Beiträge von czler

    Hi Czler,

    mit "Ironisch gemeint" meinte ich diesen Satz von Dir: "Denn sonst wären unsere Verbände und Interessensvertretung sicher bereits wieder aktiv geworden."

    Welche Interessensvertretung denn? Sehe da keine die im Vorfeld aktiv geworden ist. Heulen jetzt alle nur noch rum mit ihren Stellungnahmen. Geh mir blos weg mit Interessensvertretung. Die sind wie Politiker, wollen auch nur ihre Pöstchen und "Macht".

    Hallo pgj,


    ich gehe da vom FWR aus, und dieser pauschale Gesetzentwurf vom 25.3.2019 ist nach meiner Ansicht untauglich ihn so zu beschliessen. Aber das ist womöglich der Stil unserer heutigen Politik.


    Grüsse

    czler:drink:

    Hallo volker1,


    was Ihr noch wählen könnt, könnt Ihr in meiner Wahlempfehlung unten in meinem Dateianhang sehen, so habe ich heute bereits in Briefwahl gewählt.:thumbup:


    Grüsse

    czler:drink:

    Hallo Glock4Ever,


    ich kann Dir nicht sagen wen Du wählen sollst, sondern ich kann Dir sagen wen Du nicht wählen sollst. Genauso habe ich heute schon mit Briefwahl gewählt, so wie in meiner Wahlempfehlung in meinem Dateianhang unten beschrieben.


    Grüsse

    czler:drink:

    EU-Waffenrichtlinie ist eine untaugliche Terrorabwehr

    Endlich wieder einmal eine kompetente Kolumne von Kriminalkommissar a.D. Markus Melzl in der Basler Zeitung.

    Hallo New Blackhawk,


    das passt doch bestens zu meiner Wahlempfehlung unten, nur wählen dürft Ihr das über Euch bestimmende EU-Parlament nicht. :pinch:


    Grüsse

    czler:drink:

    Hallo Forum,

    Dienstag, 16. April 2019 - von Jan-P. Weisswange

    Blackhawk T-Series - eine neue Holstergeneration aus Montana

    Bozeman, Montana/USA, Mellrichstadt (ww) Blackhawk bringt seine neue Holstergeneration "T-Series" heraus. Die jetzt vorgestellte Baureihe gibt es mit Level 2- und Level 3-Sicherung. Den Deutschlandvertrieb für Behörden und Großkunden übernimmt die Helmut Hofmann GmbH aus Mellrichstadt. Die T-Series bietet mehrere Neuerungen: Zum einen besteht der Holserkörper aus einer Verbindung zweier Kunststoffe, zum anderen kommt ein neues, innen liegendes Entriegelungssystem zum Einsatz und zum dritten verfügen die Holster über eine neue Gürtelhalterung.


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    Blackhawk T-Series Holster Level 2 (l.) und Level 3 (Foto: JPW)

    Dank der "Dual-Shot"-Formtechnologie bestehen die T-Series-Holster aus einem glasfaserkunststoffverstärkten Exoskelett mit einem aus weicherem Kunststoff bestehenden Innenkörper. Das soll zum einen Stabilität bieten, zum anderen die Abnutzung der Waffenbeschichtung bei den Zieh- und Holstervorgängen vermeiden.


    Sowohl bei Level 2- als auch bei Level 3-Sicherung schützt ein in den Abzugsbügel greifender Zapfen die geholsterte Waffe vor unberechtigtem Zugriff. Bei den Level-3-Holstern bietet ein federnd gelagerter klappbarer Verschlussbügel zusätzliche Sicherheit. Bei beiden Sicherheitsstufen erfolgt die Entriegelung der Waffe anders als bei Blackhawks populärer Serpa-Baureihe nicht mit dem Abzugsfinger, sondern mit dem Daumen der Schusshand.


