Beiträge von Pafiwoi

    Ich möchte mich hier bei allen entschuldigen, die von meinem Beitrag nicht angetan waren oder sich angegriffen fühlen. War nicht bezweckt.
    Ich schrieb ausschließlich meine Meinung und meine Sicht der Sachlage.


    Hauptsächlich ging es um die Eingangsfrage.
    Ja, bei einer Personenüberprüfung wird auch aus dem Nationalen Waffenregister der Eintrag auf eine Waffenerlaubnis/Sprengstoffrechtliche Erlaubnis mitgeteilt. Dann kann natürlich die Frage kommen, ob man z. Zt. Waffen mitführt/transportiert. Darf dann auch, wie beschrieben, kontrolliert werden. Die Frage nach den Waffen an sich ist jetzt schon ein Teil der Kontrolle zum WaffG.
    Warum soll ich jetzt was falsches sagen? Ist irgendwas unsauber?
    Wie sonst soll ordnungsgemäßes Einhalten der Bestimmungen überwacht werden?


    Es ging mir hier um einen reibungsarmen Umgang miteinander und den Behörden.


    Die von mir nicht erwähnte Quelle der Statistik ist -logischerweise bei Straftaten- das BKA.
    Wer sonst sollte diese Statistik führen? Und mißverständlich war offenbar auch meine Formulierung. Da es sich hier um ein Waffenforum handelt, bin ich davon ausgegangen, dass wir auch über Schußwaffen reden. In erster Linie über Handfeuerwaffen. Und es sind erlaubnispflichtige Schußwaffen gemeint. Keine Anscheinswaffen bei Überfällen. Und nicht als Waffe benutzte andere Gegenstände, Küchenesser. Sonst wär's das Kochforum.
    "Legal" bezieht sich hier auf den ursprünglichen rechtmäßigen Erwerber, Händler und Endverbraucher. Es sind daher auch alle ehemals legalen Waffen erfasst, die z. B. durch Diebstahl abhanden kamen oder nach dem Tod des Eigentümers plötzlich nicht mehr auffindbar waren. Diese werden jetzt zwar von irgend jemand illegal besessen (was sonst), bleiben aber registrierte Waffen. Und das sind nicht wenige.
    Außerdem werden nur aufgeklärte Straftaten in dieser Statistik erfasst.
    Ich wollte darauf hinweisen, wie viele Leute unrechtmäßig Waffen führen.
    Das Thema "Altwaffenbesitzer" (also vor 1970 erworben, nicht zu Sport-/Jagdzwecken, später dann registriert, kein sportlicher/jagdlicher Hintergrund, ergo auch kein Bedürfnis, kein Munitionserwerb), die dem befreundeten Schützen X mal die Waffe mitgeben, damit die mal auf dem Stand geschossen wird, ist auch hierbei ein heißes Eisen. Ausnahme ist der geplante Ankauf/Verkauf.


    Ich möchte nicht wissen, wie vielen Schützen, Jägern und sonstige legalen (Alt-)Waffenbesitzern hier im Forum schon Waffen oder Munition außer Kontrolle geraten sind. Es wird nicht gemeldet, das können die nach meinem Tod klären; ich riskier' doch nicht meine Erlaubnis usw.
    Es ist absolut richtig, dass diese Statisktik immer wieder angeführt wird, wenn es darum geht, dass weniger Waffen in der Republik zu mehr Sicherheit führen sollen. Das war aber ganz und gar nicht meine Intension. Dann grab' ich mir ja selbst das Wasser ab.


