Beiträge von johann

    Peppone schrieb:

    MUSS man unbedingt den Leuten das Leben schwer machen ...


    die machen das nämlich auch nicht freiwillig

    Muss mann sicher nicht, aber wie soll SB seiner Führung gegenüber nachweisen das die Kontrollen nicht wirklich sinnvoll sind, wenn z.B. der nicht angetroffene Waffenbesitzer am nächsten Morgen beim SB auf der Matte steht um einen Termin zu vereinbaren?

    Ob es Sinn mancht musst Du für Dich selbst entscheiden.


    Der Masterpiece vielleicht noch mit SA Schloss galt zu seiner Zeit als das Optimum.

    Nur wurde die Waffe kaum gekauft weil die Bedürfnisse damals, auch wenn es heute keiner glauben will, schwerer hergingen und Schütze doch was richtiges haben wollte, selbst wenn die nicht verbrauchte Schachtel Magnummurmeln von den Erben mit der Waffe später verkauft wurde.

    Leute, man zieht als Sportschütze außerhalb von Dienstwaffendisziplinen eine Glock nicht in Betracht. Nein, Nein, Nein....böse...ganz böse.



    ::boxen::

    Man soll sie sich ruhig kaufen, es gibt ja genug die damit zurechtkommen und wenn sie nicht passt was bei dem Verband nicht unwahrscheinlich ist schimpfe wir nachher wieder auf das umständliche Verfahren zum Erwerb einer besseren Waffe.

    Ich sehe da den Hinderungsgrund ... kannst du etwas zerstören, daß dir gar nicht gehört?

    Wenn Du die Waffe bezahlt hast sollte das kein Problem sein.

    In dieser Zeit habe ich die tatsächliche Verfügungsgewalt, ohne die Waffe erworben zu haben.

    Da ich der Eigentümer bin, habe ich das Recht diese Waffe auch zu vernichten oder zur Vernichtung abzugeben.

    In der Zeit, in der ich die Waffe nur formal ausgeliehen habe, habe ich diese formal gesehen nicht erworben. Also kann und muss ich auch keinen Waffenerwerb anzeigen.

    Dann bleibt das Aufgabe des Händlers.


    Deshalb auch meine Überlegung, dass man eine Waffe zum Ausschlachten auf GELB (weil man schon mehr als 10 Eintragungen hat) formal erst gar nicht erwirbt, sondern nur kauft (also Eigentümer wird), sich dann ausleiht, und während man die Waffe als Leihnehmer besitzt, die waffenrechtlich relevanten Teile zerstört.

    Der Leihgeber bekommt den Nachweis, dass die Waffe zerstört wurde (Teile beim Amt vorlegen? Oder von Büchsenmacher bestätigen lassen) und lässt dann die Waffe als zerstört aus seiner WBK und dem nationalen Waffenregister austragen.

    Oder einfach beim "Leihgeber" die Teile kaufen und diesem dann die weitere Verwertung überlassen. Wenn es schon offensichtlich ist dass Du die Waffe wg. fehlender Erlaubnis nicht kaufen wirst die sinnvollste Lösung.


    Vermutlich würden sich nur wenige Verkäufer auf Deine unsichere umständliche Version einlassen, da üblicherweise wohl funktionsfähige Waffen verkauft werden.

    Ob die andere Abwicklung jetzt wirklich ein Indiz für mehr Ahnung ist soll mal offen bleiben.


    In diesem Fall sollte die Waffe letztlich beim Käufer als vernichtet im NWR eingetragen sein. Auf die Ausfertigung und sofortige Einziehung einer Urkune/WBK kann dann vielleicht sogar bei der Verwaltung verzichtet werden, aber anscheinend nicht bei den Oberbeamten auch Waffenbesitzer genannt.

    Auch wenn daran so nichts richtig ist und wir durch Alkoholmissbrauch und Straßenverkehr beispielsweise in Jedem Jahr mehr Leute umbringen als durch legale Waffen seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland gestorben sind, ändert es an der Wahrnehmung und der Vorverurteilung der Schützen nichts. Kein Wunder, dass viele introvertiert geworden sind.

    Frank


    wir leben aber heute, es hilft eben da nichts auf den Straßenverkehr von vor Jahrzehnten zurückzugehen um passende Werte zu erreichen.


    Wenn wir die vielen mit Zugang zu Kfz mit den wenigen Waffenbesitzern vergleichen, sind die Tote durch Waffen gar nicht mehr so wenige.

    Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Was hat ein Ersatzlauf, egal ob Rohling oder einbaufertiger Lauf, mit dem Thema "Waffentausch" zu tun ?

    Bei der letzten Version wurden ja alle Teile einer alten Waffe ausgetauscht, sonst könnte ja nicht die alte Nummer übernommen werden.

    Nur muss die Waffe erst in deine WBK eingetragen sein.


    Kauft man eine Waffe, lässt der Verkäufer diese aus seiner WBK austragen.

    Der Käufer muss diese dann eintragen lassen. Da gibt es keine Abkürzung.

