Beiträge von German

    Das Funktionssystem ist sehr ähnlich der neuen FX-Glocks (T-Modelle).

    Im Patent für eine "pistol for low-impulse ammunition" von 2012 wird auch von .22 lfB als optionales Kaliber gesprochen.


    Der Verschluss besteht dabei aus einem Stahlskelett mit Kunststofffüllung. Bei der 44 befindet sich der Stahlteil allerdings (im Gegensatz zu den T-Modellen, die auch die Vorderkante der Waffe und die Brücke vor dem Patronenboden aus Stahl ausgeführt haben, um etwas mehr Stabilität bezüglich der Abnutzung aus Holstern und für Force-on-Force Training und für die großen Simunition/FoF-Patronenböden zu bieten) nur als U auf den unteren Millimetern des Verschlusses, um das Gewicht niedrig zu halten.


    Im Patent für die neuen T-Modelle sieht man die Kunststoffeinlagen (4 und 5) sowie den Stahlrahmen (3).
    ir97hbrq.png

    Die Nr. 3 ist bei der Glock 44 deutlich einfacher ausgeführt, wird aber nach wie vor noch den Schlagbolzenkanal, Schlagbolzensicherung, etc. aufnehmen:6v2u4v8a.jpg


    In der Patentzeichnung, im Foto und im unten verlinkten Video (um Minute 5:00 ff., da wird allerdings noch das alte FX-Modell mit Vollstahlverschluss gezeigt) sieht man, dass es sich nicht um ein Browning-Petter-SIG-System handelt, sondern um einen unverriegelten Masseverschluss.



    Daher wird es auch keine Wechselverschlüsse geben, es sei denn, man hat eine Lösung gefunden, mit der man beim Griffstück über den Tausch des Verriegelungsblocks einen Masseverschluss betreiben kann.

    Das gucke ich mir auf jeden Fall auf der SHOT an und frage mal nach. Aber meine Vermutung ist, dass das nicht klappt.


    Ich habe eine (neue) 19T und die G44 bereits bestellt (soll angeblich im Februar da sein, avisierter Liefertermin ist offiziell "Januar 2020"), wenn ich aus den USA zurück bin, kann ich das also hoffentlich zeitnah vergleichen, wie stark die Konstruktionen der Griffstücke, Verschlüsse und läufe sich jeweils ähneln.

    Achso, jetzt dürfen wir auf Bullshitreaktionen nicht mehr reagieren oder was?

    Doch, genauso wie wir auf Bullshitvideos reagieren dürfen und auf Bullshit-Beiträge wie Deine zu diesem Thema.



    Denn diese Kommentare wie in nBeitrag #4 sind Bashing, nichts anderes.

    Nein, die sind vollkommen berechtigt.

    Und wer meint, von seinem Nichtskönnen Youtubevideos veröffentlichen zu müssen, mit denen er die gesamten Legalwaffenbesitzer in ein schlechtes Licht stellt, der muss mit diesen Kommentaren leben.

    Und wer solche Videos als was auch immer in irgendwelche Foren stellt, muss ebenfalls mit entsprechenden Kommentaren leben.


    So wie wir damit leben müssen, dass Du Deinen Driss zum Thema regelmäßig abgibst, ohne zu merken, dass Du damit nicht ankommst...

    Diesen ganzen Off-Topic Mist sollte man gerade löschen.

    Versaut den gesamten Thread.

    Er hat die Diskussion doch grade erst angeheizt. Man hätte die Kritk halt auch einfach als berechtigt akzeptieren können, aber es musste ja wieder geheult werden, wie fies doch alle sind.


    Und wenn man so einen Umgang relativiert und akzeptiert, wird's nie besser.

    Also auf, auf, husch, husch, schnell kleinreden und besser noch löschen... das ist immer die beste Lösung.

    Obwohl niemand dabei war und was Genaues weiß.

    Wenn man in der Lage ist, Blickwinkel entsprechend zu beurteilen sind diese Videos selbsterklärend.