    Auch bei dieser Erwähnung ging es mir nur darum, aufzuzeigen, warum Kontrollen stattfinden (müssen) und man sich nicht dabei querstellen sollte. Wir möchten schließlich alle gerne Waffen zu Sportzwecken oder Jagd benutzen, erwerben und besitzen.
    Ja, jegliche Kontrolle, nicht nur von Behörden, ist ein Eingriff in die Grundrechte, die man ungern hinnehmen möchte. Wenn aber ein Spezialgesetz von vornherein diese Einschränkung vorsieht, um eine Erlaubnis zu erteilen, zu behalten und die Einhaltung von Vorgaben zu überwachen, hatte man mit Stellung des Antrags von dieser Einschränkung Kenntnis und war damit einverstanden.
    Auch wenn Anträge online gestellt werden können, unterliegen sie nicht dem Fernbsatzgesetz ... ;-))


    Ich hoffe, einige Unklarheiten meines Pamphlets beseitgt zu haben.
    Ansonsten: Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was andere verstehen.


    Gut Schuß

    Also wenn, dann kommt mir nur veganes und Erdölfreies Schmiermittel auf bleifreie Murmeln mit schwefel- und nitritfreiem Pulver mit Holzkohle von den Resten einer vom Blitz getroffenen Buche.
    Der Lauf kalt handgerollt und am Mühlenhammer gedengelt, in liebevoller Zieharbeit angepasst. Der Feuerstein ist selbst gesucht und handgeschlagen. Den Schaft mit Handsäge, Raspel, Feile, Sandpapier aus einem Schwemmholz ausgearbeitet und mit Leinölfirnis veredelt.
    Blöd ist jetzt nur mein lederner Kugelbeutel und das Steinläppchen...


    Steigerung für Frutarier ist bestimmt auch machbar, wenn das Leinöl sich selbst aus der Hülle ausschwitzt.



    Spass wech: alli's Mischung gefällt mir und mir gefällts gruchsmäßig an der Frittenbude (Pause/Freizeit) besser als im Lokschuppen (Arbeit).

    So, gelesen hab ich jetzt viel und habe auch Fragen und Anmerkungen.


    Warum muß ich bei einer Fahrzeug/Verkehrskontrolle den dazu erforderliche Führerschein vorzeigen und ggf. sogar aushändigen?
    Weil es sich auch hierbei um den sichtbaren, mitzuführenden Nachweis einer Erlaubnis handelt, die mir nach Antrag und Prüfung nach verschiedenen Kriterien von einer Behörde (...bis auf Widerruf oder wenn entsprechende Erkenntnisse vorliegen, die eine Versagung rechtfertigen ...) erteilt wurde.
    Bei allen Erlaubnissen ist dieser Passus vorgegeben: ... ist zuständigen Stellen auf Verlangen vorzuzeigen. Wobei vorzeigen auch das Aushändigen beeinhaltet, um z. B. die Echtheit zu prüfen.
    Die WBK ist auch nur eine Erlaubnis, genauso wie die Scheine rund um Sprengstoff.
    Es sind Erlaubnisse, also eine "Kann-Bestimmung", keine "MUSS-Bestimmung. Heißt, Du kannst eine Erlaubnis bekommen, wenn keine Hinderungsgründe vorliegen, Du musst aber keine bekommen, es besteht grundsätzlich kein Rechtsanspruch (setz die WBK einfach mal gedanklich unter den Waffenschein). Auch nicht auf dem Klageweg. Das geb ich meinem Anwalt ist die Erwachsenenform von das sag ich meiner Mama.


    Wer will hier was von wem? Ich meine Erlaubnis von der Behörde (behalten).
    Wer bewilligt denn diese Scheine und wer wird zur Zuverlässigkeit befragt? Wird wohl die gleiche Behörde sein.
    Warum ist der Passus "Wohnort in den letzten 5 Jahren" enthalten? Scharf nachdenken und kombinieren.


    Es sind u. a. die örtlichen Polizeibehörden, die befragt werden und die Waffenbehörden die die Unterlagen bei allen möglichen Stellen abfragen. Auch wenn keine Anzeigen oder Verfahren vorliegen, so könnte doch schon ein Versagungsgrund bestehen, wenn der X schon mal laut schreiend seinem Nahbarn Y Prügel angeboten hat und die Polizei dazukam und den Streit schlichtete. Oder dem X wurde zweimal vorm Einsteigen ins Auto mit Alkfahne die Fahrt untersagt und X ist dann "freiwillig" Taxi gefahren. Diese Vorfälle sind erfasst, auch ohne "Anzeige", nennt sich Prävention. Sagt Polizei jetzt, der X war auffällig wegen ... war's das mit Erlaubnis. Muss im Falle einer Erlaubnis auch nicht gesondert begründet werden, s. Verwaltungsgesetze und die entspr. Verordnungen. Es gibt auch dort sog. "Bewährungszeiten".


