Beiträge von Ethan

    Howdy Westerners,

    wer von Euch hat den Erfahrungen mit einer Pedersoli 1886 Sporting Classic? https://www.davide-pedersoli.c…886-sporting-classic.html


    Ich würde zwar lieber eine Rifle mit 28" haben wollen, aber da wird es wohl schwer bei den neueren Nachbauten und ein altes Original aus der Zeit vor 1930 möchte ich dann doch nicht haben.

    Zur Wahl standen Pedersoli, Chiappa ... und ggf. eine Browning 1886.

    Die Chiappas sollen teilweise nicht ganz so gut verarbeitet sein, obwohl es da sogar eine deluxe Variante gibt, die nicht viel teurer ist, mit Fischhaut und schönerem Schaftholz. Sieht auf der Chiappa-Webseite nett aus https://www.chiappafirearms.com/product.php?id=59 https://www.chiappafirearms.com/product.php?id=61 . Preis ca. 1700 - 1820 Euro.

    Eine Browning kann man nur gebraucht bekommen, da nicht mehr hergestellt und die sind rah und meistens deutlich teurer.

    Winchester stellt auch noch eine bei Miroku her jedoch mit einem 24" Lauf. https://www.winchesterguns.com…el-1886-deluxe-rifle.html

    Die Pedersoli sieht auf den Bildern nett aus. Preislich im Rahmen (ca. 1750€) und hat einen Rundlauf. Da stehe ich ja eigentlich nicht ganz so drauf bei Rifles, aber sie ist dadurch auch etwas leichter, was meinen Gelenken zugute kommt.


    OK. Ich habe hier auch nach einer 1876er mal gefragt, die ich auch kaufen werde, nur ist das eben die Herzensangelegenheit und die 1886 in .45-70 eben die Vernunft.


    Daher die Frage an Euch: Wer hat Erfahrungen mit der Pedersoli 1886? (Machart, Wertigkeit, Visierung, Leichtgängigkeit, Patronenlager, Dralllänge, Trefferbilder, sonstige Tips, etc. ....)

    Ich bedanke mich und verbleibe

    Mit freundlichem Schützengruß

    Ethan :Cowboy:

    Soooodala,

    habe jetzt endlich mal in einem Visier-Test (alt) über die Uberti 1876 .50-95 Win Expr. gelesen. ....

    Sie hat einen 40" Drall..... Laut Test ist das Lee-Geschoß 450gr mit am Besten bei N340 mit 14gr (Angeben über Ladungen ohne Gewähr), ebenso wie ein Geschoß aus einer Lyman-Kokille.

    Es wurde daruf hingewiesen, daß aufgrund des langen Dralls, das Geschoß nicht länger als 2x der Geschoßdiameter sein soll (hier ca. 26mm). Das o.g. Lee Geschoß ist 25,2mm lt. Test lang und hat drei große fettrillen, welche wohl mit verantwortlich für die guten Ergebnisse sind.

    Ferner wurde geschrieben, daß sich dieses Kaliber wegen des Dralls und des Geschoßgewichtes wohl erst auf größere Distanzen besser stabilisiert. Die Trefferergebnisse waren dann auch zum Teil auf 50m schlechter als auf 100m. Auf 150m und 200m konnte leider nicht getestet werden. Diese Distanzen wurden aber wohl als Maßstab damals für die Büffeljagd herangezogen.... Alles hörensagen gemäß des Visiertests, aber ich kann mir daß schon vorstellen.


    Das Frank Otto - Geschoß mit seinen 465gr kommt dem Lee-Geschoß recht nahe, wenn es denn die Hensel-Kokille ist. Zu haben bei Hensel für rund 139,00 Euro + Porto.

    Getestet wurden übrigends auch zwei verschidene Bleihärten. Einmal quasi Weichblei und einmal eine "normale" NC taugliche Härte. Letzte war selbst bei den BP-Ladungen präziser. Die genauen Härtegrade wurden nicht genannt.

