Beiträge von msborkum

    Unter dem Deckmantel der Terrorabwehr/Erhöhung der Sicherheit einmal mehr die Gruppe mit der schwächsten Lobby missbraucht, um ein populistisches (vermeintliches) Ziel zu erreichen.

    Das haben wir hier schon 100x diskutiert, und solange wir keine NRA hier haben, werden wir das auch zukünftig weiter diskutieren, nach jeder Gesetzesnovelle erneut.


    Gruß

    Frank

    Vollkommen richtig, @ Frank1000 dass ist unser Problem. Nach ISSF, der nix in diesem Sinne für uns macht, kommen die Nationalen

    • Bund der Militär- und Polizeischützen e.V.
    • Deutscher Schützenbund e.V.
    • Deutsche Schießsport Union e.V.
    • Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.
    • Kyffhäuserbund e.V.
    • Bund Deutscher Sportschützen e.V.
    • Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.
    • Bayerische Kameraden- und Soldatenvereinigung e.V.
    • Bayerischer Soldatenbund 1874 e.V.
    • Freie Schützen in Deutschland e.V.

    Wie vertreten die unsere Rechte? Anstelle von Zusammenarbeit spucken die sich missgünstig lieber gegenseitig in die Suppe. Persönlich erlebt anlässlich einer Tagung am letzten Sonntag. Schlimmer noch. So arbeiten die Verbände schön brav bei Verschärfungen des Waffengesetzes zu unserem Nachteil mit der Behörde bei deren Umsetzung zusammen. Es wird uns bei jeder Gesetzes- Änderung zu unserem Nachteil wieder ein Stück Freiheit und Recht auf Waffenbesitz genommen. So wie die letzte, schwachsinnige Änderung/gen absolut nichts mit der Verhinderung irgendwelcher Verbrechen mit Waffen zu tun hat. Vorgehen gegen illegale Waffen ist ja politisch gesehen unbequem, weil eihergehend damit dieses Problem offen zu Tage käme. Dann lieber bei nächster Gelegenheit gegen Legalwaffenbesitzer. Die wehren sich nicht und man weiß, wo sie zu finden sind.

    Leider gibt es nur wenige, kompetente Interessen- Vertreter der Legalwaffenbesitzer. Ich nenne hier u.A. Katja Triebel. Schön wäre ein Zusammenschluss in diesem Sinne aller Verbände zur Sicherung unserer Interessen und Rechte. Sonst gibt es irgendwann unsere Sportgeräte nur noch in Form von einschüssigen Kleinkaliber- Waffen, die nach grünem Wille Zentral- und nicht mehr zu Hause gelagert werden dürfen. Nebenbei: Keine Partei, auch nicht die FDP vertrat bislang unsere Interessen. Da bleibt eben nur eine Partei, deren Mitglieder allerdings per se ja Nazis sind. Soweit sind wir. ::Bumm::

    Wenn Du jetzt noch schreibst ob Anspruch auf diese Art der Abwicklung besteht und wo man das ggfs. nachlesen kann.

    Kann ich leider nicht mit dienen, Johann! Eine entsprechende, mit dem Waffen Gesetz vereinbare Verwaltungsvorschrift gibt es ganz sicher, sonst würde keine Behörde diesen Akt ausführen. Da Ländersache, sind wohl Abweichungen möglich. Wie es sich diesbezüglich bei dir verhält, erfragst du am besten bei deiner zuständigen Verwaltung. Diese Möglichkeit gibt es auf meine Anfrage von neulich definitiv noch. In Kürze werde ich meine Leuchtpistole cal 4 dort kostenfrei austragen und entsorgen. Da es bei EGun kaum noch etwas dafür gibt, werde ich mir wegen der paar € den Aufwand mit einem Verkauf nicht geben.

    Klar, es gäbe bestimmt noch weitere, brauchbare Anregungen, wie zuvor bemerkt. Fakt ist jedoch, die Möglichkeit der kostenfreien Rückgabe zur Vernichtung einer Waffe nutzen zu können. Der statistische Hintergrund ist einfach, dass die Behörde wieder eine Waffe aus dem Verkehr gezogen hat und das macht sich gut.

    Ich selbst habe es schon praktiziert, besagte Waffe hatte einen Riss im Patronenlager und war somit als wirtschaftlicher Totalschaden unbrauchbar.

    Lauf, Verschluss und Griffstück habe ich vor der Abgabe zusammengebaut, Brauchbares zuvor demontiert. Danach wurde die Waffe aus der WBK ausgetragen und es gab einen Vermerk im zentralen Waffenregister. Das wars.

    Entsorgung Fehlkauf: Es geht einfacher, wenn man die Waffe selbst innerhalb der 14 Tagesfrist zur Vernichtung bei der Behörde abgibt. Ein ev. verwaltungstechnisch notweniger Eintrag ist dann kostenlos. Abgegeben werden müssen alle wesentlichen Bestandteile der Waffe. Der Rest ist frei verfügbar.