    Warum sich das Leben schwer machen, lass doch kontrollieren, zeigt auch ich hab nichts zu verbergen.
    Kooperation hilft bei Behörden ungemein.
    Wer eine Waffe mitführt, nicht führt i. S. d. G., muss auf Verlangen die nötigen Unterlagen vorzeigen.
    Muss ich das schon sagen, bevor jemand mein Warndreieck usw. im Kofferraum sehen will? Nein, aber spätestens wenn's an den Kofferraum geht, ist der Hinweis auf Waffen schon angebracht.
    Ich belaste oder entlaste mich i. d. F. nicht, da ja kein Ermittlungsverfahren vorliegt.


    Es gibt da auch kleine, aber feine Unterschiede, ob es ein ausschließlich privat genutzter Pkw ist, oder eine gewerbliche Nutzung damit verbunden ist. Wichtig: ist der Halter auch der Fahrer? Zustands- und Handlungshaftung, Verantwortlichkeit? Grundsätzlich darf bei einem Transportmittel, z.B. Firmenfahrzeug alles kontrolliert werden. Ausnahme gibt's nur bei Lkw/KOM. Transportbehältnisse/Ladefläche und Führerhaus dürfen Kontrolliert/durchsucht werden, der Bereich hinter dem Fahrersitz, bzw. dort wo die Schlafkabine ist, nicht. Dies gilt gleichberechtigt einer Wohnung, also nur mit Beschluß oder entsprechenden Ausnahmen.
    Wir haben für fast alles Spezialgesetze und Verordnungen dazu. Die StVO ist ja auch "nur" eine Verordnung zum StVG. Verordnungen haben aber Gesetzescharakter. Unterschied: leichter und schneller zu ändern und zu erlassen.
    Genauso siehts im WaffG und SprenGes aus. Die Verordnungen machen's aus.
    Es bringt nicht viel, einen Paragrapen zu lesen. Jeder interpretiert eben anders. Allein das Wort "Eingriff" in den Pragraphen sorgt bei Nichtjuristen oft für Verwirrung und Falschauslegung. Die dazu gehörenden Verordnungen, Erläuterungen und evtl. Urteile machens aus.
    Juristen haben darüber Doktorabeiten geschrieben, wir werden das hier nicht rechtsgültig klären können.
    Und im Falle von Gerichtsurteilen, die hier bei solchen Diskussionen gerne angeführt werden, ist immer zu bedenken, dass es sich um eine Einzelentscheidung nur für diesen Fall handelt. Vielleicht hatte der Richter an dem Tag schlechte Laune und hat alles negativ ausgelegt oder umgekehrt und der Schreiber hier ist happy.


    Nur mal so zum Schluß: die Aufzeichnung alles Straftaten mit Waffen in der BRD seit 1960 zeigt auf, dass die meisten dieser Taten mit "legalen" Waffen begangen wurden. Vielleicht hilft das bei der Überlegung, ob ich was angebe, vorzeige, kooperiere oder mich einer Kontrolle verweigere (Widerrufsgrund!).


    Schönes, kontrollfreies Knattern

    Primer sollten ölfest sein, kann ja nicht ausgeschlossen werden dass die Hülse nicht einwandfrei entfettet wurde. Dann gibts da noch die Landesverteidigung, die ihre Waffen und Magazine dermaßen pervers einölen, dass es trieft. Kriegst Du nie wieder von den Patronen ab. Fugenlack hat schon stellenweise seine Berechtigung...


    Also Öl schließe ich als sicheres Mittel aus. Wasserfest müssen die sein, auch Pulver und Luft haben H²O das im geschlossenen Hülsenraum bei unterschiedlichen Temperaturen auch unterschiedlich ausfällt.
    Fällt Wasser auch aus.