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Moin Rolf2,


    so... habe einen Geschoßlieferanten für Bleigeschosse im Kaliber .50-95 Win Expr. gefunden..... :happy:

    http://www.shooters-store.de

    Frank Otto

    Hat eine Custom-Kokille für das Kaliber. Er selber hat eine Uberti 1876 .50-95 und hat lt. eigener Aussage lange an dem richtigem Geschoß getüftelt.

    Ist jetzt ein 465gr Geschoß. .... Da ich die Dralllänge der Uberti in dem Kaliber nicht kenne und auch nichts im Netz finde .... ok.

    Grundsätzlich wäre in 465er für eine Express-Patrone zu schwer, aber Uberti hat ja wohl den Drall für moderne Ladungen geändert. Also ...ok...

    Kosten: 500 Stück für 450 Euro..... Ups.... :shock:

    Grüße

    Ethan :Cowboy:


    PS: Die hat er nicht auf seiner Webseite... Habe ihn ein e-Mail geschrieben.

    Howdy Ike,

    mir sind zwei Chap's für bezahlbares Geld angeboten worden. .... Mit 28 Zöllern... ::c.o.l)

    Wie zufrieden bist Du mit Deiner? Verarbeitung, Patronenlager, Funktion, Leichtgängigkeit, etc.... In Bezug auf Präzision hattest Du ja was geschrieben... wobei die Entfernung fehlte....

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Tipp für das Wiederladen einer .44-40:

    Die Hülse nicht fetten sondern graphitieren.

    Ich habe da so eine kleine Dose mit rund 5.000 Minikeramikkugeln in der auch Graphitpulver ist. Die Hülse einfach mit der ersten Hälfte (Hülsenmund) runstecken, etwas drehen und schon reicht die Graphitierung fürs kalibrieren. Das Fetten und Entfetten spare ich mir komplett. Die Dose kostet bei Henke ca. 13,00 Euro.

    Die Hülsen sind danach zwar nicht mehr ganz sauber, aber so sehen sie sogar fast .... ok wirklich nur fast ein klein wenig so aus, als ob man Schwarzpulverschütze ist....

    Geht übrigends auch mit mit .45-70, .45-90, etc. ...

    Bei modernen Falschenhalspatronen oder auch Kalibern älteren semesters mit stärkerer Hülsenschulter geht es dann nicht mehr. Da muß man fetten...

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Bzgl. der Feder könntet Ihr auch bei Reinhard Baumann, Moisburg, Spirit of the old West, nachfragen. Er holt des öfteren so manches aus den USA und dort ist so etwas ggf. noch beziehbar.

    Moin zusammen,


    danke für die Einschätzungen. :drink:


    # Rolf2

    TM will ich nicht nutzen. Express ist in der Tat ursprünglich für leichte Geschosse bis ca. 300 ... max 350 grains gedacht gewesen. Dafür war damals auch der lange Drall gedacht. Heute ist bei den "modernen" 76er sowohl das Material (Stähle) als auch der Drall (kürzer) einer aktuellen Ladung angepaßt worden. Im Visier-Test wurden 4 verschiedenen Geschosse bis hin zum 460 grainer von Lee getestet. Das Lee hatte die beste Präzi auf 50m und 100m. Das Geschoßgewicht ist ja auch im Verhältnis zur Geschoßgeschwindigkeit anpassbar um das System nicht zu überlasten. Klar grundsätzlich: Je schwerer das Geschoß, desto tendenziell länger der Drall für gute Präzision...


    # Ike

    Genau so eine Info wollte ich haben. Eine persönliche Erfahrung mit der eigenen Waffe. Danke dafür. Mit so etwas kann ich immer am Besten was anfangen.


    # Mühlenbracher

    Jo, Du hast da Recht mit der Historie. Nur ist mir das hier ein klein wenig egal, da alle vier Kaliber ursprünglich angeboten wurden und ich mich nun auf eines von zweien konzentriere.