    Zumal der Verfechter von schlechtem Umgang in Waffenyoutubevideos ja zugegeben hat, dass "das halt so ist" und weder Interesse noch Gelegenheit besteht, das zu vermeiden, weil offensichtlich das Veröffentlichen der Videos wichtiger ist als der sichere Umgang.


    Spätestens beim Zusammenschneiden und Editieren muss so etwas auffallen. Und im Zweifelsfall lädt man's halt nicht hoch, wenn die Prioritäten richtig gesetzt sind.

    Typisch Deutsch! Immer nur die Krümel suchen........das nervt mittlerweile echt gewaltig. Kann kaum noch einer im Schland ein Schießvideo hochladen, ohne sich so einen Bullshit anhören zu müssen.

    Weil halt dummerweiser auch keiner der "im Schland" Schiessvideos hochlädt in der Lage ist, korrekt mit einer Waffe umzugehen.


    Dann lieber keine Videos von solchen "Profis".

    Danke für die Präzisierung; ich habe das in Post #43 erwähnt *g*

    Mit Verlaub, aber da verwendest Du den (schweizer) Begriff...

    Exportbewilligung

    ...den es im deutschen Recht zu dieser Thematik nicht gibt.


    Daher kann der unbedarfte Leser da sicher nicht unterscheiden, ob damit die Verbringungserlaubnis (im Sinne der §§ 29, 30, 31 des Waffengesetzes) oder eine Ausfuhrgenehmigung (im Sinne des § 8 Abs. 1 Nr. 1 der Außenwirtschaftsverordnung) gemeint ist.


    Grade Letztere haben die Allerwenigsten auf dem Schirm und meinen, dass waffenrechtlich nicht wesentliche Teile keiner Erlaubnis zum Verbringen/Ausfuhr benötigen. Du selber deutest ja schon die "Deutsche Lieferadresse" an und redest im Weiteren von Käufen auf egun.de, bei denen letztendlich (eigentlich™) das Gleiche notwendig ist, auch wenn es sich ggf. um ein "freies Teil" handelt.


    Daher war die Präzisierung dringend angebracht, auch wenn Du vielleicht das Richtige gemeint hast. Der knappe Hinweis aus Beitrag #43 war IMHO nicht ausreichend.

    Ja, bei ZIB und Co ist das Zauberwort halt "Deutsche Postadresse". ZIB liefert meines Wissens gar nicht in die Schweiz.



    Beim EInkauf in Deutschland muss aufgepasst werden, dass man nicht Dinge einführt, die in der Schweiz verboten sind. Beispielsweise gibt es in Deutschland noch folgende Dinge frei zu kaufen, welche bei uns eine Bewilligung benötigen:

    Achtung!


    Auch wenn diverse bei ZIB erhältliche Waffenteile und Waffenzubehörteile in Deutschland frei erwerbbar sind, ist die Ausfuhr u.U. dennoch genehmigungspflichtig. Das hat nichts mit den Ausfuhrgenehmigungen durch lokale Waffenbehörden zu tun, wie sie für erwerbsberechtigungspflichtige Teile notwendig sind, das ist ein Thema für die BAFA und betrifft Zubehörteile u.a. für Kriegswaffen und Anderes (subsummieren wir es mal als "(ehemaliges) militärisches Gerät, Waffenteile und Zubehör").


    Kurzum: Nur weil Du das Zeug in Deutschland problemlos kaufen darfst, bedeutet das nicht, dass ein Verschicken von der "deutschen Postadresse" in die Schweiz automatisch und ohne Ausfuhrgenehmigung legal ist, auch wenn die Dinge in der Schweiz nicht verboten sind.


    Darauf weist ZIB in seinen AGBs auch hin. Das gilt natürlich für alle Militaria- und Surplushändler in Deutschland.


    Ja, das ist doof, ist aber so, wobei die Einstufung der Teile nicht wirklich transparent ist. Insofern gibt's nichtmal eine zuverlässige "Positivliste", lediglich die Ausfuhrliste (kurz "AL") gibt da gewisse Hinweise.


    https://www.zoll.de/DE/Fachthe…ruestungsgueter_node.html


    Zitat

    Güter, die in Teil I Abschnitt A der Ausfuhrliste (AL) aufgeführt sind, dürfen nur mit einer gültigen Ausfuhrgenehmigung ausgeführt werden (§ 8 Abs. 1 Nr. 1 AWV).