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    Die ein- bzw- zweiteilige Sicherungstaste liegt auf der zum Körper weisenden Waffenseite und wird beim Ziehen Richtung Waffe gedrückt. (Foto. JPW)

    Zieht der Schütze die Waffe, wird sein Daumen beim Ziehvorgang über einen Kanal auf eine gefederte Taste geführt, die er beim Greifen in Richtung Waffe drückt. Hierdurch bewegt sich der Sicherungszapfen aus dem Abzugsbügel der Waffe heraus und gibt diese somit frei. Bei der Level-3-Sicherung ist der Tastenmechanismus zweiteilig ausgeführt. Hier klappt durch einen Druck auf die größere Taste zunächst der Haltebügel nach vorne, zugleich bewegt die größere Taste eine weitere kleinere, die wiederum den Sicherungszapfen aus dem Abzugsbügel bringt. Die Waffe lässt sich somit sofort ziehen. Verbleibt sie aber im Holster bzw. wird nach dem Ziehvorgang wieder ins Holster gebracht, bleibt die Waffe trotz geöffneten Verschlussbügels weiter gegen fremden Zugriff gesichert.


    Blackhawk und der Deutschlandimporteur Helmut Hofmann stellten uns je ein Level 2- und Level 3-Testexemplar zur Verfügung. Diese sind für die Modelle Glock 17, 19, 22, 23, 34 und 35 ausgelegt. Darüber hinaus passt auch die Glock 46 einwandfrei. Bei Trockenübungen erwies sich der Ziehvorgang als intuitiv und schnell. Wie bei anderen Systemen auch, gilt natürlich: Vor der Nutzung sollte sich der Waffenträger mit der Konstruktion vertraut machen und den Ziehvorgang üben, um das Muskelgedächtnis daran zu gewöhnen. Beherrscht er das System, ist er in Sekundenbruchteilen feuerbereit.


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    Auch bei geöffnetem Verschlussbügel bleibt die Waffe im Holster gesichert (Foto: JPW)

    Die Gürtelhalterung lässt sich auf Koppel von bis zu 5,5 cm Breite aufschlaufen. Zum Lieferumfang der Holster gehören ein Abstandshalter ("Spacer") einschließlich dreier längerer Schrauben, um den Holsterkörper etwas weiter von der Gürtelhalterung nach außen montieren zu können. Das ist besonders für Einsatzkräfte interessant, die Schutzwesten oder taktische Ausrüstung tragen. Ein weiteres Merkmal: Die T-Series-Modelle zeigen sich mit dem Zubehör der Serpa-Baureihe kompatibel. So lässt sich beispielsweise das Quick-Disconnect-System weiter nutzen. Blackhawk hat darüber hinaus neues Zubehör, wie etwa ein schlankeres Quick Disconnect System in Arbeit.


    Als erste Modelle der T-Series brachte Blackhawk die für die Glock-Pistolen passenden Holster heraus. Es folgen solche für die Smith&Wesson M&P und die SIG P320, nach und nach sollen T-Series-Holster für alle gängigen Waffentypen verfügbar sein. Des weiteren sind Holstermodelle für Pistolen mit montierten taktischen Leuchten (SureFire X300, Streamlight TLR7/8 und TLR 1/2 sowie Glock GTL) bereits in Arbeit.


    Wir werden weiter über unsere Langzeit-Erfahrungen mit der neuen T-Serie berichten. Abschließend gilt unser Dank Chuck Buis (Blackhawk) und Alexander Köhler (Helmut Hofmann) für Infos und Testmodelle.


    www.blackhawk.com

    www.helmuthofmann.de


    Grüsse

    czler

    Hallo Forum,

    Neue preiswerte elektronische Gehörschutzstöpsel von 3M Peltor

    15.04.2019 von Ralph Wilhelm - https://www.dwj.de/magazin/sch…oepsel-von-3m-peltor.html

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    Mit dem EEP-100 stellt 3M Peltor einen preiswerten elektronischen Gehörschutzstöpsel vor, der bei der Jagd und im Schiesssport das Gehör schützt und gleichzeitig Situationsbewustsein und Kommunikation verbessert.