    Ich werde mich wohl auf die 45-60 einlassen, da hier das Gesamtpaket für mich am stimmigsten ist. Die Geschosse habe ich. Matritzensatz auch. Hülsen kann ich ein paar von meinn 45-70 abdrehen und Ladedaten kann ich auch abgeschwächt übernehmen. Von der Präzi sollte sie reichen. Klar die 40-60 kann noch etwas besser sein, nur wiegt dieser Unterschied die übrigen Vorteile ggf. nicht auf. Hier müßte jetzt schon der Kaufpreis dementsprechend günstiger sein, was wohl nicht eintreten wird oder noch ein Nachweis irgendwo herkommen, daß die Präzi auf 100m 10cm+ besser ist... und das kann ich mir nicht vorstellen.


    Also Danke nochmals an alle

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    # Rolf2

    Geschosse habe ich für die .50-95 Win Expr. leider keine. Lee hat eine 460gr Kokille, die im Visier-Test mit recht guten Ergebnissen getestet wurde. Nur gieße ich leider eben gar nicht. Wenn Du einen Lieferanten weißt, wäre ich sehr glücklich. Benötige p.a. ca. 500 Stück.


    # Ike

    Ich will nur ab und an Spaß damit haben, aber Spaß definiere ich dieses eine Mal aufgrund der langen und sehr feinen für Präzision tauglichen Visierung eben wie folgt: Präzision! Für 50m, insbesondere 100m und auch 150m.

    Daher ist das 50er eher die Herzenssache und eben die 45-60 / 40-60 die sachliche Überlegung. Nebenbei... 50er Hülsen habe ich ausreichend... die 45-60er oder 40-60er müßte ich noch besorgen.

    Die 50er Hülsen habe mal erworben, als ich noch dachte, ich könnte Rolf Dannemanns 1876er Uberti erwerben. Er hatte so eine im 50er Kaliber. Er wußte auch, daß ich sie haben wollte, nur dann hatte er sie auf einmal bei einer CAS LM in Celle dabei und ich sagte noch zu ihm ich möchte dbzgl. mit ihm nach dem Wettkampf sprechen und abends war sie dann schon wech.... Er hat mir dann aber endlich sehr gute Wettkampfholster gefertigt, die so ein klein wenig von seinen typischen Old Style Holstern abwichen. Optisch nicht sofort erkennbar, aber eben nur noch für 1890 und nicht mehr für 1880 zugelassen....

    Spaß grundsätzlich könnte ich in der Tat mit allen Kalibern haben. Nur wil ich das präziseste Kaliber haben (40-60 oder 45-60...?). Eine 50er wird dann vielleicht irgendwann noch dazukommen... Kenne ja meine UHRen.... die Anzahl nimmt im Schrank schneller zu als meine Kalorien auf der Waage.... :hyster:


    Also, welches Kaliber empfehlt Ihr mir in Bezug auf Präzision? 40-60 oder 45-60?

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Howdy Cowboys und Cowgirls,


    bin gerade dabei mit meinem Lieblings-Gunbroker einen Tauschdeal abzuschließen.... 2 KW + 2 We-Trommeln (Ruger Old Army, freigegeben fürs CAS, da ohne Sportvisierung und 2 .45 Colt WE-Trommeln, alles stainless... 8)) für eine 1876er Rifle. Habe eine Beretta (Uberti Fabrikation) in .45-60 in der Hand gehabt. Sehr schön. Schöne lange Visierung (28"), schöne feine Visierung für Präzision .... und eben eine richtige ... "Männer-Rifle" ... Ja, es gibt da auch noch andere sehr schöne, aber ich habe schon ein 1886 Browning Carbine in .45-70 und nun soll noch eine Rifle her.


    Frage nun an alle Experten:

    Welches Kaliber?

    Zur Auswahl stehen: .40-60 Win, .45-60 Win, .45-75 Win und .50-95 Win Expr.


