei jeder politischen Wahl WEN und WAS das Volk wählt.

    Mit Vernunft hat das nix zu tun.

    Das schrieb ich ja. Ich finde nicht, dass man Wählen mit Volksentscheiden vergleichen kann.

    Bei einem Volksentscheid stimmt man über ein genau umrissenes Problem ab.

    Da muss man auch nicht bei der AFD oder den Linken sein Kreuzchen machen, obwohl man dann beim Volksentscheid eventuell Rechte oder Linke Meinungen vertritt.

    Beim Volkentscheid ist es auch unwichtig, dass es nur noch einen Parteienblock gibt, weshalb bei Wahlen viele wahrscheinlich schulterzuckend sagen "Dann wähl ich halt wieder CDU..."


    Ich denke, dass man das Wahlverhalten der (deutschen) Bevölkerung nicht auf Volksentscheide übertragen kann.

    Und genau das scheint die Regierung ebenso zu sehen und stuft dies daher als gefährlich ein, sonst würde die AFD ja nicht die einzige Partei sein, die sich so klar für Volksentscheide ausspricht.

    Was mich immer irgendwie stört, ist die Umkehr der Verhältnismäßigkeiten, die von den Medien und auch großen Teilen der Völker mittlerweile einfach hingenommen wird.


    Das klingt in dem Bericht über Serbien durch und ich hörte es auch gestern in einem Kommentar im TV zu Trump, Tenor: "Trump geht nur lascher mit Corona um, als andere, weil er ein Gespür dafür hat, was ein Großteil der Bevölkerung hören will. Am Ende ist sein Verhalten billiger Populismus."


    Und da bekomme ich immer Pickel. Denn, sollte es nicht einfach normal sein, dass Staatsoberhäupter sich nach dem richten, was die Mehrheit der Bevölkerung will? Ob das nun aus ihren Augen richtig ist, oder nicht?


    Sie sind Vertreter des Volkes. DIENSTLEISTER für das Volk. Sie sind dazu da, die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen. Und nicht ihre eigene.


    Denn was auf der Welt passiert, dieses Oberlehrerhafte, das Volk als dumme Untertanen, die zur einzig richtigen Wahrheit geführt werden müssen Sehende...

    Das würde ja zumindest implizieren, dass sichergestellt ist, dass Politiker einfach durch ihre Intelligenz, Ausbildung und reichhaltige Erfahrung unzweifelhaft und durchweg in der Lage sind, die besseren Entscheidungen für das Volk zu treffen, als das Volk selbst mit seiner Schwarmintelligenz.


    Und selbst wenn das erfüllt wäre, würde es doch dem Demokratiegedanken zuwider laufen.

    Bei dem intellektuellen Prekariat, welches sich in unseren Tagen in den Regierungen tummelt, wird der Gedanke an bessere Entscheidungen für das Volk dann geradezu obszön.


    Denn selbst wenn eine Bevölkerung irrt. Wenn Corona sie dahinrafft, sie Diesel fahrend an Feinstaub krepieren, sie mehrheitlich an Herzverfettung sterben... whatever.

    Wenn es der Wille der Mehrheit einer Bevölkerung ist, unvernünftig zu sein (aus Sicht der Bessermenschen), ist es dann nicht völlig richtig von einem Staatsoberhaupt, diesen Willen zu respektieren?


    Ich sage nicht, dass der mehrheitliche Wille der amerikanischen Bevölkerung so oder anders ist, oder dass alles richtig ist, was in den USA gerade läuft, da ich mich zu wenig mit den USA beschäftige.


    Aber ich sage, dass mir sehr sauer aufstößt, wie Gottgegeben es mittlerweile hingenommen wird, dass Regierungen offensichtlich gegen den Willen großer Teile der Bevölkerung arbeiten, mit dem gleichen Grundtenor, den Eltern ihren kleinen Kindern gegenüber an den Tag legen.


    Bei Punkten, die das gesamte Land jetzt und in Zukunft betreffen, müssen Volksentscheide her. Fertig aus. Da kann man auch nicht einfach argumentieren, dass ja große Teile der Bevölkerung zu dumm sind, um überhaupt vernünftig zu entscheiden.


    Erstens sind Meinungen abweichend des Politikmainstreams nicht automatisch dumm, sondern oft einfach nur anders.

