Beiträge von dnwalker

    Hallo,


    wie kann man mit einfachen Mitteln den Verschlussabstand bei einem AR15 ermitteln oder besser gesagt überprüfen.


    Bei einem Repetierer kann man ja Schusspflaster auf den Patronenboden kleben und versuchen den Verschluss zu schließen.


    So hat ein Büchsenmacher meinen k98 auf die Schnelle überprüft. Wäre das so mit einem AR15 auch möglich und wie sind da die Grenzwerte?


    Mir ist bekannt das es da extra Lehren für Patronenlager gibt aber die sind bestimmt nicht billig.


    Wäre schön wenn Ihr mir hier etwas an Infos geben könntet.


    Danke und Gruß
    dnwalker

    Hallo czler,


    danke für die Trefferbilder - das Ding ist doch besser als der allgemeine Ruf.


    Ich habe meinen FR8 bisher nur auf 25m probieren können - hauptsächlich nur um die Montage auf Stabilität zu testen.


    Ich baue auch keinen anderen Abzug in das Gewehr - ich mag den so wie er ist.


    Leider schaffen meine Augen es nicht mehr mit der originalen Visierung - der Abstand zur Kimme ist bei mir zu klein.


    Darum habe ich auch die Optik an das Teil geschraubt.


    Nächste Woche geht es auf 100m - bin mal gespannt ob mein FR8 ähnliche Ergebnisse bringt.


    Welche Munition verschießt Du so?


    Gruß
    dnwalker

    Ich hatte mal drüber nachgedacht mir einen besseren Abzug einzubauen,dabei ist es aber geblieben. Führe den FR8 jetzt schon seit ca. 25 Jahren, auf der Jagd und dem Schießstand, is alles ne Frage der Gewohnheit,komme super damit klar, und werde es wohl auch nicht mehr ändern.

    Auf welche Entfernungen schießt Du mit dem FR8 auf dem Schießstand und wie sehen bei Dir das Trefferbild aus?


    Gruß
    dnwalker

    Hallo,


    so nach jetzt 600 Schuss sitzt die Montage wie am ersten Tag - funktioniert also so ganz gut.


    Nur die Kanten muss ich noch etwas abrunden.


    Ich hatte das Gewehr einmal etwas ungünstig gehalten und doch recht stramme Munition geladen was dazu führte das an einem Finger die Kanten der Halterung eine Einschlagstelle hinterlassen hat.


    Ok - ungeschicktes Fleisch muss weg.


    Gruß
    dnwalker

    Danke für die Detailaufnahmen ...ist also geschraubt. Ist aber auch nicht ganz billig so eine Montage.


    Meine Halterung habe ich heute mal weiter getestet. Ich habe 3 Munitionssorten mit verschiedenen Ladung mit jeweils 30 Schuß geschossen.


    Halterung sitzt wie angegossen und absolut fest. Da ich das Visier heute auch gleich eingeschossen habe wäre es auch aufgefallen wenn sich da etwas gelöst hätte. Da kommt man ja mit den "klicks" nicht hinterher ;-)


    Das Falke hat bis jetzt auch alles ohne Störungen verdaut. Sicher noch kein Langzeittest aber bis jetzt bin ich mit der Montage zufrieden.


    Bei dem kleinen Materialaufwand kann man auch auf ein günstiges Gewehr so eine andere Visierung bauen ohne das der Finanzminister zu hause einen Aufstand probt.


    Einzig die Kanten müßte ich noch etwas abrunden um die ganze Sache noch etwas griffiger zu bekommen.


    Gruß
    dnwalker

    Hallo,


    wie genau ist das originale Teil befestigt? Ich gehe jetzt aber mal davon aus das dort auch gebohrt werden muss - oder wie ist das gelöst.


    Mir ging es ja darum ohne eine bleibende Veränderung also Bohre irgendwie ein anderes Visier auf dem Gewehr zu befestigen.


    Ist ja auch ein Unterschied ob man da ein Glas mit doch mehr Gewicht anbauen möchte oder nur so ein kleines Red-Dot wie ich es wollte.


