Beiträge von Schwarzer Mann

    "Wenn mir langweilig ist, frage ich im Elternforum, was ich meinem 3-jährigen Sohn zur Kita mitgeben soll. Pepsi oder Coke."


    "Wenn mir langweilig ist, frage ich im Elternforum, ob die anderen Kinder von Bier auch immer Durchfall bekommen."


    "Wenn mir langweilig ist, frage ich in deutschen Waffenforen etwas, was mit Sachkunde, Recht oder Verbänden zu tun hat."

    :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Nur weil mir der Schlaf entflohen ist, und ich in der Wartezeit, bis er wieder vorbeikommt, nichts Sinnvolleres zustande bringe, klinke ich mich hier mal ein.

    Was ist ein Ferrari mit 2 Blondinen drin? Ein Dumm-Dumm-Geschoss ::lachen2:::hyster:::lachen2:: :hyster:


    Zitat:

    "Ich arbeite im Management Bereich einer Kfz Firma, wo ich immer bereit am Schreibtisch sitzen muss aber viel Freizeit habe."


    Lasst Euch mal diese Aussage schön langsam auf der Zunge zergehen, und überlegt dann mal, was dies bezüglich der beruflichen Tätigkeit eines Forenteilnehmers aussagen könnte? ......... Ja, genau. Er hat mit Management offenbar genau so viel zu tun, wie ein Ferrari mit ......

    Sportschiessen?


    Ich finde hier interessante und richtige Antworten auf Fragen und Aussagen, die nach meinem Gefühl von einem Alien stammen könnten. Da es Aliens in "dieser unserer Welt" nur in in der Fiktion gibt, neige ich dazu, dennis90 anderswo einzuordnen, aber irgendwo etwas entfernt von "dieser unserer Realität." Oder vielleicht doch mitten drin?


    Kurz: Da will uns da jemand verpiiiiieeeeep? Sokrates!

    Großkaliber schießen ist definitiv kein Breitensport. Allein die Grundausstattung, Waffe, Waffenschrank, Munition usw. ist viel zu teuer für einen Bäckerlehrling oder eine Reinigungskraft.

    Na, wenn ich sehe, was manche für Schnickschnack fürs Auto ausgeben oder für andere Hobbys (Alpinskifahren gilt ja auch als Breitensport) oder fürs Rauchen, Saufen, Disco, dann ist GK Schioeßen durchaus noch billig.

    Zum Einstieg Sachkunde und Verwaltungskosten, dann den billigsten noch ausreichenden Würfel und einen gebrauchte Waffe. Da reichen 1000 Euro locker aus.

    es muss ja nicht gleich ein "Ferrari" sein, ein "gebrauchter Polo" reicht locker.

    Ja irgendwann ist es dann eben "ein Audi" ....

    Nur ein paar Spitzenschützen haben bei uns im Verein die hier als Minimalausrüstung hochgelobten Waffen mit 4-stelligem Preis.

    Wer beispielsweise mit so was (http://egun.de/market/item.php?id=7592765#img) einsteigt, wird sicher nicht unglücklich!

    Wer auf einen Revolver im Western-Stil steht, wird mit dem hier http://egun.de/market/item.php?id=7592760 nicht schlecht fahren, und den gibt es meist so um die 100 Euro. Und wenn sich nach ein oder zwei Jahren, dass man mit einer besseren Waffe doch weiter kommen würde, dann sind eben 100 € + Eintragungskosten weg. Man holt sich ja auch für den Anfänger-Skikurs nicht die Skier für die Rennfahrer ......



    Und wenn man Interesse hat, ist der Trainingsnachweis für eine neue waffe überhaupt kein Problem.



