Beiträge von Korthfan

    Danke Leute, diese Dinge habe ich alle schon belesen...


    Aber meine Frage war zum Thema Tür, den Rest muss mir der SB schriftlich nach Gespräch oder Besichtigung mitteilen. Vorher mach ich eh keinen Handschlag am Herrenzimmer. :trio:

    Wir sind aktuell im Verein eine Waffenkammer am Bauen. (unbewohntes Schützenhaus)
    Nach Besichtigung und verschiedenen Terminen mit unserem Waffen-SB, waren 2 Herren vom LKA da, die uns dann die "Baubeschreibung"
    zugeschickt haben. (Wandstärken, Sicherheitsklasse der Tür, Decke, Boden etc.)
    Mit dieser Baubeschreibung haben wir dann Zeichnung & Statik erstellt, unserem Waffen-SB zukommen lassen und anschließend den Bau begonnen.
    Wir machen jetzt Fotos vom Baufortschritt, die wir unserem Waffen-SB zukommen lassen.
    Wenn die Arbeiten beendet sind, kommt er dann zur Abnahme.


    Um zu Deiner Frage zu kommen, das LKA (RLP) hat für unser unbewohntes Schützenhaus die "Zwitterklasse" Widerstandsgrad 2 vorgegeben.
    Wir haben uns dann jedoch für Widerstandsgrad 3 entschieden, da der Preis der Tür mit um eine Stufe höheren Sicherheit nur unwesentlich höher war.
    Ich denke nicht das diese Sicherheitsklasse bei Dir erforderlich ist, doch das entscheidet die Waffenbehörde.
    Falls doch wirst Du beim Einbau Hilfe brauchen, alleine das Türblatt wiegt etwa 750 kg ;-)


    Deshalb solltest Du zuerst mit Deinem Waffen-SB sprechen, denn er entscheidet in welcher Weise beim Bau vorgegangen werden muss.
    (Muss das LKA hinzugezogen werden ? ; Wechen Widerstandsgrad muss die Tür haben ? ; etc.)

    Ist eher unüblich, dass eine so breite Zeitspanne zwischen Herstell- und Beschußjahr liegt - zumindest bei Serienprodukten großer Hersteller.


    Das Beschußjahr ist halt ein Anhalt für das Herstelljahr, zumindest bei zivilen Waffen.

    Bei den Waffen von Willi Korth ist es häufiger vorgekommen, das der Beschuss später stattfand.
    Bei einigen Stücken fand der Beschuss sogar Jahre später erst statt.
    Meine Idee ist, durch Recherchen das Herstelljahr zu ermitteln, um sicher zu sein, das die Waffe in den Zeitraum des Sammelgebiets passt.
    Gibt es irgendwelche Erfahrungen der Behördenpraxis in diesem Punkt ?

    Es gibt ja in der Formulierung von Sammelgebieten außer dem Begriff "Konstrukionsjahr" unter anderem auch den Begriff "Herstelljahr".


    Eine Frage dazu:
    Wenn das Herstelljahr nicht oder nur schätzungsweise Anhand von Indizien annähernd ermittelt werden kann,
    (z.B. durch niedrige oder hohe Waffennummer, Konstruktionsänderungen während der Herstelldauer, Beschriftungen die nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeführt wurden etc.)
    aber der Beschuss der Waffe Jahre später stattfand und damit außerhalb des Sammelgebiets liegt,
    ist es dann trotzdem möglich die Waffe auf rot zu erwerben ?


    Hintergrund meiner Frage:
    Mir wurde eine Korth-Pistole angeboten, deren Beschriftung, die Konstruktionsmerkmale der Serie,
    sowie eine sehr niedrige Waffennummer darauf schießen lassen, das das Herstelljahr der Waffe noch im Zeitraum des Sammelgebiets liegt.
    Der Beschuß der Waffe fand jedoch erst 3-4 Jahre später zu einem Zeitpunkt statt, der außerhalb des Sammelgebiets liegt.


    Habt Ihr schonmal so einen Fall gehabt ?

    8o
    Bilder? :thumbup:

    Ein paar Infos zu den folgenden Fotos:


    Zum Sammelgebiet gehören auch die WBK-pflichtigen (keine "F" Kennzeichung) Gas-Revolver im Kaliber 9mm Korth
    (auch die 9mm Korth-Gaspatrone hat Korth selbst entwickelt: Hülse 9x17 mit langem Kunststoffaufsatz als Gas/Talkum-Gemisch Reservoir)
    die Willi Anfang der 50er Jahre beginnend im heimischen Keller in Ratzeburg konstruiert & zusammengebaut hat,
    die es Ihm erst ermöglichten die "Waffenfabrik Korth" 1955 zu gründen und 1964 (nach Erlangung der Waffenproduktionserlaubniss für scharfe Waffen) mit der Produktion der ersten Revolver (Serie 20xxx - sog. Polizeirevolver im Kal. .38spec.) zu beginnen.
    Quelle: "Willi Korth - Seine Waffen" von Veit Morgenroth


    In Reihenfolge:


    -Gaskorth erstes Modell 1954: sehr seltener Prototyp wurde nur 3 Monate von Okt bis Dez 1954 produziert. (Auflage unter 100 Stück !)