    Aber Deine Halterung würde mich auch mal im Detail interessieren.


    Ich werde heute mal auf dem Schießstand weitere 50 Schuß an die Wand werfen und mal sehen ob sich da etwas löst. Ich bin ja auch noch in der Testphase.


    Gruß
    dnwalker

    Hallo,


    hier einige Bilder die ich noch auf dem Handy habe ...





    Das originale Querlager habe ich nachgebaut - lediglich mit längeren Gewinden an den Enden.





    Auf der "Brücke" über der Hülse ist ein kleines Stück einer Weaverschiene verschraubt auf dem dann die üblichen Visiere geklemmt werden können - also nichts besonderes.




    Der Halt der Montage kommt einmal durch die beiden großen Muttern (gemeint sind natürlich die beiden runde Scheiben mit den beiden Löchern wie im originalen Querlager - fand ich vom Design her passend) rechts und links auf dem Querlager und durch jeweils eine Madenschraube die in den beiden Stegen unter den Muttern fast unsichtbar montiert sind.


    Mit den Madenschrauben kann man die Brücke noch etwas justieren und zusätzlich einen leichten Zug nach unten auf die Brücke bringen.


    Die senkrechte Bewegung ist möglich da die beiden Seitenbleche der Halterung mit Langlöchern versehen sind - die Langlöcher sind aber sehr kurz gehalten und lassen nur eine Verschiebung von 2-3mm zu was aber absolut ausreicht.


    Die Madenschrauben stützen sich an den beiden Muttern ab und sperren die noch zusätzlich - so konnte ich auf Federringe oder eine andere Schraubensicherung verzichten.


    Da die Brücke schon "saugend" passte sitzt das ganze dann absolut spielfrei und bobenfest. Zusätzlich habe ich da noch ein Stück Gummi von einem Latexhandschuh zwischen der Hülse und der Brücke drunter - kennt man ja um auch Zielfernrohre noch etwas besser zu befestigen.


    Das war es dann auch schon ....


    Das Visier sitzt jetzt gerade so hoch das der Korntunnel nicht in der Optik zu sehen ist.


    Eigentlich wollte ich die Teile Phosphatieren was auch im Grunde funktioniert hat aber leider vom Farbton her nicht zum Rest der Metallteile gepasst hat. Ist zwar eine ordentliche Sauerei aber mit Hausmitteln im Kochtopf zu machen.


    Also habe ich die Teile abgeschliffen und zum Teil neu gedreht und mit Kaltbrünierer dunkelgrau bis schwarz gefärbt - so passt das einigermaßen zur Waffe.


    Gruß
    dnwalker

    Hallo,


    so hier mal das Ergebnis...



    Ich habe da einige Wege versucht die nicht funktioniert haben und diese Version funktioniert jetzt ganz ordentlich.


    Um aber die Sache ordentlich zu befestigen mußte ich ein neues Querlager drehen an dem eben rechts und links Gewinde für die Befestigung zusätzlich vorhanden sind.


    Sicher kann man das schöner machen aber mit meinen Bordmitteln geht es leider nicht edler.


    Gruß
    dnwalker

    Mach den Teil, der in den Schaft kommt aus dem dünnsten Material, was irgendwie hält.


    Ich dachte schonmal an Blech, was sich dann mit der Schrauben am oberen Block festspannt, hab das dann aber nicht weiter verfolgt.

    Hallo,


    in den Schaft soll da nichts denn dann müßte ich den ja bearbeiten sprich etwas aussparen.


    Meine erster Ansatz war die Klammer bis unter den Schaft zu führen und dort zu klemmen. Damit sich der Klemmmechanismus unten gegen das System und nicht gegen den Schaft abstützt hatte ich das kleine Metallteil (das auf den Bildern) gefräst. Grundsätzlich hat das auch funktioniert aber das ganze war mir zu plump.


    Jetzt wäre da noch die Möglichkeit die Klammer an einem neuen erweitertem Querlagerbolzen anzuschlagen. Das habe ich mal bei einem alten Selbstlader (weiß nicht mehr was das für ein Gewehr war)gesehen.


