Beiträge von Schwarzer Mann

    Wie die Bauernaufstände ausgegangen sind, wissen wir alle. Ein paar Burgen niedergebrannt, und dann letztendlich doch erbarmungslos niedergemacht.


    Ja ein paar freie Bauern (Coloni) durften eine Bauernwehr tragen. Semicoloni, Seldner, Köbler waren schlechter gestellt.

    Üblich bei freien Bauern war eine sogenannte Bauernwehr, eine einseitig geschärfte kalte Waffe (http://www.jura-bauernhof-muse…335/bauernwehr_detail.pdf) https://de.wikipedia.org/wiki/Bauernwehr.

    Und beispielsweise wurde die Leibeigenschaft in Bayern erst mit der Verfassung von 1818 abgeschafft.

    Das alles ist doch Bullshit. Ihr verzettelt Euch in Details und vergesst das Wesentliche.


    Der erklärte Wille von mehr als 50.000 Bürgern wird unter dem schwachsinnigen Argument ignoriert, dass das falsche Format für die untertänigste Bitte um Beachtung gewählt wurde. DIES ist die Quintessenz der Petition.



    Aber ihr hängt Euch daran auf, dass Katja offen sagt, dass sie eigentlich schon damit gerechnet hat. Und ehrlich gesagt: Wer hatte nicht diese Bedenken und glaubte wirklich, dass 50.000 Unterschriften irgend einen Politarsch interessieren?

    Es geht auch darum, durch eine open-petition-Aktion eine Basis für die Zukunft zu schaffen. Es ist auch eine Selektion von Leuten, die es wenigstens schaffen, eine Unterschrift zu leisten, und die man gezielt ansprechen kann, ohne Infos unter Millionen von indifferenten Menschen ungezielt streuen zu müssen.

    ¿ Es ist ein Skandal, dass eine Frau, die mit Waffenhandel (!) ihren Lebensunterhalt verdient, sich dazu aufschwingt, Lobbyismus zu betreiben, ohne von den Waffenbesitzern irgendwie damit beauftragt worden zu sein, und ohne eine Legitimation durch eine demokratische Wahl zu haben. ¿


    ¿ Letztendlich betreibt sie Meinungsterror gegen demokratisch gewählte und mit der Volksvertretung beauftragte Abgeordnete und gegen eine legitime Regierung. Wer kann dies nur gut finden? ¿

    Die Veranstalter wollen sicher nur ein realistischeres Reenactment anstoßen.

    Wer glaubt, dass der Untertan und Leibeigene zur Selbstverteidigung bewaffnet sein durfte, verkennt die geschichtliche Realität. Waffen waren ein Privileg für die Gebieter und Herren. Wer als Gemeiner ein Schwert trug, machte sich eines schweren Verbrechens schuldig. Ein Untertan hat wehrlos zu sein!


    Deshalb geht mein herzlicher Dank an die Veranstalter, die damit für jedermann sichtbar die Bedeutung des Waffentragens als Symbol der individuellen Freiheit herausstellen. Leibeigenschaft und Waffenlosigkeit sind eben eng verknüpft.

    Eine antike Pulverflasche von Dixon & Sons mit dem Shaft of Wheat Design in gutem Zustand wird für aktuell für 140 $ von https://sellantiquearms.com/shop/j-dixon-sons-powder-flask/ angeboten.


    Pulverflasche Shaft of Wheat antik gut.jpg


    Viele der Anbieter in der Bucht haben vollkommen überzogene Preisvorstellungen, zumal sie oft neuzeitliche Reproduktionen als "alt" oder "antik" anbieten. Ich möchte da in vielen Fällen nicht mal Betrugsabsicht unterstellen, sondern sie haben beim Googeln in US-Auktionen erzielte Preise für sehr gute antike Objekte gefunden. Nicht alles, was etwas vergammelt ist, starke Patina und Rost hat, ist wirklich antik. Und Nachbauten sind außer am verdächtig guten Zustand für den, der sich nicht intensiv mit der Materie beschäftigt hat, nicht zu erkennen. Vielfach meinen die Leute, dass es nur die bekannten Reproduktionen aus Italien gibt.


    Mittlerweile bin ich überzeugt, dass 90% aller in Deutschland als antik angebotenen Pulverflaschen Fälschungen sind.

    Hier mal eine wahrscheinlich antike Pulverflasche in nicht so ganz gutem Zustand.


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    Die Pzulverflasche mit dem bekanntem Muschelmotiv und Korpus aus Kupfer hat eine ausgeprägte Patina. Leider war die Rückseite stark eingedellt, und diese Dellen konnten nicht richtig rausgedrückt werden.

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    Die kleinen Schräubchen, mit denen die Abfülleinheit am Korpus befestigt ist, waren vollständig korrodiert (also aus Stahl; antik!) und zerbröselten, als ich versuchte sie zu lösen, um die eingedrückte Rückseite halbwegs in Form zu bringen.


    Die verstellbare Abfülleinheit ist nicht komplett, aber dafür ist die Feder für den Verschlusshebel noch in Ordnung.

