Beiträge von waldgänger

    Hmmm...wieso ist er denn NICHT GEGEN die Änderungen?

    Das habe ich mich auch gefragt, Wie kann er sagen, er sei nicht dagegen, nachdem er das Machwerk zuvor zurecht stark kritisiert hat. Das ist eigentlich unlogisch, genauso wie die Aussage zur Verfassungsschutzanfrage, wo er sagt er sein nicht gegen jene, nur gegen den Generalverdacht! Was jetzt? Für mich sieht es so aus, als ob ihn der Schreiberling auf Glatteis geführt hat und er schlecht vorbereitet war. Das kann schon vorkommen. Man muss bei solchen Interviews höllisch aufpassen, was man sagt, v. a. darauf bestehen, dass die einem die Fragen, die sie stellen wollen vorab aushändigen, damit man sich entsprechend vorbereiten kann und merkt, was deren Zielrichtung ist.

    Was den anderen Typen mit seiner "Gelassenheit" und Nichtbetroffenheit angeht, der ist natürlich völlig daneben.

    Steuerhinterziehung ist für mich ein Verbrechen an der Gesellschaft d.H. an den Bürgern. Ohne Wenn und Aber....


    So habe ich früher auch mal gedacht, so wurden wir erzogen. Inzwischen gehe ich aber mit offenen Augen durch die Welt und komme immer mehr zu dem Schluss, dass es gar nicht gut ist, wenn der Staat zu viel Geld hat, denn je mehr Geld er hat, desto mehr Blödsinn macht er damit und desto mehr bläht er die Bürokratie auf und desto mehr Macht häuft er an und desto mehr gängelt er die Menschen. Er schafft Strukturen, die sich dann nicht mehr so leicht beseitigen lassen, die immer weiter ausufern und die immer mehr Kapital verzehren, das von den in seinem Machtbereich lebenden Menschen erwirtschaftet werden muss. Du siehst nur die Wohltaten, die er verteilt, verschließt aber die Augen davor, dass er das dafür benötigte Geld erst mal den Menschen wegnehmen muss, wobei nur ein relativ kleiner Teil davon umverteilt wird und die Masse dafür verwendet wird den Machtapparat zu unterhalten.

    Manchmal ertappe ich mich gar bei dem Gedanken, dass es vielleicht ein größeres Verbrechen ist Steuern zu zahlen, als keine zu zahlen.

    Dazu nur zynisch folgende Anmerkung:

    1933 sind die braunen Männchen vom Mars nach Deutschland gekommen und 1945 haben sie Deutschland Alle wieder verlassen.

    Das hatte mit der deutschen Gesellschaft nichts zu tun!

    Sie sind aus den Mechanismen der parlamentarischen Demokratie hervorgegangen und haben den Staat übernommen und weil wie Du so schön ausgeführt hast, naturgemäß alles für die Bürger gut ist, was für den Staat gut ist und was für den Staat gut ist, von der demokratisch legitimierten Staatsführung, welche ja nur die Summe der Bürger und mit dem Volke eins ist, entschieden wird, war natürlich alles bestens, was die Jungs dann angestellt haben. Die blöden Menschen in diesem Land haben eben das bekommen, was sie verdient haben. Die Minderheit, die damit nicht einverstanden ist, muss sich halt im Zweifelsfall der Mehrheit und der von dieser legitimierten Staatsmacht fügen und unterordnen, auch in Kauf nehmen, dass sie nicht besonders rücksichtsvoll behandelt und notfalls im Sinne des Allgemeinwohls beseitigt wird. "Du bist nichts, Dein Volk ist alles" und "Gemeinnutz geht vor Eigennutz." So ist das eben in der Demokratie, nicht wahr?

    Das Zitat ist gut, nur wie kannst Du hoffen, dass ausgerechnet "bei uns" die Vernunft siegen wird, wo "wir Deutschen" doch schon so viele unvernünftige Dinge getan haben und immer noch tun?

