Beiträge von Korthfan

    Guten Tag,


    bin nch neu hier, interessiere mich für Korth als Sammelgebiet ......

    Deinen Fotos und Fragestellungen nach zu urteilen bist Du ziemlich interessiert am Thema Korth.
    Hast Du den Weg zur "Roten" schon beschritten und wenn nein wie sieht Dein Plan aus ?

    ich habe einen MES für alle Kaliber, die in meiner Roten stehen. Den bekam ich ohne jede Diskussion.

    Ich hatte den Muni-Erwerb bei der Beantragung der roten gar nicht auf dem Schirm, und deswegen "vergessen" den ME mitzubeantragen.
    Aber auch im Nachhinein war der Munitionserwerb kein Problem (siehe oben im Thread), WENN
    schlüssig erklärt werden kann warum.
    Und das wiederum ist eine Sache der vernüftigen Begründung.

    Bei der beeindruckenden Zahl von Bildern von gesammelten Kort-Waffen bin ich neugierig, ob die Sammeldichte schon erreicht wurde, um die Beschränkung auf das Herstelljahr 1992 (Willi Korth starb am 10.10.1992) aufzuheben oder auszudehnen ("upgrade").

    Das wird ein Gespräch mit meinem Waffen-SB ergeben:
    Denn es gibt verschiedene Definitionen der für die Erweiterung/Aufhebung von Einschränkungen des Sammelgebiets zu erreichenden Sammeldichte.
    Die wichtigste Bezugsgöße stellt der Sammelplan dar.
    (zwei mögliche Definitionen kannst Du oben in diesem Thread finden....)
    Dazu spielen verschiedene Nebenfaktoren eine Rolle, das können z.B. regionale Handhabe, Ermessenspielraum, wie wurde die Sammeltätigkeit ausgeübt etc. sein


    Ich habe den Eindruck, dass vor der Zusammenarbeit mit Dynamit Nobel an dieser Stelle überhaupt kein Logo war.

    Genau richtig.
    Erst mit dem Vertriebsvertrag von Willi mit der Firma Dynamit-Nobel erscheint das Logo überhaupt auf der Schlossplatte.


    Gibt es in den Serien 29xxx, 30xxx und 31xxx das Korth-Logo nur noch mit der Bezeichnung "Dynamit-Nobel", oder hat Korth sein Logo auchzusätzlich noch ohne die Bezeichnung "Dynamit-Nobel" verwendet?


    Es gibt auch "goldene" Logos mit der Bezeichnung"Dynamit-Nobel", wie sieht da die Regel für die Kennzeichnung aus?

    Hallo KKR63,
    willkommen im Forum.
    Schön das Du Dich für Korth als Sammelgebiet interessierst ;)


    Zu Deiner Frage:


    Es gibt bei den Serien 29, 30 und 31 ingesamt 3 bzw. 4 Ausführungen der Gestaltung des Firmenlogos:


    1.) das messingfarbene (goldene) Emblem
    Es handelt sich um eine vergoldete Messingscheibe mit der in die Messingscheibe eingeprägten Doppelbezeichnung "Dynamit-Nobel/Korth"
    Dieses Emblem wurde in Serie 29 und bei wenigen Stücken der Serie 30 angebracht.


    2.) Auf Wunsch des Käufers gab es ausserdem die Möglichkeit die Waffe auch ohne dieses Goldene Emblem zu bekommen.


    3.) das in die Brüninierung eingeätzte, von der Bezeichnung her jedoch unveränderte, schwarze "Dynamit-Nobel/Korth" Emblem welches danach (ab Serie 30) verwendet wurde.


    4.) nachdem Korth den Vertriebsvertrag mit Dynamit-Nobel gekündigt hatte, und die ausstehenden Lieferungen für Dynamit-Nobel ausgeliefert waren,
    hat er die verbleibenden Revolver der Serie 30 in Eigenregie verkauft und das geätzte Logo beibehalten, jedoch ohne die Dynamit-Nobel-Bezeichnung.


