Beiträge von Schwarzer Mann

    Ein Prof. und Inhaber einer Impffirma meint, dass wir noch 10 Jahre mit Corona zu tun haben werden. ........

    https://www.welt.de/vermischte…virus-in-zehn-Jahren.html


    "Das Coronavirus wird erst in zehn Jahren besiegt sein

    Es wird zehn Jahre dauern, bis die Menschheit eine ausreichende Immunität gegen das Coronavirus erreicht hat, selbst wenn es mehreren Unternehmen gelingt, einen Impfstoff gegen das Virus zu entwickelten . Das sagte der Mainzer Professor und Chef des Biopharma-Unternehmens Biontech, Ugur Sahin, im Gespräch mit dem „Wall Street Journal“.

    “Ich gehe davon aus, dass wir mit diesem Virus erst dann fertig sind, wenn mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung entweder durch eine Infektion oder durch einen Impfstoff eine Immunität erhalten”, sagte er. Biontech ist eine von 17 Firmen weltweit, die Versuche am Menschen mit einem Impfstoff gegen Covid-19 begonnen haben.

    Sahin geht davon aus, dass sein Unternehmen bis Ende des Jahres eine Genehmigung für einen Corona-Impfstoff beantragen könne. Schon vor der Genehmigung könnten mehrere hundert Millionen Impfdosen produziert werden, bis Ende 2021 sogar mehr als eine Milliarde Dosen. "

    Genau nach dieser Info habe ich gesucht Greenhorn . Die Arbeit von fertigen Gesellen als journeyman. Wie üblich war das für die Büchsenmacher im kolonialen Amerika? Es ist ja bekannt, dass die Einwamderer an den Traditionen aus ihrer alten Heimat teilweise festhielten, aber ihr Verhalten auch an die neuen Lebensbedingungen anpassten.

    Hat schon jemand mal die bekannten Lebensläufe von Büchsenmachern in den englischen Kolonien und den USA daraufhin analysiert, wie weit diese nach der Lehrzeit herumgekommen sind? Oder saßen die Einwanderer und deren Nachkommen in ihrer neuen Heimat eher in der Gegend, in der sie sich erstmals niedergelassen hatten?

    Ich weiß von sehr sesshaften Bauern, die einmal die Woche 20 km zum Markt nach Ingolstadt gelaufen sind, und wieder zurück.

    Mein Urgroßvater ist des Sonntags immer in der Umgebung gewandert, und hat nicht nur die Verwandtschaft besucht. Vieh anschauen, sehen was die anderen Bauern so machen. Einfach die Gegend erkunden. 50 km an einem Tag waren da durchaus mal drin.

    Natürlich ist es für uns unvorstellbar, solche Strecken so einfach zu Fuß zurücklegen zu können.


    Aber es war auch ohne Auto nicht unüblich, auch weitere Reisen zu unternehmen. Das geschah in katholischen Gegenden beim gemeinen Volk als Wallfahrt.


    Und die Gesellen sind während ihrer Wanderschaft ziemlich weit herumgekommen.


    Das war sicher im Amerika nicht anders. Vielleicht war man mal ein paar Tage unterwegs. Nicht jedes Wochenende, aber doch immer wieder. Sooo beschränkt auf den näheren Umkreis war man auch nicht!


    Man hat auch nicht 5 Tage in der eigenen Werkstatt gearbeitet, sondern 6 Tage. Aber die Handwerker waren wie auch hier nicht nur Handwerker, oft waren sie das eher neben der Landwirtschaft.

    Übrigens gibt es bei den Amish für die jungen Leute immer noch die Zeit des Rumspringa. Warum soll das im 18. und 19. jahrhundert bei den Jungen der aus Europa stammenden Siedler anders gewesen sein?

    Dass die Menschen früher nicht so mobil waren und sich nur in einem 20 - 30 km Umkreis bewegten, ist wohl eine moderne Legende. das kann man schon aus den Eheschließungen ableiten. Gerade die jungen Leute kamen erstaunlich weit herum. Und auch bei den Büchsenmachern in den USA war es eine gute aus Europa übernommenen Tradition, dass diese nach der Lehre auf Wanderschaft gingen.


    Da hat man viel gesehen! Zudem wurden Waffen nicht nur für den heimischen Markt gebaut, sondern auch für den Handel. Nur haben sich von den Gebrauchswaffen wohl viel weniger erhalten, wie von den "Besseren".