    Erfasst sind Rüstungsgüter, Waffen und Munition jeglicher Art sowie Zubehör, Ersatzteile oder Befestigungsvorrichtungen für Waffen, gepanzerte Fahrzeuge, Schutzvorrichtungen oder -kleidung, zudem auch einschlägige Software oder Technologien. Als Ausführer sind Sie verpflichtet, rechtzeitig vor der Ausfuhr zu prüfen ob Ihre Güter von der Ausfuhrliste erfasst sind.

    Zum Nachlesen:

    Ausfuhrliste, Teil 1, Abschnitt A – Liste für Waffen, Munition und Rüstungsmaterial



    Im MFF findet man den einen oder anderen Hinweis darauf, dass das für deutsche Versender auch mal schief gegangen ist (ich erinnere mich an einen User, der ein Fliegerdreibein nach CH geschickt hat und dafür ein Strafverfahren an der Backe hatte).


    Damit wurde auch schon der eine oder andere erwischt, der eine in Deutschland frei erhältliche Schutzweste (oder Helm) irgendwo hin geschickt hat...

    Laut diesem Thread hier ist das hier der Originalzustand

    Auch so wurden WUM ausgeliefert. Aber Deine wurde eben so ausgeliefert, wie Du sie auf dem ersten Bild abgeliefert hast.



    Zitat HornerArms: "Die abgebildete WUM war so nach altem WaffG erlaubt. Somit ist es KEINE Anscheinswaffe. Somit ist sie auch sportlich einsetzbar"

    Das als Automatismus zu verstehen ist ein Trugschluss.


    Das alte Waffengesetz und das neue Waffengesetz haben hinsichtlich der Anscheinsthematik nur indirekte Anknüpfpunkte.* Zwar zahlreiche, aber eben nur indirekt und damit sind alte und neue Regelungen nicht 1:1 übertragbar.


    Nur weil etwas nach altem Waffenrecht anscheinsseitig möglich war (was noch nichtmal sichergestellt ist, da nur eine kleine Zahl WUM auf den deutschen Markt kamen, und die sich untereinander noch unterschieden - der in Deinem WO-Link abgebildete Handschutz (das übrigens NICHT aus Deutschland kommt) ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst später getauscht worden, so wie Du das auch vorhast und entspricht damit nicht dem Auslieferungszustand mit langem Handschutz oder dem mit der graden Trennung ohne "Lüftungsöffnungen", wie oben aus der Literatur zu entnehmen bzw. auf Deinem mittleren Bild zu sehen), bedeutet das nicht, dass das heute zwangsläufig auch anscheinsmäßig OK ist.

    Das ist für den Besitzer egal, wenn der ein Jäger ist.

    Ist er ein Sportschütze, ist die Waffe dann aber nicht zugelassen und er damit nicht zum Besitz berechtigt.

    * Und die Demilitarisierungsgeschichte ist davon noch einmal vollkommen unabhängig, das nur der Vollständigkeit halber.


    Mit einem Original-AK-Handschutz mit "Lüftungsöffnungen" ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine Beurteilung durch das BKA nicht positiv ausfallen wird. Mit dem im obersten Bild abgebildeten Handschutz wird das hingegen der Fall sein.


    Ansonsten ist es ja schön, das Horner solche Behauptungen aufstellt. Der steht Dir aber nicht bei, wenn Du vor Gericht stehst bzw. Deine Waffe(n) abgeben musst, weil Du eine nicht zum Schiesssport zugelassene Waffe als Sportschütze besitzt. Ich würde mich auf sowas nicht berufen.


    Es tut mir leid, wenn Du hier nicht hörst, was Du gerne hören würdest, aber ich kann nur darauf hinweisen, dass man mit seiner waffenrechtlichen Zuverlässigkeit vorsichtig umgehen sollte.

