Beiträge von Ike Godsey

    Früher mal, ich denke in 2002 als das so richtig losging mit der Aufbewahrung, reichte es, wenn man dem SachBearbeiter Bilder des/der Tresor(e) im offenen und verschlossenem Zustand, sowie das Typenschild als Bild schickte.

    Ich habe das damals so gemacht, dass ich an die Tür des Tresors den jeweiligen Schlüssel dran hängte.... Der SB hat sich mächtig dürber aufgeregt. Ich habe ihm damals schon gesagt, dass nirgendswo verankert ist, wo und wie man den Schlüssel aufzubewahren hat.

    Natürlich habe ich ihn damit nur ein wenig geärgert und meine Schlüssel in einem extra Tresor mit Zahlenschloss. Das ist ja jetzt wohl etwas zuviel des Guten:

    >> Es sei weiters auch nicht fahrlässig im Sinne des Waffenrechts, wenn ein Waffentresorschlüssel so aufbewahrt wird, dass ein Dritter den Schlüssel nicht ohne weiteres findet...<<

    :-)


    Zeig mir eine Unterewaffenbehörde in B-W die keine Gebühr für die Aufbewahrungskontrolle erhebt.

    B-W ist auch das Land in dem die Aufbewahrungskontrolle Geld kostet.

    Hier in Bayern sind die Einträge in eine RoteWBK bei 12,78€ der Austrag bei 8,00€
    Für meine letzte Rote WBK (2004) habe ich 78€ bezahlt.

    Nachsatz: Obwohl hier die Gebühren auch schon steigen - meine Erlaubnis nach §26 WaffG kostet jetzt auch schon 100€ anstatt früher 75€...

    :thumbdown::thumbdown:du bist so ziemlich das ignoranteste xxx, das ich je erlebt habe. Das ernsthafte Sammler bereit sind, für ausgefallene Dinge viel Geld auszugeben kannst du dir mit deinem kleinen Hirn offenbar nicht vorstellen. :thumbdown::thumbdown:

    @Kid - Zustimmung!
    Auch wenn ich das anders ausgedrückt hätte.

    Aber, zu CC's Ehrenrettung muss ich sagen, dass diesen "Hype" wohl nur wirkliche Sammler verstehen können.

    Ich habe in den USA auf einer Auktion erlebt, dass ein völlig abgeranzter 1866er Winchester Carbine für über 430.000 US $$ weg ging.
    Hintergrund war eine 100% nachweisbare Verbindung der Winchester zur Schlacht am Little Big Horn in 1876. Ich hätte das nicht bezahlt - selbst wenn ich es gehabt hätte.
    Mir hat es gereicht die Waffe im Schaukasten zu sehen.

    Die Fa. Neumann in Langenzenn hatte mal im Schaukasten eine von vielleicht 50 jemals hergestellten COLT Root Rifle Muskets in der 5-Schuß Ausführung im seltenen Kaliber .68(?) - US gestempelt mit dazugehörender US gestempelter Kokille etc. pp.
    Richtpreis damals 75.000,00€ - ein Schnapp wenn man bedenkt was die Dinger heute locker das 4fache kosten...

    Aber wie war das doch gleich? Jedem das seine...

    Colt hatte bei seinen Konstruktionen auch ganz andere Dinge vor der Brust als europäische Waffenbauer.

    Ein Revolver der in den jugen Vereinigten Staaten bestehen sollte, der musste in erster Linie funktionieren! Da war kein Platz für ein mehr oder weniger kompliziertes Federwerk - es musstd einfach und simpel sein und zur Not auch "draußen" reparierbar.
    Dort gab es nicht alle 20 oder 30 Meilen einen Dorfschmied oder gar einen Büchsenmacher der einem helfen konnte. Da gabs 1000ende Meilen lang - genau - NIX!

    Wenn der alte Sam Colt etwas gelernt hat, dann das, dass seine Waffen einfach sein mussten. Spätestens nach dem Sam Walker über die komplizierte Mechnaik des Paterson klagte wurde es eindeutig, dass der Schlüssel die Einfachheit ist.