    -Gaskorth zweites Modell 1955: Produziert von 1955 - 1964 (Auflage 20000 Stück)


    -NHM Kipplaufrevolver: von Korth für Nanno Hübenbecker in Mölln konstruiert, als die Produktion seiner Gasrevolver 1964 eingestellt wurde


    -KK-Gewehr "Original Jung-Roland" Luxusausführung Jagd: Von Willi für die Hubertus Metallwarenfabrik Anfang der 50er Jahre konstruiert.
    Ebenfalls ein sehr seltenes Sammlerstück: nach Korth`s Aussage wurden 20000 Verschlüsse hergestellt, aber nur ein Bruchteil verbaut für die er seine Lizenzgebühren erhielt, der Rest wurde seinen Aussagen zufolge verschrottet.

    Dateien

    • Gaskorth_1_Modell.jpg

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    • Gaskorth_2_Modell.jpg

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    .... ich bin seit einem halben Jahr dafür nicht mehr zuständig.

    Darf ich fragen warum ?
    Sind Sie in den Ruhestand gegangen ?
    Jedenfalls ist es schade das Sie nicht mehr zuständig sind, denn ich hatte gehofft
    das wir uns bei der Erweiterung meines Sammelgebiets wiedersehen...



    In diesem Zusammenhang habe ich eine Frage zum Stichwort Erweiterung des Sammelgebiets:
    Wie funktioniert eigentlich die Erweiterung des Sammelgebiets in der Praxis ?
    Wenn ich die Sammeldichte 50% bzw. 2/3 des Sammelplan erfüllt habe, nehme ich Kontakt mit meiner unteren Waffenbehörde auf,
    soviel ist klar.
    Entscheidet dann über die Erweiterung die untere Waffenbehörde alleine oder wird die obere Waffenbehörde mit einbezogen ?
    Sind außer dem Nachweiß die Sammeldichte erreicht zu haben weitere Nachweise nötig ?
    Hat jemand Erfahrung mit dem Ablauf ?


    Danke schonmal

    Hier mal die Modelle von denen ich grad Fotos zur Hand habe.
    In Reihenfolge:


    1966 Lauf 6" Serie 21xxx in .22 mag mit Wechseltrommel .22 lfB
    1967 Lauf 6" Serie 22xxx in .357 mag
    1969 Lauf 6" Serie 24xxx in .22 lfB
    1983 Lauf 6" Serie 34xxx in .22 lfB
    1983 Lauf 6" Serie 34xxx in .357 mag
    1984 Lauf 4" Serie 35xxx in .357 mag

    Dateien

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    Ich konnte gestern ein Zielfernrohr Zielsechs von Carl Zeiss Jena, Nr.72947, Absehen 1 erwerben.


    Beschriftung:
    Carl Zeiss Firmenlogo, darunter "Zielsechs" und darunter "Nr.72947" (siehe Fotos)


    Da ich bei meinen Recherchen einige gegenteilige Infos zur Neuerwerbung bekommen habe,
    hoffe ich das Ihr mir helfen könnt einige Unklarheiten zu beseitigen.


    Mich interessiert ob man das Baujahr des ZF`s ermitteln kann.
    Denn die Schiene unterhalb des Glases wird bei einigen Quellen als Indiz für eine Nachkriegsproduktion gesehen,
    während andere Quellen (z.B. Auktionsbilder bei Hermann Historica und Werbeplakate der Fa. Zeiss aus den 30er Jahren)
    die Schiene auch schon bei Vorkriegsmodellen (z.B. 1934) zeigen.


    Außerdem habe ich gelesen, das nach Kriegsende bei Carl Zeiss in Jena die ZF`s (mit Vorkriegsmaterialresten) weiterproduziert wurden.
    Habe ich evtl. ein DDR - VEB-Zielfernrohr erworben ?


    Kann man anhand der Fabrikationsnummer oder anderer Indikatoren meines Zielssechs auf das Herstellungsdatum schließen ?


    Ich habe eben mal den Law zu rate gezogen, ("K98k als Scharfschützenwaffe") ich konnte aber kein Zielsechs mit Schiene auf der Unterseite entdecken.