    Na mal sehen ob der Weg funktioniert.


    Sollte das ganze nicht funktionieren bleibt nur noch eine Kurzschine auf der Systemhülse.


    Wie tief werden eigentlich ZF-Montagen in die Hülsen gebohrt. Wenn man da in youtube so manchen USA-Beitrag sieht bohren die da mit der Handbohrmaschine einfach durch bis in das Patronenlager - das sieht schon gruselig aus.


    Gruß
    dnwalker

    So,


    ein Stück bin ich mit meinen Versuchen schon weiter....


    Das Teil ist zwar noch im groben Zustand und wirkt daher noch etwas massiv - aber ich schnitze ja noch daran.


    Sollte das funktionieren dann werde ich das ganze in Alu fräsen.


    Hier mal das Teil welches über die Systemhülse passt und später noch eine Picatinny oben drauf bekommt.





    Soweit sitz das schon mal ohne Spiel - was jetzt noch fehlt ist eine Art Klammer die um den Schaft greift und sich von unten gegen den Magazinkasten spannen läßt.


    Ich habe mir da 2 Wege überlegt für die ich schon Versuchsteile hergestellt habe.


    Eines der Teile ist das kleine Teil auf dem Bild. (Nachtrag: das kleine Teil und die damit verbundene Klemmung hat nicht funktioniert - ein absoluter Fehlversuch)


    Na mal sehen ob das zum Ergebniss führt.


    Gruß
    dnwalker

    Die Büchsenmacher die ich gefragt habe konnten da auf die schnelle nichts anbieten.


    Eine Möglichkeit ist die ganze Kimme abzunehmen und z.B. eine Kimme vom G3 zu montieren.


    Eine andere Möglichkeit ist natürlich vorne in die Systemhülse ein Gewinde schneiden zu lassen und ein Stück Schiene aufzuschrauben und zusätzlich zu verkleben.


    Aber leider bei beiden Wegen wird das Gewehr verändert.


    Gut - wenn ich das Ding schon auf Grund des kleinen Preises einfach nur so als Arbeitsgerät zur Jagd verwenden würde hätte ich mir einem solchen Umbau jetzt kein Problem.


    Aber irgendwie ist mir das Ding zu schade für solch einen Umbau.


    Grundsätzlich mag ich den kleinen Prügel auch wenn der auf Grund des Kalibers und der kurzen Bauart schon etwas mehr tritt und darum soll der auch so bleiben wie er vom "Fließband" gefallen ist.


    Gruß
    dnwalker

    Hallo,


    genau das ist das Problem mit all den Teilen die man für die 98er kaufen kann - egal was man nimmt man muß entweder am Schaft etwas ausfräsen oder sonst wie ändern. Schon alleine mit dem gebogenen Kammerstängel ist eine Ausbuchtung am Schaft nötig.


    Und die "Klammer" vorne geht auch nicht ohne den Schaft seitlich abzustechen.


    Genau das will ich nicht - weder am Schaft soll etwas verändert werden noch möchte ich auf das "Gasrohr" verzichten.


    Schon alleine der Grund das das Ding dann wieder zum Neubeschuss muss ist für mich kein gangbarer Weg.


    Bei den Schäften bleibt nur der Lauf übrig - das "Gasrohr" fällt natürlich weg.


    Das "Gasrohr" endet genau da wo man es auch sehen kann - hier mal ein Bild das ich gefunden habe.


    http://www.google.de/url?sourc…Lm9NEuZwBnfs2Xh4FSB02109Q


    Ich weiß auch das viele die mit dem FR8 experimentiert haben auf Grund der Präzision das "Gasrohr" was eigentlich nur ein Zylinder ist in dem man Putzzeug verstauen kann entfernt haben. Angeblich kommt es mit dem Gasrohr zu Verspannungen mit dem Lauf und somit wird die ganze Sache unschön auf der Scheibe.


    Da ich mit dem Visier kaum klar komme konnte ich das selber noch nicht weiter testen.