    Ansonsten, wieder mal Danke für Deine Ausführungen :mk:



    Ich sehe es als die große Kunst der heutigen guten Gunmakers, nicht 100%ig genaue Kopien alter Waffen anzufertigen, sondern stimmige Waffen, wie sie auch in einer bestimmten Gegend entstanden sein könnten.

    Weil wir jetzt schon beim Erklärbären sind. Es fehlt nur noch diese Frage von einem ganz neu Angemeldeten:


    "Wie kann ich eine Schusswaffe aus Baumarktteilen bauen?

    Nicht dass ich das jetzt machen wollte, aber ich will es einfach wissen, weil Ihr LWBs immer schreibt, dass man das ganz einfach machen könnte, wenn man wollte!" ::hahah::::hahah::::hahah::::hahah::




    Oder ist solch eine Frage in einem Waffenforum zu auffällig?

    Danke. Hab ich schon gefunden.

    Angeblich gibt es aber trotzdem Probleme bei alten Flinten (z.B. die verbreiteten Suhler Flinten) mit 3/4- oder Vollchoke. Es wird vor Laufaufbauchung vor der Würgebohrung oder Aufweitung des Choke gewarnt.


    Wie gesagt, ich hab bislang nur mit einem Ohr hingehört, und konnte immer noch mit Blei schiessen (ich geh vielleicht 2 x pro Jahr zum Spaßschießen auf den Wurftaubenstand), so dass das Thema Weicheisenschrot mich eher am Rande interessiert hat. Und wenn ich mich mit Schützenkollegen über das Thema unterhalten habe, war das meist mit " Oh Gott! Lass die Finger von dem Zeugs" erledigt.

    Hallo zusammen.


    Das EU-Verbot von Bleigeschossen rückt immer näher.

    Es gibt zwar Alternativen zum Blei, z.B. Stahlschrot, aber wie sieht es da bei der Verwendung in Flinten aus, die nicht für Stahlschrot beschossen sind?

    jenska hat im Thema "günstige BDF" geschrieben, dass man auch Stahlschrot aus nicht dafür beschossenen Flinten im Kaliber 12/70 verschiessen darf, wenn der Gasdruck normal ist (max. Gasdruck 740 bar) und nur kleiner Schrot (kleiner als 3,25 mm) verwendet würde.


    Wie ist das bezüglich der Haltbarkeit von "alten" Flinten ohne Stahlschrotbeschuss zu sehen? Und gibt es auch bleifreie Munition, die man in anderen Kalibern verwenden kann und darf?


    Bisher hörte ich immer, dass Stahlschrot nicht dafür beschossene Waffen kaputt macht.

    Danke für den Hinweis jenska .


    Rechtlich ist es also kein Problem, wenn man mit einer Flinte, die technisch für die Verwendung von Bleigeschossen bzw. Bleischrot konstruiert wurde, Stahlschrot verschiesst.

    Wie sieht das dann technisch aus? Hat die Verwendung von Stahlschrot auch keinen Einfluss auf die dauerhafte Haltbarkeit einer Flinte?


    Ist denn Munition gekennzeichnet, die auch für alte Flinten ohne Stahlschrotbeschuss geeignet ist? Da fehlt mir das entsprechende Wissen!

    Bisher bekam ich immer die Warnung zu hören, dass man Stahlschrot nur aus Flinten mit Stahlschrotbeschuss verschiessen sillte, denn sonst würde man die Flinte ruinieren.


    Aber vielleicht wäre es das wert, dieses Thema gesondert zu dislutieren?

    Heute will ich mal eine ziemlich große Pulverflasche zeigen.

    Auf der Vorder- und Rückseite das bekannte Muschelmotiv, Der Flaschenkörper, wohl aus Zinnblech) alleine ist 20 cm hoch. 4 Ösen zum Anbringen eines Trageriemens.

    Die Dosiereinheit ist verstellbar, allerdings ohne Mengenangabe. Der Verschluß hat eine obenliegende Feder,

    Die Kappe ist nicht wie bei den englischen Pulverflaschen von Hawskley oder Dixon mit Schrauben befestigt, sondern mit Messingstiften.

    Alleine von Volumen her ein ungewöhnliches Stück.

    Da keine Herstellerangaben zu erkennen sind, habe ich auch keine Ahnung, woher diese Pulverflasche stammen könnte, und für welche Waffe diese Pulverflasche gedacht war?

    Zum Größenvergleich habe ich mal eine italienische Repro der Colt Navy Pulverflasche daneben gelegt


    Pulverflasche Muschelmotiv groß Zinn.jpg