    Diese Kennzeichnung hat er (Willi Korth) bis zum Verkauf der Firma 1982/1983 beibehalten.
    Auch die erste Nachfolgefirma (Korth GmbH & Co KG) hat das eigentliche, in die Brünierung eingeätzte, Korth-Logo beibehalten,
    es wurde nur bei der Herstellerbezeichnung das W bei "W.Korth" weggelassen und mit "Waffenfabrik Korth" gekennzeichnet.


    Gruß Korthfan

    Hallo


    Wir haben vor ca. 4 Wochen als ganzer Verein den Antrag zur Aufnahme in die DSU als Mitgliedsverein gestellt.
    (bisher sind wir reiner DSB-Verein und möchten nun die DSU-Vereins-Mitgliedschaft zusätzlich)
    Wir haben aktuell noch keine Rückmeldung bekommen...


    Ich habe hier gelesen das die Bedürfnissbearbeitung bei der DSU etwa 3 Monate dauert.
    Weiss jemand wie der zeitliche Ablauf ist, wenn ein ganzer Verein beitritt ?
    In den Beitrittsunterlagen wurden u.a. auch die Art & Anzahl der Stände, ob eigenes Schützenhaus etc. abgefragt, da ist doch sicher auch ein Ortstermin nötig, oder ? ?(

    Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen.


    Gibt aber noch ne Möglichkeit (wenn Du ein gutes Leistungsniveau hast):


    Bei uns im RSB kannst Du, wenn Du die Qualli für die Landesmeisterschaft geschafft hast,
    mit Deinem Ergebniss der Landesmeisterschaft (LVM) ein Bedürfniss für
    "eine zweite Waffe gleichen Kaibers zur Leistungssteigerung"
    bekommen.
    Für die Landesqualli musst Du allerdings bei 2.40 zum Beispiel im Einzel etwa 9er Schnitt schießen 8-.)


    Hat vor 2 Jahren bei mir so funktioniert:
    Ich hatte ne .22er Spopi und hab mit dem Erreichen der Landesmeisterschaft (RSB)
    ein Bedürfniss vom RSB für einen zusätzlichen KK-Revolver bekommen.
    Letztes Jahr das gleiche Spiel mit 9 Para.


    ERGO:
    Startkarte Landesmeisterschaft: zusätzliches Sportgerät :thumbsup:


    Und jetzt etwas, was hier viele nicht hören wollen: Der DSB ist der Leichenträger des modernen Schießsportes.
    ::frinds:::drink:

    Beim DSB braucht alles seine Zeit.
    Aber Du musst zugeben, das sich was getan hat.
    Die Entscheidung des DSB ins FWR zu kommen ist in meinen Augen ein Schritt in die richtige Richtung.
    Es tut sich was.
    Wer weiss ob es nicht doch wie im DSB-Newletter angekündigt, eine konstruktive Zusammenarbeit aller Verbände im Sinne der LWB gibt ?


    Man darf die Hoffnung nie aufgeben ::frinds::

    1974 schloß Willi Korth einen Vertrag mit Dynamit Nobel über den Exklusivvertrieb seiner Revolver.
    So wurde in den Serien 29xxx, 30xxx und 31xxx das Korth-Logo um die Bezeichnung "Dynamit-Nobel" erweitert:


    Korth "Sport" (Dynamit-Nobel)
    Beschuß 1975
    6" Lauflänge
    Serie 30xxx
    Kaliber .22lfB

    Hubertus Metallwerke Mölln
    KK-Repetierbüchse von 1956 (hier das seltene Mehrlader-Modell)
    Verschluß konstruiert von Willi Korth nach 98er System mit Flügelsicherung

    Erfahrungsbericht Militariabörse "Forum Historicum" am 10. und 11.03.2017 in Wirges/Ebernhahn


