Beiträge von waldgänger

    Noch besser: In dem nahegelegenen Freibad bei uns erlauben sie max. 200 Personen, die sich dann auf einer Fläche von ca. 0,8 ha im und ums Wasser verteilen dürfen, was 40 m²/Person ausmacht, an der freien Luft! Mit Logik haben diese Willkürmaßnahmen natürlich nichts zu tun. Aber das Schlimmste ist, dass sie gar nicht nötig sind, denn die erlaubten Zahlen sind bisher selbst bei bestem Wetter und am Wochenende nicht annähernd erreicht worden weil die Hysterie, die man monatelang geschürt hat, Wirkung zeigt. Auch im Kino, wo ich am letzten Sonntag mit meinen Kindern mal wieder war: Dort war jede 2 Reihe abgesperrt, aber die übrigen waren auch fast leer, vielleicht 20- 30 Personen habe ich gezählt, natürlich alle mit Maulkorb, außer mir. Es hat mich aber immerhin keiner aufgefordert, mich zu verhüllen.

    Ich frage mich nur, wie lange diese Einrichtungen das noch durchhalten können. Ich denke, der wirtschaftliche Schaden, denn die Hysterie angerichtet hat, wird erst noch in den nächsten Monaten offenbar werden und von dem Schaden für das gesellschaftliche Leben und das Wohlbefinden der Menschen will ich erst gar nicht reden.

    Das Schweden irgendwie überm Berg sein muss habe ich daran gemerkt, dass es seit einiger Zeit als "Negativbeispiel" aus der Presselandschaft verschwunden ist und sich das Auge von Mordor stattdessen auf Brasilien richtete.

    Denn flächig zu berichten, dass die Schweden ohne Lockdown da erfolgreich durch sind und jetzt wahrscheinlich das einzige Land Europas sind, was wirklich nahe an der vielzitierten Herdenimmunität ist, geht natürlich überhaupt nicht, in unserer freien, objektiven Presse.

    Ja, und warten wir mal noch ein paar Wochen ab, dann ist Brasilien auch aus der Presse verschwunden weil sich dort dann ebenfalls das Infektionsgeschehen unspektakulär auf ein Minimum reduziert. Was Südamerika betrifft, unterschlagen unsere Qualitätsjournalisten ja auch komplett, dass in den Nachbarländern Peru und Ecuador der Infektionsverlauf ganz ähnlich war, obwohl sie dort alles dicht gemacht haben und teilweise immer noch sehr massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten. Was ist eigentlich mit anderen Ländern, die vor uns schon große Probleme mit der Epidemie hatten, wie z. B. dem Iran? Da hört man auch gar nichts mehr davon. Von Japan hört man auch nichts, weil sich dort die Sache weitgehend ohne größere Beschränkungen erledigt hat und die Sterblichkeit noch geringer war als bei uns.


    ...
    Zwischenzeitlich habe ich einen Teil meines Hauses umgebaut und mir einen Sicherheitsraum eingerichtet. Diesen nimmt bei uns aber nicht die Untere Waffenbehörde ab, sondern die Kripo....

    Ich überlege das bei mir auch, denn so langsam wird es etwas unübersichtlich mit den diversen Tresoren. Mein Keller hat betonierte Wände und Decken. Insofern denke ich, müsste das machbar sein. Mit wieviel Kosten muss man denn rechnen bis so eine Sicherheitstür eingebaut ist? Und wie sieht es mit den Fenstern aus? Würde es reichen, die zu vergittern oder müssen sie zugemauert werden?

    Alle Käufer sollten festgenommen werden, selbst schuld, was wählen die auch Leute die solche Gesetze verabschieden.

    Tchibo sollte auch verboten werden, weil Handel mit verbotenen Waffen und die Verkäufer auch alle ins Gefängnis.

    Dann ist Deutschland endlich wieder sicher.


    :trio::Hut:

    Ja genau, außerdem sollen sie Tschibo dichtmachen und alle Mitarbeiter ins Gefängnis stecken weil sie ohne Waffenhandelslizenz Waffen verkauft haben und auch noch verbotene...::hahah::


    Spaß beiseite, eigentlich ist es ja komplett lächerlich, den Besitz von Hiebwaffen, egal wie die gebaut sind, überhaupt zu reglementieren, denn totschlagen kann man einen Mitmenschen ebensogut mit jedem halbwegs stabilen Knüppel, Eisenstange oder Eisenrohr, etc. ja sogar mit Glasflaschen. Was soll so ein Verbot also bringen?

