Beiträge von HansDampf

    Als Jäger, auch auf dem Schiessstand tangiert mich der §6 AwAffV erstmal nicht.


    Der Jäger darf dort (wenn es die Standzulassung hergibt) auch mit dem AK Klon in 7,62x39 oder dem 10,5" AR15 Klon schiessen (beides sind für Sportschützen in der Regel nicht erlaubt).



    Du verstehst anscheinend nicht, dass dein geliebter §6 AWaffV nicht was mit der Standzulassung zutun hat.

    Und eine Sportordnung ist für viele WBK Besitzer nicht wirklich relevant.

    Mit meinem Blauen Schein, darf ich zum Beispiel Verteidigungsschiessen ausüben (wenn es die Standzulassung hergibt) der Sportschütze nicht.

    jeder Schütze den Regeln der Sportordnung unterworfen ist,

    Und es ist eben nicht jeder Schütze einer Sportordnung unterworfen.

    Jäger (nur wenn Übungs-/Wettkampf nach DJV), WS Inhaber, Sachverständige, Sammler

    Auch wenn der Jäger ein 30er hat - das BKA genemigt ist - dann darf er es auf dem Schießstand nicht verwenden eben WEIL das die Standordnung nicht hergibt ... weil generell verboten.

    Die Magazine sind aktuell eben nicht verboten.

    Und die Standordnung kann das durchaus hergeben.


    Die Standordnungen können sich erheblich von den Verbänden unterscheiden und nochmal zu den Kommerziellen Schießständen und dann kommt es nochmal auf die Standzulassung drauf an.


    Mich dünkt, du hast noch keine Schiessstandzulassung gesehen.


    Was ist mit größeren Magazinen, die bereits im Besitz sind?

    Ab 1. September 2020 tritt das Gesetz in diesem Punkt Kraft. Dann bleibt Zeit bis zum 1. September 2021, größere Magazine bei der örtlichen Waffenbehörde anzumelden. Es soll hierzu Anmeldezettel geben, mit denen alle größeren Magazine, die vor dem 13. Juni 2017 erworben wurden, angemeldet werden können. Durch die Anmeldung sind diese Magazine dann keine „verbotenen Gegenstände“ im Sinne des Waffengesetzes und unterliegen auch nicht den erhöhten Aufbewahrungsanforderungen.

    Und sollte das so zutreffen, dürfte der Jäger auch weiterhin sein 30iger auf dem Schiessstand voll machen.

    Wobei ich schon mal (aus Seite 1) geschrieben hat, niemand weiss zum aktuellen Zeitpunkt, wie es mit den Magazinen genau abläuft, auch nicht das BKA.

    Denn ich habe selbst schon absolut gegensächliche Aussagen aus dem Bereich gehört (Aufbewahrung min. 0er, weil normalerweise verboten, bzw. einfach rumliegen lassen, weil genehmigt).

    Weil sich der 19 BJagdG nur auf das schiessen auf Wild bezieht.

    Und der §6 AWaffV einen Jäger erstmal nicht tangiert.


    Auf einem Schiesstand schiesst man nicht auf Wild.

    (Selbst "Wildscheiben" sind rechtlich kein Wild)


    Sollte es also die Standordnung hergeben, ist es für Jäger eben erlaubt auch mehr als 3 Schuß zu laden.

    Auf DJV Ständen ist es etwas schwieriger, da meist nur ein Schuß erlaubt ist und wenn man mehr laden will, muss man die Standaufsicht um Erlaubnis anbeteln.


    Und da sind fast nur peppones anzutreffen, die auch keinen Plan haben.

    Ist der Durchblick echt so schwer ? Hab' doch alles wichtige verlinkt.

    Aber selber nicht verstanden.


    Als Jäger darf ich ein 30er reinstecken aber nur mit max. 3 Schuß laden.

    Dann lese er noch mal den 19er BJagdG, was genau verboten ist.

    Zitat

    (1) Verboten ist



    c)mit halbautomatischen Langwaffen, die mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen sind, sowie mit automatischen Waffen auf Wild zu schießen;

    aber man hat doch 14 Tage Zeit um eine Waffe in die WBK eintragen zu lassen.

    Nein, in die WBK muss innerhalb von 14 Tagen nichts eingetragen sein.

    Es muss innerhalb der 14 Tage der Erwerb angezeigt werden.

    Wie dass genau abläuft, ist von SB zu SB verschieden. Den einen reicht ne mail und mit der Post die WBK, beim anderen muss man ein Formular ausfüllen und so weiter und so fort.

    Und wie oben schon geschrieben, der Erwerb findet eigentlich ab Übergabe Transporteur statt.