    Nicht zu vergessen! Auch mit Vorderlader-Revolvern schießt man Großkaliber! Und die sind echt pasted-from-clipboard.png

    Solche Luxus-Komfort-Vereine, bei denen den Mitgliedern alle Leistungen auf dem goldenen Tablett serviert werden, (so wie Du Si-vis-pacem es offenbar in einem anständigen Verein erwartest) mag es vielleicht geben. Gärtner, Platzwart, Putzkraft für den Stand, Hülsenaufsammler, persönlicher Trainer, Hausmeister, gehobene Gastronomie, Schirrmeisterei, und Geschäft zum Verkauf der nötigen Kleinigkeiten (Munition, Waffenleihe, ....) sind wohl eher Deinem Niveau entsprechend, und ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach einem passenden Verein, so Du diesen Club noch nicht gefunfen haben solltest. Ich würde mich aber mit solchen Ansprüchen dennoch fragen, ob eine etwas elitärere Sportart vielleicht doch besser zu mir passen würde, bei der nicht vornehmlich Kreti und Pleti Mitglied sind. Ich denke da an einen besseren Golfclub oder einen Yachtclub, bei denen der "arme Pöbel" durch ein gehobenes Serviceangebot von selbst wegbleibt.


    Die meisten Schützenvereine basieren traditionell darauf, dass die Mitglieder nicht nur zum Schiessen und zum sportlichen Wettkampf aufschlagen, sondern sich aktiv einbringen, und nicht nur andere machen lassen. Diese altbackene "Vereinsmeierei" ist naturgemäß nicht Jedermanns Sache. Manche sind eben mehr Service gewohnt und blättern dafür gerne ein paar Scheine mehr hin. Da bleibt man dann unter sich.

    Gefressen hab ich aber die Typen, die für lau erwarten, dass man sie hofiert, und vor Freude in die Luft springt, wenn sie die Gemeinschaft "bereichern".


    Die Realität in den meisten Vereinen ist doch so, dass sich diese dem Breitensport verpflichtet fühlen, und der Betrieb leider nur läuft, wenn ein paar Deppen sich überdurchschnittlich engagieren. Mit Fug und Recht wird in solch einem Sportverein erwartet, dass sich auch junge, leistungsfähige Menschen bei den Arbeitseinsätzen einbringen, Standaufsicht machen, ihren Dreck wegputzen bzw. die Sporteinrichtungen so gepflegt hinterlassen, wie sie vor ihrer Benutzung waren. Man kann auch erwarten, dass sich die Leute zu den

    Rahmen, Wand- und Deckenschüssen bekennen, und selbst für die Schadensbeseitigung sorgen. Ist es zu viel verlangt, dass man erwartet, dass die Jungen beim Arbeitseinsatz kräftiger zulangen und die schwierigeren Arbeiten erledigen, und nicht feixend nur zusehen, wie sich ein altes Habberla auf die Leiter hochmüht? Ist es zu viel verlangt, wenn jeder sich entsprechend seinem Vermögen und seinen Begabungen einbringt, und z.B. auch mal Thekendienst macht, oder bei den Vereinsveranstaltungen aktiv mitwirkt?



    Wer das nicht will, muss sich eben einen passenden Club suchen. Es gibt ja auch gewerbliche Schiessstände, wo man sich allen gewünschten Service kaufen kann.

    Nach meinem Wissen ist "Edelstahl", oder rostträger Stahl spröder als Kohlenstoffstahl.

    Deshalb sollen auch die Waffen aus speziellem brüniertem "Gewehrlaufstahl" dauerhafter sein als die in Stainless Steel. Vielleicht hat ein Spezialist dazu mehr Infos?

    @Waldgämger

    Mit dem Hinweis auf den im Gesetz genannten Begriff "allgemein gebräuchliche Werkzeuge" hast Du wohl den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Unter Büchsenmachern ist eine Patronenlagerreibahle wohl allgemein gebräuchlich, in der Werkzeugabteilung eines Baumarktes hab ich so etwas noch nie gefunden.

    Ist wohl genau so wie mit dem allgemein anerkannten Zweck für ein Messer.

    Wer braucht schon ein Messer in der Öffentlichkeit? Die Mehrheit der Bundesbürger = Allgemeinheit eben nicht.

    Nach meinem Gefühl kann es auch am Kaliber liegen. Ich empfinde die 9 mm Para als "giftiger" als eine .357 Magnum im einem Revolver. Der Schussknall erscheint mir lauter bei der 9 mm Para, als z.B. einer .45 ACP.