    Was ist denn jetzt der Originalzustand / Auslieferungszustand?

    So wie auf Deinem ersten Bild, wobei es über die (kurze) Zeit, in der das Ding verkauft wurde, sogar verschiedene Varianten gab, teilweise mit anderen Hinterschäften und mit zwei verschiedenen Vorderschäften (ohne "Lüftungsöffnung), wie auf Deinem mittleren Bild und so wie auf Deinem ersten Bild.



    Screen%20Shot%202017-05-18%20at%2011.44.04%20AM_zps84kv9gqr.png

    Ausgehend davon, dass die Holzfarben und Maserung an meiner nicht zusammen passen und ich nirgendwo ein Bild finde, wo das auch so ist, ist das schon komisch.

    Das liegt daran, dass der Hinterschaft so ab Werk vom Hersteller aus Osteuropa kam und der Handschutz extra für den deutschen Markt gefertigt wurde. Daher unterscheidet sich da das Finish.


    Der Hinterschaft kommt direkt von ROMARM (deren Zivilableger firmiert heute unter Cugir), das waren damals die Einzigen, die so einen "Dragunov"-Schaft für die AK47 (genauer das PSL) gefertigt haben. Heute gibt's da z.B. auch in den USA kleine Hersteller, die sowas nachbauen.


    Wenn da jetzt jemand den vorderen Handgriff geändert hat um die Gasabnahme zu verdecken, wäre das ja dann auch nicht mehr zulässig

    Das ist zum Verdecken weiterer Anscheinsmerkmale (die damals noch umfangreicher waren als es heute nach Waffengesetzänderung und diversen Urteilen gehandhabt wird) gedacht gewesen.

    Ich habe mir eine neue Waffe zugelegt. Es ist eine WUM-1 im Kaliber 7,62x39 von 1990.

    Sportschütze oder Jäger? Das ist Relevant für die Anwendung des §6 AWaffV.

    Deinen folgenden Kommentaren entnehme ich "Sportschütze", korrekt?



    Bitte keine Posts á la 7,62x39 ist für Sportschützen verboten usw. Hab schon Bedürfnis und Voreintrag. Danke!

    Das ist natürlich auch Unsinn. 7,62x39 ist für Sportschützen problemlos erwerbbar - solange die Waffe eben keinen Anschein erweckt. Dies ist notwendig, weil die Hülsenlänge unter 40 mm eines der Kriterien ist, das das Anscheinsverbot zum Greifen kommen lässt.


    Eines der Anscheinsmerkmale, nach dem das BKA heute beurteilt, sind Lüftungsöffnungen am Handschutz.


    Die seitlichen Öffnungen am AK-Handschutz sind als solche gedacht und seitens des BKA auch so interpretierbar.


    Eine der heute sportlich zugelassenen AK-Variationen mit BKA Anscheinsbeurteilung (nicht Feststellungsbescheid) hat die seitlichen Öffnungen eines modernen Magpul geschlossen bekommen. Darauf wird also tatsächlich geachtet:


    pdu5bdm7.jpg


    Daher würde ich empfehlen, diesen Umbau mit dem Originalhandschutz zu unterlassen.

    Ein Handschutz mit geschlossenen Lüftungsöffnungen wie oben abgebildet scheint heute beim BKA durchzugehen.


    Internet Allgemeinzustand / habe das nirgendwo anders gefunden

    Achte mal genau auf den Unterschied zwischen dem "Allgemeinzustand"-Handschutz und dem von Dir erworbenen und geposteten Handschutz:


    So unsinnig das ist, aber bei dem "zugelassenen" Handschutz fehlen die "Lüftungsöffnungen".

    D.h. das sind verschiedene Handschutzvariationen - die von Dir trägt ein nicht zulässiges Anscheinsmerkmal.

    Die Waffe wurde mit diesem Holzkomoden Vorderschaft verkauft. Der Händler meint er würde den dran lassen, weil das der Originale Vorderschaft ist. Ist der Original? Oder wurde der montiert um vor 2004 den Paragraph 37 zu erfüllen?