    Das Herz sagt ... eine 50er muß man mal im Leben gehabt haben. <3 (Hülsen habe ich da sogar ein paar...:happy: Geschosse...? Gieße nicht selber... :think: )

    Die Vernunft sagt .... .45-60 Win, da ich schon eine .45-70 habe, von der ich ggf. Geschosse, Treibmittel und abgeschwächte Ladedaten übernehmen könnte... ::happy2::

    .40-60 Win ... Wie präzise ist das Kaliber im Verhältnis zur .45-60 Win? (50m, 100m, 150m)

    .45-75 schließe ich für mich aus.


    Nutzen will ich es zum Spaß und für's Präzischießen auf 100m.

    Alsoooo... was würdet ihr mir empfehlen und wer kann mir was zu der Präzision zwischen 45-60 und 40-60 sagen?

    Das die 50er da alleine schon von der Dralllänge nicht mithalten kann ist klar. Wäre wenn wie gesagt die Herzenslösung.... wird aber wohl eher eine Vernunftlösung (45-60 / 40-60).

    Möchte trotzdem von Euren Erfahrungen partizipieren.... ::frinds::

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Moin,

    ganz normales Kerzenwachs? OK... :thumbsup:


    # BuchiO: Sehr gute Idee. Lee hat ja bezahlbare 6x-Kokillen..... :happy:


    # Texas Jack: Und die Hülsen machen das mit? Auch eine .44-40, die mein Schützenbruder verwendet? Ich selber werde .45 Colt nehmen.


    Im Netz sind in den USA auch Hülsen verfügbar, welche man mit einem Schrotzündhütchen ohne weiteres Treibmittel nutzt. Finde ich in Bezug auf Reinigung hinterher oder vielleicht auch bei längerem Training (OK, Gummiargument... ) als ggf. die bessere Lösung. Kann man die irgendwo in Deutschland ggf. über einen Händler beziehen?


    Gibt es hier in Detschland eine Fast Draw - Szene, an die man sich ggf. wenden kann?


    Wenn man auch noch die Schießanlage (Zielanlage mit Zeitstop-Funktion) irgendwie kaufen kann, dann könnte man das ja legal im Keller trainieren. Zündhütchen ohne weiteres Treibmittel sollte unter 7,5 Joule liegen..... Juhu!!! ::happy2::::happy2::::happy2::


    Danke und Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Moin zusammen,


    habe da ein paar Videos im Netz gesehen (Youtube / Fast draw Shooting 101), die mich inhaltlich sehr interessiert haben. Dort wird mit Wachsgeschossen geschossen.

    Beispiel: .45 Colt Hülse mit Zh, 3,5gr TripleSeven (ohne Gewähr) und einfach das Wachsgeschoß mit dem Finger Anschlag reingeschoben

    Das ist sicher ein heiden Gaudie.... :thumbsup:

    Frage: Wo bemommt man diese Wachsgeschosse her? :think:

    Im Netz sind in den USA solche von http://www.banditshooting.com, http://www.waxbullets.com (Spitfire) oder auch http://www.gunfighter.com/waxbullets (C&R) zu bekommen. Nur liefern die leider nicht nach Good Old Germany.... ;(

    Kennt hier jemand eine Bezugsquelle in Deutschland oder kan mir jeman dsagen wie man die womit genau einfach herstellen kann?

    Bin für jede Info dankbar.... :mk:

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Da schämt man sich ja fast Jagdschein-Inhaber zu sein....

    Aber das ist wohl politisch motoviert so gewollt.... obwohl es gerade in Bayern, wo die linke Wählerschaft eher nicht die Mehrheit hat, kaum vorstellbar ist. Man versucht halt in der Gesellschaft die letzte noch akzeptierte Gruppe von Legal-Waffen-Besitzern (Jäger) auf diese Weise zu diskreditieren, indem man in STAATSFORSTEN !!!! eben zunehmend sich nicht mehr an die waidmännischen, ethischen Grundsätze hält. In wie weit das politisch gefordert wird oder durch "falsche" Personalpolitik (man nehme einen Grünen, der dann Föster spielt, selber jagen darf und mit seiner Art und Weise, wie er das tut, die Öffentlichkeit gegen das Jagen in seiner jetztigen Form aufbringt, mit dem Ziel, es möglichst ganz abzuschaffen!) herbeigeführt wurde, muß man dann im Einzelfall sehen.

