Beiträge von Finnian

    Komisch, daß du so auf den VAE herumreitest. Was wurde dort geleistet, außer ausländischen Ölfördergesellschaften das Bohren zu erlauben? Diese Modell taugt leider sehr wenig zur allgemeinen Problemlösung.

    Afrikanische Länder sind auch reich an Bodenschätze und erlauben ausländischen Firmen den Abbau. Komischer Weise gibt es trotzdem gravierende Unterschiede in der Infrastruktur und dem Lebensstandard der Bevölkerung zwischen den Emiraten und der Mehrzahl der afrikanischen Länder.

    Haben das auch die Europäer zu verantworten?:think:

    Wie alt "die Leier" ist spielt keine Rolle, wenn sie das Entstehen der Verhältnisse erklärt. Natürlich wurden die ursprünglich vorhandenen Strukturen und Kulturen mit Absicht zerstört bzw. unterminiert, um Ausbeutung und Unterdrückung zu erleichtern. Und keinem Europäer fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er diese Wahrheit anerkennt. Warum willst du das leugnen? Wenn du selbst in Tanzania warst, und trotzdem nicht dazugelernt hast, war es eine verlorene Gelegenheit.

    Es ist ja unbestritten, dass die Kolonialzeit Spuren hinterlassen hat und negativen Einfluss hatte.

    Damals. Wie lange will man denn aber bitte noch die Probleme des heutigen Afrikas auf die Kolonialzeit schieben?


    Ab wann ist es zulässig, die Ursache der Probleme auch in der jeweiligen Bevölkerung zu suchen, die es einfach nicht schafft, Stammesfehden zu beenden, Korruption wirksam zu bekämpfen, geregelte Bedingungen im Alltag herzustellen, Gewinne aus dem Abbau der eigenen Rostoffe wenigstens in kleinen Teilen an die Bevölkerung abzuführen usw...


    Was wäre so deine bevorzugte Frist.

    50 Jahre?

    100 Jahre?


    Man kann 1000Jahre in Stillstand verharren. Ist kein Problem. Wenn man sie Schuld auf jemand anderes schieben kann, mag das auch angenehm sein.

    Nur ändern wird sich dadurch nichts.

    Ist wahrscheinlich zwecklos mit dir zu diskutieren. Du solltest nur das Wort "Arroganz" besser aus deinem Wortschatz streichen, um sie nicht anderen vorzuhalten.

    Vielleicht warst du als Kind gerade krank, als in der Schule die Ägptische Hochkultur durchgenommen wurde, die zu einer Zeit exisitierte, als in Germanien noch alle in Höhlen hausten.

    Immerhin ist Afrika bzw. die dort lebenden Menschen zigtausend Jahre sehr gut über die Runden gekommen, bis es "kolonisiert" worden ist. Wo wir sie zweifelsohne um Lichtjahre abgehängt haben, ist die Natur- und Umweltzerstörung.

    Und wenn man selbst mit eigenen Augen gesehen hat, wie hart die normalen Menschen unter den gegebenen Bedingungen jeden Tag für ihr Überleben zu arbeiten haben, der weiß auch, daß ein verwöhnter Mitteleuropäer das kaum einen Monat lang überleben würde.

    Wie erwartet kommt jetzt wieder die alte Leier vom bösen Europa und dem armen unterdrückten Afrika.

    Große Teile der Infrastruktur in vielen afrikanischen Ländern stammt noch aus kolonialen Zeiten und verfällt seitdem, weil wenig bis gar nichts neues hinzukommt.

    Schnapp dir doch mal dein Köfferchen und reise z.B. durch Tansania, welches noch eines der fitteren Länder des Kontinents ist. In vielen kleinen Dörfern sieht es aus wie im Mittelalter.

    Weil die Menschen

    A selber z.B. noch nicht mal auf die Mindestidee kommen, ihren Müll vielleicht mal an einer Stelle am Dorfrand zu sammeln, anstatt ihn dort fallen zu lassen, wo er gerade entsteht, oder vielleicht mal gemeinschaftlich den Popo hochbekommen, um ihre Infrastruktur zu verbessern und

    B von den Regierungen kaum was für die ländlichen Gebiete getan wird, Entwicklungshilfen versickern usw (über die Wirksamkeit von klassischen Entwicklungshilfen kann man natürlich trefflich streiten).