    Alle Fotos im Internet die ich dazu finde, haben den original AKM Vorderschaft.

    Darf ich den nachträglich wieder rückbauen? Erstens ist der beschädigt und zweitens sieht es bescheiden aus.

    Das kommt zusätzlich noch zur Anscheinsthematik dazu.


    Die WUM ist eine vor 2003 demilitarisierte Waffe.


    Solche Waffen müssen die "Richtlinie Halbautomatische militärische Gewehre i. S. der Nummer 29 d der Kriegswaffenliste (KWL)" einhalten, damit die Kriegswaffeneigenschaft nicht wieder auflebt!


    Dazu gehören die folgenden Umbaumaßnahmen, die von den Besitzern gerne mal in der fälschlichen Annahme, dass sie nach Wegfall des alten Anscheinsparagraphen §37 nicht mehr notwendig seien, rückgängig gemacht werden.


    Das hat aber wie gesagt nichts mit dem Anschein zu tun, sondern mit der Kriegswaffeneigenschaft:



    Kurzum: Der Vorderschaft darf durch einen Sportschützen nicht umgebaut werden aufgrund des §6 AWaffV. Ein Jäger z.B. dürfte den umbauen.


    Die oben genannten Umbauten (Mündungsbremse/MFD; Visier; Magazin) dürfen auch nicht rückgängig gemacht werden.

    Ich glaube aber die Versionen für den US Markt sind untereinander kompatibel, was wahrscheinlich eh der einzige Markt für die Dinger sein wird.

    Und hier in Deutschland schlichtweg nicht erhältlich und nicht importierbar.

    Bei der deutschen Sport Version fällt dann auch der Vordergriff und (so korrigiert mich bitte falls ich irre) die Möglichkeit der kurzen Lauflänge (417mm) weg.

    Da mit der Bullpup-Bauweise bereits eines der Kriterien des §6 AWaffV erfüllt ist, darf die Waffe sowieso nicht den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe hervorrufen. Daher ist dann auch die Lauflänge unter 42 cm irrelevant.


    Für Sportschützen ist sie ja nicht erwerbbar (weil sportlich nicht zugelassen)


    Dafür gibt es wie Glock4Ever richtig anmerkst entsprechend zugelassene Versionen des AUG A3 Z ohne den Vordergriff.


    Und es gibt mittlerweile auch recht ansehnliche und vom BKA als OK beurteilte Lösungen von CD für den Vorderschaft.

    Der Threadersteller hat diese Hinweise auch schon in einem anderen Forum erhalten, auch zu seinen technischen Fragen, da haben ihm die Antworten aber nicht gepasst, deswegen versucht er jetzt halt hier die ihm genehmen Rückmeldungen zu bekommen.


    Das AUG fällt üblicherweise aus derselben Fertigung wie das Militärische.


    Es wird nur ein Verschluss mit einer Warze weniger verbaut und der Lauf mit dem Gehäuse fix vernietet (Zumindest in AT)

    Also meinem Wissen nach passt z.B. das AUG Z nicht in die "NATO"-Schäfte für AR-Magazine, da sich ein paar Dimensionen des Gehäuses unterscheiden. 1:1 aus der selben Fertigung kann das in dem Fall also nicht kommen.

    Kann das jemand bestätigen?

    Da ich mein Geld nicht unnötig herausschmeisse, habe ich das noch nicht selber probiert und bei Steyr hält man sich bezüglich der Details recht bedeckt.

    Z A3 sportlich oder jagdlich?



    Leider (zumindest für ihn) hat er den §6 AWaffV und das Bedürfnisprinzip des deutschen Waffenrechts nicht so wirklich verstanden, da er meint, als Sportschütze die Ausführung mit Vordergriff erwerben zu dürfen und 'nen Dummen gefunden hat, der ihm das Ding auch so verkaufen will...