    3M Peltor hat bereits diverse elektronische Gehörschutzstopfen im Programm, die aber was die Ausstattung angeht und damit auch den Preis, eher in der Oberklasse liegen. Da von vielen Kunden der Wunsch an einen einfacher ausgestatteten aktiven In-Ohr Gehörschutz an 3M Peltor herangetragen wurde, reagierte die Firma mit dem neuen EEP-100. Wie gut zu erkennen ist, wurde dabei nicht an der Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Gehörschutzes gespart sondern an den Zusatzeigenschaften (Bluetoothverbidung). Die kompakte Aufbewahrungsbox verfügt nicht über eine interne Stromversorgung, so dass die Stöpsel am Ende eines Schiesstage zuhause oder im Auto über den integrierten USB-Eingang der Box geladen werden müssen. Die Box dient zudem zur einfachen und praktischen Aufbewahrung, wenn die Ohrstöpsel nicht in Gebrauch sind.

    Die wichtigsten Merkmale

    • Schutz fürs Gehör, bis zu - 38 dB
    • Einstellbare Niveauabhängige Funktion für Situationsbewusstsein (-6, 0, +6 dB)
    • Intuitive Bedienung über eine Taste
    • Wiederaufladbar, Ladezeit 180 min
    • bis zu 16 Stunde Dauerbetrieb
    • Stabile Aufbewahrungs- und Ladebox (IP54)
    • Klein und leichtgewichtig
    • Mit den meisten PSA für den Kopf kombinierbar


    Der EEP-100 is ab Mai im Handel verfügbar. Der empfohlene Verkaufpreis für die beiden elektronischen Gehörschutzstopfen inklusive Transportbox soll bei 210 Euro/231 CHF liegen.


    Grüsse

    czler

    Hallo Greenhorn,


    hier passend zur Messerlänge: Es muss Schluss sein mit falscher Toleranz gegenüber Links, Rechts und Migranten


    Grüsse

    czler:drink:

    jetzt aber mal eine blöde Frage:

    Hat die EU ihr Waffengesetz schon verschärft? Die sind doch selber noch nicht durch damit, oder schon?

    Nur weil alle immer schreiben, das EU Gesetz ist rechtskräftig und darum müssten wir nachziehen.

    Hallo Eidgenosse,


    die EU hat kein eigenes EU-Waffengesetz, sie stellt nur die Richtlinie für die Mitgliedstaaten dafür auf, die dann von diesen Staaten in ihre eigenenen Gesetze umgesetzt werden müssen. Wie weit sich die einzelnen Mitgliedstaaten aber daran halten ist, so wie ich es bisher mitbekommen habe, sehr unterschiedlich, wenn man da die bereits umgesetzten eigenen Rechtsgrundlagen von z.B. Polen, Tschechien, Frankreich und Österreich betrachtet.


    Aber der eigentliche Hammer dazu ist der bisher nur existierend Referenten-Entwurf in Deutschland, der mit seinen verschärften Ansichten sogar die EU-Feuerwaffenrichtlinie bei weitem übertrift, und genau hier sieht man dadurch auch, auf welchem Mist diese EU-Feuerwaffenrichtlinie gewachsen ist. Die Vorgaben an die EU kamen dazu aus Berlin.:thumbdown:


    Grüsse

    czler:drink:

    Hallo Baikal3000,


    ich hoffe dass Du mit Deiner Schlussfolgerung Unrecht hast, obwohl man mittlerweile nicht mehr so richtig an einen guten objektiven Rechtsstaat bei uns glauben kann. :wall:


    Denn wenn unser Staat mit solch verlogenen, erfundenen und ungerechtfertigten Begründungen ohne irgendwelche Rechtsfolgen für sich selber, für LWB belastende und ungerechtfertigte Gesetze erlassen kann, ist es mit unserer Demokratie nicht mehr weit her.:thumbdown:


    Grüsse

    czler:drink:

    Hallo Baikal3000,


    ich bin mal gespannt, welche Verbände und Interessensvertretungen bei einem solchen vorgefertigten und verlogenen Verfahren dann den Klageweg gegen so einen Beschluss beschreiten ...::RTFM::


    Im Prinzip müsste es alle sein, die eine Gegendarstellung zum Referentenentwurf erstellt und an die Bundesregierung abgegeben haben.:bud:


    Grüsse

    czler:drink:

    Das war dich sicherlich Ironisch gemeint. Oder?