    Und zweitens ist das ein ziemlich lächerliches Argument, wenn man selbst als Politiker durch herunterwirtschaften des Bildungssektors und der Familien dafür gesorgt hat, dass die Bevölkerung einfach im Mittel ungebildeter ist, als sie es noch vor 30 Jahren war.


    Und es ist auch kein Argument, dass ja die Bevölkerung bei jeder Wahl die Regierungen bestätigen, oder abwählen kann. Das kann sie nicht, weil die politische Landschaft mittlerweile doch nahezu überall zu einer Blockpartei verkommen ist, bei der die grobe Richtung sich auch durch vereinzelte Änderungen der Konstellationen nicht ändern wir.

    Aktuelle, sensible Stimmungen der Bevölkerungen können nur Volksentscheide aufnehmen und keine Wahlen alle paar Jahre.


    Der Corona Lockdown wäre defintiv ein Thema für einen Volksentscheid gewesen.

    Genau wie der Automaustieg, der gesamte Energiewendequatsch, das Grenzöffnen seit 2015 und diverse andere Punkte, die dieses und andere Länder sukzessive vor die Wand fahren.

    https://www.meinbezirk.at/korn…Le_ZcW9BPIdCjAnTTLOinUWrQ



    Lasst uns Schweden von ganzem Herzen gratulieren!

    Das Schweden irgendwie überm Berg sein muss habe ich daran gemerkt, dass es seit einiger Zeit als "Negativbeispiel" aus der Presselandschaft verschwunden ist und sich das Auge von Mordor stattdessen auf Brasilien richtete.

    Denn flächig zu berichten, dass die Schweden ohne Lockdown da erfolgreich durch sind und jetzt wahrscheinlich das einzige Land Europas sind, was wirklich nahe an der vielzitierten Herdenimmunität ist, geht natürlich überhaupt nicht, in unserer freien, objektiven Presse.

    Danke, ich bin noch nicht völlig verarmt, kann noch meine Krankenversicherung zahlen und damit bei Bedarf einen richtigen Arzt leisten.

    Bei allem Respekt eine bescheidene Frage:

    Kloppst du dir eigentlich einen vor dem Spiegel, während du dir solche, von dir selbst geposteten Sprüche durchliest und dir vorstellst, dass viele Menschen es lesen und dich alte, coole Socke ganz toll finden, oder drückst du einfach auf Enter, kaust weiter deine Pizza und schreibst direkt in einem anderen Forum deinen extrem abgebrühten Sermon?

    Da hast du recht, Fallscheibe Stelle ich mir auch eher schwierig vor, durch das etwas zähe Brechen der Flinte.

    Wobei ich aber sagen muss, dass das auch zunehmend flüssiger geht. Ich habe erst vielleicht 200 Schuss durch mit dem Teil. Vielleicht schleifen sich die Reibpartner auch mit der Zeit ein.

    Ich habe die Akkar Churchill. Habe letztes Jahr mit Skeet und Trap angefangen und wollte nicht wer weiß was ausgeben, da ich mir nicht sicher war, ob ich Spaß dran habe.

    Aus Zeitgründen bin ich erst ein paar mal zum Schießen gekommen.

    Kann also nichts darüber sagen, wie die Waffe so nach ein paar tausend Schuss aussieht.

    Von der Verarbeitung und der Optik bin ich aber angetan.

    Ich musste mir nur den Schaft kürzen lassen, damit sie vernünftig zu mir passt.

    Beim Zerlegen ist sie etwas schwergängig, aber ansonsten passt es.

    Habe bei Will und Apel in Bochum damals 670€ bezahlt. Mit diversen Wechselchokes und einem schicken Akkar Koffer mit dabei.

    Kann nichts schlechtes sagen.

    Die Vertreter der Fraktion "Wer bei den laufenden Kosten beim Schießen beim Preis der Waffe spart, ist beim Sportschießen falsch", oder "Wenn man wirklich was reißen will, sollte man direkt richtig kaufen, sonst kauft man zweimal" werden wahrscheinlich aufschreien.

    Aber wenn du, so wie ich, andere Schwerpunkte beim Sportschießen hast und Wurfscheibe einfach mal locker flockig angehen willst, ob es etwas für dich ist, kann ich persönlich die Flinte empfehlen.