Beiträge von Schwarzer Mann

    Vorschlag: Gar nicht wählen !! ::c.o.l)


    Stell dir nur mal die langen Gesichter der Politruks vor ...


    Und ein Gutes hätte es ausserdem, da für jede Listenstimme bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen die Parteien 83 Cent erhalten, wäre das Geld auch futsch ... und das Steuersäckel um ein paar Milliarden dicker. grin-.)


    Du kennst doch den bekannten Spruch: " Gewählt ist gewählt. das ist ja das Geile an der Poiltik."


    Wenn die Parteien die 83 ct pro abgegebener Stimme nicht mehr bekommen würden? Juckt es irgendwen? :Braverle:Dann schafft man eben ein Gesetz, dass für jeden Wahlberechtigten ein bestimmter Betrag (z.B. 1 Euro) in einen Topf kommt, und dieser Topf wird dann entsprechend der Prozente aufgeteilt. Gewählt ist gewählt.::happy2:: Da darf man das dann! GEIL!::c.o.l)

    Vergiss nur einmal bei der Steuererklärung einen Krankheitstag, und schreib 240 statt 239 Fahrten zur Arbeitsstätte auf, und schon bist Du ein ganz pöser Steuerhinterzieher. Oder lass die Putzfrau bei Dir im Haus arbeiten, und putz dafür die Wohnung der Schwiegermutter selbst, anstatt Deine eigene Wohnung zu putzen, und den Pitzdienst zur Schwiegermutter kommen zu lassen, und Du bist ein schlimmer Steuervermeider, ein Schädling der Volksgemeinschaft, ein Parasit. Ob 100 Euro oder 100.000 Euro hinterzogen ist für die Zuverlässigkeit egal.


    Aber zurück zur Obergrenze auf Gelb. Ist eigentlich egal, ob mit oder ohne Altbestandsregelung. Werner hat den Kern des Problems schon richtig beschrieben. Der Gesetzgeber bestimmt, wann Du genug hast. Ob Goldmünzen oder Quadratmeter Grundstück/Wohnung, oder Notvorrat (wann ein pöser Prepper, der dem Staat misstraut), der Große Bruder weiss, was gut für Dich ist.


    Das Waffengesetz ist nur ein Symptom der Malaise.

    Wie schon viele Andere geschrieben haben:

    Es geht nicht wirklich darum, dass größere Magazine verboten sind, oder der Fortbestand des Bedürnisses an einer Mindestanzahl von sportlichen Übungen abhängig gemacht wird, oder dass das Bedürfnis für mehr als 10 Waffen auf Gelb extra begründet werden muss, sondern um die Erosion der bürgerlichen Freiheitsrechte, weil man auch Vorratsgesetze erlässt, die man vielleicht mal brauchen könnte, weil die Restriktionen zwar nichts bringen, aber beklatscht werden, oder weil es bestimmten Denkrichtungen einfach zuwider ist, dass der Bürger über seine Bedürfnisse frei entscheiden kann, und nicht erst Genehmigungen einholen muss.


    Die zunehmenden Restriktionen durch das Waffengesetz sind nur ein Symptom der Krankheit der real existierenden Demokratie und des Rechtsstaats, und wir sprechen darüber, weil wir als LWBs die Auswirkungen dieser Krankheit verspüren und im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen die Erosion der Freiheit erkennen.


    Die Parolen "Sicherheit ist das höchste Grundrecht", "Niemand will eine Mauer" und "Die Rente ist sicher", "Es geht nur um die Verhinderung des Terrorismus" gehören alle in die selbe Kiste.

    Nun, es ist ja allgemein bekannt, dass sich die Waffendelikte in den USA auf wenige Counties konzentrieren, und in den Städten, die eine x mal höhere Mordrate wie ländliche Gegenden aufweisen, kommen die Morde auch in bestimmten Stadtvierteln gehäuft vor.

    1. FBI, Crime Report 1995 Section V, Table 5.2 fbi.gov.
    2. FBI, Uniform Crime Reports seit 1992.
    3. FBI Crime Report 2006, Table 20 (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive) sowie Einwohnerzahlen aus der Wikipedia. Zahlen gerundet.
    4. FBI, Crime Report 2006, u. a.: Expanded Homicide Data Table 7 (Memento vom 10. Oktober 2007 imInternet Archive)
    5. National Institute of Justice; Research Brief, November 1986; The Armed Criminal in America; James D. Wright; Zusammenfassung unter:


    Während beispielsweise in South Dakota oder New Hampshire die Morde mit Schusswaffen noch unter der relativen Zahl in Deutschland liegt, ist in Kalifornien, einem Staat mit sehr restriktiven Waffengesetzen die Zahl der Morde bei 5,0 pro 100.000 Einwohnern.