    Aber das ist halt immer so. Wenn man keine Regeln aufstellt und diese dann auch von dritter Seite einfordert, dann geht halt alles drunter und drüber. Das Ende vom Lied ist dann anarchistische Zustände und die sind wohl von den "68er", die jetzt überall in den hohen Ämtern sitzen, wohl gewollt. ist ja auch in anderen Fällen zu sehen:

    - Radfahrer, die sich an nichts, aber auch gar nichts mehr halten müssen, weil sogar die Polizei wegschaut! / -schauen muß?

    - Flüchtlinge, die völlig unkontrolliert in Massen in unser Land kommen.... Komisch, daß es nur die kampffähigen Männer sind und nicht die Kinder, Mütter, Kranke und Alten....

    - Völlig ausufernde Staatsschulden und eine jahrelange Null-Zins-Politik

    -etc., etc., etc. ....

    Nochmals moin Texas Jack,

    Du hast doch da einen SAA mit 4,75" - Lauf auf dem Bild mit den 22er.... Willst Du einen zweiten haben oder hat der ein anderes Kaliber?

    Wenn kein anderer verfügbar ist und Du so einen aber noch unbedingt haben willst.... dann bleiben nur zwei Optionen:

    1. US-Markt im Netz durchforsten oder

    2. einen mit einen längeren Lauf nehmen und diesen kürzen (mit neuem Beschuß beim Amt etc.).

    OK 2. ist natürlich die unschöne Art. Aber auf die WBK solltest Du ihn dennoch bekommen können, da es ja nach wie vor ein Original ist...., wenn auch geändert. Aber das hat man bei den alten der 1. Generation, welche ursprünglich alle mit 7,5" und im Kaliber .45 Colt (auf den ersten wurde das Kaliber gar nicht eingeschlagen, da es nur das eine Kaliber gab) gebaut wurden, ja ggf. zu damaliger Zeit auch schon beim Büma machen lassen.

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Moin Texas Jack,

    …… Glückwunsch zu der Sammlung...… :thumbsup:

    Bist Du Inhaber einer Roten WBK oder wie bist Du an die Anzahl geraten....? Sportlich wüßte ich da nicht so viele Argumente für die Western-Disziplinen…. :think:

    Wenn ja (Rote WBK), wie lautet dein Sammelgebiet genau (da verschiedene Kaliber)?

    Ich selber habe zwei Ruger Vaqueros (je einen old und new) mit 4 5/8 - Lauf und zwei Colts 4. Generation mit 4,75" - Lauf in alle vier .45 Colt.... Bin ein John Wayne - Fan.... ::c.o.l)

    Sportliche Begründung meinerseits in der Stellungnahme beim BDS:

    "Die von mir beantragten Colts im Kaliber .45 Colt werden für das sportliche Schießen und zur Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen im Rahmen der genehmigten Sportordnung des BDS in der Disziplin 1880 (W...) benötigt.

    Die bereits vorhandenen Ruger Vaqueros wurden zur Wettkampfoptimierung (von Herrn Baumann, Spirit of the old West / Moisburg) im Rahmen der sportlichen Regeln gemäß der genehmigten Sportordnung des BDS-Westernschießen 1890 (W ….. ) mit einem maximalen Tuning (Federnsatz und short stroke) versehen. Ohne dieses Tuning ist man in der Disziplin 1890 (W....) nicht mehr Konkurrenz fähig. Die Ruger sind jedoch gemäß der Sportordnung sowohl konstruktionsbedingt als auch wegen des verbauten short strokes nur in den Disziplinen der 1890er-Klasse (W ….) zugelassen.