    Ich lese das anders:


    "Wer erlaubnispflichtige Schusswaffen, Munition oder verbotene Waffen besitzt oder die Erteilung einer Erlaubnis zum Besitz beantragt hat, hat der zuständigen Behörde die zur sicheren Aufbewahrung getroffenen oder vorgesehenen Maßnahmen nachzuweisen." Bedeutet für mich: Schränke melden.

    ...

    Ja, immer dann, wenn die Behörde den Nachweis verlangt, denn sonst kann sie die Erlaubnis widerrufen oder verweigern. Das heißt aber nicht, dass Du der Behörde prophylaktisch ständig irgendwelche Nachweise auf den Tisch legen musst, die sie gar nicht haben will, wenn Du z. B. einen neuen Schrank gekauft oder den vom Wohnzimmer in den Keller bugsiert hast. Entscheidend ist nur, dass die bösen Spielsachen gesetzeskonform aufbewahrt werden und Du das nachweisen kannst wenn sie Dich fragen.

    Unter vernünftigen Leuten klärt man Unklarheiten im Gespräch und es findet sich eine sinnvolle Lösung.

    Ja schon, aber dazu gehört eine gewisse Flexibilität auf beiden Seiten. Manchmal klappt´s. Es gibt ja Behördenvertreter, die ganz in Ordnung sind, denen gegenüber ich zwar freundlich aber trotzdem nicht allzu vertrauensseelig bin und ihnen nur die Informationen zukommen lasse, die unvermeidbar sind, denn so mancher hat 2 Gesichter und die Leute können außerdem schnell wechseln, dann sieht die Sache vielleicht gleich ganz anders aus.

    Wie sagt der Volksmund? "Wer nicht traut, dem ist nicht zu trauen." Da die Staatsmacht uns ganz offensichtlich allesamt für gemeingefährlich und nicht vertrauenswürdig hält, und zwar pauschal, ohne konkreten Anlass im Einzelfall, spreche ich selbiger ebenfalls die Vertrauenswürdigkeit ab. Das gilt dann auch für deren Vertreter, sofern sie dienstlich auftreten.

    Sicher ist es auch empfehlenswert, auch die freien Waffen vorsorglich anzumelden und deren sichere Aufbewahrung gleich mit nachzuweisen. Denn dann spart man sich den Aufwand der Anmeldung, wenn dies vom Gesetzgeber gefordert wird. :Braverle:


    Und den Blechschrank von Ikea für die Munition sollte man auch anmelden.

    Ja, und alle Messer mit über 6 cm langer Klinge auch, denn es könnte ja sein, dass die bald verboten werden. Am besten lassen wir auf jedes noch eine Nr. gravieren und melden das so den Behörden. Die freuen sich bestimmt darüber. ::hahah::

    Dem kann ich nur zustimmen:thumbsup:

    Das Problem wären nicht übermäßig viele Normenkontrollklagen, sondern schlampige Gesetze.

    Und wenn es mehr Aufgaben für das Verfassungsgericht geben sollte, kann ja die Zahl der Richter erhöht werden. Und dies würde wohl viel weniger kosten als schlechte, nicht verfassungskonforme Gesetze.

    Ja genau, und bis das BVG mehr Richter hat als der Bundestag Abgeordnete, haben wir noch eine Menge Spelraum. ::hahah::

    ...

    ganz am Ende des Artikels: " Es ist erstaunlich, dass die über 18 Millionen Vögel, die jährlich in Deutschland an Glas und Glasscheiben sterben, kein öffentliches Thema sind."


    Warum verbietet man nicht endlich mal Fenster???? 18 Millionen Vögel müssen sterben, weil ignorante Menschen klare Glasfenster verwenden, anstatt strukturierte Milchglasscheiben einzusetzen. Der Zweck der Beleuchtung von Räumen mit Tageslicht würde auch so erreicht werden.:blink:

    Oder man verbietet einfach große Glasflächen und schreibt den Leuten vor, tagsüber die Vorhänge geschlossen zu lassen...:)

    Gut, Spaß beiseite, wir müssen auch an die Vögel denken, die gar nicht leben weil man ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen oder den Lebensraum zerstört hat. Das sind bestimmt viel mehr als die von den Hauskatzen verspeisten.

    Irgendwo muss man halt die Grenze ziehen um auch die Gerichte nicht völlig zu überlasten.


    Wenn man die Hürde im Bundestag nicht erfüllt, dann muss eben der Bürger selbst von seinem Recht gebrauch machen. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten um zum Bundesverfassungsgericht zu kommen. In Deutschland sogar mehr als in anderen Ländern...


