Beiträge von johann


    Seminare werden auch von der GRA abgehalten. Erst letzten Monat in Wiesloch.


    Bei einem externen Seminar könnte man ich eher auf die Grundlagen konzentrieren und auch mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen.

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    Wenn wir jedesmal versuchen, etwas zu machen, was JEDEM gefällt, dann können wir gleich die Hände in die Taschen stecken.


    Das soll ja auch nicht gefallen, allerdings sollte man schon etwas auf den Gegenüber eingehen können.

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    Und manche Kritik sehen wir als den berühmten "Sack voll Reis" an. Sie interessiert einfach nicht..... Das mag jetzt abgehoben klingen, ist aber anders gemeint. Wir können es NIE allen Recht machen.


    Richtig, das kann man auch wie den Sack Reis sehen, denn mit Indoktrinierten kann man nicht reden, die gib es aber auch unter den Waffenbesitzern und die sollten sie sich eben auch aus der Öffentlichkeitsarbeit heraushalten. Man sollte sich mit Kritik auseinandersetzen können, anstatt dem Gegenüber zu erklären dass er es nicht versteht.


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    Solange wir Leute begeistern können, müssen wir was für einige richtig machen. Und die zählen für uns mehr als die Meckerer... egal aus welchem Forum, Verband oder Partei.


    Nur habe ich da, den sicher falschen Eindruck, das das der selbe Schlag ist, der Aschermittwochs in den Biertempeln an der Donau, den eigenen Vorsitzenden huldigt, also Leuten die nicht mehr überzeugt werden müssen.


    Johann

    Den meisten seriösen Studien zufolge besteht überhaupt keine nachweisbare Korrelation zwischen legalem Waffenbesitz und Kriminalitätsrate, weder in die eine noch in die andere Richtung. Es sind wohl schlicht die sozialen Verhältnisse, welche maßgeblich die jeweilige Kriminalitätsrate in einem Land (oder sogar in einer Region) bestimmen. Und selbst diese Korrelation ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Und auch diese These wirft sofort wieder weitere Fragen in Bezug auf die BRD auf. Wenn man hier Angst um die innere Sicherheit durch ein liberaleres Waffenrecht befürchtet, was sagt das dann über unsere wirklichen sozialen Verhältnisse aus? Immerhin leben wir ja in einem der wohlhabendsten Länder dieser Erde. Haben wir hier etwa trotzdem eine gewaltige Schieflage, was die sozialen Verhältnisse angeht?


    Was soll uns das jetzt sagen, das es bei uns noch besser bestellt ist als in den USA mit Waffen und um ein vielfaches besser als im nahezu Waffenfreien GB?
    Würde der Colt an der Hüfte meine soziale Lage verbessern?


    mit fragendem Gruß


    Genau diese Annahme wurde schon mehrfach widerlegt, dass genau das nicht passiert. Denn der "Gangsta" hat genauso Schiß, wenn es um seinen Ar$ch geht, wie jeder andere auch. Die suchen Opfer und keine Gegner.


    Richtig, nur wird die Tatsache, dass die Lage bei uns immer noch sicherer ist als in den meisten Staaten in denen sich die Bürger mit Waffen schützen können ebenfalls ignoriert.


    Johann

    [quote='El Huron','http://waffenforum.gun-forum.de/index.php/Thread/48921-WS-im-gleichen-Kaliber/?postID=289866#post289866']


    Ich kann es vollkommen nachvollziehen, wenn man da "Nein, Danke." sagt. Aber dann bitte ehrlich und nicht mit Ausreden. :whistling:


    Ich auch, bleibt also nur der Eigenimport, da merkt der Schütze dann auch was der Handel für einen Reibach an so einem Artikel macht. Zudem gehen etwaige Garantiefälle nicht noch umständlich über den Händler und verzögern die Bearbeitung unnötig.


    Johann

    ...Ich habe auch eine Anfrage an einen Händler gestellt, wie es damit aussieht, mir so ein WS zu besorgen. Als Antwort bekam ich eben gerade..."Sorry, da muss ich gleich komplett absagen. Diese Teile bekommt man aus den USA nicht raus....


    Dann ist doch die Frage schon beantwortet, schieße erstmal mit verschiedenen Waffen und entscheide dich dann für eine Waffe die Du hier kaufen kannst und für die du dann auch noch Teile bekommen kannst.
    High Standard, Colt, FN gibt es gebraucht für lau und die sind von Haus aus präzise.


    Johann


    ...hast Du sie vielleicht vormittags um 11 an einem Arbeitstag gestellt und meckerst schon nach 4 Stunden rum, dass Dir keiner eine Antwort auf dem Tablett liefert, die Du Dir eigentlich auch einfach selbst anlesen könntest? ;):rolleyes:


    oder einfach dem Händler gestellt hättest.