    Vom COLT Walker bis hin zum SAA - heute von vielen immer noch nahezu unverändert gebaut - ist die Mechanik gleich geblieben - und das ist auch gut so!

    Wegschließen nicht, aber gegen unbefugten Zugriff sichern. Genau wie bei in Deutschland frei ab 18 zu erwerbenden Vorderladern.

    Bedeutet: an die Wand oder in eine Vitrine hängen ja, aber dann so das sie nicht jeder an sich nehmen kann. Ob Kind oder nicht ist dabei ohne Belang.


    Abschließbar ist das Zauberwort.

    Naja, es MUSS schon von Belang sein, ob derjenige der die Waffe ggf. ansichnehmen könnte, über oder unter 18 Jahre alt ist.
    Schließlich könnte ein Volljähriger dieselbe Waffe (Säbel, VL etc.) selbst frei in einem Geschäft erwerben - somit in den Besitz gelangen und die tatsächliche Gewalt darüber ausüben. Rein von der Tatsache der Aussübung der tatsächlichen Gewalt macht das keinen Unterschied.

    Von der Warte aus gesehen ist auch die Reaktion der Polizisten aus Weiden im obigen Artikel völlig überzogen. Und wenn ein Staatsanwalt das verfolgt, frage ich mich, wo er Jura studiert hat.


    Von Zugriff unbefugter zu sichern - was heisst das?

    Nun, in dem Fall vor dem Zugriff der zu schützen die unter 18 Jahren sind - ob das nun verschlossen sein muss ist die Frage. Kann sicher, abe rmuss??

    Es gibt den Begriff "Die Waffe ist heruntergeputzt" - dieser ist wörtlich zu nehmen.

    Im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert kämpfte man noch Schulter an Schulter, dicht an dicht in einer Reihe marschierend auf den Gegener zu...
    Dabei spielte die Psyche eine große Rolle. Je länger Musketen und deren Bajonette waren, desto GRÖSSER sah die Bedrohung für den Gegner aus.
    Ebenso wenn die Musketen und Bajonette im Sonnenlicht glänzten.

    Highlandregimente hatten zusätzlich ihren Dudelsack dabei um die Moral des Gegeners zu untergraben, wenn die Spieler ihrer sprichwörtlichen Katze auf den Schwanz steigen und die Töne herausquetschten.

    Again: Es gibt den Begriff "Die Waffe ist heruntergeputzt" - dieser ist wörtlich zu nehmen.

    Viele Soldaten führten in ihrem Gepäck Ziegelstaub mit. Dieser wurden benutzt um die Muskete udn andere Metallteile blank zu halten. Wenn eine Muskete nun zu oft geputzt wurde, litt auch das Holz darunter und schon war die Kontur dahin - die Waffe war "runtergeputzt".

    Andere Musketen wurden an spezielle Turppenteile ausgegeben - Rangers in den USA z.B. - hier wurde viel Wert drauf gelegt, dass eben nichts glänzt oder gar rasselt, scheppert oder sonstige Geräusche verursacht.

    Ich denke eine "ehrliche" Muskete aus dem 18. jahrhundert sollte der Herkunft nach aussehen. Musketen die blank poliert wurden, wurden aus so eingelagert.
    Gebräunte Waffen ebenfalls - somit kommt es wohl eher drauf an, dass der Gesamteindruck stimmt...

    Was BEIDE hier von Werner gezeigte COLTs so sehr attraktiv macht ist die Tatsache, dass beide eine 6-Schuß-Trommel haben.
    I.d.R. wurde der 1849er mit einer 5-Schuß-Trommel geliefert.
    Die 6-Schuß-Variante konnte erst nach der Erfindung des sog. "Silberstahls" gebaut werden, der dem Material die nötige Festigkeit gab.