    Das hat ja auch einen demokratiepolitischen Hintergrund. Vom Gesetzgeber beschlossene Gesetze sollen nicht so leicht in ihrer Autorität untergraben werden. Darum ist auch das Bundesverfassungsgericht bei seinen Hürden und Gesetzesprüfungen wie auch viele andere Gerichte immer sehr streng.

    "Der Bürger selbst" muss aber erst alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft und die gesamte ordentliche Gerichtsbarkeit mit allen Instanzen erfolglos durchlaufen haben, damit seine Klage überhaupt angenommen wird. das bedeute u. U. jahrelange nervenaufreibende und teure Prozesse, und in der Zeit bleiben die Regelungen uneingeschränkt in Kraft und drangsalieren vielleicht tausende anderer Bürger weiterhin. Es wurden ja auch schon ziemlich oft verfassungswidrige Rechtsnormen in Kraft gesetzt und hatten manchmal recht lange Bestand. Und wenn dann mal degegen geklagt wurde und das Verfassungsgericht gar nicht anders konnte, als die Verfassungswidrigkeit festzustellen, gewährte es dann dem Parlament manchmal auch noch jahrelange Übergangsfristen um die Sache zu bereinigen. Die deutschen Verfassungsrichter sind meist sehr rücksichtsvoll ihren Parteigenossen in Parlament und Regierung gegenüber.

    Die mögliche Überlastung der Verfassungsgerichtsbarkeit durch Klagen ist eine Sache, die hauptsächlich daher rührt, dass zu viele und zu restriktive Gesetze beschlossen werden und außerdem unbegrenzt in Kraft bleiben, aber andererseits frage ich mich, wieso es viel schwieriger sein soll, die Vefassungsmäßigkeit eines Gesetzes zu überprüfen, als ein Gesetz auszuarbeiten und zu beschließen. Man könnte doch eigentlich sogar generell jedes Gesetz, das mit Einschhränkungen der persönlichen Freiheit verbunden ist, auf Verfassungsmäßigkeit überprüfen lassen, bevor es in Kraft tritt. Sollen die politischen Akteure sich eben etwas mäßigen und nicht so viele Gesetze beschließen. Viele sind sowieso überflüssig oder zumindest entbehrlich.

    DAS scheint der Grundvzu sein:


    "Der Antrag kann nur von der Bundesregierung, einer Landesregierung oder eines Viertels der Mitglieder des Bundestages gestellt werden. Bürgerinnen und Bürger sind in dieser Verfahrensart nicht antragsberechtigt. ......."

    1/4 der Mitglieder des BT ist natürlich schon eine sehr große Hürde und eigentlich eine ziemliche Zumutung.

    Munitionsschränke sollte man anmelden, denn schließlich muss man beim Waffenkauf angeben, wo Munition aufbewahrt wird. Lügen ist keine kluge Option.

    Warum? Ich habe einen Kurzwaffenschrank und einen Langwaffenschrank. Da darf man die Munition über kreuz lagern. Also muss ich nix extra angeben. Wenn ich einen zusätzlichen Schrank angeben würde, müsste ich davon ausgehen, dass die den auch noch kontrollieren wollen und mir dann die dafür verbrauchte Zeit in Rechnung stellen.

    ...

    Ich will "Jäger" und "Waffen" und "schießen" und das so schnell als möglich ... wie's halt heute in allem üblich ist.

    Traditionen - Scheixx drauf, Etikette - scheixx drauf, Gemeinschaft pflegen - scheixx drauf ...

    Gut, was den Verlust des Gemeinschaftsgedankens und des gesellschaftlichen Aspekts angeht, da kann ich sagen, dass ich das auch beobachte und auch sehr bedauere, allerdings glaube ich nicht, dass es daran liegt, dass die Jägerprüfung zu leicht oder zu schnell machbar ist. Es gab schon Zeiten, als die Prüfung eine reine Formsache oder nicht mehr als ein Verwaltungsakt war und kaum eine Hürde darstellte, weder finanziell, noch zeitlich oder durch die Schwierigkeit und trotzdem war das die "alte Zeit", in der bei der Jagd das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund stand. Was die Traditionen angeht, muss leider auch gesagt sein, dass ein guter Teil der in Deutschland immer noch hochgehaltenen jagdlichen Traditionen gar nicht sehr alt sind, sondern meist aus der Zeit des "3. Reiches" stammen. Die mir noch bekannten alten Jäger, die noch die Zeiten vor den 1930er-Jahren kannten, haben ganz klar gesagt, dass es zumindest hier im Schwarzwald damals fast nur darum gieng Beute zu machen, dass damals große Gruppen von Männern aus fast allen Familien der Dörfer sich meist im Winter gemeinsam aufmachten, um dann vielleicht 1 oder 2 Rehe oder Wildschweine zu erwischen. Es wurde damals fast nur in Gruppen gejagt. Was es damals mehr gab, waren Hasen und Feldvögel, die heute fast ausgestorben sind, aber nicht wegen der Bejagung, sondern wegen der Intensivlandwirtschaft.