    ...aber manche lernen halt nur, wenn's wehtut.

    https://www.zoll.de/DE/Privatp…en-und-munition_node.html


    Zitat

    Mitwirkung der Zollverwaltung

    Während die Erteilung waffenrechtlicher Genehmigungen und Erlaubnisse in den Zuständigkeitsbereich der gemeindlichen Ordnungsämter, der Kreisverwaltungsbehörden oder der Kreispolizeibehörden fällt, überwacht die Zollverwaltung gemäß § 33 WaffG den Warenverkehr an den Außengrenzen der Europäischen Union und im Inland durch mobile Kontrollen. Waffen und Munition sind beim Verbringen bzw. bei der Mitnahme nach oder durch Deutschland bei der Zollstelle stets unaufgefordert anzumelden und ggf. vorzuführen. Die Nichtbeachtung der waffenrechtlichen Bestimmungen führt grundsätzlich zur Einleitung eines Strafverfahrens und zur Beschlagnahme der eingeführten Gegenstände, Waffen oder Munition.

    Nicht böse sein, aber das bringt mir nichts. Ich habe eine Erlaubnis, den EFWP.


    Nein, Du hast keine deutsche Erlaubnis. Du hast ein schweizer Dokument, das einen europaweit standardisierten Platz für Eintragungen solcher Erlaubnisse bietet und Dich ggf. berechtigt, Ausnahmeregelungen in Anspruch zu nehmen.


    Nocheinmal: Der Europäische Feuerwaffenpass ist kein Erlaubnisdokument.

    Bei der APC wird es schwierig, einen Overbarrel Schalldämfer zu montieren, und von BT ist das der Rotex IIA. Mit 152mm Länge. Kommt also noch einiges vorne drauf.

    Seit einer Weile hat B&T den M.A.R.S. im Angebot:


    https://www.bt-ag.ch/shop/deu/…lldampfer-762mm-sd-988328


    Der ist zwar nicht wirklich "Overbarrel", spart aber im Vergleich mit dem 7,62er Rotex IIA nochmal 20 mm Überstand ein.


    Ich hab' den auf einer 9" AR-Pistole (hier in D wegen der Gesamtlänge so rechtlich eingeordnet) in .300 BLK und bin damit recht zufrieden.


    Bei Subsonic .300 BLK ist das Dämpfervolumen nicht mehr ganz so relevant wie bei den Patronen mit mehr Gasvolumen. Zwischen dem MARS und einem A-Tec Megahertz (64 mm Durchmesser vs. 39 mm, 80 mm Overbarrel vs. 0) ist gehört (nicht gemessen) kaum noch ein Unterschied in der Dämpfleistung wahrzunehmen. Da ist das Verschlussgeräusch langsam lauter...

    Und übrigens ist eine .223 mit SD nicht mit einem .300 Kaliber zu vergleichen. Du wirst deutlich mehr Rücklauf der Gase haben.

    Die .300 BLK hat einen niedrigeren Gesamtgasdruck und einen größeren Rohrdurchmesser.


    Wie kommst Du auf diese Aussage?

    Nun, die .300 BLK hat die gleiche Einsatzdistanz - 150m.


    .300 BLK kann mit Supersonic-Munition durchaus noch ein Stückchen weiter als eine 9x19.


    Die Variabilität der verfügbaren Munition ist da besser als bei 9x19 und .223, da hat PP schon Recht. Es gibt wie gesagt auch Nachteile, mit denen diese Flexibilität erkauft wird, aber eine größere Reichweite im Vergleich zum PCC gehört zu den Pluspunkten.

    Gemessen wurde das mit einem 9inch Lauf, was natürlich für die 556 alles andere als optimal ist, aber dennoch halt ein SBR-Vergleich...

    Du fragst aber für die .300 BLK "wegen der Präzision" nach einem 11" Lauf.


    Und da sieht das langsam schon wieder anders aus.



    Wunderkaliber hast jetzt du ins Spiel gebracht... 😉

    Dein nächster Absatz zeigt ja, dass Du das damit gemeint hast.


    Du ignorierst halt nur, dass die .300 BLK neben ihren von Dir aufgezeigten Vorteilen eben auch Nachteile hat.


