Beiträge von Korthfan

    Mir ist schon seit längerer Zeit aufgefallen, das in Zeiten von Mini- bzw. Negativzinsen Sammlerwaffen als Investitionsobjekte
    (Investment Grade Guns) verstärkt von Leuten nachgefragt werden, um Rendite zu erzielen.


    Das beginnt bei EGUN und geht weiter bei den bekannten Auktionshäusern.
    Besonders die seltenen Stücke steigen stark, aber auch Waffen die es vor ein paar Jahren noch für kleines Geld gab.


    Beispielsweise ein nummerngleicher K98k, vor ein paar Jahren für 200-300 € zu haben, da zahlt man heute bei entsprechendem
    Zustand 1000 € und mehr dafür.


    Noch extremer ist es bei den Korth-Waffen:
    Gab es die KK-Revolver-Versionen bis letztes Jahr noch für 400- 600 € in gutem Zustand, so ist in den letzten Monaten
    kein Stück mehr für unter 1000,-€ bei Egun verkauft worden, von den großkalibrigen Stücken gar nicht gesprochen.


    Da stellt sich mir die Frage, ob das nur ein kurzfristiger Trend ist oder ob der Preisanstieg dauerhaft ist.
    Anders gesagt, soll man auf den "fahrenden Zug" aufspringen oder abwarten...man hat schließlich eine Sammlung zu vervollständigen ?(

    Irgendwie kommt mir der Auszieher bekannt vor. Ich hatte mal ein Asbach-Uralt KK mit glattem Lauf, da sah das ähnlich aus

    Das JGA (heute Anschütz) KK-Gewehrchen aus den 1930er Jahren, was ich von meinem Großvater geerbt habe,
    hat zwar einen gezogenen Lauf, sieht am Patronenlager aber genauso aus. (untere Hälfte fungiert als Auszieher)


    Das Gewehrchen hat übrigens auch eine kleine Geschichte:
    Mein Opa hat das Gewehr Mitte der 1930er Jahre als Pacht für ein Stück Acker von einem Jäger bekommen,
    weil der die Pacht nicht zahlen konnte.
    Als die Amerikaner dann 1945 ins Dorf meiner Großeltern kamen, hat meine Großmutter das Teil unter dem Kleiderschrank versteckt
    und mein Großvater hat es dann Anfang der 70er im Rahmen einer Schusswaffenamnestie legalisieren (eintragen) lassen,
    bevor es bei mir eingezogen ist.

    Dateien

    • JGA_1932.jpg

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    • jga_1932_2.jpg

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    :thumbsup:
    Stimmt.


    Das hätte ich vor meiner Antwort wissen müssen, dann hätte ich mir den Beitrag gespart. ::abschi::

    Da bin ich nicht ganz Deiner Meinung! O.k., wenn ich eine Jägerwaffe oder Sammlerwaffe (z.B. einen Korth-Revolver :thumbsup: ) gebraucht kaufe und der hat tatsächlich wenig Schussleistung durch, dann kann man natürlich gute Schnäppchen machen (davon lagern auch einige bei mir im Tresor).NICHT ABER BEI EINER SPORTWAFFE! Diese haben ettliche tausend Schuss durch, wenn die verkauft werden und sind meist 'runtergeschossen" - schliesslich wurden die ja für den Sport gekauft und dabei wurden viele Übungs- und Match-Serien abgegeben. In diesem Segment eine zu finden, welche WIRKLICH "nur 500 Schuss" durchhat, wage ich mal zu bezweifeln oder sie hat eine Macke. ;)


    Gruss
    Urban

    Mehmen wir als Beispiel mal die X-SIX bzw. P226:
    Selbst wenn Du Pech hast und durch die "günstige Gebrauchte" sind zig tausend Schuss durchgegangen und der Lauf ist deshalb ausgenudelt, dann käufst Du einen neuen Lauf und die Waffe ist wieder top.
    Ich selbst habe mir eine X-SIX Vorführwaffe gekauft, die ist wie neu und ich habe 25% vom Neupreis gespart.


    Das ist besser als eine vordergründig günstige Gebrauchspistole zu kaufen und nach 17 stufigen Tuning festzustellen,
    das man trotzdem nicht wettbewerbsfähig ist.
    Denn wenn Du eine Brünner kaufen willst, die wirklich wettbewerbsfähig ist (z.B. Sport 2 etc.) , dann bist Du mit dem Preis ganz schnell in der Nähe einer Vorführwaffe eines Top-Modells.
    Ansonsten bin ich bei Dir.

