Beiträge von Ike Godsey


    Siehste Frank, dass ist das was ich von Beginn an sagte.
    TOP!!
    Und lass hören wie es bei dir und der Roten weitergeht!


    Sehr schönes Stück Kid!
    Gratuliere!!
    Ein 7,5" in . 38WCF - cooles Teil!!

    Ich hab auch einen neuen COLT BISLEY - Baujahr 1904.
    Ein .45er mit 5,5" Lauf - ich denke das Finish wurde absichtlich entfernt.
    Aber Stempel u.s.w. sind alle klar.

    Hier die ersten Bilder:

    b00.JPG


    b01.JPG

    Ein Nachbau (Zündlocheinsatz auch Edelstahl?).
    Schloß in "englischer Form", dem Bess Schloß nicht unähnlich wahrscheinlich "double bridled".
    Sehr schön gemacht.
    Sollte wohl eine Büchse um 1760 darstellen, auf jeden Fall pre-Golden Age.
    Falls ca. 1760er Jahre, finde ich die Messingbeschläge etwas übertrieben, ebenso die große Messing Patchbox.

    Alles in allem eine sehr schöne Waffe.
    Ich nehme an, ein US Maker?

    EDIT: OK - man sollte den ganzen Thread lesen bevor man antwortet...

    Klopf Klopf machte es heute morgen an meiner Haustüre...

    ...draußen stand ein netter, älterer Herr der Firma GO! und wollte meinen Ausweis sehen und eine Unterschrift. Dafür erhielt ich ein Paket und drin war ein neues Spielzeug:

    Hersteller: COLT
    Typ: Single Action Army
    Kal. .32 WCF
    Lauf: 4,75"
    Baujahr: 1902

    Die echten Hischhorngriffe sind zweiteilig, nicht beschädigt und passen saugend und schmatzend auf den Revolver, auch wenn sie offensichtlich nicht die originalen Factory Grips sind.

    SAA-01.jpg


    SAA-02.jpg


    SAA-03.jpg

    Noch weiter gehende Einschränkungen bei Messern brauchen wir da nun wirklich so gar nicht!!!


    Das stimmt!
    Allerdings wird es hie rin Deutschland so hinauslaufen wie es immer ist:
    Viele Leute reden drum dass man eine Lobby machen müsste um Front gegen dieses Verbot zu machen - und noch mehr finden Gründe warm sie dort nicht mitmachen - und während die einen noch reden und diskutieren - schwupps ist das Gesetz durch.

    Das war schon in 2002 so und bei jeder weiteren "Anpassung" des Waffenrechts.

    Warm solltes es jetzt anders sein?

    Das Gesetz selbst macht diesbezüglich ja keine Einschränkungen, aber die Sache mit dem Bedürfnis gibt der Behörde schon die Möglichkeit im Rahmen einer Ermessensentscheidung Grenzen zu setzen.

    Welche?

    Waffengesetz (WaffG)
    § 8 Bedürfnis, allgemeine Grundsätze


    Der Nachweis eines Bedürfnisses ist erbracht, wenn gegenüber den Belangen der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung

    1. besonders anzuerkennende persönliche oder wirtschaftliche Interessen, vor allem als Jäger, Sportschütze, Brauchtumsschütze, Waffen- oder Munitionssammler, Waffen- oder Munitionssachverständiger, gefährdete Person, als Waffenhersteller oder -händler oder als Bewachungsunternehmer, und

    2. die Geeignetheit und Erforderlichkeit der Waffen oder Munition für den beantragten Zweck

    glaubhaft gemacht sind.

    ---


    §14...


    (4) Sportschützen, die dem Schießsport in einem Schießsportverband nach § 15 Abs. 1 als gemeldetes Mitglied nachgehen, wird abweichend von § 10 Abs. 1 Satz 3 unter Beachtung des Absatzes 2 Satz 2 Nr. 1 und Satz 3 eine unbefristete Erlaubnis erteilt, die zum Erwerb von Einzellader-Langwaffen mit glatten und gezogenen Läufen, von Repetier-Langwaffen mit gezogenen Läufen sowie von einläufigen Einzellader-Kurzwaffen für Patronenmunition und von mehrschüssigen Kurz- und Langwaffen mit Zündhütchenzündung (Perkussionswaffen) berechtigt. Die Eintragung von Waffen, die auf Grund dieser unbefristeten Erlaubnis erworben wurden, in die Waffenbesitzkarte ist durch den Erwerber binnen zwei Wochen zu beantragen.