    Die nun beantragten Colts kann ich zwar ohne short stroke in beiden Disziplinen (1890 / 1880) nutzen, jedoch würde der in der Disziplin 1880 nicht zugelassene short stroke für mich in der Disziplin 1890 (W....) einen erheblichen sportlichen Nachteil darstellen."

    Diese Begründung in meiner Stellungnahme wurde vom BDS nicht nur genehmigt, ich erhielt sogar einen Anruf des Befürworters in dessen Verlauf er mir mitgeteilte, daß dies eine sehr gute Argumentation sei, da sie selbst von Personen (Amt, das ihn ggf. prüft), welche sich in den einzelnen Disziplinen gar nicht auskennen, sofort nachvollzogen werden kann.

    OK, wer ernsthaft über maximale Geschwindigkeit beim CAS in der Disziplin nachdenkt, der nutzt das Kaliber .38 Spezial (.357Magnum beantragen). Ich wollte aber nur ein Kaliber. Sonst hätte ich auch .38Sp und für 1880 .44-40 genommen, da letzteres auch sehr gut für BP geeignet ist. Da habe ich mit .45 Colt keine so gute Wahl getroffen. BP schieße ich aber auch nicht aus Patronenwaffen. Da nehme ich TripleSeven (BP-Ersatzstoff). Ist beim BDS zugelassen. Juhu! :thumbsup: Und da nutze ich dann sogar die .45 Cowboy Spezial - Hülse. Ist eine .45 Colt in der Länge einer .45 ACP. Also nochmals ca. 3,5mm kürzer als die .45 S&W Schofield, welche ich sonst in den Revolvern bei 1890 nutze.

    Am liebsten hätte ich ja das Sammler-Gebiet "Kurzwaffen mit Zentralfeuer-Patronen". …. Nur werde ich das wohl aufgrund des Umfangs nicht genehmigt bekommen...…

    Ich würde ggf. auch eine Rote WBK als Gutachter nehmen. (Die eine wird ja nach §16 und die andere nach §18 beantragt, oder?) Kenne mich da aber rechtlich nicht so aus. Weiß auch nicht, ob es da irgend welche Einschränkungen gibt. Vielleicht kann mich dbzgl. hier ja jemand aufklären....:mk:

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

    Er ist ggf. auch nach vorheriger Absprache die guten Stücke bis zu 12 Monaten bei sich einzulagern, wenn: :thumbsup:
    - Der Kaufpreis sofort bezahlt wird, und
    - der Nachweis erfolgt, daß eine Erwerbsberechtigung zeitnah möglich ist (Erwerbstreckung) oder das Bedürfnis zeitnah gegengezeichnet wird und
    - der Nachweis einer Vereinsmitgliedschaft erbracht wird.
    Definition Zeitnah: Es sollte sich schon alles bis zur Aushändigung der Waffe innerhalb der 12 Monate abspielen.

    Moin Sleeper78,
    ein Schützenbruder verkauft gerade seine 1890 (UHR auch für 1880 / 1870) Waffenausrüstung in eGun:
    - Uberti 1873 short rifle, .44-40; 20" ( http://www.egun.de/market/item.php?id=7424145 ) <3 Das tuning alleine kostet ca. 300 Euro.


    - 2x Ruger Vaquero .44-40; 4 5/8" (ganz selten, da nur 3.000 hergestellt wurden) ( http://www.egun.de/market/item.php?id=7424071 ; http://www.egun.de/market/item.php?id=7424075 ) :thumbsup: Die bleiben auch Preisstabil, da in den USA sehr gesucht und dort wesentlich teurer gehandelt (ca. 1.000+ US $).