    Es gibt Shitholes auf dieser Welt. Aber Hallo. Und wenn du dich besser fühlst, für alles die Schuld beim bösen alten weißen Mann zu suchen, dann tu das doch.

    Es sei dir unbenommen.


    Aber welche Worte ich aus meinem Sprachgebrauch streiche und welche nicht, kannst du getrost mir überlassen. Du bist nicht in der Position, das schlüssig zu bewerten. Dafür hast du irgendwie zuviel Geifer im Gesicht, scheint mir. Das trübt die Sicht.

    Wie arrogant ist es denn, andere Länder als "Shitholes" zu bezeichnen, die nie auch nur die Spur einer Chance hatten, eine ähnliche Entwicklung wie Deutschland zu erleben? Und wir sollten nie vergessen, daß wir die Entwicklung Deutschlands nach dem Ende des 2. Weltkrieges einzig und allein der Großzügigkeit der Alliierten zu verdanken haben. Man stelle sich vor, es wäre damals schon ein Donald Trump im Weissen Haus gesessen! Dann wären auch wir unter den "Shitholes" ganz vorne mit dabei....

    Das kannst du natürlich so sehen. Ist aber in meinen Augen völliger Quatsch.

    Es gibt Völker, die sind intelligent und arbeitsam. Und egal was ihnen passiert, sie werden sich immer ein gewisses Leben erarbeiten.

    Und es gibt Völker, die sind weniger intelligent und weniger arbeitsam.

    Oder glaubst du, Afrika hätte sich genau so entwickelt wie Europa, nachdem man es durch zwei Kriege in Schutt und Asche gelegt hat? Amerikanische Aufbauhilfe hin oder her?

    Ist klar.

    :Braverle:

    Wenn ich könnte, würde ich zwei Mal den Daumen hoch geben.

    Ganz ähnliche Erfahrungen bei meinen Reisen.


    Deutschland ist ein Riese der wankt und kurz davor ist, zu fallen. Das Land ist marode, wenn man den status quo ins Verhältnis setzt zu der schieren Masse an Steuergeldern, die jedes Jahr eingezogen werden.

    Sicher gibt es noch viele Länder, in denen es schlimmer ist.

    Aber irgendwelche Shitholes kann man immer ranziehen, um sich besser zu fühlen.

    Betrachtet man aber mal fundiert und mit eigenen Augen Länder, die nicht annähernd so einen unerschöpflichen Quell an Steuergeldern haben und die durch vernünftiges und vor allem patriotisches Wirtschaften das Land trotzdem besser in Schuss halten, als die BRD das tut, wird einem schwarz vor Augen.


    Die deutsche Arroganz trübt aber dermaßen den Blick, dass man nicht erkennt, wie angeschlagen das Land ist.


    Kommt mir immer vor, wie das gern genommene Beispiel des Typen, der aus dem fünften Stock fällt und während er an dem dritten Stock vorbei saust, sagt "Bisher läuft es doch eigentlich ganz gut..."

    Gute Sichtweise. Bin kein Jäger, aber finde Jäger eigentlich cool.

    Fand allerdings dieses tote Gehörn an den Wänden auch bisher eher befremdlich.

    Aber klar, an manchen Stücken hängt natürlich eine Geschichte.

    Trophäe halt. Im Wortsinne.

    Werde ich ab jetzt anders sehen.

    Danke.

    :drink:

    Manchmal denke ich die Tage, wäre vieles einfacher, wenn man den Virus schon gehabt hätte und nach der Isolation schon wieder gesund wäre ... denn so wie es aussieht ist es wohl sehr unwahrscheinlich, dass man sich den Virus zweimal holen kann ...

    Er wird wohl irgenwann mal mutieren. Die Natur ist ja auch nicht dumm.

    Aber zumindest hätte man ein Jahr Ruhe. Zirka.

    Ich hab sie auf der Jagd und Hund befummelt und fand sie mega.

    Ergonomie von Walther, aber als massive Ganzstahlwumme. Super verarbeitet. Guter Abzug.

    Ne, also ich hätte sie direkt mitnehmen wollen.