    Wenn Du das schreibst dann ist das so,


    Dann muss der Erbe der eine Waffe abholen lässt erst eine WBK beantragen damit die Waffe ohne Abkürzung ein und ausgetragen wird.

    Ich selbst habe es schon praktiziert, besagte Waffe hatte einen Riss im Patronenlager und war somit als wirtschaftlicher Totalschaden unbrauchbar.

    Lauf, Verschluss und Griffstück habe ich vor der Abgabe zusammengebaut, Brauchbares zuvor demontiert. Danach wurde die Waffe aus der WBK ausgetragen und es gab einen Vermerk im zentralen Waffenregister. Das wars.

    Wenn Du jetzt noch schreibst ob Anspruch auf diese Art der Abwicklung besteht und wo man das ggfs. nachlesen kann.

    Hallo zusammen,


    es gibt immer wieder den Fall, dass man ein "Schnäppchen" kauft, und nach der ersten Inspektion feststellt, dass irgend etwas defekt ist und sich die Reparatur nicht lohnt.

    Oder man kauft eine billige Waffe nur mit dem Ziel Ersatzteile zu gewinnen.

    Frank hat dazu allers gesagt.


    Allerdings könntest Du soweit es um einen konkreten Fall geht tatsächlich auch an der für Dich zuständigen Behörde nachfragen.

    Möglich dass dort tatsächlich eine bürgerfreundliche Lösung gefunden werden kann.

    Rechtsauskünfte über abstrakte Probleme auf SB Ebene sind nicht immer verbindlich.

    Mein Ansinnen wenn ich solche Beiträge poste ist doch das jeder hier der solch eine Story liest, es sich vielleicht anderes überlegt wenn er mal selbst in die Lage kommt diese Abschüsse per Politischer Entscheidung tätigen zu "müssen"...

    Sorry, wenn ein Jäger diese Hinweise braucht hat er schon vorher einiges falsch gemacht und wird es wegen Krone/Bild oder sonstwas auch nicht lernen.

    Wenn mit dem posten des Beitrages nur ein solch Trauerspiel verhindert wird.....dann hat meine Arbeit hier einen Sinn......aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

    Eine wirklich praktikable Alternative habe ich von Dir aber auch nicht gelesen.

    Es geht mir aber nicht darum die Jäger anzuschwärzen......wie vielleicht einige denken.....

    Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht, gelegetntlch sogar das Gegenteil, wobei das Forum in der Reichweite manchmal überschätzt wird.

    Das ist jetzt Blödsinn. Ich bin zwar der einzige Jäger in meinem Bekanntenkreis, der mit ner Super Tenere (und Gewehr im Futteral) ins Revier fährt, aber bei den anderen, den "Autofahrern", liegt das Gewehr entweder auf dem Rücksitz, im Kofferraum oder im Gewehrhalter - OHNE Futteral

    Du hast aber schon bemerkt dass sich mein Einwand auf den Anreiseweg von 500 km bezog?

    Interessante Rechtsauffassung! ::lachen2::
    D.h. der Umgang mit Waffen für Jäger im WaffG soll danach geregelt werden ob willkürlich jemand die Polizei ruft?

    Da fehlt dem Sachbearbeiter wohl die Sachlichkeit.

    Sollte nicht gerade der Sachbearbeiter einem eine kompetente und klare Antwort geben können? Wenn nicht der wer dann?

    Der Sachbearbeiter sollte schon wissen was von Gesetzes wegen erlaubt ist, wenn es andere stört ist es erstmal deren Problem, dann das Problem der Polizei und des jägers. Ist halt lästig wenn Du erst von allen Polizisten des Reviers kontrolliert werden musst bis Dich jeder kennt und weiß dass Du das darftst. Der SB kann Dir aber auch keine Freiheiten zubilligen oder einschränken, weil ihm oder anderen die Arbeit leichter fällt oder sie sich gestört fühlen.

    Das WaffG gilt Bundesweit....

    Aber der Vollzug ist Ländersache und eine großzügige Auslegung kann Dir im Nachbarbundesland schon den Hals brechen.

    Führen von ungeladenen Schusswaffen ist im Zusammenhang mit der Jagd erlaubt, wie HansDampf das WaffG korrekt zitiert hat. Es spielt keine Rolle, wie weit das Revier entfernt ist oder ob du bei Ankunft erstmal einen Kaffee trinkst, eine Kippe rauchst oder eine Stange Wasser wegstellst, bevor du auf die Kanzel steigst und mit der eigentlichen Jagdausübung beginnst.

    Wenn da nicht die teilweise exzessive Auslegung wäre, aber Vernunft braucht man bei uns nicht zu erwarten.

    Da gibts in Hessen Regeln zum Jägernotweg. Ohne Vereinbarung zwischen Pächtern benachbarter Reviere oder Regelung durch die untere JB - kann es da ziemlich Stress geben, ungeachtet StVO.

    Wie das in anderen BL gesehen wird - kann ich nicht sagen.

    Das kenne ich von Bayern und auch Österreich so, wobei überall ein gegenseitiges Verständigen oder eben der Klageweg die Sache vereinfacht.