    - Querflinte 12/70 ( http://www.egun.de/market/item.php?id=7424195 ) :)


    Also eine komplette wettkampforientierte Garnitur. Ggf. kannst Du ihm auch eine PN-e-Mail über e-Gun stellen und ihn fragen, ob da am Preis noch was geht (e-Gun kostet ja sonst auch etwas)..., aber das habe ich hier nicht gesagt.... :whistling:


    Der UHR wurde von Reinhard Baumann, Firma Spirt of the old West, Triple C Mitglied, mehrfacher Vize-Europameister in CAS, getund. :thumbsup: Alles fertig bis auf short stroke, somit kaliberbedingt (.44-40-Win.) auch für alle (!!!) Westerndisziplinen zugelassen (alle 1890er, 1880, 1870 und 97/11) und natürlich auch DSB 1.56 / 1.57.. :thumbup:


    Die Ruger sind leicht überarbeitet ( ohne Shortstroke ) und gehen so schon perfekt. Da die Ruger nur für 1890 zugelassen sind, aber kaliberbedingt eben auch (!) sehr gut für die 1890 BP-Disziplin Fontier-Cartridge, kannst Du dir, wenn Du den short stroke nachrüstet, später noch ein zweites Pärchen SAA (z.B. Colt / Uberti / US Firearms) sogar im selben Kaliber zulegen, da man dann wie folgt schlüssig argumentieren kann:
    Ruger wg. Konstruktion regelbedingt nur für 1890 zugelassen und konstruktionsbedingt maximal tunbar (bester shortstroke, kürzester zugelassener Hebelweg). Colt konstruktionsbedingt für 1890, 1880, 1870 zugelassen. Es gibt zwar short strokes für Colt & Clone, jedoch sind die nicht so effektiv wie die für Ruger und eben nicht in 1880 / 1870 zugelassen. Ohne shortstroke ist man aber bei 1890 nicht mehr wirklich konkurrenzfähig im Wettkampf, daher leistungsfördernd mit short stroke in 1890 (Ruger Vaquero).... und keine Zulassung wg. Authentizität in 1880 / 1870 (Colt, etc.).


    Diese Begründung in der Stellungnahme ist 1. richtig, 2. von jedem, auch jenen, die sich damit nicht wirklich auskennen (z.B. Behörden-Mitarbeiter oder auch Verbandsmitglieder, die zwar die Bedürfnisse gegenzeichnen, aber sich in den einzelnen Nieschen-Disziplinen nicht 100% im letzten Winkel auskennen, NACHVOLLZIEHBAR! Und von daher werden sie anerkannt.


    Wenn Du Wiederlader bist oder wirst, ist das Kaliber .44-40Win auch gut bezahlbar. OK, .38Sp. ist günstiger und schneller zu schießen, aber sind wir alle Weltmeister, die das herausschießen? Und wenn man mit einem Kaliber für alle Disziplinen, außer Perkussion, klar kommt, dann hat man auch nicht soviel zu nebenbei. .44-40 ist sehr gut für Nitro und Schwarzpulver (auch Schwarzpulver-Ersatzstoffe) geeignet. Kann moderat für CAS und bei Bedarf auch stramm für Präzi auf 100m geladen werden ( habe da einige Ladedaten...) und man muß die Hülse auch nicht für das Wiederladen fetten!!! Es reicht, wenn man sie graphitiert. Da gibt es so eine kleine Dose mit ca. 5.000 Minnikeramikkugeln und Graphitpulver z.B. bei Henke für 12,50 zu erwerben ( https://henke-online.de/de/539…keramik-media-rd07900.htm ). Einfach die Hülse kurz zur Hälfte reinstecken und los geht's mit dem Kalibrieren. Geht wunderbar. Muß man hinterher auch nicht zwingend abwischen. Geht auch bei .38-40. Wenn die Schulter jedoch zu stark ausgeprägt und / oder es eine LW-Hülse (z.B. .308Win, etc.) ist, dann geht es damit nicht mehr. Dann muß man fetten und abwischen.... Bei .44-40Win aber funktioniert das wunderbar.... ::happy2::::happy2::::happy2::


    Grüße


    Ethan :Cowboy:

    Wenn Du über den DSB (2.53) eine Waffe beantragst, dann solltest Du auch diese dafür optimal nutzen können, da sonst, überspitzt gesagt, die Grenze zum illeganen Waffenerwerb nicht weit ist ( Ist hier nicht zutreffend! ). Du kannst sonst nicht eine zweite dafür (2.53) beantragen, egal bei welchem Verband, da ggf. das Amt auch fragen könnte, wie sich das da genau verhält.... Und der BDS kann es auch nicht, da Du eine IPSC hast und Du bereits für DSB 2.53 eine beantragst hast. Letztlich kommt so etwas nur durch eine Prüfung durch das Mat bei den Verbänden raus. Wenn da querverglichen wird und das wird es, kommt es raus. Also vorsicht!


    Beantragst Du jetzt eine 5" für IPSC, kannst Du natürlich auch noch eine 6" für DSB Präzi beantragen, aber eine 5" für DSB Präzi und diese dann eigentlich für eine andere Disziplin nutzen ist streng nenommen problematisch, da Du ja bei der Bedürfnisbeantragung eben die DSB-Disziplin 2.53 schriftlich genannt hast und nicht IPSC, was der DSB eh nicht gegenzeichen kann, da keine DSB-Disziplin, sondern BDS. Natürlich kannst Du eine Waffe, welche Du für eine Disziplin beantragt hast, auch für andere Disziplinen nutzen, soweit zugelassen. Nur solltest Du sie eben auch (!) für die ursprünglich beantragte Disziplin nutzen.


    Beantrage für DSB eine 6"!
    Für dynamisch kannst Du dann immer noch eine 5" im Nachgang beantragen, da 6" bei IPSC nicht erlaubt und bei DSB aber optimal. So ist die klassische Begründung, welche jeder Verband und das Amt eindeutig anerkennt.
    Um das nochmals an einem Beispiel klar zu machen: Wenn Du z.B. gem. DSB 2.59 einen .44 Magnum Revolver beantragst und dann einen 29er S&W Revolver mit 8 3/8" Lauflänge kaufst, wird das Amt dir den mangels Kenntnis der Lauflänge eintragen, jedoch stellt das einen illegalen Erwerb dar, da Du gemäß DSB-Disziplin 2.59 maximal 6,5" Lauflänge schießen darfst. Wenn die Waffe nicht zur Gänze für die beantragte Disziplin zugelassen ist, stellt es einen illeganen Erwerb / Besitz dar!


    Empfehlen tue ich Dir nochmals die CZ Sport 2 mit 6" für Deine ursprünglich genannten Rahmenbedingen (Preis, Handgröße, Disziplin, Präzision, Stabilität).
    Für IPSC ist die CZ Shadow 2 mit ihren 5" eine eben so gute Wahl, wie die CZ Sport 2 6" für die DSB Disziplin.
    Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Nicht nur die Lauflänge (Visierlänge).
    Abzugsgewicht bei DSB 1.000 Gramm, bei IPSC 2,5lbs für DA und 1380? Gramm für SA. Das sind Welten bei Präzision DSB.
    Für Präzision reichen eigentlich 2" Lauflänge aus. Nur kann das kaum einer umsetzen. Daher nutzen alle leistungsorientierten Sportschützen eben das Maximum aus (6").
    Daher ist bedingt durch die Abzugsgewichtsunterschiede ein Griffstück mit zwei Systemen (eine Pistole mit Wechselsystem) bei diesen zwei Disziplinen eigentlich keine wirkliche Option. Für DSB benötigst Du 6" und 1.000 Gramm Abzugsgewicht und für IPSC 5" und 2,5lbs DA / 1.380(?) Gramm SA Abzugsgewicht. => Letztlich zwei Kanonen, da wie schon hier gesagt wurde, es preislich nicht wirklich eine Rolle spielt, wenn Du IPSC mit dem dort umgestzten Munitionsbedarf schießen willst.
    Grüße
    Ethan