    Nach kostenpflichtigem Eintrag könnte man die Einzelteile verkaufen, sogar einzeln. Das wäre auch eine Möglichkeit. Dann allerding wäre der Austrag für die verkauften Waffen- Bestandsteile kostenpflichtig. Besser Weg mit dem Schrott und als „Dazugelernt“ abhaken.

    Ich werde nicht behaupten, dass das genauso gut wie Bronzebürste ist, aber für meinen Zweck ist es mehr als ausreichend. Komplette Waffenzerlegung mache ich erst nach 10 Trainingseinheit. Ständige Auseinanderbauen ist ebenfalls nicht gewünscht, besonders für die spielfreie Matchwaffe.


    Alles o. k., das hört sich doch gut an. Wie gesagt, es gibt 1000 Meinung und 100 Empfehlungen. ich will auch nicht mit weiteren Details Nerven, es wurde alles gesagt. Auch, dass die Bronzebürste gut Blei entfernt, aber nur bedingt Ablagerungen Kupfer und

    Rückstände von beschichteten Geschossen. Hier hilft eben am besten geeignete Chemie. Zusammensetzung und unterschiedlichen Härtegrade von Bronze und Kupfer sind ja bekannt. im Lauf finden sich nun mal bei entsprechenden geschossen

    u. A. Kupfer bzw. Tombakablagerungen, die man besser entfernt, damit sie sich nicht Aufbauen können. Mit dem von dir beschriebenen, nicht gewünschten zerlegen bei Matchwaffen verhält es sich aus meiner Sicht etwas anders. Welche Belastung ist wohl größer? Die durch das Schießen, oder das zerlegen beim Reinigen? Ich denke diese Frage beantwortet sich von

    selbst. gerade eine präzise Matchwaffe mit eng angepasster Führung sollte frei von irgendwelchen Rückständen sein, die belasten die Waffe nur unnütz durch ihre apparasive Wirkung. je nach Schussbelastung wird u. A. der Verschluss entfernt, die Führung gereinigt und mittels Geizkragen geölt. Ich schieße u.A. bei 45 Auto ausschließlich Bleigeschosse. da ist die Sauerei ungleich größer und ich reinige die Waffe nach jedem Schießen.


    Laufreinigung ab 500 Schuss. So verfahre ich aufgrund Empfehlung und langjähriger Erfahrung. Das mag nicht der Weisheit letzter Schluss sein, jeder kann es ja machen, wie er möchte. Ich finde es gut, wenn dieses Thema hier so ausführlich behandelt wird, dafür ist ein Forum ja da. Lesen muss ist er keiner, reinschreiben muss auch keiner etwas. Der Anfänger zu mindestens wird sich darüber freuen.

    Boresnake, mit etwas Öl ist Sache in 5 Min erledigt. Der Rest ist nur Glaubenssache.

    Oder fundiertes Wissen!


    Ich glaube nicht, dass die Waffen Hersteller ihre Reinigungsempfehlungen in der Glaskugel ausgelesen haben. Klar, man kanns auch übertreiben, aber eine Waffe nur mit Boresnake und etwas Öl in 5 Min??? Bei regelmäßigem Gebrauch mehr als unzureichend. Aber, jeder wie er mag.

    Kenne berufsbedingt einiges, von Perchlorethylen bis hin zu von Peppone erwähnten Sidol. Vor allem das gute Sidol, habe den Geruch sofort in der Nase. Geht u. A. super auf Nirosta Spülen und hinterlässt neben wunderbarem Glanz auch noch einen Schutzfilm. Zum Hülsenreinigen nehme ich entweder die alte Waschmaschine für unsere Hundesachen, oder den Tumbler. Menge, Hülsentyp und Verschmutzungsgrad sind maßgebend. Verdünnte Salzsäure kommt meist nur bei meinen alten, sehr stark verschmutzen Sammel- Hülsen zur Anwendung.


    Jeder hat da seine bevorzugte Methode und bestimmt auch bessere, als meine Methodik. Ich probiere fast alles aus, lerne gern dazu und habe hier schon viel Sinnvolles vereinnahmt.

    KalusB : Toiletten kann man natürlich mit Säure reinigen


    Natürlich auch die Toilette. Ich bringe z.B. alte Messinghülsen mit verdünnter Salzsäure wieder zum Glänzen! Man muss allerdings einiges beachten und sollte sich mit Säure umgehen können.

    Welcher Reiniger enthält Säure? Die Säure greift doch sofort schwarzen Stahl an?

    Bitte genau lesen.


    RZ: (Sie enthalten Säuren, Basen, sind also sauer oder alkalisch, Verschiedene Tenside und oder Lösungsmittel.)


    es bezog sich auf alle Reiniger, ich hätte vielleicht mehr detaillieren sollen. Saure Reiniger setzt man hauptsächlich gegen mineralische Rückstände ein. Bei Waffen kommen sie eher weniger zum Einsatz, es sei denn zum Entfernen von Brünierung, oder Farbe etc.

    Hallo zusammen.