    Spaß beiseite, fällt Dir nicht auf, dass Dein Zitat, wenn man es ernst nehmen wollte, in letzter Konsequenz ja bedeuten müsste, dass eine Demokratie letztendlich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nur geltungssüchtige Idioten an die Macht bringen wird weil sich die Masse der Ungebildeten, Minderbemittelten und Mittelmäßigen gegen die viel selteneren geistigen Überflieger und die Bildungselite durchsetzen und deshalb eine altehrwürdige Aristokratie viel besser sein müsste im Hinblick auf die Fähigkeit gesellschaftliche Probleme in kluger Weise zu lösen? :)

    Dazu noch eine Anmerkung: Der Staat ist die Summe der Bürger, die Staatsmacht also die Macht der Bürger.

    Das ist kein unbestimmtes Etwas, sondern ganz konkret das, was die Mehrheit der Bürger fordert.

    Alles was gut für den Staat ist, ist gut für die Bürger. Alles was den Staat schädigt, schädigt die Bürger.

    Z.B. Eine Person, die Steuern hinterzieht, schädigt - oder beklaut - den Staat und dadurch jeden Bürger.

    Klar, alles, was beispielsweise das NS-Regime getan hat, war natürlich gut für den Bürger, denn wie Goebbels so schön sagte bestand ja das Wesen des NS-Staates darin, dass der Staat eins mit dem Volke sei. Jetzt mal im Ernst: Deine Aussage ist wirklich an Naivität nicht mehr zu überbieten. Willst Du tatsächlich behaupten, dass alles, was die Staatsmacht jemals getan hat, gut für die Bürger war?

    Der Staat ist natürlich nicht die Summe der Bürger und schon gar nicht mit ihnen eins, sondern ein mehr oder weniger legitimiertes Machtsystem und eine verwaltungstechnische Institution und auf das meiste, wass diese Institution tut, hat der Bürger nicht den allergeringsten Einfluss. In der sogenannten repräsentativen Demokratie hat der wahlberechtigte Bürger, und auch nur der, einen ziemlich geringen Einfluss auf die personelle Zusammensetzung eines kleinen Teils dieses Apperates und das auch nur alle paar Jahre an einem einzigen Tag, mehr nicht.

    ...Das die Bevölkerung dort ihr Selbstvertrauen mit Waffen aufpäppelt, zeugt von schwersten gesellschaftlich - und sozialen Defekten, ...

    Ja klar, und dass die hiesige Bevölkerung ihre Paranoia durch Waffenbesitzverbote besänftigen will, den Nachbarn gar nicht, aber dafür der Staatsmacht blind vertraut, zeugt natürlich von ausgesprochen guter geistiger Gesundheit. ::hahah::

    ...

    Natürlich weiß ich, daß ich einen Sturm der Entrüstung auslöse, aber ich kann langsam diese scheinheilige Rederei - Schreiberei über den Verlust unserer Freiheit durch die Waffengesetzgebung nicht mehr hören.

    Wenn die Waffenthematik das einzige Beispiel wäre! Die zunehmende Bevormundung, Überwachung und die Einschränkung der persönlichen Freiheit zieht sich leider durch alle Themenfelder, aber wie heißt es so schön: Es gibt keinen blinderen Blinden, als der, welcher nicht sehen will. Träum weiter von deinem geborgenen Leben im Schoße des lieben Beschützer- und Wohltäterstaates und klatsche Beifall, wenn er Dich wieder mal vor Dir selbst schützen muss!

    Ja, aber Vorsicht! Die Staatsmacht hat nämlich daraus gelernt und gemerkt, dass das Ziel über eine Kampagne zur gesellschaftlichen Ächtung des exzessiven Alkoholkonsums besser zu erreichen und auch als Vorbereitung für die Durchsetzung von Verboten unabdingbar ist. Das gleiche läuft schon seit längerem im Hinblick auf den privaten Waffenbesitz in Europa.

