Beiträge von Korthfan

    Hallo Zusammen,


    ich trage mich mit dem Gedanken die rote (Sammler) WBK zu erlangen.


    Meine Ausgangslage:
    Sachkunde, Zuverlässigkeit, Eignung, Waffenaufbewahrung ist alles vorhanden, da ich aktiver Sportschütze bin.


    Da ich als Sportschütze, was den Erwerb der Waffen betrifft, doch stark reglementiert bin, möchte ich nun versuchen
    die rote WBK für mein Wunschsammelgebiet "Waffen und Waffenkonstruktionen von Willi Korth" zu erlangen.


    Können Ihr mir bitte bei einigen Fragen zur Erlangung der roten Sammler-WBK helfen ?


    1.) Ist es überhaupt möglich Korth-Waffen als Sammelgebiet anzugeben ?
    Da Korth-Waffen ja Nachkriegsproduktionen sind würde ich mein Sammelgebiet als "Wissenschaftlich-Technisch" bezeichnen.
    (was ja seit der Novelle des Waffengesetzes alternativ zur "kulturhistorischen Sammlung" möglich ist
    und damit müsste ja auch das Sammelgebiet das nach 1945 liegt sammelfähig sein, oder ?)


    2.) Wenn ja, wie nenne ich dann am geschicketsten das bezeichnete Sammelgebiet ?
    Meine Idee: "Waffen und Waffenkonstruktionen von Willi Korth" ?
    Passt das oder sollte man das umformulieren ?


    3.) Ich möchte mir das Gutachten zum Bedürfniss selbst schreiben und möchte dabei gerne Bezug auf das Buch "Willi Korth - Meine Waffen" nehmen.
    Kann man die (wirklich sehr gute Strukturierung des Sammelgebiets) aus dieser Literatur übernehmen ?


    Könnt Ihr mir zur Bezeichnung Sammelgebiets und der Erstellung des Gutachtens helfen/einige Tipps geben ?

    Laut Auskunft von Veith Morgenroth (Autor von "Willi Korth - Meine Waffen", ein persönlicher Freund Willi Korth`s)
    hat Willi persönlich noch bis einschließlich Serie 34 die Hand drauf gehabt.
    Bei der Herstellung von Serie 35 war er schon aus der Firma ausgeschieden.

    Ich behaupte, wenn aus deinem Korth nur echte Magnumladungen verschossen worden wären, würdest Du nicht mehr derart lobhudeln. Der einzige Revolver der Magnumladungen ohne Zahl locker wegsteckt sind die Handkanonen aus Wyoming.


    Meine Ladungen liegen zwischen 600 und 800 Joule, ich weiss zwar nicht welche Disziplinen Du mit 1000 oder mehr Joule schießen willst,
    aber auch diese Ladungen habe ich schon zu speziellen Anlässen geschossen, (Tag der offnen Tür bei Abenddämmerung - spektakulär mit langer Zündflamme etc.) das hat meinem Korth bisher jedenfalls nichts ausgemacht.


    Was Freedom Arms betrifft, stimme ich DIr im Punkt Präzision zu.


    Einer der besten zeitgenössigen Revolver, ja, aber warten wir mal 30 Jahre ab,
    ob dann auch der FA immer noch so präzise schießt wenn er die Schußbelastung meines Korth hat...


    Was mich an den FA Revolvern stört:
    -klobige viel zu schwere unhandliche Revolver
    -in meinen Augen zu großer Trommelspalt
    -mir fehlt das Timing des Korth
    -die Fehlende Möglichkeit den Abzug einzustellen.


    Fazit: Wenn ich keinen gebrauchten Korth mit den Beschriebenen Eigenschaften mehr finde, dann käme evtl. ein FA in Frage ;)

    Einen Korth bis 1985.
    Es gibt nichts besseres.


    Gründe:
    1.) Trommelspalt ist so eng, der holt ca. 15 % mehr Energie als irgendein vergleichbarer Revolver (Ausnahme Janz) aus einer Partone raus.
    2.) Timing: Kein Revolver der Welt hat einen Schloßgang wie ein Korth. (wenns hier um Uhren ginge, so ist der Korth eine Atomuhr)
    3.) Abzugsgewicht: Meines Wissens nach der einzige Revolver bei dem Du das Abzugsgewicht einstellen kannst. (mit wechselbaren Zahnrädchen)
    4.) Schußbelastung: Meiner (1983) hat ca 40k Schussleistung und ist immer noch so präzise als ob Willi Ihn eben geschickt hätte und meiner wird noch schießen, wenn andere schon in den Ruhestand gegangen sind. Warum ? Wegen Willi`s Art die Läufe herzustellen. Quelle: Willi Korth - Meine Waffen

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    Hallo Langwaffenfreunde,


    ich bitte um Hilfe bei der Identifizierung eines Vorkriegs-Kleinkaliber-Karabiners, den ich aus einer Erbschaft erworben habe.


    Die Witwe sagte mir das dieses Gewehr aus den 1930er Jahren stammt.
    Ihr verstorbener Mann habe dieses Gewehr bei der damaligen "Jugendorganisation" als Trainingsgewehr genutzt.
    Wahrscheinlich deshalb die frapierende Ähnlichkeit mit dem Mauser K98k mit dem die dann Erwachsen gewordenen in den Krieg ziehen mussten.


    Auf der Hülse steht "JGA" und auf dem Lauf "Original JGA Karabiner" (siehe angehängte Fotos)
    Das Gewehr ist ein Kleinkalibergewehr .22 lfB
    Kann jemand was zu dieser Art Vorkriegs-Karabiner sagen ?


    Danke für Eure Hilfe !


    Gruss Korthfan

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