    Aber ich tendiere zur Antwort von Sharps, Aceton als Lösungsmittel könnte die Lackschicht des ZH auflösen und dann wäre es mit Spüli als Netzmittel auswasch-/kochbar. Alternativ zum Aceton White Spirit oder echtes Terpentin testen.
    Werd' ich mal probieren.

    Hi felixm,


    der undemente Murmel wird mir sicher zustimmen, dass Du Deine Bleibatzen mit der richtigen Härte produzieren sollst. Egal, wie Du fettest, beschichtest oder segnest. Es geht hier nicht nur um den Abrieb.
    Beim Revolver wird das Geschoß noch zwei mal "kalibriert": im Trommelübergang und im Laufkonus.
    Das sog. Durchflutschen bei zu weichem Blei ist eine Möglichkeit. Zu hartes Blei kann sich evtl. nicht mehr richtig anpassen.
    Machst Du einen Durchtrieb durch den Lauf und miss dann mal die Zug-/Feldweite. Jetzt noch ein Geschoß mit wenig verformung (passiert gelegentlich mal, wenn sich auf dem Schießstand Müllsäcke mit Regenwasser vor der Scheibe versammelt haben) und das dann auch nachmessen. Die Unterschiede sollten nicht allzu groß sein.
    Geschossfangblei ist eine Materialangabe wie Holz aus heimischen Wäldern. Wasserhärten nach dem Gießen bringt fast gar nichts. Blei ist erst nach etwa einer Woche an seiner endgültigen Härte. Gibst Du aber Letternblei (ist auch Holz aus heimischen Wäldern, es gibt fünf oder sechs verschiedene Sorten mit sehr unterschiedlichen Härtegraden und Gießtemperaturen) dazu, wird die Sache interessanter. Letternblei enthält immer Antimon.
    Und alle mit teurem Antimon amalgierte/legierte Metalle/Bleisorten lassen sich thermisch härten: Gute Grundmischung von Blei und Letternblei nach Mischkreuz etwa 5 BHN unterhalb der gewünschten Härte zum Gießen verwenden. Eine Woche warten, Geschosse bei 200°C (+-5°C) 1 Stunde im Backofen in Gitterkörbchen einlagig (!) erwärmen, dann sofort in große Menge kaltes Wasser. Warten, bis die Murmeln kalt sind. Nach einigen Tagen die Härte messen. Trara, ein erstaunlicher Unterschied. Ich hatte so schon mal 8 BHN draufgepackt.
    Da die Mischung oder der vorgebene Gießmaschinentyp des Letternbleis nicht bekannt ist, solltest du immer nur einlagig in Körbchen auf dem Gillrost erwärmen und auch immer ein Auffangblech mit Alufolie unter dem Gitter haben. Auch für den Haussegen mit der anderen Ehehälfte wichtig. Mir ist schon mal eine Charge weggeflossen, weil viel Bismut und Zinn dabei war. Auch können sich die weichen Geschosse unter der Last der darüberliegenden verformen. 200 Grad machen dann schon weich.


    Diese Klicker jetzt noch segnen, Beschwörung ala Freischütz und einige Meter Freiflug erlauben.
    Nicht vergessen, nach der ersten 10 die Kopiertaste an der Wumme zu drücken!