    ....der Deutsche bettelt ja nach Vorschriften und Bescheide.....ohne die kann er nicht sein Dasein fristen.....:drink:


    lg leonardo

    Da hast Du leider Recht, zumindest gibt es viele Zeitgenossen von der Sorte, wobei man sich fragen darf, wer "der Deutsche" ist und wie sehr er manipuliert wird. Die moderne Demokratie ist pure Manipulation. Letztendlich behaupten die Politiker ja immer, dass das Volk dieses und jenes verlangen oder erwarten würde. Komischerweise ist es dann immer das, was sie selbst jeweils gerade aus irgednwelchen Gründen durchsetzen wollen. Es ist ein alter Trick, an den Heerdentrieb zu appellieren und den Menschen vorzugaukeln, dass fast alle irgendwas wollen, damit keiner sich traut, offen dagegen zu sein. Die Methode haben schon Hitler und Goebbels mit Erfolg angewandt. Am Ende dachte dann der kleine Mann, überrieben gesagt, das ganze Volk außer ihm wolle den totalen Krieg und er müsse mitspielen und solidarisch sein weil er ja als einziger sich unmöglich gegen den Volkswillen stellen könne und hat brav die Parolen mitgegröhlt um nicht aufzufallen.

    Heutzutage ist es nicht anders. Wenn mann z. B. irgendeinen Trottel auf der Straße fragen würde, ob er für mehr Steuern sei um den Klimawandel zu bekämpfen oder für mehr Kontrolle, Bevormundung und Überwachung um sicherer leben zu können, dann würde der ja sagen, weil er meint, die Masse will das und er will ja dazugehören. Würde man ihn aber anonym im stillen Kämmerlein abstimmen lassen, dann käme wohl das Gegenteil dabei heraus. Wenn man ihn fragen würde ob er für eine Verschärfung des Waffenrechts sei, würde er ja sagen, wenn aber die Waffen frei verkäuflich wären, würde er sich sofort eine holen.

    Die Menschen sind Heerdentiere und in der Masse leicht zu manipulieren.

    Als Jäger auch nicht, zumindest nicht zum Schießen auf Wild, zumindest nicht legal wenn sie vollgeladen sind. Also bleibt als legale Anwendung höchstens noch der Selbstschutz. Insofern würde ich mir dann die Prozedur der Nachmeldung nicht antun wollen, es sei denn ich müsste damit rechnen, dass die Kontrollbehörden sowieso wissen, dass ich nach dem Stichtag größere Magazine erworben habe und mir, wenn sie mir aus irgendeinem Grund mal nicht gewogen sind, aus einer unterlassenen Meldung einen Strick drehen könnten.

    Das war von Anfang an durch die RL klar, aber ist immerhin besser als gar nichts.


    Der wirtschaftliche Wert ist aber eh egal, denn man selbst verkauft die Magazine im Regelfall nicht, sodass sich daraus auch kein wirklicher Schaden ergibt.

    Du darfst sie aber auch nicht mehr benutzen. Darin sehe ich schon einen Schaden. Nehmen wir mal an, Du hättest ein Haus in Deinem Besitz und der Staat würde Dir verbieten es zu betreten, aber auch es verkaufen oder zu vererben, was wäre das Haus dann noch wert? Alternativ dürftest Du es nur dem Staat kostenfrei überschreiben um Dich von der Last zu befreien. Dann könntest Du es auch gleich anzünden, oder nicht?

    So was ähnliches ist auch einem Bekannten von mir passiert.

    Sagen wir so: Wenn ich in letzter Zeit online ein paar Magazine gekauft habe, ist es vielleicht besser dafür eine Ausnahmebewilligung zu beantragen und in meinem Fall gleich anzugeben, dass ich sie inzwischen abgesägt habe und der Behörde die abgesägten Unterteile nebst der zugehörigen Rechnung auf den Tisch zu legen. Damit hat sie dann was zum abheften und ein Bisschen Beschäftigung für den langweiligen Behördenalltag. Angenommen, sie würden mir nachträglich die Ausnahmegenehmigung versagen, was ja ein Witz wäre, könnte man mich doch nicht dafür bestrafen weil eine Bestrafung aufgrund eines rückwirkend verhängten Verbots eindeutig vollkommen rechtswidrig wäre.