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    Die Nähte müssten auch noch nachgelötet werden .....


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    Fantastisch schöne Kunst.


    Was ist jetzt aber mit dem "-ja wenn....." aus dem Eingangspost. Was ist das Haar in der Suppe? Was stimmt mit der Gewehr nicht?

    Ist es nur die Tatsache, dass es nicht Dir gehört?


    "Wäre am STand sicher ein echter Hingucker, wenn - ja wenn ..." sie mir gehören würde .....:think:

    Was für ein Glück, dass Terroristen hier nicht mitlesen. Sonst kämen die vielleicht auf die Idee, ihre Messer weg zu legen, und die Techniken anzuwenden, die sie schon in den Herkunftsländern üben konnten. Aber das wissen sie schon, ohne dass wir es ihnen erzählen müssen. Das heben sie sich auf, bis unsere Regierung alle LWBs aus Sicherheitsgründen entwaffnet hat. Und für die "Gedienten" und Reservisten reicht die Ausrüstung hinten und vorne nicht.

    Wenn schon Schuhe fehlen, gibt es sicher auch keine überzähligen Schusswaffen bei der BW.

    Interessant ist auch, wie die Prüfung des fortbestehenden Bedürfnisses umgesetzt werden soll.

    Nach den Verlautbarungen soll nach 5 und 10 Jahren überprüft werden, ob in der Vergangenheit mit jeder Waffenart eine Mindestzahl von Trainingseinheiten pro Jahr absolviert wurde. Kann das rückwirkend gefordert werden? oder gilt diese Regelung ab Inkrafttreten des Gesetzes.

    Beispielsweise: in 2020 ist die Prüfung fällig. Wird dann geprüft, ob in den jahren 2015 bis inkl. 2019 jeweils 6 mal mit jeder Waffenart, die man besitzt, geschossen wurde, oder müsste man bei einem Rückwirkungsverbot nur 2021 nachweisen, dass man 2020 mit jeder Waffenart trainiert hat?


    Ich kenne Schützen, die sind mit KK-Gwehr eingestiegen, haben sich einen KK-Repetierer gekauft, und haben dann an der Kurzwaffe Geschmack gefunden. Das Gewehr stand bislang gut im Schrank, da nur die Regelmäßigkeit beim Schießsport geprüft wurde, wenn eine neue Waffe erworben wurde. "ja, hat bei den Vereinsmeisterschaften und beim Königsschiessen mitgeschossen, und war öfters mal beim Training" = aktiver Schütze. Waffenart war egal!

    Diese Schützen haben eventuell ein Problem!

    Hast recht mit Deiner Frage.


    Waffenart ist ja schon definiert bei der Bedürfnisbestätigung für den Erwerb.


    Und da Gattung verschiedene Arten beinhaltet, müsste, wenn es analog zur biologischen Systematik läuft, eine Waffengattung WAS sein? Oder lehnt man sich da an die militärische Definition von Waffengattung an?


    Ich bin etwas verwirrt. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Truppengattung. Was ist eine Waffengattung im Sport?

    Hallo zusammen


    ich suche schon seit längerer Zeit eine Pulverflasche aus transparentem Material zum Einbringen von Zwischenmittel auf das Pulver.

    Bei TC gab es früher diese hier:


    pasted-from-clipboard.png


    Alternativ dazu könnte man sich noch so eine Messingpulverflasche von Pedersoli besorgen, und anstelle des Messingrohres ein Pleyiglasrohr mit entsprechendem Durchmesser reinbasteln.


    Pedersoli Puulverflasche Röhre.jpg20191129_152816.jpg

    Erklär mal etwas näher.

    Du kennst doch sicher den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum?


    Ein Mieter ist beispielsweise der Besitzer einer Wohnung. Nur er darf sie nutzen, der Eigentümer nicht.

    Wenn der Staat immobilien in Besitz nimmt, kann er sie entsprechend den gesetzlichen Vorgaben nutzen, und darüber verfügen; beispielsweise an Bedürftige zur Nutzung überlassen. Der Eigentümer steht immer noch im Grundbuch, und bekommt eine Nutzungsentschädigung, die der Staat als Besitzer aufgrund aktuell gültiger Gesetze festlegen kann.

    Da Eigentum verpflichtet, kann dieses Vorgehen natürlich durch das Gemeinwohl begründet werden,


    Das ist natürlich nur hypothetisch, aber dieses Gedankenspiel zeigt, was der Staat auch ohne Enteignung machen kann.


    Bei erlaubnispflichtigen Schusswaffen ist es ähnlich. Man kann Eigentümer sein, aber ohne die waffenrechtliche Erlaubnis hat man nicht die tatsächliche Verfügungsgewalt. Beispiel: Die Waffe ist bei einem Berechtigten eingelagert. immer noch im Eigentum, aber der Besitzer darf diese Dir nicht überlassen, wenn Du keine WBK hast (keine waffenrechtliche Erlaubnis hast)