    Ob man bei Rückgabe innerhalb dieser 14 Tage tatsächlich eintragen muß, das würde ich mal von einem Fachmann prüfen und beantworten lassen

    Bei einem Erwerb muss die Waffe eingetragen werden, unabhängig wie lange die sich in deinem "Besitz" befindet.

    Und wenn der Verkäufer, es schon seinem SB gemeldet hat, kommt man nicht umhin.


    Und nochmal:

    BGB hat nichts mit Waffenrecht zutun.


    Fiel fast vom Hocker, als er mich angeschrieben hat

    Da kannst du dich glücklich schätzen, dass er es so getan hat.

    Er hätte dir auch ne Frist setzen können, wann du deine WBK (inklusive der Waffen) abgeben darfst.

    (wenn die 14 Tage um wären)


    Das Waffenrecht kennt auch keinen Um-/Austausch , da muss man einen kulanten SB haben, der dies macht.

    Eigentlich müsste die Waffe ein- und ausgetragen werden.


    Irgendwo gab es ein Urteil, der den Erwerb mit Beginn der Übergabe an das Transportunternehmen deklariert.

    Meist wird aber der Tag des Empfanges eingetragen.


    Am besten setzt du dich mit deinem SB auseinander, denn wenn du nix machst und der Verkäufer hatte es schon seinen SB gemeldet, hast du evtl. ein Problem.


    Deshalb ist es geschickt, einen Leihschein für die ersten Wochen auszustellen, denn wenn was nicht passt, kann man die Waffe unkompliziert zurückschicken.


    Edit:

    Bevor wieder der Käse mit 14 Tage Rückgaberecht im Onlinehandel kommt.

    Das BGB hat nix mit Waffenrecht zutun.

    Die Corona-Epidemie gibt jetzt zusammen mit unserem neuen Waffenrecht unseren deutschen Behörden die einmalige Chance sich des gesamten Sportschützengesockses ein fü allemal zu entledigen. Sie brauchen nur von jedem seinen Schießnachweis zu verlangen, was die natürlich nicht können, da die Schießstände praktisch alle geschlossen sind. Also wird ein Wegfall des "Bedürfnisses" festgestellt und die WBK widerrufen. Zweifelsfälle klären dann die zuständigen Gerichte ganz zeitnah, d. h in 2-3 Jahren.

    Wirklich toll unser Bedürfnisprinzip.

    Was für ein Bullshit.

    Mittels IR / Sichtbarem Laser mit einer RSL Brille wie PVS 7/14/15 nutzen.

    Mit IR Licht, Restlichtverstärker bei schlechten Restlichtverhältnissen betreiben.


    Mit Weißlicht / sichtbarem Laser, eine Nachsuche deutlich sicherer durchführen.


    Das ist aber selbst für die meisten Behördenwaffenträger nicht erlaubt, geschweige denn für den Zivilisten.

    Ja, hier in D. In anderen Ländern, wie CZ (dort übe ich sowas, weil mein CZ Bekannter u.a. ein PEQ 15 hat) oder in Ö ist es auch für zivile Nutzer erlaubt.


    Den jagdlichen Vorteil sehe ich nicht unbedingt

    Alleine Weißlicht an der Waffe ist ein extremer Jagdlicher Vorteil bei der Nachsuche.

    Da drück ich Dir die Daumen. bei mir klappt so was nicht.

    Bei einem Waffenschein, ist das normalerweise kein Problem.


    Als wir auf Glocks umgestiegen sind, hätten wir nicht mal die alten P7 verkaufen/verschrotten müssen.

    Die waren aber durch, deshalb mussten die bis auf ein paar gehen.

    Geht es um das verdeckte führen von Schusswaffen, führt fast kein Weg an einer Glock vorbei.

    SIG oder HK USP sind da einfach aus dem Rennen.



    Ich führe seit einigen Jahren eine G19 gen. 4

    Dürfte ich neu wählen, würde es eine G19 Gen5 MOS werden.

    Darauf noch eine Optik / SD Visierung und gut ist.



    Es spricht aber nichts gegen Gen3/4.


    Im Ausland führte ich eine uralte Gen1, die tat auch was sie sollte.


    Ab Gen. 4 ist es für die Linkshänder besser, da man den Magauslöser umbauen kann.



    Bei einer G43 wären mir die 6+1 Patronen zu wenig, als zweit/drittwaffe wäre es akzeptabel, wobei ich da die G26 bevorzugen würde, da sie diesselben Magazine wie die 17/19 frisst.

    Und bei ganz wenigen Einsätzen, wäre die G43 auch als alleinige Waffe ok.


    Ich habe aber da, andere Szenarien im Kopp als du.