    Hallo pgj,


    warum sollte das ironisch gemeint sein, hier geht es um den bereits bekannten Referentenentwurf und die schon seit 2017 bekannten formalen EU-Forderungen nach der EU-Feuerwaffenrichtlinie, mehr kann ich daraus nicht entnehmen. Sollte es der Gesetzestext sein der von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden soll, vermisse ich nach wie vor Details, auch von ev. eingearbeiteten Bedenken und Stellungnahmen der Verbände.


    Wenn es so sein sollte wie nicht nur Du, sondern auch andere Teilnehmer hier vermuten, hätten wir uns das ganze Theater auch sparen können, die EU gibt was vor und die deutsche Regierung setzt bedenkenlos um, egal was dagegen von den Betroffenen vorgebracht wird.


    Sowas nennt man dann nicht mehr demokratisches Verfahren, sondern das ist für mich, wenn es so sein sollte, dann ein rein diktatorisches Verfahren, das ich so (hoffentlich) noch nicht in Vollendung sehe.


    Und denke Ende Mai bei der EU-Wahl daran wer für und wer gegen den LWB ist.:thumbup:


    Grüsse

    czler:drink:

    Da Du dieses feststehende Messer ja nur aus Gewohnheit dabei hast, und nicht weil Du es tagtäglich brauchst, (ein kleineres Taschenmesser würde wahrscheinlich in 99% der Fälle auch ausreichend sein, in denen Du ein Messer wirklich brauchst) musst Du Dein gefährliches Messer halt gegen ein ungefährliches Erlaubtes eintauschen. Und für den 1%-Fall, der vielleicht alle paar Jahre einmal vorkommen könnte, gibt es sicher Ausnahmegenehmigungen, wie für den Fall, dass Du Jäger oder Angler sein solltest. Dann darfst Du das längere Messer für diesen Zweck in Wald und Feld, weitab von Menschenmengen auch führen.
    Die kleine Einschränkung, dass Du dann damit eben nicht durch eine Waffenverbotszone darfst, musst Du im Interesse der allgemeinen Sicherheit halt hinnehmen und dies managen. Dann kannst Du eben nicht auf dem Weg zur Waldarbeit eine Brotzeit beim Metzger einkaufen, und auch der Getränkemarkt fällt aus. Ein wenig Planung ist doch für den, der meint, unbedingt eine Waffe führen zu müssen, durchaus zumutbar. Oder?



    :wall:

    Hallo Schwarzer Mann,


    Dein ausgesprochen schwarzer Homor gefällt mir überaus gut ... :rolleyes:


    Grüsse
    czler :drink:

    Hallo Forum,


    Steyr Zephyr II wird „Rifle of the year“
    11.04.2019 von Nataly Kemmelmeier - https://www.dwj.de/magazin/wis…rd-rifle-of-the-year.html
    Die Kleinkaliberbüchse, die es in den Randfeuerkalibern .17 HMR, .22 Long Rifle und .22 WMR gibt, wurde von der National Rifle Association of America (NRA) zum „Gewehr des Jahres 2019“ gekürt.


    Überzeugen konnte die Steyr Zephyr II hierbei sowohl mit der Verarbeitungsqualität und dem eleganten Design wie auch mit der Präzision. Zusätzlich wurde die Zephyr II noch mit dem „Gray’s Best Award“ des Gray’s Sporting Journal ausgezeichnet.