    ---
    Aus meiner Warte gesehen - und ja, ich weiß, andere mögen das anders sehen - ist nach §8 also ein Bedürfnis erbracht, wenn man in einem Schützenverein Mitglied ist, der wiederum in einem XYZ Verband angeschlossen ist.
    Soweit so gut.
    Der §14.4 hingegen gibt eine unbefristete Erlaubnis zum Erwerb bestimmter (im 14.4 aufgeführt) Waffenarten - und zwar OHNE Beschränkung, weder in Anzahl, noch in sonstwas. Zumindest lese ich keine. Alles was es gibt ist die 2/6 Regelung, die sich hier aber auf die WBKs grün und gelb bezieht.


    "Eingestaubt" ist ein passender Ausdruck. Bei meiner ersten WBK hat der Verein die Sachkunde bestätigt, es gab damals noch nicht mal eine Prüfung.


    Aber unser "schönes" Waffengesetz hat sich ja bekanntlich die letzten Jahrzehnte stark verändert und als LWB muss man halt dran bleiben an den aktuellsten Entwicklungen. "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht"......dieser Satz gilt für LWB doppelt und dreifach. Egal ob man Infos an Dritte weitergibt oder man für sich selbst waffenrechtliche Fragen beantworten muss, es ist große Sorgfalt gefragt. Ich hab auch schon "danebengelegen", das kommt vor. Aber ich versuche es möglichst zu vermeiden und immer up to date zu sein, was auch nicht immer einfach ist.


    Aber Infos "aus den Ardennen" mit einem Wissensstand von vorgestern sind wirklich nicht zielführend. Das aber bitte nicht als böse Kritik verstehen, sondern einfach als gut gemeinten Hinweis. Reden kann man über alles, diskutieren auch. Aber wenn es um WaffG geht, dann ist Subjektivität ein schlechter Ratgeber. Im Ernstfall zählt eh nur die Sicht der zuständigen Behörde und wenn es darüber zum Streit kommen sollte, am Ende ggf. die "Meinung" des Gerichts.

    Nun, ich sags mal so - ich kenne mich relativ gut aus was das WaffG betrifft - das war auch nie das Thema - hier ging es (mir) immer um eine EInschränkung seitens der Verbände - und diese darf es nicht geben. Dennoch, was völlig an mir vorbei geht sind die Regelungen der div. Verbände - und ehrlich? Das interessiert mich auch nicht!
    Maßgebend ist immer das WaffG - nicht das was der Verband "reguliert".
    Maßgabe ist der Hintergrund der geschaffenen Erlaubnisse - die 14.4 ist extra dafür gemacht worden, der Erwerb für den LWB zu erleichtern, nicht dafür, dass einem ein Verband darauf auch noch Regeln auferlegt.

    Ich als Waffenhersteller hatte neulich mal das Problem, dass eine Unterewaffenbehörde einem Kunden eine UHR nicht eingetragen hat. Begründung war, dass der Verein in dem der Erwerber Mitglied war, keine UHR Disziplin hätte.
    Ein Anruf auf de AMt hat das geklärt - und der SB hat den UHR anstandslos eingetragen. Denn nirgends im WaffG steht, dass man für die Waffen die man nach 14.4 erwirbt auch die entsprechende Disziplin schießen muss!
    Es reicht durchaus aus, dass man hier oder dort als Gastschütze teilnehmen kann.

    Insofern kann es keine Beshränkung geben - einzig und allein gilt hier die 2/6 Regelung, die exakt deswegen eingeführt wurde.

    Doch wie heisst es so schön? Jedem das seine - und jeder kann glauben was er mag.

    Was die Diskussion jetzt mit Vereinen und Verbänden zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen. Der Verein hat mir zu Anfang meines

    Sportschützentums die Bedürfnisse für die ersten Waffen auf Grün bescheinigt, und der Verband (BSSB) hat diese bestätigt - damit habe ich vom Amt die WBKs in grün und gelb bekommen. Und was dann in Zukunft auf gelb gekauft wird, damit hat doch weder der Verein noch der Verband irgendwas zu tun. (OK, der Veein vlt. noch, wenn die Kameraden man die eine oder andere Neuerwerbung am Stand befingern)


    Sorry Buchi0 - das war wohl meine Entgleisung.