    Die von Werner gezeigte 3"-Lauf-6-Schuß-Variante des 1849er ist in doppelter Hinsicht eine Rarität, denn selbst nach Einführung des Silberstahls wurde der 1849er nur auf Wunsch und gegen 50 Cent Aufpreis in der 6-Schuß-Variante geliefert.
    Das KÖNNTE im Übrigen auch die fehlende SNr. auf der Trommel des Snubbies erklären.
    Ggf. könnte der Snubbie als 5-Schüsser gebaut und vor der Auslieferung auf 6-Schuß umgerüstet worden sein, oder er stammt aus einem Set, in dem manchmal BEIDE Trommelvarianten vorhanden waren.

    Ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn der 3" es sich hier bei mir gemütlich machen täte - er würde gut zu meinen beiden passen, auch wenn meine keine 3" sondern nachträglich gekürzte 3,5"er sind:

    ike-pockets.JPG

    ...Im Artikel der GRA ist die Rede davon, dass auf Wettbewerben im Ausland ebenfalls kein Magazin verwendet werden darf, weil dies aus der Kat B eine Kat A macht - dabei frage mich aber inwiefern dies denn relevant sein soll, wenn im Ausland diese Begrenzung der Magazinkapazität nicht vorgeschrieben ist? Ich darf ja schließlich auch in den USA Treibspiegelmunition in meine Waffe laden, deswegen verliere ich in DE ja nicht meine Zuverlässigkeit - ist in den USA schließlich legal. Wie auch immer, ich finde dieses ganze Zeugs sowieso komplett undurchsichtig und verwirrend. Bin nunmal kein Jurist sondern urteile ausschließlich nach meinem gesunden Menschenverstand - der ist in der deutschen Bürokratie aber wohl am falschen Platz

    Na wenn du dich da mal nicht täuscht!

    Also ehrlich - ich weiß es nicht - ABER, ich weiß, dass Deutsche, wenn sie in Holland Drogen konsumiert haben (was in Holland in gewissem Maße legal ist) hier dafür bestraft werden. Das hab ich neulich erst gelesen...
    Ich könnte mir gut vorstellen, dass den Leuten mit der verquirllten Sch... im Kopf aus Berlin, dazu auch was in Punkto Waffen einfällt.
    Der Schlüsselsatz ist hier "...weil es für Bundesbürger verboten ist"!


    Siehste Frank, dass ist das was ich von Beginn an sagte.
    TOP!!
    Und lass hören wie es bei dir und der Roten weitergeht!


    Sehr schönes Stück Kid!
    Gratuliere!!
    Ein 7,5" in . 38WCF - cooles Teil!!

    Ich hab auch einen neuen COLT BISLEY - Baujahr 1904.
    Ein .45er mit 5,5" Lauf - ich denke das Finish wurde absichtlich entfernt.
    Aber Stempel u.s.w. sind alle klar.

    Hier die ersten Bilder:

    b00.JPG


    b01.JPG

    Ein Nachbau (Zündlocheinsatz auch Edelstahl?).
    Schloß in "englischer Form", dem Bess Schloß nicht unähnlich wahrscheinlich "double bridled".
    Sehr schön gemacht.
    Sollte wohl eine Büchse um 1760 darstellen, auf jeden Fall pre-Golden Age.
    Falls ca. 1760er Jahre, finde ich die Messingbeschläge etwas übertrieben, ebenso die große Messing Patchbox.

    Alles in allem eine sehr schöne Waffe.
    Ich nehme an, ein US Maker?

    EDIT: OK - man sollte den ganzen Thread lesen bevor man antwortet...

    Klopf Klopf machte es heute morgen an meiner Haustüre...

    ...draußen stand ein netter, älterer Herr der Firma GO! und wollte meinen Ausweis sehen und eine Unterschrift. Dafür erhielt ich ein Paket und drin war ein neues Spielzeug:

    Hersteller: COLT
    Typ: Single Action Army
    Kal. .32 WCF
    Lauf: 4,75"
    Baujahr: 1902

    Die echten Hischhorngriffe sind zweiteilig, nicht beschädigt und passen saugend und schmatzend auf den Revolver, auch wenn sie offensichtlich nicht die originalen Factory Grips sind.

    SAA-01.jpg


    SAA-02.jpg


    SAA-03.jpg