    Denn wenn das Teil authentisch ist, werde ich meinen Beuterussen mit kurzer/langer Seitenmontage oder Turmmontage bestücken (K98k CE41)
    Danke schonmal für Eure Hilfe

    Darin liegt das Problem. Wenn man vor der Behörde "katzbuckelt" werden die immer mit einem machen was sie wollen.

    Als ich den Entschluß gefasst habe die Rote zu beantragen, habe ich mich vor der Beantragung bei der Behörde informiert
    wie der Ablauf ist, und demensprechend gehandelt.


    Ganz nebenbei bemerkt hat mich mein WS bei der unteren Waffenbehörde bei meinem Vorhaben sehr gut begleitet und unterstützt.
    Ich empfinde es deshalb nicht als "katzbuckeln", denn ich habe einfach die Anforderungen der Behörde erfüllt, die ich mir vorher erfragt habe.

    §17 in 1994 und §18 in 2004 beides in Bayern. Und ich hatte in keinem Fall auch nur in irgendeiner Art und Weise irgendwem Rede und Antwort zustehen. Schon alleine aus dem Grund, weil mir keiner in meinem Sammelgebiet etwas vormacht.

    Das Du Dich in Deinem Gebiet auskennst ist klar, das kann man an Deinen Beiträgen hier schon sehen


    Deinen Ablauf zur Erlangung der Roten hätte ich auch gerne gehabt und auf das Gespräch verzichtet,
    das Gespräch war aber bei mir so von der Waffenbehörde verlangt.


    @duffmanohyeahr
    Danke für den Hinweis für den Tippfehler in der Abkürzung der Verwaltungsvorschrift.
    Ich hatte ja zum Glück das Wort auch ausgeschrieben und Du wusstest ja dann worum es ging. :)


    ...und ob eine wie auch immer formulierte Klage gegen den von der Waffenbehörde so vorgegebenen Ablauf
    Erfolg gehabt hätte ist fraglich, das wollte ich mir nicht antun. :coulder:

    Du wirst auf Deine eingereichten Unterlagen geprüft. (die vorher schon der Gutachter der Behörde gecheckt hat)
    Sammelplan, kulturhistorie, waffentechnische Entwicklungen, lokaler Kontext etc.


    Du solltest unbedingt mal die Verwaltungsverordung zum Waffengesetz durchlesen, speziell Verordnung zu §17 WaffGVwV
    Da wird nicht nur unter 17.6.2 das Gespräch behandelt, sondern auch die Kriterien und die Gleichwertigkeit.


    Punktesystem ? Gibts keins.
    Die Kommision entscheidet.


    Das sind aktuelle Infos meiner Beantragung von Anfang 2016 in RLP.
    Ich musste diesen Prozess durchlaufen um meinen Sammelpaß zu bekommen.


    @duffmanohyeahr
    Ob`s mir gefallen hat, oder ob ich das kritisch sehe hat mich leider keiner gefragt, das war halt der Weg, der zu gehn war.


    @Ike Godsey
    Deine Fragen lassen darauf schließen, das die Beantragung Deiner Roten schon etwas her ist, denn die WaffGVwV ist seit 2012 gültig.
    Deshalb interessiert mich seit wann Du Deine Rote hast und in welchem Bundeland Du Sie beantragt hast...

    Gerne :)


    Zur ersten Frage:
    Wenn das Sammelgebiet nicht so erweiterbar ist, (wenn die Sammelgebiete überhaupt nicht zusammenpassen)
    das für das zweite Sammelgebiet eine weitere rote erforderlich ist.
    Bei einem Sammlerkollegen ist das z.B. so: Er hat als erstes Sammelgebiet die Waffen der Firma Walther bis 1945, als er dann auch noch K98 Langwaffen sammeln wollte, musste er den Beantragungsprozess für die zweite rote WBK erneut durchlaufen.


    Zur zweiten Frage:
    Um eine rote zu bekommen, musst Du eine Begründung, einen Sammelplan und die kulturhistorische- bzw. technische Begründung
    für Dein Bedürfniss liefern.
    Nach §17 WaffG und vor allem nach der Verordnung zu §17 (WaffGVwV) hat man nämlich die Möglichkeit nicht nur
    kulturhistorisch sondern auch wissenschaftlich-technisch zu argumentieren.
    Ob Du die Unterlagen selbst erstellst oder einen Gutachter damit beauftragst, bleibt Dir überlassen und ist am besten mit der Behörde vorher in einem Gespräch zu klären.
    Wobei ich dafür plädiere die Unterlagen selbst zu erstellen, denn dann bist Du besser auf das Prüfungsgespräch (Frage 3) vorbereitet.