    Aber Du hast Recht, solche Dinge könnten den fadenscheinigen Anlass für willkürliche Hausdurchsuchungen liefern. Und die sind im besten Falle ziemlich lästig und ungemütlich und im ungünstigsten Fall finden sie noch irgendwas anderes, woraus sie Dir einen Strick drehen können. Theoretisch könnten sie Dir sogar, wenn Du ein großes Magazin meldest, zu dem Du keine Rechnung mehr hast, ihre "Sturmtruppe" ins Haus schicken um Dir bei der Suche nach der verschollenen Rechnung ein Bischen zu helfen! So ähnliche Geschichten sollen außerhalb des Waffenrechts sogar schon vorgekommen sein, sogar mit der völlig absurden Begründung, man wolle nach entlastendem Material suchen! Was heutzutage deutsche Richter alles absegnen...::(

    Und wenn sich der zuständige Richter weigert, dann wartet man eben bis er dienstfrei hat, geht zu einem befreundeten Staatsanwalt und beantragt einen Durchsuchungsbeschluss wegen "Gefahr im Verzug", fertig. Wenn dann hinterher nach Beschwerde von einem Gericht die Hausdurchsuchung als rechtswidrig eingestuft wird, passiert den Verantwortlichen rein gar nichts, nach dem Motto "halb so schlimm, jeder macht mal Fehler". So ist er eben der deutsche Rechtsstaat.

    Deshalb: wenn man alte Magazine besitzt, am Besten gar nix melden und die Sachen aus dem Haushalt entfernen.

    Ein Magazin weiter besitzen und in den Tresor legen zu dürfen ist das Eine, es weiter benutzen zu dürfen was ganz anderes...

    Eben, man muss sich schon fragen, ob es den bürokratischen Aufwand und Nervenkrieg wert ist, für etwas eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen, das man trotzdem nicht benutzen darf und auch nicht mehr weiterverkaufen oder vererben kann.

    Interessant finde ich den Satz "...Zugleich erhalten die Waffenbehörden so einen Überblick über den existierenden Bestand an großen Magazinen, so dass das Verbot des Neuerwerbs leichter zu überwachen sein wird."

    Es ist also klar, worum es geht. Sie wollen die Dinger weghaben und müssen dazu erst mal wissen, wo sie sind. Den Gefallen muss man ihnen nicht unbedingt tun. Jemand, der als Andenken aus alten Bundeswehrzeiten noch ein paar Uzi- und G3-Magazine oder MG-Gurte zu Hause hat, müsste ja direkt bescheuert sein, wenn er den Versuch macht, das anzumelden. Dann muss er damit rechnen, dass er demnächst eine Waffenaufbewahrungskontrolle vor der Tür stehen hat, die das Zeug sehen will und den dazugehörigen nichtexistenten Tresor auch, oder dass er eine Hausdurchsuchung bekommt, und wofür? Auch Waffenbesitzer dürften wenig Nutzen davon haben, wenn sie bei der Behörde als besonders gefährliche "Großmagazinbesitzer" gelistet sind, die Teile in einem Sicherheitsschrank verwahren müssen, nicht benutzen dürfen und den möglichen Erben hinterher nur Kosten und Scherereien machen. Aber angenommen, es meldet kaum einer große Magazine nach, dann kann die Staatsmacht davon ausgehen, dass noch hunderttausende von den Dingern irgendwo herumschwirren, aber sie weiß nicht wo. Kann sein, sie wurden allesamt vernichtet, kann aber auch sein, dass sie noch da sind und irgendwann auf dem Schwarzmarkt auftauchen. Dann hätte sie den Zweck nicht erreicht und müsste von zivilem Ungehorsam ausgehen.

    Hier steht es.

    Synopse - Entwurf 3. Waffenrechtsänderungsgesetz!!!


    Dann wird auf §40 hingewiesen.
    Gemeint ist, dass man von Verbotsmerkmale befreit wird. (Absatz 5)


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    Wenn ich das recht verstehe, dann darf man sie auch gar nicht einfach wegschmeißen oder zerstören, sofern man sie nach dem entsprechenden Datum besessen hat, sondern man muss sie melden oder abgeben! Ich könnte ja jetzt ein paar Magazine absägen und auf 10 Schuss umbauen, womit der Besitz legal wäre, aber selbst dann hätte ich sie ja nach dem genannten Zeitraum noch im Originalzustand besessen und mich damit schuldig gemacht, sofern ich keine Ausnahmegenehmigung beantrage, oder nicht?

    Die dieses Machwerk verbrochen haben, sind wirklich komplett bescheuert.

