Beiträge von Silvio Halti

    nur ein KK-VL, und mit dem geht es.

    Nochmal wegen Pulver, hatte vor Jahren eine Siber im cal. .33.

    Die lief mit CH2 sehr gut.

    Ich kenne die Probleme mit der Lagerung nur zu gut, in meiner alten Wohnung hatte das Bad keine Druckentlastungsfläche, also waren nur 0,5 kg

    Schwarzpulver zu lagern.


    Probiere einfach mal CH2 aus, geht in deinen KK-VL genauso wie in größeren Kalibern, musst halt nur ein bisschen probieren.

    In meiner damaligen Steinschossmuskete musste ich damit auch laden, und getroffen habe ich auch.

    Das einzige was ich zu diesen Thema besitze (in deutsch) ist: Der US-Bürgerkrieg, Soldaten, Waffen und Ausrüstung von Jan Boger


    Ein Standardbuch wo alles erfasst ist, ist mir nicht bekannt


    Einzelne Beiträge über die besagten Waffen gibt es in Alte Feuerwaffen von Harold L. Peterson und Berühmte Handfeuerwaffen von H. Peterson und R Elman.


    Es gab selten eine Standardbewaffnung gerade bei Kriegsbeginn, da sind noch alte Steinschloßmusketen oder/und Jagdwaffen benutzt worden

    Wegen den Crimp:


    Es geht eigentlich "nur" um die Haltbarkeit der Hülse, beim Geschoss setzen und gleichzeitig Crimpen beansprucht den Hülsenmund um einiges mehr

    als separat crimpen. Gab in der Caliber da eine schöne Testreihen (Wiederladen der .357 Magnum).

    Wahrscheinlich hat Laufleuchte nicht so unrecht... :S


    meinst du den Beitrag?

    Tja - beweisen kann ich´s auch nicht. Also, ich hab ja z.B. ne Tryon von Pedersoli - und die zeigt exakt die Problematik (bei CH2 später, bei Wano früher), die hier geschildert wird. Sitzt die Pille nicht stramm genug im Lauf, ist nach spätestens 15 Schuss finito. Dann muss die Revisionsschraube raus. der Weg zum Pulversack freigepopelt werden und erst dann geht´s weiter. Da hilft auch kein putzen nach jedem Schuss, weil man sich einen Teil von dem ganzen Dreck natürlich vor den Zündkanal schiebt

    Hab ich aber ne stramme Ladung am Start, egal ob Kugel oder Maxi oder Real, läuft die, bis das Pulver alle ist. Zündet wirklich augenblicklich, setzt wenig Brand an und ist hoch präzise. Meine These ist die, dass durch das höhere "Startmoment" der Gasdruck und die Verbrennungstemperatur deutlich größer ist als bei Luschiladungen. Und diese Umgebung bewirkt eine saubere Umsetzung des Pulvers.

    Das ist eine Variante die man definitiv ausprobieren könnte


    Was für eine Ladung benutzt du? (Pulver/Geschoss)

    ☆ hab die Vermutung dass ich zu tief wische und somit mit Dreck den Zündkanal zu mach... Aber wie tief ist richtig?


    VG Uwe

    Hi Uwe


    Du setzt deine Ladung, nach den setzen führst du den Reinigungsstab mit Patch ein, an der Mündung makierst du mit einen Edding

    den Stab damit hast du deine richtige Höhe.


    Noch einfacher ist es wenn du die SP Ladung mit einen Pulvertrichter einfüllst, danach das gefettete Geschoss, und danach erst durchwischen tust.


    Das Patch darf nur feucht und nicht nass sein.


    Probiere es einfach aus, dass letzte was du wahrscheinlich benötigst ist ein Büchsenmacher

    *(Hinweis und Warnung : Dank der TK bin ich mir natürlich zwischenzeitlich der tödlichen Gefahr bewußt die von einem von mir selbst abgefeuerten VL Gewehr immer noch ausgeht, obwohl ich das damals mit einem mehr als 50 cm langen Plastikschlauch machte - was offiziell natürlich trotzdem nicht erlaubt ist, da womöglich die nicht vorhandene Kugel ja im 90 Grad Winkel aus dem Lauf kommen könnte.

    Es ist eine aus der alten Fachliteratur empfohlene und sehr wirkungsvolle Methode, da sich aber das Beharren auf Originalität eher an der Frage welche Feder im Schloß verbaut ist festmacht, als an historischen Verfahrensweisen, ist es ganz klar, daß dieses Tun verwerflich ist und ich es deshalb nicht mehr praktiziere und selbstverständlich jeden vor der Nachahmung warnen will, meine diesbezüglichen Ausführungen nur noch informativen Gehalt haben. . .

    Habe ich noch was vergessen ? :rolleyes: )

    göttlich :drink:

    Oft ist direkt nach dem Schuß das Piston zu! Beim wischen geht keine Luft mehr durch...



    Gruß Uwe

    Hi Uwe,

    die selbe Problematik hatte ich auch mal, bei mir lag es an den Zündhütchen, da war wie eine

    harte Schicht gezündeter Zündmasse ins Piston reingedrückt worden. da du schon evt. andere Zündis probiert hast (evt. mal die Marke der Zündis wechseln), könnte es vielleicht auch daran liegen das der Hahn und der Piston vielleicht in einen falschen Winkel stehen oder das Piston evt. länger ist?

    Wurde was am Schloss geändert?

    So rum gefragt, sind die Probleme nach einen Pistonwechsel erst aufgetreten?



    Wenn deine Reinigung hinhaut:


    probiere einfach ohne Zwischenwischen zu schießen (mit einen guten Geschoss oder Pflasterfett sollte dies gehen), wenn keine Probleme auftreten dann weist du an was es gelegen hat.


    was einige bei uns tun ist Ladung und Geschoss setzen und dann erst wischen sie den Lauf (ob es was bringt keine Ahnung)


    oder nach jeden Schuss mit einer Nadel das Piston frei machen

    100% Zustimmung


    Es sind und bleiben für mich Waffen. Was an sich nichts schlimmes ist:Braverle:

    Grüße



    Wie die Überschrift schon sagt suche ich für diese Disziplinen eine geeignete Waffe mit 6 Zoll Lauf.

    Überwiegend wird in .38 Special trainiert. .357 Mag werden nicht allzu viele Schuss zusammen kommen, halt nur vor Wettkämpfe und im Wettkampf für die SP2.


    Habe einige S&W dank eines Schützenkameraden testen können.

    Getestet habe ich auch den Taurus 689, einen Ruger aus der GP100 Serie und einen Weihrauch HW357 Target Trophy.

    Bin mit allen sehr gut zurechtgekommen, und habe sehr gut getroffen (der HW lag mir am besten)

    Das Preis/Leistungsverhältnis finde ich sehr gut, dafür bekommt man gerade einen wenig geschossenen S&W.



    Wie sieht es eigentlich mit der Haltbarkeit der getesteten Stücke aus? Woher kommt dieser Preisunterschied?