    Die Tradition der fürstlichen Jagd ist natürlich ein ganz anderes Kapitel.

    Ich habe auf einer Waffe ein Leuchtpunktvisier montieren lassen, melde ich. Den Munitionserwerb melde ich nur alle drei Monate. Man sollte die Behörden auch nicht überlasten.


    Die sind immer so nett bei uns.

    Was, Du meldest den Munitionserwerb nur alle 3 Monate? Das ist aber sehr nachlässig. Ich mach das in Echtzeit und den Verbrauch melde ich natürlich auch und jedes Mal, wenn ich einen der Schränke aufmache um ein Gewehr rauszunehmen, sag ich vorsichtshalber auch gleich Bescheid. Wo kämen wir den sonst hin?...::hahah::

    Das meinte ich nicht. Bei meinem Jagdkurs gab es zu Beginn eine kleine Vorstellungsrunde ("Hallo, ich bin der ...., ich bin xxx Jahre alt und möchte Jäger werden weil...")

    Ich war der einzige, der gesagt hat, daß ich Tiere erlegen und zu essbarem Lebensmittel verarbeiten will. Von hinten kam dann ein Zwischenruf "Noch so ein zukünftiger Totschießer". ALLE anderen brachten die Story daß sie die Natur lieben und mehr über Wild etc. lernen wollen.

    ...

    Das kann ich mir gut vorstellen. Die sagen eben, was sie glauben, dass man gerne hören will. Ich kenne aber tatsächlich Jäger, denen jedes Stück Wild (außer Schwarzwild natürlich:)) leid tut und bei denen weibliches Rehwild praktisch ganzjährig geschützt ist, die mehr Naturbeobachter als Jäger sind, andere, die nur scharf auf Trophäen sind aber auch welche wie mich, denen es i. e. L. ums Beutemachen geht und denen die Trophäe wenig sagt.

    Es gibt alles, aber die wenigsten sind ehrlich, wenn sie gefragt werden.

    Selbst wenn die FDP einen Antrag auf Einleitung einer Normenkontrollklage einbringen würde, müssten sie gegen diesen stimmen, wenn die AFD den unterstützt. Echte Demokraten dürfen ihre Anträge einfach nicht von Verfassungsfeinden unterstützen lassen, genau so wenig wie sie sich von der CDU wählen lassen dürfen, wenn sie Stimmen von der AFD bekommen.

    Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Die sind tatsächlich so drauf. Aber angenommen, die AfD würde alleine so eine Klage einreichen, müssten sich die Gerichte doch trotzdem damit befassen. Also, was hindert sie daran?

    Ich fürchte, so viele "Freunde" haben wir in keinem Parlament dieser Republik und im Bundestag schon gar nicht . . .


    ::c.o.l)

    Das ist aber traurig, wenn man keine Freunde hat. ;(

    Spaß beiseite, die Kasper von der FDP und der AfD sagen doch immer sie würden uns unterstützen und seien freiheitlich eingestellt, oder nicht? Dann sollen sie doch mal zeigen, wie es damit bestellt ist und den Worten taten folgen lassen. Jetzt hätten sie eine gute Gelegenheit ihre Popularität und Glaubwürdigkeit zu verbessern. Gerade die von der AfD klagen doch gerne. Es müssen ja auch nicht unbedingt alle von denen die Sache mit Feuereifer vorantreiben, ein paar würden reichen, so eine Normenkontrollklage einzubringen, oder etwa nicht?

    Oder haben wir etwa keinen einzigen Unterstützer im Parlament? Das wäre wirklich sehr traurig.

    Kürzlich habe ich bei einem Freund eine Perkussionsdoppelflinte mit aufsteckbarem Tüllenbayonett gesehen. Es waren auch Nocken unten an den Läufen, als Anschlag für die Bayonetttülle. Das Kaliber müsste 20 gewesen sein. Ich habe bisher noch nie sowas gesehen. Es sind auch keine Stempel, herstellerzeichen, etc. (mehr) zu erkennen, einzig eine dreistellige Nummer am Laufansatz. Das Gewehr scheint aber durchaus professionell gefertigt und gut verarbeitet zu sein.

    kann von euch jemand etwas zu der Waffe sagen?

    DF.pdf