    Das stimmt m.E. nicht. Die entsprechenden Magazine bzw. Magazinkörper (LW mehr als 10 Schuß, KW mehr als 20 Schuß) werden generell zu verbotenen Gegenständen. Völlig egal, ob HA oder Repetierer. Auch wenn man gar keine Waffe hat, sind die Magazine bzw. Magazinkörper verboten.

    Na da bin ich mal gespannt, wie sie das mit dem Altbestand regeln wollen, bzw. dem Nachweis des Erwerbszeitpunktes. M. E. wäre ein rückwirkendes Verbot mit Strafbewehrung und eine 10 Jahre nach dem Erwerb plötzlich verfügte Nachweispflicht über den Erwerbszeitpunkt klar verfassungswidrig. Aber warten wir´s mal ab. Vielleicht kommt ja in dem Fall doch noch eine Normenkontrollklage zusammen.

    Letztendlich ist es für die Praxis aber egal, denn die, welche es gar nicht mitbekommen, werden sowieso nichts unternehmen und die übrigen Leute, die alte Magazine besitzen, ohne nachweisen zu können, wann sie diese erworben haben, werden sie einfach verschwinden lassen, was nicht unbedingt heißt, dass die Dinger vernichtet werden.

    Sowieso ist es fraglich, ob man sich mit einer Anmeldung von Magazinen selbst einen Gefallen tut, denn es ist ja auch zu bedenken, dass u. U. die Nachmeldung des Besitzes einiger großer Magazine dazu führt, dass man einen Vermerk im "nationalen Waffenregister" bekommt und dann automatisch als besonders gefährlicher Zeitgenosse eingestuft wird, der hinsichtlich der Kontrollen eine bevorzugte Behandlung bekommt, wenn Ihr versteht, was ich meine.

    Da hast Du leider vollkommen Recht. Das ist genau das, was ich immer sage: Die Politik richtet sich gegen die Pflege der individuellen Wehrhaftigkeit der Menschen. Wehrhaftigkeit ist nicht mehr schick, sondern verdächtig. Das beste Beispiel sind diverse Schießsportverbände und deren erbärmliches Verhalten, die einstmals genau dafür gegründet wurden und heute alles, was in diese Richtung gehen könnte, vehement von sich weisen. Schon in den Kindergärten und später in den Schulen wird alles an Balgereinen und Kräftemessen strikt unterbunden, Gewaltfreiheit ist angesagt, selbst in der Sprache. Das nimmt teilweise geradezu groteske Züge an. Es scheint spätestens seit den 1990er-Jahren eine ganzheitliche Aberziehung der Wehrhaftigkeit der Menschen im Gange zu sein.

    ...Ein großer Teil der Wähler wählt immer wieder die gleichen Altparteien. Weil es eh nichts bringt? Wir Deutschen sind mittlerweile Maximalverblödet.


    Du hoffst das wirklich? Ich nicht.

    Na, dann schau doch mal, wie die CDU und die SPD von Wahl zu Wahl abbauen! Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hatten die beiden zusammen fast 95% der Wählerstimmen hinter sich, fast schon sovietische Zustände sozusagen, und heute? Wenn die angesichts dieser Entwicklung immer noch nicht aufgewacht sind, dann kann es nur daran liegen, dass sie weniger schlafen, als bereits im Sterben liegen. Die CDU kapiert das aber wohl erst, wenn ihr Stimmenanteil noch nicht mal für den Juniorpartner unter grüner Führung ausreicht und die SPD kapiert es erst, wenn sie die 5%-Hürde nicht mehr schafft.

    Deshalb: Weiter so, die schaffen das!

    Die jetzigen Verschärfungen im deutschen Waffenrecht haben nur sehr wenig mit den Vorgaben der EU zu tun. Bis auf die Sache mit den Magazinen hätte Deutschland keinen Anpassungsbedarf gehabt. (Und selbst da wurde maßlos überzogen umgesetzt.)


    Wo steht geschrieben, dass Softairs unter das Waffengesetz fallen müssen ? In einigen anderen EU-Ländern tun sie das nämlich nicht und sind deswegen vom Waffenrecht überhaupt nicht betroffen.