    Für meine Feinwerkbau AW 93 mit Rink- Formgriff suche ich einen Auflagekeil zum aufgelegt schiessen. Mein Versuch , einen regelkonformen mit PLA Filament auszudrucken, ist der glatten Oberfläche wegen gescheitert. Ebenso der Bau mit Holz. Ein Problem ist der Magazinschacht. Entgegen Walther, Padini und dergleichen sitzt das Magazin im Griffstück und darin liegt das Problem. Gibt es Leidensgenossen? Oder hat jemand eine Idee zur praktikablen Lösung? Wäre schön. Danke vorab. :coulder:

    Die überteuerten Reiniger sind letzendlich auch irgendwie nur Petroleum.

    Da gibt es schon gehörige Unterschiede, Reiniger sind bei weitem nicht alle Lösungsmittelbasierend. Aber Überteuert sind sie da gebe ich recht.

    Sie enthalten Säuren, Basen, sind also sauer oder alkalisch, Verschiedene Tenside und oder Lösungsmittel. Sie sollen Schmutz lösen und diesen transportfähig machen. Bei Waffen lösen sie Fette , Öle und Verkrustungen etc. im Lauf Metalle wie Kupfer durch Ammoniak. Teilweise recht aggressiv und giftig.

    Na, in Petroleum einlegen geht nicht immer und wenn, dauert es. Wenn der Büchser fürs Bad, zerlegen und wieder zusammenbauen nur 15 Minuten braucht... Da würde ich aber mal genau hinschauen. Richtiger Fettschmodder in Verbindung mit gefetteten Bleigeschossen, der geht bei mir nur mit Bürste und Bremsenreiniger raus. Ich wage zu behaupten, etwas Übung zu haben. Richtig zerlegen, reinigen und Zusammenbau dauert bei mir eine gute Stunde.

    Um es auf einen Nenner zu bringen, gebe ich meinen Senf auch noch dazu. Die Laufreinigung dient dem Erhalt der Präzision und beugt unnützem Verschleiß vor. Dient ebenso für den Rest der Waffe. Überall da, wo sich etwas bewegt und geführt wird, reinigen und ölen. Übertreiben muss man es nicht. Schieße ich Blei, gibt es alle 700 Schuss eine Grundreinigung mit kompletter Zerlegung. Etwas Bleibelag im Lauf ist sogar gut für die Präzision. Bei Blei ist der Reinigungsaufwand allerdings ungleich größer und man muss manuell mit Messingbürste und Lösungsmittel wirken.

    Weniger Aufwand hat man bei ummantelten und beschichteten Geschossen in Verbindung mit sauberem Pulverabbrand. Hier braucht es zum Lösen von Kupfer usw. Ammoniak haltige Reiniger. Habe ich mir früher selbst gemacht, wovon ich euch abrate. Es gibt gute Produkte in pastöser Form. Gutes Öl, sparsam an Schlittenführung, Lauf, Verriegelung, eben alles was sich schnell bewegt ist bei eng gepassten Präzisionswaffen zwingend. Wenn man länger Spaß daran haben möchte. Für den Rest Teflon haltiges Fett. Man sollte bedenken, das der Schmodder im Lauf hygroskopisch sein kann, in Verbindung mit den Rückständen aggressive Säure bildet. Nach dem Schießen also einmal durch den zuvor eingesprühten Lauf.


    Der Schmodder in den Schlittenführungen usw. ist abrasiv und gehört dort nicht hin. Also nach dem Zerlegen mit dem Wattestäbchen/ Holz entfernen. Vielleicht für den einen, oder anderen hilfreich, so verfahre ich auf jeden Fall seit Jahrzehnten.

    Genau Captain Cat , rein persönlich aufgrund der Inhaltsstoffe und deren Wirkung. Ich mag halt nicht, was dort hinein verklappt worden ist. Wer mag, der kann es ja gerne nutzen. Und wer nicht, der lässt es. Selbst Balistol kommt hier und da für hochwertige Waffen immer noch zum Einsatz. Auch da ist es Ansichts- und Beurteilungssache. Aus meiner Sicht gibt es eben auch zum Ölen von schnell laufenden Teilen wie der Verschluss ect. besseres.


    Ich persönlich orientiere mich immer nach dem Stand der Technik und dem, was der Hersteller empfiehlt. Damit bin ich gut gefahren. WD 40, dazu wurde hier bereits alles gesagt, ist nicht meine Wahl. Sorry:)

    https://www.expertentesten.de/sport-freizeit/waffenoel-test/


    Schaut euch mal diesen Link an. Eine ebenso gute, billige Lösung ist synth. Motoröl. Es übertrifft so manches Waffenöl in seiner Wirkung.

    An eine gute Waffe würde ich überdies kein WD 40 lassen..... auch nicht zur Reinigung



    Lauf: Für Blei eine gute Messingbürste. Für Kupferablagerungen nehme ich Ammoniakhaltiges. Vor und nach Reinigung mit Bürste ziehe ich per Schlinge den Werg mit Öl durch. Vor dem Schießen nochmals den Ölfilm entfernen. Billiger und einfacher geht es nicht