    Hallo, in dem roten "Medium" dürfte Bauxit-/Korundstaub als Schleifmittel sein. In dem grünen ist es das Pigment Chromoxydgrün. Beide Zusätze sind feine Schleifmittel, die sich von den Körnern lösen. Messinghülsen sehen nach der roten Behandlung besser aus, Chrom/Nickel erhält mit grün schönen Silberglanz.
    Richtig an das Medium binden geht kaum, ohne dass die Wirkung verschwindet. Aber mach's doch, wie die Patronenhersteller: Nimm Schmierseife. Ein einmaliges Anfeuchten der Tumblerladung mit einem Esslöffel flüssiger, parfümfreier Schmierseife hilft immens. Dann bei jedem Reinigungsgang mit wenigen Tropfen Seife auffrischen. Schmierseife hat auch noch den Vorteil, dass sie sehr fetthaltig ist. Auf den Hülsen bleibt etwas zurück und hilft beim kalibrieren. UND: es staubt nicht mehr!
    Einfache, billige Edlestahlpolituren können auch tröpfchenweise zugesetzt werden. Wem's Spaß macht.
    Ceranfeldreiniger enthalten oft Silikonöle und sollten bedacht einsetzt werden.
    Da aber das Risiko nicht ausgeschlossen werden kann, dass mal die Anhaftungen von Reinigungshilfsstoffen oder sogar Silikonöl in den Hülsen bei dauernder Einwirkung auf Pulver dieses verändern können, soll jeder selbst entscheiden, ob angewendet wird oder nicht. Jahrelange Lagerung schließe ich für uns Handlader aus.
    Ich habe nur für eine meiner Großwildpatronen eine absolut trockene Reinigung vorgenommen und nach dem Laden auch noch die Fugen gelackt. Die werden seltener verwendet, aber dafür über Jahre gelagert. Warum? Der Preis ist der Grund. Selbst bei handgeladener Mun. immer noch über 3 Euronen per Puff. Und aufbewahrtes Pulver belastet mein Lagerkontingent, fertige Mun. nicht.


    Maisspindelgranulat aus dem Zooshop ist günstig, ziemlich sauber, staubarm und riecht nicht. Als Ölbinder gekauft ist es auch noch günstiger, aber evtl. staubig und ungleich gekörnt. MS-Granulat ist aber immer weicher als Walnuss- oder Macadamiaschalen. Mit etwas Edelstahlpolitur und einer halben Stunde im Tumbler länger fällt das aber kaum auf.


    Reinigen und polieren mache seit Jahren mit einer kleinen Poliertrommel. Kostete etwas mehr als ein Tumbler, war aber eine gute Anschaffung. Naß oder trocken, kein Problem. Geht schnell und Wechselbehälter kosten nicht allzu viel. Walnussgranulat grob und fein aus dem Strahmittelshop, flüssige Schmierseife vom Drogeriemarkt. Geschätzt 250 gr. Granulat, drei Tropfen Seife, 300 9Para oder 200 .357 und dann 5 - 10 Minuten auf der Rolle, färdsch.

    Moin moin,


    habe mit viel Interesse die teilweise hitzigen Meinungen gelesen. Doch es kamen bei mir trotzdem Fragen auf:


    - Es wird von einem zufriedenstellenden Streukreis von 60 mm auf 25 m geschrieben.
    Das kann doch nicht wahr sein, da wäre mir jede Arbeit und Zeitaufwand zu schade, 60 mm sind Schrot(t). Waffe sofort verkaufen oder schießen lernen. Falls das selbstgedrehte Muni ist, schade um Pulver, Blei, Zünder und Aufwand.


    - 500 Schuß pro Woche.
    Wenn man es gerne knallen hört, ist das ok. Gutes Training sieht aber anders aus. Entweder ist gar kein Trainer vorhanden oder nach einem doppelten 10er wird man in dem Verein zum Trainer. Wie Murmel schon erwähnte, wenn's drauf ankommt, wird jede Patrone so behandelt, als wäre es die letzte.
    Nicht jeder, der viel Mun. verbraucht ist ein guter Schütze. Es gibt auch hier viele talentfreie Munitionsverschwender. Gib mir einen halbwegs talentierten Schützen und 100 Schuß pro Woche und der hat nach einem Jahr das Zeug zu allen Meisterschaften.