    Aber, ich bin froh, dass du ähnliche Erfahrungen der Erteilung der Erlaubnisse hast, wie ich - ich dachte schon ich bin senil.
    Obwohl dein Hinweis auf die Bestätigung durch den Verband - daran erinnere ich mich nicht - ich hab aber auch nicht wirklich drauf geachtet.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen muss: Aber du hast vom Sportschießen scheinbar keine Ahnung.

    Nun, wie schon gesagt, das will ich auch gar nicht!

    Dennoch, es mag sein, dass meine Infos ein wneig "eingestaubt" sind - ich bin seit Jahren nichts mehr in einem Schützenverein oder Verband oder sonstwas, doch zu dem Zeitpunkt als ich als Sportschütze begonnen habe, wurde der Bedürfnisnachweis vom Verein ausgestellt! Der Verein führte ebenfalls die Sachkundeprüfung durch und hat darüber einen Nachweis erstellt.

    In meinem Fall bin ich in den Verein eingetreten, habe meinen 1/2jahresbeitrag bezahlt. Zwei Wochen später gabs nen Sachkundelehrgang (an einem Samstag Vormittag) den einer der Vorstände abhielt. Dann die Prüfung, damals rein mündlich.

    Auf einen Zettel sollte man schreiben, welche KWs man wollte (Art, Kaliber) und am folgenden Dienstag (einem reg. Schießtag) bekam ich einen Umschlag mit Nachweis der Sachkunde, Nachweis des Bedürfnis für 2 KW wie angegeben.

    Damit, also dem Nachweis der Sachkunde, des Bedürfnis und dem Ausweis des Schützenvereins, zusammen mit einem per Hand ausgefüllten Antrag gings zum Amt, der diese Dinge (außer dem Ausweis des Schützenvereins) zum LKA schickte und 3 Wochen später konnte ich mir meine erste grüne WKB mit den Voreinträgen einer Pistole .45 ACP und einem Revolver Kal. .357 Mag. anholen. Kostete damals - das weiß ich noch genau - 14 DM pro Voreintrag inkl. des Stempels für den Mun-Erwerb.

    Wie gesagt, es mag sein, dass meine Erfahrungen nichts gelten und/oder überholt sind, aber das sind die Erfahrungen die ich machte. Ich habe danach nur noch eine gelbe WBK ausstellen lassen, für die ich auch einen Bedürfnisnachweis von Verein bekommen habe.


    Mit der Erteilung meiner allerersten roten WBK verließ ich den Schießsport - es hat mich auch nicht wirklich interessiert, da ich damals Deutschland verlassen habe und in die USA ging, wo ich aufgewachsen bin. Wenn ich seither hier in D schiessen gehen will, fahr ich zu einem guten Freund, was max. 2x im Jahr vorkommt.

    Wenn das alles heute anders ist, heisst das nur, dass es ein Mehr an Bürokratie gibt, welche ich zu tiefst verabscheue.

    Aber irgendwann kommt die Sache mit dem unseligen Bedürfnis zum Tragen.


    Und exakt hier ist der Wurm drin!
    Dieses Bedürfnis wird i.d.R. vom Verein ausgestellt und der stellt nur aus, was in SEINE Disziplinen passt. Und so lange es um eine GRÜNE WBK geht kann ich das ein Stückweit nachvollziehen.

    Aber, der Gesetzgeber hat den 14.4 sowie die 2/6 Regelung extra geschaffen, dass bestimmte Waffen(arten) für Sportschützen imit erleichtertem Erwerb zu haben sind.
    Wenn nun der Unterteufel - oh sorry - die Unterewaffenbehörde wegen der Anzahl und dem Bedürfnis meckert, dann soll mir das einer mal erklären warum das so ist.

    Nach der 2/6 Regelung muss einer 15 Jahre im Besitz einer 14.4er sein, um legal 60 Schusswaffen auf GELB zu besitzen.

    Und dann kommt einer und schreibt:

    Die Kaliber haben sportlich keinen Einfluss. In der Regel sind alle Kaliber zugelassen.

    Das ist doch PRIMA!
    Again, JEDES Kaliber hat ne andere Innen- und Außenballistik, was alleine schon dem Amt gegenüber eine Begründung für mehrere Waffen ist. Von den unterschiedlichen Disziplinen bei denen man auch als Gastschütze teilnehmen kann etc. etc.

    All das sind Argumente warum man eine größere Anzahl Waffen benötigt.