    Zusammen mit der Qualität der anderen Waffen aus dem Ramingtal sorgte die Zephyr II auch dafür, dass Steyr Arms von Sporting Classics Daily mit dem „2019 Awards of Excellence“ ausgezeichnet wurde.
    steyrarms.com


    Grüsse
    czler

    Hab ich das richtig gelesen und richtig in Erinnerung, dass das niedersächsische Kabinett ein Bundestagsinitiative gebilligt hat, in der über die anstehende Gesetzesverschärfung hinaus, weitere Waffenrestriktionen beantragt werden sollen? Ein Element davon wäre ein Messerverbot und die Ausweitung von Waffenverbotszonen auf alle stärker bevölkerten Bereiche, wie Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Großparkplätze, Rastplätze und Rastanlagen, Haltestellen und Bahnhöfe, Freizeitgelände .....
    Transport von Waffen nur noch, wenn dafür ein allgemein anerkannter Grund glaubhaft gemacht werden kann. Damit wird doch keinem Fischer sein Filettiermesser weggenommen, und keinem Jäger sein Hirschfänger, und auch nicht dem Outdoorsportler sein Fahrtenmesser. :Braverle: Muss halt nur in einem zugriffsgesicherten Behältnis eingeschlossen sein.

    Hallo Schwarzer Mann,


    ersetze Bundestagsinitiative durch Bundesratsinitiative (sieh hier: Pistorius fordert Messerverbot für Klingen über 6 cm erster Absatz) dann stimmt es. ::RTFM::


    Grüsse
    czler :drink:

    Hallo Forum,


    IWA Industry Range Day 2019 der PAA Shooting Academy
    11.04.2019 von Nataly Kemmelmeier - https://www.dwj.de/magazin/ges…paa-shooting-academy.html


    Die Schießanlage in der Nähe von Pilsen in Tschechien war der Veranstaltungsort des ersten Range Day am 13. März 2019, den die PAA Shooting Academy im Nachgang zur IWA veranstaltete.


    Das am Range Day aufgebotene Tagesprogramm spiegelt in seiner Qualität und Vielfalt das Kursangebot der PAA Shooting Academy wieder. An den verschiedenen Stationen hatten die Teilnehmer und Aussteller die Möglichkeit, Erfahrungen mit unterschiedlichen Kurz- und Langwaffen zu sammeln. Zum Einsatz kamen hier verschiedene Pistolen und Revolver, Langwaffen in Kurzwaffenkalibern, Vorderschaftrepetierflinten, halbautomatische Langwaffen und Repetierer auf der langen Schießbahn. Besonders zu erwähnen wäre hier der Chiappa Rhino Revolver 60DS mit seinem unten liegenden Lauf der von der Firma Leader Trading zur Verfügung gestellt wurde. Dabei waren auch neuste Modelle, die erst vor einigen Tagern auf der IWA in Nürnberg vorgestellt wurden. Der Büchsenmacher Klaus Hiendlmayer stellte die neue Pistole FK Brno im Kaliber 7,5 vor und stellte sie zum Testen zur Verfügung.


    Anschließend zeigte Profischütze Michael Paa für den taktischen und jagdlichen Bereich die Vorteile der Turmformation, in der ein Zielfernrohr zusammen mit einem Rotpunktvisier benutzt wird. Die zum Testen verfügbaren Türme der Firma Steiner und Noblex waren jeweils mit den neuen Montagen der Firma EAW ausgestattet. Ebenfalls vor Ort waren auch die Schießprofis Luis Erhard, Frank Reiche, Benjamin Thaler, Fabian Hopf, Tom Kronawitter Nicolas Lößl und Thomas Koller. Sie ließen die Teilnehmer von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen profitieren.
    Damit der praktische Teil nicht zu kurz kam, konnten die Teilnehmer von der durch die Firma XJagd aus Österreich reichlich zur Verfügung gestellte Munition der Marke Sellier & Bellot Waffen unter professioneller Anleitung testen. Abschließend wurden die Waffen unter der Anleitung der Experten der Firma Brunox gereinigt.


    Der nächste Range Day ist für das Wochenende am 21. und 22. September 2019 geplant. Ebenfalls ist ein weiterer Range Day im Rahmen der Enforce Tac und IWA 2020 in Planung.
    www.paa-shooting.academy


    Grüsse
    czler

    Hallo Forum,


    hierzu der aktuelle Newsletter des FWR von heute:
    Niedersachsen plant Erweiterung von Führverboten für Messer
    Nach einer Pressemeldung der niedersächsischen Staatskanzlei vom 8. April 2019 sind Verschärfungen in Bezug auf das Mitführen von Messern geplant:
    Das Land Niedersachsen setzt sich dafür ein, das Mitführen von Waffen und Messern in der Öffentlichkeit noch weiter einzudämmen. Das Kabinett hat einer entsprechenden Bundesratsinitiative von Innenminister Pistorius zur Änderung des Waffengesetzes am (heutigen) Dienstag zugestimmt.


