Beiträge von Marlinman

    Schön, daß wir uns einig sind Papa Aldo  :thumbsup:

    Ich kenne leider auch den einen oder anderen Jäger bei mir im (Schützen)Verein, der meint, er dürfe mit Jagdschein sein Gewehr generell unverpackt transportieren, auch zum Schießstand.

    Was mich als Motorradjäger angeht, ist mein Gewehr immer im Futteral, einfach aus praktischen Gründen. Auf dem Rücken hab ich meinen Rucksack, das Gewehr im Futteral liegt mit Riemen gesichert auf meinen Beinen/Sitz, die Nahkampf-Glock "Mr. 10mm" ungeladen im Holster am Gürtel, volles Magazin in der Tasche

    Ausser man ist Jäger und die Kontrolle wäre im Bezirk was zum Revier dazu gehört.

    Falsch. Du mußt nicht in deinem Revier sein, um dein Jagdgewehr ungeladen führen zu dürfen, wozu auch das Herausnehmen aus einem Futteral/Koffer gehört. Du mußt nur auf dem Weg dorthin oder daher sein,zum Zweck der Jagdausübung. Nachzulesen in §13 Abs. 6 WaffG

    Gerom01

    1. Nur, wenn er bei der Leitstelle nachfragt. Das machen die normalerweise nur bei irgendeiner Art von begründetem Verdacht.

    2. Die Frage ist jetzt nicht wirklich ernst gemeint, oder? Das wäre ja was: eine gesetzliche Verpflichtung, immer sämtliche in der WBK aufgeführte Waffen mitzunehmen. Dann bräuchte ich einen kleinen LKW ::lachen2::

    Und außerdem: unterschätze niemals die Dummheit deiner Mitmenschen, was jemand Illegales wie tun würde

    In den USA ist es übrigens üblich, "heiß zu entladen", wenn man auf der Jagd mit dem Vorderlader nicht zum Schuss gekommen ist.

    Das wäre hierzulande auch möglich; dann wäre das halt der Kontrollschuß NACH dem Ansitz :P

    Aber wie volker1 schon sagte muß man das heiße Delaborieren nicht übertreiben. Zumal es egal ist, ob du nur einen oder 20 Schuß abgibst; das Donnerrohr mußt du in jeden Fall putzen. Meinen altehrwürden 98er entlade ich einfach und stelle ihn wieder in den Tresor, wenn ich nicht zum Schuß gekommen bin

    Mit deiner Hawken in BRB jagen. Na klar. Womit kriegste denn deine E100 hin? Messing, Kupfer, Treibspiegel?? Oder gibt's da wie im Wilden Westen gar keine Auflagen? Blei - und auf geht's!? Na mach mal. Auf'm Mopped womöglich.


    Bei der Bockbüchsflinte hast du keinen schnellen 2 Schuss?? Hast du schonmal Eine geschossen?

    Lies und verstehe doch einfach mal §19 BJagdG :rolleyes:. Du hast bei patronenlosen Büchsen (und Flinten egal welcher Bauart) keine Mindestenergie. Und sofern VL Jagd nicht durch Landesjagdgesetze verboten ist, darfst du das. Und wenn du noch so sehr auf den Boden stampfst. Ob sinnvoll steht auf nem anderen Blatt.

    Und ja, ich hab ne BBF. Hast du überhaupt einen Jagdschein? Ich bezweifele das so langsam

    Warum also betrachtet ihr alles, was nicht explizit sachlich verboten ist, als Grauzone?

    Es ist keine Grauzone. Wenn etwas nicht sachlich verboten ist, ist es erlaubt. Ganz einfach. Unser Rechtssystem basiert immernoch auf dem römischen Rechtsgrundsatz nulla poena sine lege - ohne Gesetz keine Strafe. Da haben Behörden und Gerichte keinerlei Spielraum.

    Wenn ich in BRB mit meinem Kentucky oder Hawken auf Sauansitz gehe, würde mich mein Jagdchef wahrscheinlich fragen ob ich noch alle Latten am Zaun habe, aber ich handele vollkommen legal nach Bundes- und Landesjagdgesetz.

    Die Frage der Sinnhaftigkeit eines solchen Unternehmens ist eine andere. Die fehlende Möglichkeit eines schnellen zweiten Schusses ist jedenfalls kein Hinderungsgrund. Die hab ich bei meiner Bockbüchsflinte nämlich auch nicht.

    Jou, gelesen. Du auch?? Leider bleibst du die Antwort auf meine Frage schuldig, deshalb nochmal: in welchem Bundesland ist die Jagd mit Vorderladern nicht verboten?

