Beiträge von Quax

    Ich werde es mit .445 Kugeln und dickeren Pflastern ausprobieren. Die Pflaster beim Probeschießen waren für meine Siber und somit zu klein und zu dünn. Ich bin gespannt. Was mich ein wenig irritiert ist, daß beim Kugel setzen Pulver in die Zündpfanne gedrückt wird. Ist das durch die Zündlochschraube normal?

    Kaufte ich mir kürzlich für kleines Geld eine Steinschloßpistole von Pedersoli aus 1979 mit italienischem Beschuß. Eine Kentucky in .44. Also angeblich. Pistole kam an und ich legte so zum Spaß eine .445 Kugel auf die Mündung und -plopp- fiel die Kugel in den Lauf. Eine .451 Kugel liegt gerade so auf. Also ist die Pistole im Kal .45. Die Pistole hat deutschen CIP Beschuß von 2017. Evt wegen der Zündlochschraube. Läßt sich die Pistole zum Scheibenschießen nutzen, oder ist sowas nur was für die Wand? Ich frage mich nur, wie die Waffe einen deutschen Beschuß bei falschem Kaliber bekommen konnte.

    Selbst ein interner Vorschlag bei einer KPB, die abgegbenen Waffen an Berechtigte zu verkaufen und den Erlös einem karitativem Zweck zuzuführen, traf bei den Verantwortlichen auf taube Ohren.
    Da könnten regelmäßig große Summen gespendet werden und für die Eintragungen würde das Stadtsäckel auch noch gefüllt werden.
    Stattdessen zahlt man lieber fürs Verschrotten und sorgt für eine Menge Arbeit u. Bürokratie.

    In Minden ist die KPB eh nicht sonderlich kooperativ. Bin da nur immer froh, daß ich im Kreis HF wohne. Mit denen kommt man eigentlich ganz gut klar.

    Für die .35 Rem und .444 Marlin nutze ich LOS Kurzwaffengeschosse. .35 Rem - .357Magnum HP 158 grain und .444 - .44 Magnum RN 240 grain. Klappt super, für Spaß haben auf 50 und 100 Meter vollkommen ausreichend. Die verkupferten Bleigeschosse vertragen sich blendend mit den Micro-grooves.

    Die .35 Rem ist auch in D ein echter Exot. Sie schießt sich knackig, aber nicht übertrieben stark. Die Hülsen werden mit Gold aufgewogen. Ich hatte ein halbes Jahr nach bezahlbarer Munition gesucht und einen größeren Posten bei Egun gefunden. Jetzt habe ich Hülsen bis zu meinem Lebensende (was hoffentlich noch lange dauert). Meine Ladedaten kann ich aber nur hinter vorgehaltener Hand sagen, da ich .357 Mag Geschosse verlade und es somit unsagbar günstig wird. Auf originale Geschosse hatte ich mal 9 Monate gewartet. Macht Spaß. Die .444 Marlin ist schon eine Wuchtbrumme, jedoch mit einer stammen .45-70 Gov nicht zu vergleichen, obwohl die Hülse ein Stück länger ist. Durch die Schaftkappe tut sie jedoch kein Stück weh. Auf der Schießanlage ist sie schon mal ein Hingucker, da kaum jemand damit rechnet, da die meisten Unterhebler .30-30 Win sind. Auch hier ist das Wiederladen günstig, im Verhältnis zu neuer Munition. .44 Mag Geschosse, Pulver fast bis obenhin und Attacke. Macht auch mega Spaß. und die Waffe hüpft dabei immer so schön.

    @marlinitis - Deinem Nickname zu entnehmen, stehst Du auf Marlins. Ich auch. Hier sind meine: 336 aus 1970 in .35 Remington, 336 Texan aus 1965 in .30-30 Winchester und 444 aus 1979 in .444 Marlin

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