    Gehen das Erschrecken hat bei mir ein besserer Gehörschutz geholfen. Auszuprobieren mit zusätzlichen Ohrstöpseln aus dem Arbeitsschutz.

    Wenn ich einen Lauf für einen Steinschlossgvorderlader erlaubnisfrei herstelle (Steinschloss jetzt mal als unscharfer Sammelbegriff für Lunten- und Funkenzündung) ist das vollkommen legal. Es gibt auch die Meinung, dass das Reindrehen des Pistonsockels in das Gewinde für die Zündlochschraube erlaubt wäre, weil das keine spahnabhebende Arbeit ist.

    Ich habe aber Bedenken, da das als Arbeitsschritt für die Herstellung eines Perkussionslaufs angesehen werden könnte.

    Andererseits ist es nach meinem Wissen rechtlich kein Problem im Rahmen der Unterhaltsreinigung den Pistonsockel oder die Schwanzschraube zu entfernen und wieder reinzudrehen. Wird aber das Pistongewinde nachgeschnitten und ein Reparaturpiston eingesetzt, so ist das schon eine spanabhebende Arbeit und der Lauf wird dadurch beschusspflichtig (Reparaturbeschuss?).

    Natürlich ist auch ein selbst hergestellter Steinschlosslauf beschusspflichtig!


    Also Vorsicht, denn das Thema hat - wie das ganze Waffenrecht in Deutschland - so einige Fallstricke.

    Hallo Ken


    So wie ich das verstehe, geht es um Läufe und Laufrohringe für VORDERLADER.

    Wenn sie für die Herstellung eines Laufs mit Funken- oder Luntenzündung vorgesehen sind, sehe ich absolut keine Probleme, denn der Erwerb dieser Waffen ist frei, und im Gesetz ist festgelegt, dass auch die Bearbeitung und Herstellung eines Laufs für eine Waffe mit der beschriebenen Zündungsart keiner Erlaubnis bedarf.

    Auf der sicheren Seite ist der Fragesteller aber nur, wenn er sich eine Auskunft von amtlicher Stelle beschafft.


    Aber für alle anderen Waffen hast Du absolut recht. LÄUFE UND DEREN ROHLINGE SIND WESENTLICHE TEILE VON SCHUSSWAFFEN. Deshalb ohne Erlaubnis/Lizenz verboten.


    Auch den Umbau von einem Steinschlosslauf zu einem Perkussionslauf, indem eine Zündlochschraube gegen einen Pistonsockel getauscht wird, darf ofgenbar nur durch eine Person mit Herstellungslizenz erfolgen. (Die Vorderlader mit Umbaumöglichkeit von Perkussion zu Stein und umgekehrt, die es im letzten Jahrhundert mal zu kaufen gab, sind rechtlich wohl nicht unproblematisch!)

    Es geht also um Läufe für Vorderlader. Da ist es schon einfacher.


    Vorderladerläufe und deren Bestandteile, sowie Rohlinge von Vorderladerläufen sind unproblematisch, da derzeit auch die einschüssigen Waffen mit Perkusssionszündung frei ab 18 Jahren sind. Wären die Laufrohlinge für Waffen mit Lunten- oder Funkenzündung dürfen diese sogar durch den Endverbraucher selbst bearbeitet werden.

    Das ermöglicht auch das Bearbeiten von Vorderladerbausätzen, wie denen aus den USA, die nicht so weit vorgearbeitet sind, wie die aus Italien oder Spanien.

    Das geht so weit, dass man auch einen Vorderladerlauf selbst bearbeiten darf, bei dem dem ein Gewinde zur Aufnahme eines Zündlochfutters vorgeschnitten ist, man aber auch einen Pistonsockel eindrehen kann.

    Siehe auch die Bausätze von TOW (https://www.trackofthewolf.com/List/Category.aspx/588)

    oder einzeln zu erwerbende Läufe von Green Mountain etc. (https://www.trackofthewolf.com/List/Item.aspx/646/1)


    So mein Verständnis der Gesetzeslage in Deutschland.

    deutsch englisch

    Kaliumhexacyanoferrat(II) Trihydrat
    =
    Gelbes Blutlaugensalz
    Potassium ferrocyanide trihydrate


    Hab leider noch kein Rezept / kein Video gefunden, wo das Härten eine Batterie mit Hexacyanoferrat beschrieben wird.