    Und genau Dein Ausspruch "Im Prinzip ist der Fr8 so ziemlich das ungeeignetste Gewehr auf 98er Basis für den geplanten Umbau." macht die Sache für mich interessant.


    Auch wenn das ganze eventuell nicht zum Erfolg führt möchte ich es einfach mal versuchen - nur mit dem Ding schießen reicht mir nicht ;-)

    Hallo,


    im Grunde wäre das eine Möglichkeit nur ist bei dem FR8 der Kammerstängel nicht nach unten gebogen. Da ich da nichts ändern wollte fallen die Lösungen leider flach.


    Obwohl mich grundsätzlich so ein Schaftumbau interessiert.


    Danke aber für die Infos.


    Gruß
    dnwalker

    Hallo WSG1,


    die Montage steht eigentlich schon - wie geschrieben habe ich die Teile schon soweit das mir nur der Bügel fehlt. Und genau wie Du schreibst kommt auf meine Halterung eine passende Schiene um da wieder alle Möglichkeiten offen zu haben.


    So komme ich auch um den Neubeschuss und kann die Waffe auch jederzeit wieder in den originalen Zustand versetzen.


    Nur ist mir klar das man auf so eine Halterung eben kein ZF schrauben kann - ist ja auch nicht mein Ziel.


    Hier geht eben nur eine leichte Zieleinrichtung die eben die originale Visiereinrichtung ersetzen kann - mehr möchte ich da auch nicht erreichen.


    Darum auch die angesagten maximalen 100m.


    Da wäre eben jetzt die Frage gibt es da etwas was eben nicht nur auf 40-60m funktioniert?


    Gruß
    dnwalker

    Hallo,


    auch wenn das Thema hier schon älter ist habe ich aktuell auch vor eine andere Visierung an einem FR8 zu befestigen.


    Der Hauptgrund ist, das meine Augen mit der originalen Visierung ein Problem haben - die Kimme ist zu nah an den Augen und somit fast nicht zu gebrauchen.


    Mein Ansatz war jetzt eine Halterung vorne auf die Systemhülse zu klemmen - so in der Art wie die Picatinny Bügelmontage für den M98.


    Mit einem Unterschied - die ganze Montage soll sich nicht auch nach hinten auf das System abstützen.


    Ich wollte auf die Montage nur ein möglichst kompaktes und leichtes Lichtpunktvisier montieren - ein Zielfernrohr wäre ohne die hintere Abstützung wohl kaum sicher zu befestigen.


    Den oberen Teil der Montage habe ich schon als 1. Version aus Stahl gefräst und auf die Systemhülse angepasst. Das Ding sitzt jetzt schon spielfrei und sollte auch in Alu machbar sein. Den Bügel um den Schaft habe ich gerade in Arbeit.


    Jetzt habe ich mit Leuchtpunktvisieren keine eigenen Erfahrungen und hoffe das Ihr mir da einen Tipp geben könntet.


    Das Gewehr wird eigentlich nur so zum Spaßschießen auf dem Schießstand eingesetzt - also keine Jagd oder Einsatz im Wettkampf.


    Maximale Entfernung wären 100m und eben gut beleuchteter Schießstand.


    Jetzt habe ich mich durch einige Beiträge durchgearbeitet und weiß eigentlich weniger wie vorher - sind halt doch eine Menge wiedersprüchlicher Aussagen.


    Gut die meisten stellen auch sehr hohe Anforderungen und haben andere Anwendungsfälle wie ich - mir geht es in erster Linie ja um einen Ersatz für die originale Visierung ohne die Waffe nachhaltig durch z.B. Bohrungen zu verändern.


    Was natürlich auch noch eine Rolle spielt ist der Preis. So ein Fr8 gibt es für unter 300€ - somit werde ich da kein 600€ Aimpoint montieren nur um hier und da mal 20 Schuss .308 durch einen Pappendeckel fliegen zu lassen.


    Ist es überhaupt möglich mir so einem Leuchtpunktvisier auf 100m das Schwarze auf der Scheibe zu halten - die meisten Geräte haben ja schon einen Leuchtpunkt der größer ist.


    Schöne Grüße
    dnwalker