    Dateien

    • img_3007.jpg

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    Eigentlich auch mal eine sehr interessante Frage die da aufkommt:
    Wie viel Kohle muss man mindestens auf den Tisch legen für eine EINIGERMASSEN brauchbare Waffe, sagen wir mal in 9mm Para, die dann für Präzi verwendet werden soll. ICH behaupte dass man beim Neukauf unter 1000 Euro nichts kriegt.
    Wäre es aufgrund der eher schlechten Wiederverkaufspreise nicht wirklich kluger, eine gebrauchte zu kaufen?

    ja, ist es. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    Und zwar eine mit der man auch Wettkämpfe gewinnen kann.


    Lieber ne gebrauchte "Top-Waffe" als eine neue die aus Preisgründen nicht wettbewerbstauglich ist.
    Denn dann verlierst Du irgendwann die Lust, das Ding liegt in der Ecke und wird nicht benutzt.
    Ist das Geld gespart ?


    Mein Tip: Eine (ich weiss - gebraucht schwer zu bekommende) X-Five oder speziell für (DSB-) Präzi eine X-Six bzw. P226 in 6"
    Schieße die SIG probe, entscheide Dich fürs Modell und suche eine gute gebrauchte.

    Besorge Dir eine Satzung Eures Vereins ;-);)
    Denn wie lange vorher (verbindliche Fristen) und wie (Post, Fax, Aushang, Email etc.) die Einladung vor der JHV beim Mitglied sein muss,
    regelt im Normalfall die Satzung des betreffenden Vereins.



    Was die TOP`s von JHV`s betrifft muss man unterscheiden:


    1.) "normale" JHV ohne eintragungspflichtige Vorgänge



    Hier mal eine Beispiel-Tagesordnung für eine normale JHV:



    TOP 1 – Begrüßung undEröffnung


    TOP 2 – Ehrungen derverstorbenen Mitglieder


    TOP 3 –Mitgliederangelegenheiten / Vorstellung neuer Mitglieder


    TOP 4 – Satzungsänderung


    TOP 5 – Ehrungen undBeförderungen


    TOP 6 – Sportliche Ehrungen


    TOP 7 – Geschäfts- undSportberichte


    TOP 8 – Kassenbericht –Kassierer


    TOP 9 – Berichte derKassenprüfer / Entlastung des Vorstandes


    TOP 10 – Veranstaltungen 2016/ 2017


    TOP 11 – Verschiedenes


    TOP 12 – Schlusswort


    oder


    2.) JHV mit Wahl / Neuwahl von Ämtern für die gerichtliche Eintragungen erforderlich sind

    Welche Ämter genau in Eurem Verein davon betroffen sind, kann Dir Dein Vorstand sagen oder Du fragst beim Register/Amtsgericht
    nach den aktuell für Euren Verein im Vereinsregister eingetragenen Personen bzw. Ämter an.

    (Das können z.B. Erster Vorsitzender, Zweiter Vorsitzender und Geschäftsführer sein)


    Denn in diesem Fall (Wahl oder Neuwahl vom Ämtern mit Eintrag im Vereinsregister) gibts beim Gericht einen Leitfaden für die Erstellung der Einladung bzw. des Protokolls der JHV, denn nach erfolgter JHV muss das Protokoll der JHV ans Gericht geschickt werden und den juristischen und formellen Anforderungen des Gerichts gerecht werden.



    Gruss
    Korthfan

    ...die wollen alle nur Saecos
    Das Problem sind nur die 170gr und der Mip,der dann 320 m/s braucht. Man muß Überschall laden um sicher zu gehen. Viele möchten das nicht.

    Erstmal Danke für die hilfreichen Tipps !


    Zum einen aus dem Überschallgrund und zum anderen, weil kein Gascheck erforderlich ist, werde ich mir wohl die SAECO Kokille zulegen.
    Hab bei Midway eine preislich akzeptable Kokille gefunden:


    https://www.midwayusa.com/prod…meter-180-grain-flat-nose


    @Murmel: Ich denk mal das ist die Saeco, die Du meinst, oder ?


    Soweit zur Kokille, nun zum Rezept:
    Ich hab bisher die H&N Highspeed Kegelstumpf-Mumpels mit N340 bei .357 geladen und die .44mag mit N320


    Deshalb stehen hier noch jede Menge Dosen mit N320 und N340 rum.


    Gibts für die Saeco 180er Geschosse auch Ladedaten mit N320 oder N340 ?

    Frage an den Murmelmeister und seine Jünger zur Herstellung von .357er 180 gn Geschossen:


    Wozu:


    Wettbewerb: DSB 25 Meter (Präzision & 20 Sekunden Duell-Serie)


    Waffe: Korth 6" (kleiner Trommelspalt; wenig Verluste)


    Meine Idee: Ich würd mir gerne in Zukunft auch meine 180er Geschosse selbst herstellen (gießen).