    Insofern suchst Du eigentlich nicht nach einer sachlichen Diskussion sondern nur nach einer Bestätigung Deiner sowieso schon gefestigten Meinung, ohne davon abrücken zu wollen. Dafür braucht's eigentlich kein Diskussionsforum.

    das tolle an der 300er ist ja gerade, dass sie [...] durch magazin wechsel deutlich mehr power auf weite distanzen hat, als eine 223.

    Die Differenz ist nicht besonders groß, so dass sie eine praktische Relevanz hätte. Von "deutlich" kann man schon gar nicht sprechen.

    Dafür hat die Waffe aber einen größeren Rückstoßimpuls und das Geschoss einen deutlich spürbareren Geschossabfall auf größere Distanzen.


    Der Vorteil .300 BLK vs. .223 liegt im SD-Betrieb mit Sub-Sonic-Munition, wo bei gleicher Geschossgeschwindigkeit das größere Geschossgewicht mehr Energie bedeutet (sowohl gegenüber der 9x19 als auch der .223/5,56).

    Gleichzeitig hat .300 BLK trotz höherer Geschossenergie bei gleichen Geschossgeschwindigkeiten aber Nachteile bei der Durchschlagsleistung durch die geringere Querschnittsbelastung.


    Ein "Wunderkaliber" ist .300 BLK daher nicht.

    Ein "Universalkaliber" auch nicht.

    Es ist ein für sehr kurzläufige Waffen und für Waffen im Sub-Sonic/SD-Betrieb optimiertes Kaliber.


    Und damit hast Du eigentlich Deine Antwort, welche Lauflänge dafür organischer ist.



    Ganz allgemein, weil Du jetzt mehrfach "Präzision" angeführt hast bei der Frage nach der Lauflänge: Grundsätzlich hat Lauflänge keine direkte Korrelation zur Präzision, da sind andere Faktoren (Stabilisierung, Mündungsgasschlag, Schwingungsverhalten Waffe/Lauf/ggf. Dämpfer) deutlich relevanter.


    Lange Läufe bei Longrangewaffen sollen die letzten Quentchen möglicher Geschossgeschwindigkeit aus einer Patrone quetschen. Das ist bei der .300 BLK mit ihrem gewollten frühen Brennschluss aber nicht zweckmäßig oder gar notwendig.

    Ich würde sagen, dass das stark davon abhängig ist, was er eigentlich möchte:


    Warum .300 BLK?

    Soll die Waffe möglichst kurz sein?

    Willst Du mit SD schiessen?

    Wie häufig soll die Waffe geschossen werden?

    Oder wird das eine Schrank-/Sammlerwaffe?

    - weniger Mündungsfeuer

    - weniger Dreck, unverbranntes Pulver etc.

    Wir reden über .300 BLK. Da kommt weder viel Mündungsfeuer noch viel unverbranntes Pulver raus. Brennschluss ist da üblicherweise vor den 9".


    .300 BLK sehe ich als Spezialkaliber an, das inbesondere mit SD geschossen wird (egal ob mit Sub- oder Supersonic Munition). Dabei relativieren sich die obigen Punkte weiter, da die "Mündung" noch weiter nach vorne wandert.


    - besser zu handeln, speziell im präzisen Schuß

    Die APC-Serie in Gewehrkalibern ist im Vergleich zu anderen Langwaffen ziemlich schwer. Bevor ich mich da für eine Variante entscheide, würde ich empfehlen die mal in die Hand zu nehmen.


    Auch hier kommt der Punkt der eventuellen Verwendung mit einem SD zum tragen, denn der SD macht die Waffe noch frontlastiger. Sollte also die Nutzung mit einem SD beabsichtigt sein, dann würde ich eher zur kürzeren Version tendieren.


    Kurzum: Ist keine Verwendung mit SD beabsichtigt, Du willst aber unbedingt eine kurze Waffe, würde ich rein schon aus Kostengründen eher zur APC223 in 10,4" tendieren.


    Ist die Verwendung mit SD vorgesehen, dann zur APC300 mit 9" Lauf.