    :love:

    Ich wünscht bei mir, ich wär alt an Jahren und reich an Erfahrungen, dann tät ich umhin verstehn, wie dieser einfach Thread zu Giftigkeit führen tät.

    Allein, ich bin halt nur ein junges, deutsches Männeken mit leerem Kopfe und kratze mich daher wohl ratlos am Schopfe.


    Warum ich jetzt gerade mittelalterlich schreiben möchte, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.


    Vertragt euch

    :drink:

    Sicher ist es eine Frage des Geldbeutels. Und jeder soll frei entscheiden.

    Wenn ich aber ständig in den Angebotslättchen der Supermärkte so Dinger sehe wie "5kg Puter für 2,75€" dann läuft doch was schief.

    Und wenn scheinbar Systemedingt dafür gesorgt wird, dass es günstiger ist, sich mit hochgezüchtetem Geflügel satt zu machen, als sich ausgewogen zu ernähren, dann steckt da nunmal System dahinter.

    Soweit sind wir hier noch nicht. Aber z.B. in Vancouver, wo ich vor Jahren mal eine Zeit verweilte, war es günstiger sich im Burgerladen die Burger rein zu knallen, als im Supermarkt ausgewogen einzukaufen.

    Wo ist denn da die freie Entscheidung, wenn totes Tier bewusst günstiger gehalten wird, als Obst und Gemüse? (bezogen auf die Menge, die man braucht, um satt zu werden).

    Da entscheidet dann der Preis und nicht der freie Geist.

    Und nochmal, es würde mir völlig fern liegen, irgendwem sein Ernährungsverhalten vorzuwerfen. Geht mich ja nix an.

    Aber wenn parallel dann ständig die Jäger angegangen werden, als Tierquäler und Mörder diffamiert werden, während sich die Bevölkerung fröhlich 5kg Puter für unter drei Euro reinpfeift, schwillt mir der Kamm. :wall:

    Sobald man den Knall hört, ist der gemeine Bürger natürlich empört. Vom Geruch von Blut und Innereien wollen wir gar nicht erst reden. Oder gar der Anblick von Tieren im Todeskampf.

    Das kann man dem Bürger doch nicht zumuten...

    Ich hörte jüngst im Radio von einem Schlachthof in Ostwestfalen, der ausbaut. Nach dem Ausbau kann er 70T Tiere (Und es war die Rede von Kühen und Schweinen, nicht von Hühnern) schlachten und verwerten.

    70!Tausend!Pro!Woche!!!!

    Wie viele Schlachthöfe haben wir in Deutschland, Österreich, der Schweiz?

    Was für unvorstellbare Stückzahlen bekommen hier jeden Tag den Bolzen in den Kopf? Wo sind da die "Anrainer"?

    Können die Leute vielleicht mal aufhören, sich jeden Tag das Billigfleisch in den Wanst zu stopfen und wieder zurückkehren, zum hochwertigen Sonntagsbraten... Zum bewussten und selteneren Fleischkonsum?

    Dann kann sich die Bevölkerung und die "Anrainer" sehr gerne über solche "Massaker" echauffieren. Ansonsten... Schnauze halten!

    Wenn ihr Tiere in Panik sehen wollt, besucht einen Schlachthof wo Schweine verwertet werden.

    Das panische Gequieke geht euch niemals mehr aus dem Kopf.

    Dagegen sind verstreute "Massaker" an Wildtieren ein Witz. Zumal die wenigstens vorher ein Leben hatten.

    Und nein, ich bin kein Vegetarier. Nur bewusster Fleisch Esser.

    Sieht gut aus. Scheibe und Waffe.

    Alles was du zu meinen Ausführungen zu sagen hast, ist also das in dem Kontext völlig unpassende Zitat eines rassistischen, judenfeindlichen Nazifans.

    Und kurze Zeit später erzählst du schon wieder etwas vom Willen der Mehrheit, dem man sich beugen müsse.

    Also für mich bist du entweder ein auf intellektuell gebürsteter Troll, oder einer der zahlreichen Nägel im Sarg dieses Landes, in dem du bis zum Endsieg an die Unfehlbarkeit der Staatsmacht glaubst.

    Beides geht mir zu sehr auf den Sack, als dass ich mich noch weiter mit dir beschäftigen sollte.

    Also hau rein. Ich bin raus.