    Ausgangslage: Das klappt bisher bei den .32er & .38er Tönnchen gut und problemlos.
    Auch die 9 mm gieße ich mir selbst (RCBS round Nose-Kokille mit 125 gn-Bleigeschoss)
    Für die Geschosskalibrierung nutze ich aktuell Kalibriermatritzen Deiner Lieblingsfirma LEE
    .32er, 9mm und auch eine Kalibriermatritze für .38/.357 ist vorhanden.
    Als Geschossfett nutze ich aktuell LEE "liquid Alox" für die Wadcutters und selbstgebrautes für die 9er.


    Allerdings gehts bei der 357er ja um andere Drücke & Temperaturen als bei den eher "Druck- und Temperaturschwachen" .32ern,.38ern und 9mm ters.


    Deshalb meine Fragen zur Geschossherstellung bevor ich mit irgendetwas falschem starte:


    Welche Kokille nehm ich für ein mit .357er Bleigeschoss mit etwa 180 gn Geschossgewicht ? (Gascheck ?)
    Bisher hab gute Erfahrungen mit RCBS-Matritzen.
    Welche Bleizusammensetzung/Legierung ist erforderlich (Welche Härte - Anteil Antimon/Zinn mit/ohne Gascheck) ?


    Zusammenfassend gefragt:


    Wie kann ich eine .357er selbst gießen, die ca. 10%-15% über DSB-MIP aushalten muss,
    präzise sein muss und mir meinen Lauf nicht versauen soll ?


    Bin schon gespannt auf Eure Erfahrungen und Tipps.

    Korthfan : Die Trefferlage bleibt auch beim neuen System die gleiche; schließlich hat man die Kimme jedes Oberteils separat eingestellt. Beim neuen System muß man eben einmal mehr schrauben. Verziehen tut sich da trotzdem nichts.

    Das sich da nichts verzieht ist klar.
    Der Vergleich zu anderen Spopi`s war gemeint.
    Denn meiner Erfahrung nach gibts diese exakt gleiche Trefferlage bei Spopi`s mit WS .32 auf .22 nur bei der GSP und der 280.

    Beim "alten" System ist bei Kaliberwechsel, mit Ausnahme der im Magazinschacht zu lösenden Inbus-Schraube, kein Werkzeug erforderlich.
    Weder für den Verschluss- noch für den Laufwechsel.
    Der Verschluss hat einen kleinen Bolzen, der unter Federdruck steht. (siehe Verschlussbild)
    Beim Kaliberwechsel wird der Pin runtergedrückt und der Verschluss kann eingesetzt bzw. entnommen werden.
    Anschließend wird der Lauf mit den vorderen (leicht konischen) Bolzen auf das Griffstück gesetzt und in die hintere Arretierung gedrückt.
    Zum Schluss wird die Inbusschraube im Magazinschacht festgezogen und der Systemwechsel ist abgeschlossen.
    Der Wechsel dauert mit diesem System etwa 30 Sekunden.


    Damit bleibt (bei identischer Visiereinstellung) der Haltepunkt bzw. die Trefferlage bei .22 und .32 gleich.


    Hier die Bilder:

    Dateien

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    Hallo alle,


    ich habe mir gerade eine Hämmerli 280 über das Internet gekauft. Ich wollte eigentlich das neue Modell haben, bei dem das System über eine Schraube von vorne befestigt wird. Leider habe ich nun doch ein altes Modell bekommen, bei dem das System vorne über zwei Plastiknasen in das Handstück eingehängt wird. Soviel zum Waffenkauf über das Internet...


    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem alten Modell gemacht? Diese Form soll relativ schnell verschwunden sein, da irgendwas daran schlecht sein soll, ich kann aber im Internet nichts dazu finden.

    Hallo Sherry,


    ich nutze schon seit über 10 Jahren bewusst das "alte" System, weil der Systemwechsel wesentlich schneller funktioniert.
    Durch die beiden konischen "Plastiknasen" ist der Verschluss superschnell arretiert und die Trefferpunktlage ist die gleiche !
    Ich würde das "neue" System nicht haben wollen, denn ein Mannschaftskamerad, der das "neue" System nutzt flucht bei
    Systemwechsel immer, weil ich wesentlich schneller bin ;-)


    Fazit: Guter Kauf, alles richtig gemacht ! :thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    Frank1000 : Hier geht`s um die vordere Arretierung des Verschlusses der 280 bei Systemwechsel.