    Klar, das sind eigentlich Spielsachen, aber alles was entfernt nach Waffe riecht, ist eben Teufelszeug und muss bekämpft werden. Und wenn man schon mal dabei ist grausam zu sein, dann muss man die Gunst der Stunde nutzen und möglichst viel neue Repressalien ins Gesetz hineinpacken. Dann hat man die Diskussionen und den Aufschrei der Empörung nur einmal und nächstes Mal kann man sich wieder etwas neues ausdenken. So ticken eben unsere Politiker.

    Davon abgesehen: Wenn die Deutschen die Geschichte nicht über die EU-Schiene angeschoben hätten, dann hätte die EU höchstwahrscheinlich gar nichts am Waffenrecht verändert, wenn die Deutschen explizit dagegen gewesen wären, sowieso nicht.

    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass denn Leuten das klar ist und die Merkelpartei bei der nächsten Wahl wenigstens die entsprechende Quittung bekommt und den Abstieg fortsetzt.

    A...

    Der Witz dabei ist die Verfassungsschutzabfrage.. wenn ich jemanden beobachten möchte,

    und der Beobachtete nicht wissen soll das er beobachtet wird.. und ihm dann aus Verfassungsschutzgründen die Waffe verweigere.. damit weiß die Person dass sie beobachtet wird.

    ...

    Oh, das ist doch wirklich kein Problem. Dann geben sie einfach grünes Licht für die Behörde, fertig. Und wenn die Behörde das trotzdem ablehnt, dann besorgen sie dem Abgelehnten vielleicht sogar eine Waffe aus ihren Beständen, wenn er dafür als Informant arbeitet. :)

    Uhuuu ... hab' meine geladene Pistole eine Zeitlang sogar mit in den Schlafsack genommen ... :Hut:

    Es soll sogar Leute geben, die eine geladenen Pistole in den Gürtel oder die Hosentasche stecken und sie den ganzen Tag mit sich herumtragen, sogar gewisse Staatsbedienstete sollen das so machen, habe ich mal gehört.... ::hahah::


    Ich habe das jahrelang übrigens auch so gemacht nd bisher hatte ich noch keinen Unfall zu verzeichnen.

    Peppone ich habe selbst zahlreiche Sachkundeausbildungen durchgeführt und die Prüfungen abgenommen. Ich finde schon, das diese notwendig sind und gesetzlich vorgeschrieben.

    Es wird da nicht nur die sichere Handhabung gelehrt, sonder auch gesetzliche Grundlagen von Notwehr, Nothilfe Überschreitung der Notwehr und v.m. Auch die Aufbewahrung ist ein wichtiges Thema Thema, ich sag nur Winneden, hätte dieser seine Waffe odentlich verwahrt, wären nicht soviele unschuldige Leute erschossen worden.

    D...

    Wie gesagt, schaden kann es nicht und man kann damit leben, aber die Wirkung wird wie auch bei der Fahrprüfung komplett überschätzt, denn welches sind denn die Gründe für die meisten Unfälle? Fehlendes Wissen oder Können? Nein, meist ist es einfach Nachlässigkeit oder bewusstes Verstoßen gegen Sicherheitsgrundsätze, bestandene Prüfung hin oder her.

    Ja, und der erwähnte unglückliche Sportsfreund aus Winnenden, der seine Waffe ungesichert herumliegen ließ, hatte doch wohl auch seine Sachkundeprüfung bestanden, oder nicht?

    Von hin und wieser vorkommender Verwendung der legal erworbenen Waffen zu kriminellen Handlungen wollen wir schon mal gar nichts sagen, denn da hilf der Sachkundenachweis auch wenig.

    Ich habe übrigens mal ein paar Jahre in einer Gegend dieser Erde gelebt, wo zwar viele Autos herumfuhren, aber aufgrund der vorherrschenden Korruption in den Behörden so gut wie keiner der Fahrerkaubnisinhaber eine Fahrprüfung abgelegt hatte und oh Wunder: Die Zahl der schweren Unfälle war auch kaum höher als hierzulande, eher geringer!

    Sollte uns das nicht zu denken geben? Nein, wie komme ich dazu, hierzulande kann sich einfach keiner vorstellen, dass eine Privatperson ein hohes Eigeninteresse daran hat, Unfälle zu vermeiden, nein so ein Interesse hat natürlich nur die Staatsmacht und deren Vertreter!