    - keine Bleibelastung mehr beim Schießen.
    Ach, war die vorher da? Wo ist die denn hin? Wer hat's wie gemessen?
    Die angebliche gefährliche Bleibelastung beim Schießen tritt doch nur auf, wenn ein Geschoß mit hoher Energie durch die Haut in den Körper getrieben wird. 8|
    Beim Schuß selbst wird kein Blei "versprüht". Blei war vor Jahren noch in den schlagempfindlichen Anzündsätzen, ebenso Quecksilber. Hat sich gegeben. (Blei-) Geschoße zerbröseln im Geschoßfang und da gibts auch feinsten Bleistaub. Gilt aber für alle Geschoße. Für den Fall, dass jemand meint, die Pulverflamme schmilzt das Blei am Boden ab, nö. Legt einfach mal ein Stück ausgestanzten Michkarton als Gascheck auf den Geschoßboden -bei mir pappen die Dinger schon am Fett- und schaut euch die Pappscheiben nach dem Schuß an. Liegen meist nur ein bis drei Meter vor dem Stand. Die könntet ihr direkt wieder verwenden, die sind nicht mal besonders angeschmaucht. Die Einwirkzeit von Temp. und Druck ist für Blei zu kurz.


    Aber es ist und bleibt doch ein Hobby und jeder sollte es im Rahmen so ausführen können, wie er möchte. Wer gerne eigene Erfahrungen macht, bitte schön. Aber nichts als der Weisheit letzten Schluß hinstellen, irgendjemand machts anders und vieleicht besser. Das Rad war ja auch schon lange erfunden und dann kam einer und wickelte Stoff herum und später Gummi. Seitdem ist's viel bequemer und hat weniger Störungen.

    Einmal drüberlesen und siehe da, es war ein angestellter Mechaniker.
    Ich verachte ab sofort alle Mechaniker, die sind kriminell, stehlen und verkaufen illegal Waffen.
    Ich hab's schon immer gewußt, Mechaniker, Angestellte und überhaupt diese ganze Tarifgesindel in den Behörden hat dort nichts verloren. ;-)


    Fakt ist nur, dass die Waffen jedweder Art bei der Polizeibehörde nicht sachgerecht gelagert waren und nicht zuverlässige Personen an diese herankamen. Wisst ihr jetzt, warum wir mehr und mehr überprüft werden.

    Moin


    Grundsätzlich mach ich garnichts. Das Zündloch wird beim Entzündern freigestoßen und der Restraum war vom Zündhütchen ausgefüllt und konnte nicht großartig verschmutzen.
    Sollte sich aber doch mal eine Hülse mit übermäßig viel Dreck einfinden, gibts einen passgenauen Schlitzschrauberbit, herstellungsbedingt schön scharfkantig. Der mach dann eine halbe Umdrehung in der Zündglocke und färdsch.

    Tach auch,


    ich schieße seit Jahren in meiner 9mm Pistolette und der .357mag/.38spl Taurus Drehlagerwaffe ohne Probleme Bleigeschosse. Zunächst waren die Geschosse ein Versuch und gekauft von WM. Die Leistung, insbesondere aus dem Ur-Taurus (original ist S&W Patrol Highwayman, damals bei Taurus nach den Plänen und auf den orig. Maschinen von S&W gefertigt) mag Blei. Vielleicht, weil das Urgerät in Bezug auf Konus, Dral und Zugtiefe in erster Linie für Bleigeschosse entwickelt wurde.
    Mein 9er Militäruraltprügel (aus Altersgründen und Organverschleiß vor kurzem zum Recycling abgegeben) hatte auch keinerlei Hemmungen, das Blei zu verschicken. Die Ergebnisse waren immer gut.
    Fakt ist aber, dass der Reinigungsaufwand wesentlich höher ist und das Reinigen häufiger stattfinden muss. Die Bronzebürste ist Pflicht und WD40 NUR(!) zum Reinigen. WD40 nicht als Waffenöl verwenden, das Zeug verdunstet innerhalb von 14 Tagen. Aber zu Reinigen hat es die optimale Kriechwirkung. Danach gut ölen, denn es entfettet auch.
    Noch schöner wurde das Schützenhobby, als ich begann, eigene Geschosse mit entsprechender Ausrüstung selbst zu dengeln. Unterschiedliche Bleihärten für unterschiedliche Geschwindigkeiten. Verschiedene Schmierungen ausprobiert, Murmels Tipps beherzigt, viele undokumentierte Kleinigkeiten helfen zum Ergebnis.
    In meiner jetzigen 9er, Tanfolio Gold Combat, laufen SWC mit 120 grs, Bienenwachsgemisch und einer BRH von 14- 16 optimal. Topspeed dürfte bei 320 m/s liegen. Nach ca. 250 Knalleffekten ist Reinigen erwünscht, kein übermäßiger Bleiabrieb.