    Die Gruppe der Städte ab 250.000 Einwohner erreicht eine Häufigkeitszahl von 13,1.


    Es ist unbestritten, dass sich die Waffenkriminalität auf Banden und kriminelle konzentriert. In einfacher Sprache ausgedrückt. "Kriminelle sind böse. Deswegen haben sie Waffen und morden" (Die Kriminellen sind nicht wegen der Waffen kriminell, sondern sie morden, weil sie kriminell sind.)


    Und ebenso unbestritten ist, dass es die problematischen sozialen Bedingungen sind, die mit der Kriminalität assoziiert sind.

    Es gibt ja schon Bessermenschen, die selbst Steuervermeidung, also die Gestaltung der privaten Einkünfte und Ausgaben als Betrug an der Allgemeinheit betrachten. Und die Grenze zwischen Steuervermeidung und Steuerhinterziehung ist sehr willkürlich. Wohlgemerkt, das kommt vornehmlich von Menschen, die noch nie Einkommenssteuer gezahlt haben, und nach dem Motto leben: Was Deins ist, sollte auch Meines sein, und was mir gehört, geht Dich einen Scheißdreck an.


    Steuern, wie sie derzeit erhoben werden, gleichem nach meinem Eindruck in vielen Aspekten dem gesetzlich legitimierten Raub. Es geht nicht mehr um den persönlichen Beitrag zu den Gemeinschaftsaufgaben und den solidarischen Beitrag zur allgemeinen Daseinsvorsorge, die durch die Gemeinschaft organisiert wird. Steuern und Abgaben ähneln in der real existierenden Demokratie in vieler Hinsicht der Ausbeutung des Individuums, vornehmlich der Mittelschicht, durch die "durch Gott legitimierte" Aristokratie des Mittelalters.

    Und die abgepressten Mittel werden für Repräsentationsobjekte der Herrschenden verprasst; Burgen, und Schlösser der Moderne.

    In der Zeit, in der in den USA das 2nd Amendment in die Verfassung geschrieben wurde, war es für den FREIEN selbstverständlich, Waffen besitzen und führen zu können.

    Das Recht, Waffen zu besitzen, wurde eben nicht in die Verfassung geschrieben, weil es nicht überall Recht und Ordnung gegeben hat, und man sich sein Recht mit der Waffe erkämpfen musste.


    Das 2nd Amendmemt ist aufgrund der Erfahrung mit einem repressiven und übergriffigen Staat (dem Kolonialherren) entstanden, gegen den nur die bewaffnete Rebellion geholfen hat, und nicht um dem Frontiersman eine Jagdwaffe zu erlauben, oder dem Siedler an der Grenze der Zivilisation die Möglichkeit zur Selbstverteidigung zu geben. Diese Bewaffnung der Untertanen zur Selbstverteidigung war sogar für die Kolonialherren selbstverständlich.


    Nur eine Staatsmacht, die dem Bürger misstraut, und eine bewaffnete Rebellion fürchtete, hat in der Geschichte Waffen in Bürgerhand verboten. Denn den Herrschern war es mehr oder nur wichtig, dass Steuern und Abgaben ungestört eingehen.


    Man sollte nicht der Illusion erliegen, dass die Innere Sicherheit primär dem Bürger dient, sondern sie soll die Sicherheit des Staatswesens garantieren. Die persönliche Sicherheit vor rechtswidrigen Angriffen ist in diesem System nur eine Folge eines geordneten Staatswesens, aber nicht das primäre Ziel.

    Äussere Sicherheit dient ja auch nicht der Sicherheit des Bürgers vor Angriffen von aussen, sondern es wird das Staatswesen, die Herrschaft über ein Volk verteidigt.

    Dass dies in einer Demokratie deckungsgleich sein kann oder ist, zeigen die Musterdemokratien wie die Schweiz

    Ich habe den Eindruck, dass mit "Ich möchte keine Waffe führen müssen" auch gesagt wird, dass man nicht in einem Umfeld leben möchte, das einem das Gefühl vermittelt, so bedroht zu sein, dass man unter Umständen eine Schusswaffe brauchen würde.

    Dazu kommt noch, dass ich es einfach unbequem finden würde, eine Waffe mitschleppen zu müssen. Mir ist es ja schon lästig, wenn ich meine Brieftasche einstecken muss, um ggf. die nötigen Papiere dabei zu haben.

    Ich möchte wirklich nicht so leben müssen, dass ich mich nur mit einer Waffe halbwegs sicher fühlen könnte.


    Aber, ich würde es begrüssen, wenn ich als unbescholtener und verantwortungsbewusster Bürger im Notfall auf ein adäquates Verteidigungsmittel zurückgreifen könnte, ohne darum betteln zu müssen.


