Beiträge von pgj

    Was hat das mit Jagd ansich zu tun gehabt?

    Ich meine rein gar nichts.

    Das war, sorry, ein Killerkommando.

    Liebe Jäger untersützt diese Gatterabschüsse doch nicht noch.

    Ansitz- Treib- Drück- und Pirschjagd alles ok. Meinetwegen auch die Baujagd.

    Aber Gatterabschuß? Weiß nicht. Wäre für mich keine Jagd im Sinne der Jagd.

    Ja, ich bin Fleischesser. Ja, ich kaufe auch mal Fleisch im Angebot.

    Wenn ich aber richtig gutes Fleisch haben will gehe ich zu meinem Vereinskamerad, der ist auch Jäger, und kaufe dort.

    Gesetze sind kein Selbstzweck, sondern sie regeln das Zusammenleben der Bürger. Das diese Regeln in die Freiheit einzelner eingreifen ist unvermeidlich,

    ohne solche Regeln ist Zusammenleben nicht möglich.

    Beispiel: " Du sollst nicht töten " hat den Sinn, das eigene Leben zu schützen. Wäre Töten allgemein erlaubt, würde es für Alle gelten und auch Du könntest getötet werden. " Du sollst nicht töten " dient vor Allem dem Schutz des eigenen Lebens. Solche Regeln dienen denen, die sie befolgen.

    Natürlich würde ich auch das akzeptieren, wenn nur es das Zusammenleben ermöglicht und vernünftig ist. Nehmen wir an, durch Autofahren würde die Umwelt so zerstört, daß man nicht mehr in ihr leben könnte, dann müßte man natürlich Autofahren verbieten - ohne Wenn und Aber.

    Würdest Du es denn auch akzeptieren, wenn es heist, aus gesellschaftlichen Gründen werden alle Personen über 65 eutanisiert, weil die Kosten die durch diese älteren Menschen im Gesundheitssystem entstehen für die Allgemeinheit, dem Staat, nicht aufzubürden sind?

    Das zu kennen, kann nicht schaden, ich kann zwar nicht verstehen, was - wenn schon, dann richtig " Kritik der politischen Ökonomie Das Kapital " mit meinem Verständnis vom Staat zu tun hat,

    aber McCarthey Jünger - wie Du es scheinbar bist - dürfen das.

    Wie heist es doch so schön? Marx ist die Theorie und Murks die Praxis.

    Oder wie sprach einmal ein bekannter Ex-Diktator: "Den Sozialismuss in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf".

    Na dann.... Hüh Hott.

    Leo, mit Rambos meine ich z.B. diesen Bürgermeister der sich bedroht fühlt. Der dürfte keinen WS bekommen. Der ballert um sich im "angenommen" Notfall. Das ist bei ihm eine politische Entscheidung.

    Auf der anderen Seite: Wer eine Waffe bekommen will, bekommt sie. Ohne WS und Co.

    Aber die illegalen Waffen spielen hier keine Rolle. Mir geht es nur darum: Ich darf führen. Dann muss ich bereit sein zu töten.

    Wenn nein, dann führe ich keine Waffe. Nicht mehr und nicht weniger.

    leonardo

    Ich habe auch nicht behauptet das ich nicht schießen würde, wenn ich eine Waffe führen dürfte. Ich würde sie auch einsätzen.

    Lieber der als ich, das ist schon ok. Mir geht es nur darum das gewisse RAMBOS keine Waffen bekommen, bzw. man sich mal Gedanken darüber macht, was es heist eine Waffe zu führen und sie auch zu benutzen.

    Achja, ich habe es vergessen zu erwähnen.

    Beim Bund hatte man uns immer gesagt, wir töten den Gegner nicht, wir schießen ihn nur Kampfunfähig.

    Daraufhin habe ich meinem Kompaniechef in der Grundausbildung gesagt: Als erstes erschieße ich die Offiziere.

    Dann ist da keiner mehr der die Anderen kommandieren kann auf uns zu schießen.

    Sein Gesicht war dann etwas sehr entglitten. Hatte aber auch keinen "Ärger" hinterher.

    "Octavio Piccolomini, auch Ottavio war Herzog von Amalfi sowie Malteser-Ritter. Im Dreißigjährigen Krieg diente er als kaiserlicher General Wallensteins sowie Kommandeur von dessen Leibgarde, wandte sich 1634 aber gegen ihn."


    Ich frage mich, wie konnte er sich diesen Avatar geben?

    Passt irgendwie nicht zu seiner Aussage. :)

    Was ich hier so lese ist: Ihr wollt eine Waffe führen. Ok, warum nicht.

    ABER: Seit euch über die Konsequenzen bewusst. Geht mal in euch. Sagt zu euch, hey ok, ich habe eben einem Menschen geholfen, musste dafür aber jemand anderen töten. Wer könnte das von euch ohne hinterher sein Gewissen zu belasten? Wer ist psychisch so stark von euch und steckt das einfach so weg? Na? Aber so ist das halt wenn man jemanden das Leben nehmen will/muss. Ich will gewiss niemanden das Recht absprechen eine Waffe zu führen. Ich will nur aufzeigen das es halt nicht damit abgetan ist die Waffe zu führen sondern damit zu leben, jemanden das Leben nehmen zu müssen im Ernstfall.

    So, dann jetzt mal Klartext.

    Ich habe nichts dagegen das man einen Waffenschein bekommt. Aber:

    Wer eine Waffe führen will, muss sich im klaren darüber sein, dass er auch einen Menschen töten kann/muss.

    Wer von euch kann das? Wer sagt mir hier das er bereit wäre im Notfall einen Menschen zu töten? Bitte jetzt nicht "die Familie, Freundin und Co. anführen. Sondern im ganz normalen, täglichen Umfeld. Und nicht nur dumm daherreden "Ja ich kann das." Und gezielt schießen? Voll mit Adrenalin, Hektik, Stress, die Umgebung dabei beobachten das man niemand falschen trifft? Leute, Sportschießen oder Verteidigungsschießen sind zwei paar Schuhe.

    Glaubt ihr etwa, die machen einen Psychotest bei den Bundestagsmitgliedern, den Bürgermeistern und Co? Schicken die sie regelmäßig in den Parcour zum Training?