    In Brandenburg


    An die mitlesenden Nichtjäger: Vorderlader sind hierzulande heute von der Jagd ausgeschlossen, das hat Gründe. Erstens ist es die vorgeschriebene Mindestenergie die ein Jagdgeschoss mitbringen, genauer gesagt am Stück Wild haben muss. Hier sind 1000 Joule auf 100m bei Rehwild und 2000 J für alles andere Schalenwild (Sauen, Rot- Sicka - , Damwild ...) vorgeschrieben. Dann müssen Jagdgeschosse mit wenigen Ausnahmen bleifrei sein. Illusorisch was der Themenstarter da anfragt, bezogen auf die Geschosswahl. Von wegen Gespräch mit Kokillenhersteller aus der Pfalz ... Kaliber 451. Ist nicht dein Ernst oder?

    Blödsinn! Ließ doch mal genau. Da ist bei der Mindestenergie von BüchsenPATRONEN die Rede. Benutzen Vorderlader Patronen? Also meine nicht. Aus diesem Grund ist die Schalenwildjagd mit Slugs auch weiterhin erlaubt, auch wenn die Bleibatzen aufgrund ihrer Masse und schlechter Ballistik nicht auf die 2000 kommen.

    Abgesehen davon: mein Kal. 50 Hawken macht knapp v0 500m/s und v100 470 m/s (mit Labradar gemessen). Bei meinem 325gr-Geschoss komme ich auf weit über 2000J ::RTFM::

    Spaß beiseite, 22 lfB ist vollkommen ausreichend. Es gibt nicht wenige Länder, in denen damit Rehe und auch größeres Wild erfolgreich bejagt wird.

    Kann ja sein. In anderen Ländern essen sie auch Hunde. Ich würde 22lfB trotzdem nicht zu Jagd nehmen. Was wenn ein schöner Bock auftaucht? Die 1000J kriegst du damit nicht hin, seitdem die Stinger verboten sind


    wenn mir sowas vor den Lauf kommt, dann nehme ich das was da ist

    Klar, wer nimmt schon 3 Gewehre mit? Hab meine Waschbären auch mit dem 45-70 UHR erlegt. Geht alles. War sogar verwertbar :thumbsup:

    Hallo zusammen


    hatte neulich eine Diskussion mit einem anderen Jäger. Es ging um die Verwendung von Posten zur Jagd hier in DL. Er meinte, das sei generell verboten und wenn ich mit solcher Munition erwischt werde ist der Jagdschein weg(n.b.: ich habe keine Buckshot-Muition). Ich meine aber, es ist nur verboten auf Schalenwild, nicht auf Raubwild.

    Ob mit dem Balg von einem Fuchs, der von 5 Kugeln á 8mm durchlöchert wurde noch was anzufangen ist steht auf einem anderen Blatt, aber in den sachlichen Verboten des BJagdG stehts nicht drin

    Oder steht das woanders?

    obwohl es sie früher in dieser Vielzahl nicht gab

    Das ist Quatsch. Die Aufklärungsrate heute ist nur höher.

    Und ja, stronzi rimanano stronzi (eigentlich traurig, aufgrund der Zensur hier auf italienisch schreiben zu müssen ::kotze.::), und ich akzeptiere lediglich die TATSACHE, daß es sie gibt und immer geben wird.

    "Die Täter sind Verbrecher, ABER im Endeffekt waren die Opfer doch selber schuld..."

    Die Opfer sind nie schuld, weder im juristischen noch im moralischen Sinn. Täter wird es immer geben. Punkt. Jeder einzelne hat es aber selbst im Griff, inwiesweit sie dein Leben negativ beeinflussen. Wenn sich eine Frau selbst in Koma säuft und dann vergewaltigt wird, weil ein böser Mensch ihre hilflose Situation ausnutzt, ist sie natürlich nicht schuld. Im günstigsten Fall wird der Täter verurteilt, und wenn es einen Gott gibt, wird er jedesmal beim Duschen selber vergewaltigt, aber der Frau nützt das wenig

    Wenn dich auf dem nächsten Weihnachtsmarkt ein Irrer im LKW umwemmst, bist du dann auch selbst schuld, weil du das Risiko eines Weihnachtsmarktbesuches eingegangen bist?

    Das ist ein systembedingtes Risiko. Du könntest auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt genauso zu Tode kommen, z.B. bei einem nicht-terroristisch motivierten Verkehrsunfall. Das Resultat ist letztlich dasselbe

    Hier bei uns ggf. jagdlich zum "Vergrämen" ?

    Das geht einfacher mit ner Schreckschusspistole


    Zur Selbstverteidigung von Haus und Hof ist ein Slug besser geeignet.

    Du meinst als "riot shotgun"? Aber warum 30g Blei am Stück verfeuern? Eine Flinte in einem geschlossenen Raum abfeuern, ich weiß nicht..

    Da nheme ich doch lieber runtergeladene 38spec. oder 22lfb