    Und warum denken Viele beim Führen einer Schusswaffe erst mal an die Abwehr von Gefahren, die durch Mitmenschen ausgehen?

    Ich würde auch nicht gerne in einer Gegend leben, wo es von der Natur ausgehende Risiken gibt, die das Führen einer Schusswaffe ratsam erscheinen lassen.

    Vorstrafe heisst für mich mehr als 90 Tagessätze.

    Das heisst aber auch, dass man sich schon einen ganz schönen Schlager geleistet haben muss. Da bekommt man zu Recht auch jetzt keine WBK.

    Man könnte die Grenze aber auch etwas niedriger ziehen. Jegliche Straftat mit Gewalttätigkeit sollte den Waffenbesitz ausschließen. Mir ist klar, dass es damit auch zur einen oder anderen Ungerechtigkeit kommen kann.

    Die Prohibition war auch lange vorbereitet und hatte eine breite Basis. Viele meinten, es geht gegen die saufenden Iren und die Hunnen, die eingewanderten Deutschen und ihre Brauereien. Der Alkohol war von der Mehrheit als Quelle von vielen Missständen akzeptiert, obwohl der Alkoholmissbrauch eher der Ausdruck und das Ergebnis von prekären Lebenbedingungen war und ist: Saufen, um sich die Welt für ein paar Stunden erträglich zu machen.


    Wie ausgeführt. Die Prohibition wurde nicht gegen die Bevölkerungsmehrheit durchgesetzt, sondern sogar als Erlösung von der Geisel Alkohol gefeiert. Dazu trug natürlich auch die Bigotterie bei, jetzt nennt man das Gutmenschentum.

    Da passt der folgende Artikel zur Prohibition gut dazu. https://www.nzz.ch/internation…19?rflmnt=adnz%3B%3B%3Bbc


    Man meinte, mit dem Alkoholverbot die bessere und anständigere Gesellschaft erzwingen zu können, erreichte aber genau das Gegenteil. Man machte Millionen zu Verbrechern.

    "

    Mit der Prohibition sollte die amerikanische Gesellschaft gesunden. Doch das «noble Experiment» geriet zum historischen Lehrstück über gutgemeinte Absichten und ihre desaströsen Folgen."


    Auch möglichst weitreichende Wagfenverbote sind gut gemeint. "Wenn es keine Waffen gibt, gibt es auch keinen Missbrauch!

    Schau mal, wo das Spiel ist. Manchmal hilft ein kleiner Schlag auf die Halterung am Lauf.

    Wird der Laufhaltekeil fester, wenn Du eine oder mehrere Lagen Papier unterlegst?

    Oder wenn Du die "Große Tour" fahren willst, kannst Du es mal mit einer neuen Laufbettung und Unterfüttern zwischen Lauf und Schaftholz versuchen.

    Nach der Erfindung der Perkussionszündung war eigentlich die Schusswaffe mit Steinschloß obsolet. Trotzdem wurden Steinschloßwaffen in großen Mengen noch im amerikanischen Bürgerkrieg eingesetzt, wohl zu Anfang noch von beiden Konfliktparteien.

    Bei Trade-Rifles war das Steinschloss noch bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitet; wenn ich mich recht erinnere hielt sich das Steinschloßgewehr sogar länger als die Perkussionswaffen. Noch in den 1930er Jahren stelle man in Lüttich noch Steinschlosswaffen für die Kolonien her. Auch die Hudson Bay Company hatte lange Steinschlosswaffen im Programm. Wie Werner Greenhorn in Bezug auf "Tradeguns of the Hudson's Bay Company 1670 - 1970" von James Gooding schreibt, verkaufte diese Steinschlosswaffen bis zum ersten Weltkrieg.

    Mit der Einführung des eidgenössischen Scharfschützenstutzers Modell 1851 endete wohl dort die Verwendung von Steinschloßwaffen im Schützenwesen. Die Truppe war bis 1859 mehrheitlich mit glattläufigen, grosskalibrigen Steinschloss-, später Perkussionsgewehren ausgerüstet. Die verschiedenen Standstutzer hatten aber schon früher oft Perkussionszündung, wie eine Waffe aus der Sammlung Beck in Sursee zeigt (http://www.waffensammlung-beck.ch/waffe283.html)

    Die deutschen Schützen waren, wie immer noch, wohl ziemlich traditionsverhaftet. Ich meine irgendwo mitbekommen zu haben, dass Steinschlosswaffen recht lange in Verwendung blieben.


    Hat dazu jemand belegbare Daten, wie lange Steinschlosswaffen im 19. jahrhundert im Schützenwesen benutzt wurden. Oder ist deren Verwendung nie ganz ausgestorben und fand eine Renaissance ab den 1960er jahren?


    Wer kann mir da weiterhelfen?