    Der Taurus kriegt seine .357-Patrönchen mit 158 grs SWC TL-Geschoss, LEE-Alox für der Vorderladerraucheffekt, mir einer Härte von 19 BRH. Geschwindigkeit lt. Rechenschieber bei etwa 400m.
    Auch hier nix verbleit.


    Es kommt auf den Drall und die Zugtiefe an, ob ein Lauf Blei auf Dauer verträgt oder nicht. Beim Polygon sind die Kontaktflächen zu groß. Hier tentiere ich zur Aussage, härteres Blei zu verwenden, geschätzt so 24-26 BRH. Wichtig wäre es deshalb, die richtige (Blei-)Härte einstellen zu können, manche Revolver mögen kein zu hartes Blei. Liegt am Freiflug. Blei zu verwenden macht -finanziell- nur Sinn, wenn man auch Geschosse selber gießen und mit den entsprechenden Beschwörungen in die Hülse schaffen will. Es ist ein zusätzliches Hobby im Bereich des Wiederladens.
    Verfechtern der Mantelgeschosse sei gesagt, dass ich auch schon hemmungslos einige .308 Blei fabriziert und ohne Laufsprengung oder Abschmelzung durch den Lauf gejagt habe. Man muss nur in der Lage sein, dem Blei die nötige Zähigkeit und Härte zu geben, dann schmiert auch sehr wenig ab. Ich härte meine Bleigeschosse von 5 - etwa 38 BRH (eigentlich viel zu hart, kommt schon nach Kupfer, verformt sich im Kugelfang nur wenig. Gibt aber ein interessantes Geräusch beim Aufschlag) insbesondere durch die zusätzliche therm. Härtung.
    Ich werde auch weiterhin mit Blei hantieren, solange es erlaubt ist. Die Geschossherstellung ist, wie gesagt, ein Hobby im Hobby. Den vermehrten Reinigungsaufwand von ein paar Minuten nehme ich in Kauf.
    In Kürze werde ich mal einige hundert MCC-Geschosse wickeln, mal sehen, wie sich diese Geschossummantelung (rechte Seite, links wird umhüllt) benimmt.


    Die Angst vor Blei und seinen Verbindungen sind bestimmt irgendwo begründet. Blei ist in Geschossform besonders gefährlich, wenn es mit hoher Geschwindigkeit durch die Haut in den Körper eindringt.


    Gut Schuss
    uwe

    Hallo, du brauchst für deine Luntenschloßwaffe Lunte oder Glimmschnur.
    Mit -genehmigungspflichtiger- Zündschnur ist die gemeint, die zeitdefiniert innenbrennend züm Anzünden einer Sprengkapsel benutzt wird.
    Diese 5mm-Zünschnur wird auch teilweise zum Böllerschießen verwendet, da sie das Zundloch gut gegen Funkenflug abdichtet und keine offene Flamme, außer kurzfristig aus den anzuzündenden Anschnitt, auftritt.
    Absolut wasserdicht, aus Hanf mit Pulverseele geflochten, tauchgeschützt mit Bitumen und anschließend noch mit Kunststoffschlauch überzogen.
    Sie ist relativ schwierig anzuzünden und mehrere ZS können nebeneinander ohne Zündüberschlag verlaufen.

    Hi Speedmaster,


    diese Beiträge hatte ich bereits gelesen und mich auch schon auf den Nebenkriegsschauplätzen informiert.
    Du hast grundsätzlich recht, zunächst mal nachzusehen, ob es schon etwas dazu gibt. Aber mit dieser Art der "Forums-"Antworten werden weitere konkrete Antworten auf spezialisierte Fragen verhindert. Wer traut sich denn jetzt noch, würde er/sie sich outen, den anderen Threat nicht vollständig gelesen zu haben.