    Mit dem Gesetzesantrag sollen drei Ziele verfolgt werden:
    Die Ermächtigungsgrundlage zur Einrichtung von sogenannten Waffenverbotszonen soll auf solche Orte ausgeweitet werden, an denen sich viele Menschen aufhalten. Hierunter fallen beispielsweise Fußgängerzonen sowie das Umfeld von Jugend- und Bildungseinrichtungen, Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs, Einkaufszentren oder Veranstaltungsorte.


    Feststehende Messer mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern sollen künftig nicht mehr in der Öffentlichkeit mitgeführt werden.
    Der Umgang mit Springmessern soll unabhängig von der Klingenlänge verboten werden.
    Nach Aussage des Ministers solle das Gesetz dabei auch weiterhin klar differenzieren, ob ein Messer missbräuchlich als Waffe mitgeführt wird oder zu legitimen anderen Zwecken. Pistorius: "Ich kann jeden, der etwa aus Gewohnheit sein Schweizer Taschenmesser dabeihat oder mit seinem Koch- oder Kartoffelschälmesser zum Kochen bei Freunden fährt, beruhigen. In solchen Fällen wird das Mitführen von Messern auch zukünftig nicht ordnungswidrig sein."


    Das Forum Waffenrecht begrüßt die Klarstellung, dass hier die legale Nutzung von Messern, z. B. auch zur Jagd, zum Angeln oder auch zu Brauchtumszwecken, weiterhin straffrei möglich sein soll. Gleichzeitig bleiben wir aber insgesamt skeptisch gegenüber weiteren Restriktionen, die hauptsächlich den rechtstreuen Bürger in seiner gewohnten Lebensführung einschränken, jedoch gegenüber Kriminellen und ihrem Tun keinen Sicherheitsgewinn bringen.


    Die aktuelle Kriminalstatistik hat erst noch hervorgehoben, dass sich die ohnehin auf hohem Niveau befindliche Sicherheitslage in Deutschland noch weiter verbessert hat und daher, auch nach Aussage des niedersächsischen Innenministers selbst, keinen Anlass für Verschärfungen bietet. Es stellt sich insgesamt die Frage, ob jemand, der mit einem Messer Straftaten begehen will, von einer vorangehenden Ordnungswidrigkeit beim Mitführen hiervon abzuhalten ist.


    Bisher wurde auch von Seiten des Bundesinnenministers klar kommuniziert, dass die anstehende Änderung des Waffengesetzes lediglich der Umsetzung der im März 2017 geänderten Europäischen Feuerwaffenrichtlinie dienen und keine weitergehenden Verschärfungen beinhalten soll. Eine Verschärfung der Trageregelungen bei Messern ist jedoch nicht in der EU-Richtlinie enthalten.


    Initiativen zur Bekämpfung von Kriminalität, die einen wirklichen Sicherheitsgewinn beinhalten, hat sich das Forum Waffenrecht nie gegenüber verschlossen. Alibimaßnahmen, die lediglich Aktivität belegen sollen, jedoch nur die Rechte unserer Mitglieder beschneiden und dabei die Bevölkerung nicht schützen, finden unsere Unterstützung nicht.


    Impressum:
    Dieser Newsletter wird betrieben von:
    Forum Waffenrecht e.V.
    An der Pönt 48
    40885 Ratingen
    Tel. 02102-5595740
    info@fwr.de
    Herausgeber und verantwortlich im Sinne des Presserechts:
    Rechtsanwalt Frank Göpper, Geschäftsleitung FWR.
    Das Forum Waffenrecht e.V. ist ein beim
    AG Berlin-Charlottenburg eingetragener Verein.


    Grüsse
    czler