    Warum kaufst Du dann nicht gleich die Volquartsen?

    Wie wird man ein Rockstar? .........


    Genau das meinte ich, schon auf eine einfache Frage nur ein Schwall leerer Worte.


    Dabei wäre es doch so einfach mal ein Wochenende für ein Seminar bei einem Sportverband, Partei, oder Gewerkschaft für ein PR-Seminar zu opfern. Aber Waffenbesitzer erfindet lieber nochmal das Schwarzpulver. Gut gemeint, was ich unsern internen Medienschaffenden nicht abspreche ist oft das Gegenteil von Gut gemacht.


    Johann


    Abgesehen davon das auch bei anderen Gruppen recht gut gefiltert wird, verdanken wir es dem bösen Gesetzgeber dass die gestrauchelten recht schnell aus unseren Reihen entfernt werden und so die Statistik nicht belasten.


    Auch eine Vielzahl der Waffenbesitzer ist eben nicht in der Lage eine Sicherheitsrelevante Verantwortung zu übernehmen. Zumindest nicht bei Schützen die nach verschiedenen Straftaten erklären können wie man es richtig mit den Tätern bei der Festnahme umgegangen wäre.
    Warum sollte auch ausgerechnet ein Sportler oder Jäger hier besonders gefordert sein?


    Johann

    Zum Tüv.
    Ich kenne Leute die fahren auch mehrere Monate nach Ablauf der Tüv Plakette ohne TÜV herum.
    Warum:


    2. Er braucht das Auto um in die Arbeit zu fahren.


    Willst Du damit ausdrücken dass deswegen behördliche Maßnahmen unterbeleiben oder gar untersagt werden?


    Zitat


    4. Wenn Sie ihn erwischen:


    ist aber das Auto erstmal weg von der Straße und entstempelt, d.h nicht mehr zugelassen.


    Zitat


    Wenn die Autoversicherung nicht mehr zahlt:
    Schadensersatzforderungen des Unfallgegners bestehen 30 Jahre lang (sog. gerichtlicher Titel) bringt aber nichts da Pfändungsschutz.


    Nur muss sie beim zugelassenen Fahrzeug zahlen und kann es sich dann wie Du schreibst beim Halter zurückholen.


    Zitat


    Was ich damit sagen will?


    Von solchen Leuten sind tausende da draußen. Da kannst nur beten, dass du keinen Unfall mit denen hast....
    ...vorallem dann noch wenn ein entsprechender kultureller Hintergrund vorliegt.


    Wenn das nicht in der für Schützen, Jäger und anderer Stammtischbrüder üblichen Weise dargestellt wird.

    Hallo johann,


    ich habe das Gefühl Du verstehst hier etwas vollkommen falsch, mir geht es nicht um irgendwelche konstruierten Terminverschiebungen einer anlasslosen Nachschau, sondern um eine endgültige Ablehnung dieser Nachschau, ich hoffe Du hast das jetzt auch ganz ohne Smiley im Text verstanden.


    Grüsse
    czler :drink:


    Da verstehe ich dich schon, ich verkenne aber auch nicht grundsätzlich die Folgen meines Handelns.
    Natürlich kann ich die Kontrolle verweigern, eine zwangsweise Durchsetzung ist hier vom Gesetz tatsächlich nicht vorgesehen ich muss aber mit den Konsequenzen leben.


    Wenn ich den Kaminkehrer nicht freiwillig in meine Wohnung lasse wird der auch kein SEK holen sondern mir das Gas abstellen lassen.


    Wenn mein Spezl sein zugelassenes Motorrad nicht zum TÜV fährt, kommt auch kein Prüf.-Ing. ins Haus aber in letzter Eskalationsstufe Leute in seltsamen Gewändern, die sich mittels Schlosser Zutritt zu den Räumen schaffen um das Siegel am Kennzeichen zu entfernen. (Ob die Zutrittsberechtigung auch für die Wohnung gilt wird übrigens von Verwaltungsjuristen bejaht, war aber noch nicht Gegenstand einer Überprüfung.)


    Wenn ich den Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen den Zutritt zum Tresor verweigere kann das natürlich auch zu Zweifeln an der ordnungsgemäßen Aufbewahrung mit deren Folgen führen und dann besteht i. d. R. immer noch die Möglichkeit die Waffen vorher freiwillig abzugeben um die Integrität der Wohnung zu wahren.


    Johann

    Aber es gibt sicherlich auch LWB, die mindestens Einen oder sogar mehrere sachliche Gründe haben um eine anlasslose Nachschau sachlich begründet ablehnen zu können, und zwar so, ohne dass ihnen daraus irgendwelche negative Folgen angelastet werden können. ;)


    zweifellos, nur wird das nicht immer endlos möglich sein.