    Meine Frage ging an die Bahnreisenden, wie wohl sie sich im ICE fühlen und welcher mir von den Nutzern empfohlen werden kann. Nicht nach dem Fahrplan.
    Oder ich fragte nach einem Gericht und nicht nach der ganzen Speisekarte.
    Aber der Hinweis insgesamt war gut, meine Frage immer noch nicht beantwortet und kauf mir jetzt einen Duden. Da sind dann auch schon alle anderen Bücher drin enthalten.


    Ich hätte nichts dagegen, mein eröffnetes Thema hier zu schließen. Danke für die Antworten.

    Eine Frage in die erlauchte Runde:


    Da ich meine betagte und spitzenmäßig schießende Tokagypt jetzt nach vielen Jahren und vor dem Infarkt in den wohlverdienten Ruhestand und schicken möchte, soll zum Ersatz eine andere Gebrauchspistole her, die auch zum sportlichen Schießen taugt. Ich denke an eine Glock zum Spielen. Preislich wollte ich grundsätzlich dreistellig bleiben. Daher diese -vorläufige- Wahl.
    Ich schieße zum sportlichen Vergnügen/Vergleichsschießen selbst gedrehte Bleimurmeln auf Papier in 25 m, für Ernstfälle benutze ich andere Sachen. So soll es auch bleiben.
    Welche der vielen Glock-Varianten hat sich bei euch bewährt und auf wäre eurer Meinung nach geeignet?

    Moin


    Ich benutze seit fast 30 Jahren einen Taurus (Nachbau Highway Patrolman, 4") ohne jegliche Probleme. Dürften jetzt etwa 12000 Murmeln durch sein.
    Meine damalige Kaufentscheidung war die Tatsache, dass Taurus die kompletten Fertigungsmaschinen von S&W aufgekauft hatte und auch die gleichen Zulieferer hatte.
    Bisher nicht bereut.

    Hallo auch,
    zu Deiner Frage kann ich nicht antworten, aber als Bleigießer finde ich es fies, dass Du Zink verwenden willst.
    Könnte sein, dass Du Dir damit im Verein keine Freunde machst. Falls es dort auch Bleisammler und -gießer gibt.
    Selbst mit kleinen Mengen Zink vermischt wird das Blei ungießbar, hat dann die Konsistenz von Quark und die ganze Vorarbeit ist für die Katz gewesen.
    Dein Vorteil wäre, dass die Klicker sauber durch den Lauf flutschen.

    Also, dass soll mir mal einer nachvollziehbar zeigen, wie bei einer eingepressten Kugel die Flamme an der Trommelstirnseite überschlägt. Druckdichtungen aus Blei sind heute immer noch nicht unüblich, so z. B. bei Petromax oder bei Druckleitungen. Es hat sich bewährt, ist dicht und Quetschdichtungen können nachgezogen werden.
    Es ist nur möglich wenn die Kugel nicht eingepresst und/oder nicht rund war!


    Flammenüberschlag findet bei richtig eingepressten Geschossen niemals an der Stirnseite statt, sondern im Bereich der Zündhütchen. Woher dann der auslösende Funke kommt und sich an Piston und Zündhütchen vorbeischleicht und die Zündmasse anfeuert, ob vom Nachbar-ZH oder Schuss, ist dann egal bezüglich der Auswirkung.


    Vor meine Geschosse kommt nur das einfachste, aber reines Fett. Putzen muss ich sowieso ...

    Paraf. + Bienenwachs, eine gute, aber temperaturelastische Mischung. Also das Ganze mit einer geschlossenen Bierflasche in den Kühlschrank, etwas warten, Bier öffnen - austrinken. Filz auf (kaltes!) Hartholz, immer Stirnseite verwenden, HAUDRAUF und Filz fertsch.