    Dritte Frage:
    Wenn Du Dein Bedürfniss (den Antrag mit Sammelplan & Gutachten) bei der Waffenbehörde abgegeben hast,
    wirst Du bei uns in RLP zum Prüfungsgespräch bei der oberen Waffenbehörde eingeladen, wo Deine Kentnisse des angestrebten Sammelgebiets geprüft werden. Die Prüfungskommision bestand bei mir aus 3 Personen: dem Abteilungsleiter der oberen Waffenbehörde, der Kurzwaffenreferentin der Behörde und dem Gutachter, der die Gespächsführung inne hatte.
    In diesem Gespräch fällt dann die Entscheidung ob Du die rote bekommst oder nicht.

    Generell kann man jedes Sammelgebiet erweitern. Du kannst auch ein/mehrere weitere(s) Sammelgebiet hinzufügen - alles kein Problem - kommt nur auf die Begründung an.


    Manchmal führt das zu ganz anderen Sammelgebieten

    Ja, dann kommen mehrere rote WBK`s zusammen, allerdings braucht man dann das nötige Kleingeld um die Sammeltätigkeit für jedes der Sammelgebiete (jede rote seperat) zu "bedienen", von der Arbeit weitere Gutachten erstellen zu müssen und mehrmals bei der oberen Waffenbehörde das Prüfungsgespräch zu absolvieren mal ganz abgesehen.


    Da ist es geschickter von vorneherein das Sammelgebiet so intelligent zu bezeichnen,
    das ein Sammeln eines breiteren Spektrums an Waffentechnik möglich ist und bei Erreichen eines bestimmten Anteils des Ursprungssammelgebiets "breite" Erweiterungen möglich sind.

    Das geht mit richtiger Härte (auch nicht zu hart) richtiger Kalibrierung der Geschosse (man sollte dann auch mal das Zugmass des Laufs messen und der richtigen Fettung schon auch ohne Gaschek. i.d.R. macht sich eine etwas längere o.a.l und etwas progressiveres Pulver gut. Beim Gasdruck einer .357er reicht BHN 15 bus BHN 16 recht gut.
    Am liebsten nehme ich Pb90Sb5Sn5 dasgiesst sich mit dem Zinnanteil auch gut.
    Ein Gascheck macht einiges natürlich einfacher.

    Zugmaß hab ich gemessen und eine passende Geschoßkalibriermatritze (siehe Bild) ist auch vorhanden.


    Beim Pulver hab ich bisher N340 verladen, ob das progressiv genug ist ?


    Hast Du eine Idee zur Geschoßfettung ?
    Ich könnte ja das "Liquid Alox" was ich bisher für die 32er Wadcutter`s verwende, auch für die 180er verwenden,
    denn das lässt sich prima verarbeiten.
    (Geschosse in einen Pott, etwas Fett dazu, Deckel drauf und 2 Minuten sachte schütteln, auf Backpapier über Nacht trocknen lassen: Fertig !)

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    @Korthfan ,
    muss es den Blei sein oder soll es eine neue Aufgabe für Dich werden ?


    Gruß

    Na ja, das Blei gibts am Geschoßfang gratis, :happy:
    Antimon bekomme ich recht günstig beim Altmetallhändler.


    Equipment für die Bleiverarbeitung ist ebenfalls vorhanden.


    Was hast Du denn für eine Idee bzw. Aufgabenstellung ? :think:
    Hört sich nach einem Alternativmaterial für die Geschoße an... :/






    Eine Legierung Geschossblei mit 5% Antiom bringt richtig in Wasser gehärtet 15BHN was absolut für ein 180er ausreichend ist.
    Für MIP reichen schon 9 BHN.

    Das würde ja bedeuten, das ich die bisherige Legierung, die ich für die 32er Wadcuter`s nutze, (Weichblei plus 5% Antimon)
    auch für die 180er Geschosse bei 357 nutzen kann.


    Was meinst Du denn mit "richtig" in Wasser gehärtet?
    Direkt aus der Kokille in den Eimer mit kaltem Nass ?

    Hallo Freunde des Recyclings,


    Ich gieße bisher meine 32er Tönnchen (ca. 100gr Geschossgewicht) aus Weichblei (vom Geschossfang) plus ca. 5% Antimon, schmiere mit Maisfett
    und außer einem klein wenig Gestank klappt alles prima. (Präzise, konstante Trepperpunktlage und keine Verbleiung in der Spopi.)
    Soweit so gut...


    Ich möchte nun auch die .357er Geschosse, bisher nutze ich die beschichteten H&N Highspeed Kegelstumpf-Geschosse mit 180gr Geschossgewicht,
    selbst fabrizieren. (für die DSB-Diszipinen)


    Da ja bei 357 wesentlich höhere Drücke, Temperaturen und Geschossgeschwindigkeiten entstehen, ist meine Frage ob ich dann die selbstgemachten Geschosse
    alleine durch legieren so hart bekomme, das keine Verbleiung entsteht oder ob ich mit Gas-Check arbeiten muss ?