    3. Wenn man "indische Produktion" ließt, sollte man generell davon die Hände lassen und sind sie wenigstens als Deko gut (Verarbeitung)?

    Man muss wissen, dass die Inder in der Regel keine Waffennachbauten mit gezogenen Läufen herstellen. Deshalb ist auch die Baker-Rifle (https://de.wikipedia.org/wiki/Baker_Rifle), die als Scharfschützenwaffe bei der britischen Armee geführt wurde, in der indischen Ausführung primär als Deko oder zum Reenactment geeignet.

    Und man muss wissen, dass es auch bei den Indern gewaltige Qualitätsunterschiede gibt. Ausgeliefert werden die indischen Waffen oft ohne Zündlochbohrung; dies auch aufgrund der indischen Gesetze. Von den Importeuren werden die mehr oder weniger nachgearbeitet und auf Wunsch beschossen. Glattläufige Musketen sind je nach Qualität durchaus zu gebrauchen. Die Batterie muss aber nachgehärtet werden. Die Inder sind oft gerade für das Reenactment besser zu gebrauchen, wie europäische Nachbauten. Das Fertigungsverfahren ähnelt doch dem aus dem 19. Jahrhundert mehr, als das der europäischen Replikahersteller.


    Ob zu gebrauchen oder nicht hängt auch hier von Einsatzzweck ab.


    Generell würde ich aber zum Scheibenschießen europäische Replikas oder Einzel-Anfertigungen aus den USA bevorzugen. Mit einer italienischen oder spanischen "Hawken" wirst Du als Einsteiger aber finanziell besser wegkommen und auch erste gute Ergebnisse zusammenbringen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass hier im Forum der Marktplatz wegen rechtlicher Risiken geschlossen wurde. Bei gedruckten Anzeigen muss ja auch immer die volle Adresse des Verkäufers angegeben werden.

    Die Waffen-Verkaufs- Plattformen sind angeblich mit einer Waffenhandelslizenz verbunden.


    Wenn Du jasleh etwas Anderes als eine Hawken, Plains-Rifle oder einen Kentucky-Verschnitt suchst, musst Du wohl Geduld mitbringen. Was auf den großen bekannten Plattformen, die Du schon genannt hat, nicht zu finden ist, wird auch kaum ein Händler haben, oder kaum im Marktplatz eines Forums zu finden sein. So eine Springfield ist ja auch nicht so weit verbreitet, wie die typische Italienische oder spanische Hawken.


    Das mit dem Angebot der Tyron von Erik würde ich mir als Einsteiger sehr wohl überlegen!

    POLIZISTEN IN LONDON BEI VERKEHRSKONTROLLE MIT MACHETE ANGEGERIFFEN UND SCHWER VERLETZT (https://www.sueddeutsche.de/pa…cke-mit-machete-1.4557859)

    "Angriffe mit Messern haben in Großbritannien stark zugenommen. "


    "Mit einer Machete hat ein Mann in London mehrfach auf einen Polizisten eingestochen und ihn schwer verletzt. Scotland Yard sprach von einer "plötzlichen und brutalen Attacke". Der Zustand des Polizisten sei "kritisch, aber stabil"."


    Da muss jetzt endlich etwas dagegen unternommen werden. Es kann nicht sein, dass in England die Leute und Männer schwer bewaffnet mit Messern und Macheten rumlaufen, und immer mehr Angriffe mit Messern stattfinden.

    ES MUSS ENDLICH EIN MESSERVERBOT HER.


    Pistorius hat schon recht. Wer braucht schon ein MESSER? Wir brauchen ein totales Messerverbot! Sicherheit geht vor.




    .......... ÄÄÄÄHH. War da nicht was mit Waffen- und Messerverbot in England, und dass selbst Steakmesser und Scheren eine abgerundete stumpfe Spitze haben müssen ......