    Eigenlich sind Militaria nicht so mein Ding, jedoch baten mich mehrere Schützenkameraden zu dieser Veranstaltung mitzukommen,
    denn diese Sammlerbörse soll ja einer der großen dieser Art in DE sein.
    Die Börse fand in der Stadthalle in Wirges im Westerwald statt und war gut besucht.
    Schon beim Einlass bildete sich eine Warteschlange, die man aber zügig hinter sich lassen konnte.
    Die Entrittspreise waren im normalen Rahmen. (8,- € für Erwachsene, 4,-€ für Jugendliche und Kinder bis 11 Jahre waren frei).


    Die Anzahl der Anbieter lässt sich schwer beziffern, Untergeschoß und das komplette Erdgeschoß der ziemlich geräumigen Stadthalle
    waren voll mit den Tischen der Anbieter, die ganze Stadthalle war (schon Samstagsmorgens kurz nach 10:00 Uhr) mit Menschen gefüllt.


    Besonders die große Auswahl an Orden, Abzeichen, Uniformen und Helmen und (Fach-) Literatur ist zu erwähnen,
    zusätzlich gab es eine größere Anzahl von Deko-Waffen-Anbietern, sowie Vorderlader waren im Angebot.


    Scharfe Waffen wurden erwartungsgemäß nicht angeboten, allerdings sämtliches Zubehör dafür, besonders für Waffen des 2.WK`s.
    So hatte ich zum Beispiel ein gut erhaltenes ZF 41/1 mit Montage (für den K98K mit Seitenschiene) in der Hand,
    allerdings leider die erforderlichen 500,-€ für das Teil nicht dabei ;-)


    Fazit:
    Wer sich für "Geschichte zum Anfassen" interessiert, ist hier gut aufgehoben.
    Bei allen von mir besuchten Anbietern konnte man sich die gewünschten Stücke in die Hand geben lassen,
    anfassen und sich den geschichtlichen Hintergrund erklären lassen.


    ....
    NICHT AUSREICHEND STÄNDE FÜR ALLE DISZIPLINEN.... KEIN BREITENSPORT!
    KEIN BREITENSPORT... KEINE ANERKENNUNG UND KEINE AUSNAHME MEHR VOM TOTALEN WAFFENVERBOT... ENDE IM GELÄNDE. So kann man es insgeheim auch schaffen, nicht wahr?!

    Das ist die Sache auf den Punkt gebracht !


    Ich glaube auch das die Kombination mehrerer hier angesprochener Probleme es so schwierig macht , das unser Sport bzw. Hobby floriert:
    Zum einen gibt es das in den vorherigen Beiträgen angesprochene Personalproblem (Dienste, Aufschließen, Aufsicht etc.), wofür man immer weniger Mitglieder findet
    und zum anderen die amtliche "Verkomplizierung" unseres Sports/Hobbys mit allem was dazu gehört.
    Angefangen bei den Sportordnungen übers Waffenrecht bis hin zum Schießstands -Aus und -Neubau.
    Die Frage ist: Was können wir dagegen tun ?

    Da Kulturhistorisch bedeutsame Waffensammlungen grundsätzlich nicht geschossen werden dürfen, da in der Regel keine Sammler-WBK einen Munitionserwerb innehat, stellt sich die Frage auch grundsätzlich nicht.

    Das stimmt so aber nicht, das Waffen aus kulturhistorischen Sammlungen grundsätzlich nicht geschossen werden dürfen:


    Denn es gibt kulturhistorische Sammlungen, wo alle Waffen des Sammelplans


    1.) gültigen Beschuss haben und für die man
    2.) einen MES für die Sammlung beantragen kann.


    In diesem Fall steht es dann dem Sammler frei Munition zu erwerben und auf jedem Schießstand mit den Sammlerstücken zu schießen.
    Alles eine Frage der Begründung.