    Warum musst Du so viele Smileys verwenden, nimmst Du dein Geschreibe selbst nicht ernst?


    Johann

    Aber wenn man einem Sportschützen vor 2000 die jetzt aktuellen Vorschriften (Altersgrenzen, Aufbewahrung, usw.) gezeigt hätte, hätte er dass Waffg 2003 für ein Märchenbuch / SciFiction Roman gehalten....


    Möglich, aber wenn ein Waffenbesitzer von 1980 das gesamte heutige WaffG gekannt hätte, hätte er die paradiesischen Verhältnisse von heute kaum erwarten können.
    Wenn ich das anders als ich es geschrieben habe gemeint hätte, z. B. ironisch, sarkastisch usw. hätte ich es natürlich dazugeschrieben.


    Johann


    Ja, weil ich den Text hier nur wiedergebe, ich schildere den Sachverhalt nur anhand des mir vorliegenden Textes. Ich war schließlich nicht dabei. Im Originalbeitrag findest Du diese 'soll' nicht.


    Frank,


    das ist dann schon mal eine andere Sache, wobei ich auch wenn ich Herrn Kohlheim vertraue davon ausgehe dass er auch nicht dabei war und die Schilderung sicherlich nur die eine Seite zeigt.
    Von Übergriffen des Kölner SEK meine ich in der Vergangenheit öfters gelesen zu haben, das muss jetzt nicht gezielt gegen die Waffenbesitzer gerichtet sein.
    Warum wird dann so ein brisanter Bericht mit erheblicher Verspätung publiziert? Musste oder wollte man da bestimmte Fristen abwarten?


    Johann

    Jain!


    Du hast ein vertragliches Rücktrittsrecht, das ist also eine Fussangel im Waffengesetz und die Gesetze widersprechen sich hier erstmal.


    Zwar handelt es sich rein formaljuristisch um ein "Erwerben" im Sinne des Gesetzes, durch die Rückgabe der Waffe allerdings wird dies durchbrochen und quasi rückwirkend eine "Ausleihe" im Sinne des WaffG, somit kommt also ein "eintragungspflichtiges Erwerben" gar nicht erst zustande.


    Abgesehen davon dass ein Rücktrittsrecht nur bei bestimmten Formen des Kaufs vorliegt, ändert das doch nichts an den "Meldepflichten" oder habe ich da was im WaffG überlesen?


    Johann

    was mich bei diesem Thema immer wieder wundert ist, dass offfensichtlich Niemand ein Problem damit hat die Behördenvertreter seine Wohnräume betreten zu lassen, obwohl das selbst im Waffengesetz in § 36 Absatz 3 so einfach nicht gefordert wird, denn dort wird ganz bewusst in Räume und Wohnräume unterschieden.


    Schliesslich gibt es da auch noch das Grundecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung, denn Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden, das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit nur in so einem Fall eingeschränkt. Und eine sogenannte anlasslose Nachschau gehört nicht zur Verhütung einer dringenden Gefahr für die öffentliche Sicherheit. :think:


    Einfach den Gesetzestext bis zum Ende lesen.


    Gegen deinen Willen darf der Kontrolleur die Wohnung nicht betreten.
    Der von dir genannte Paragraph sagt nur aus, dass die Behörde bei der Routinekontrolle nicht in SEK Manier vorgehen darf oder polizeilich korrekt ausgedrückt "unmittelbarer Zwang" ausgeübt werden darf.


    Falls du Sie aber nicht freiwillig reinlässt ist das ein Verstoß gegen Waffg dann WBK weg dann unerlaubter Waffenbesitz und dann Hausdurchsuchung bzw. Zugriff nach SEK Manier nach StPo...


    Eine Verweigerung kann zwar zum Entzug der WBK führen, dann findest die Nachschau aber auch auf einer andern rechtlichen Basis statt, aber auch erst wenn Du die Waffen dann nicht freiwillig abgibst, die Entstempelung deines Autos nach verweigertem TÜV übrigens auch.


    Die Uniformierten sollen dem Richter dann auch noch gleich erklärt haben, sie seien zum Schutz der anderen da. Das muss man sich wirklich mal durch den Kopf gehen lassen. Da ist dann wohl auch das SEK gar nicht mehr so abwegig und weit entfernt, oder? Weiter soll dann zudem auch noch eine der Personen weder eine Angehörige der Polizei noch für den waffenrechtlichen Aufgabenbereich zuständig gewesen sein. Die ganze Sache soll sich so vor 2 Jahren in Köln abgespielt haben. Die Kontrolle ergab keine Beanstandungen, was den Frust der Kontrolleure wohl noch weiter gesteigert haben soll und eine durch den ehemaligen Richter erhobene Dienstaufsichtsbeschwerde war bisher erfolglos.



    Sehr viele soll in so einem sachlichen Text.


    Johann