Beiträge von Frank1000

    Captain Cat


    Es ging hier um die Informationen, die man haben MUSS wenn man heutzutage Waffen kauft oder verkauft, das Geschäft privat oder mit einem Händler abwickelt, und da spielen nunmal nur E-ID und P-ID eine Rolle.


    Es ging NICHT darum, was VIELLEICHT irgenwann einmal sein wird, oder was es noch alles tolles im NWR gibt.


    Und: Sorry, ich kann doch nichts dafür, dass du im Post #13 mit deiner Antwort völlig daneben gelegen hast, das passiert einem mal, und dann freut man sich, was gelernt zu haben. Geht wohl jedem hier mal so.


    Gruß

    Frank

    Captain Cat


    na dann.....kaufst du also eine Waffe von einem LWB auf privatem Wege lieber nicht, trittst von einer Egun Auktion zurück, bzw. empfiehlst den Usern hier derartiges Vorgehen, weil dir der Besitzer/Verkäufer die W-ID ggf. nicht liefern kann (was er ja auch nicht muss!!!), bzw. seine Behörde die Daten nicht einfach auf Zuruf im Vorfeld zur verfügung gestellt hat - wie hier schon gepostet wurde.


    Denn du hast ja klar gestellt, dass es bei deiner Behörde kein geschäft mehr gibt, ohne W-ID!


    Gut....auch ein Weg durch's Leben zu gehen. Es ist halt ein freies Land.


    Gruß

    Frank


    Aber offenbar gibt es hinsichtlich "privat" zumindest in Bezug auf die W-ID unterschiedliche Auffassungen .


    Auffassungen -> Wünsche :sla:



    So kann man es natürlich negativ ausdrücken.


    Das ist nicht negativ ausgedrückt. Hätte ich es negativ ausdrücken wollen, hätte dir, dier wem auch immer, die Floskel mit dem vorauseilendem Gehorsam unterstellt.


    Und inhaltlich ist dem Post #31 von Matthias Horner nichts hinzuzufügen.


    Gruß Frank

    Die Waffen-ID macht es dem SB einfacher die Waffe zu finden.


    Vor allem bei alten Waffen, die kurze Nummern haben, gibt es diese mehrfach und manchmal auch zeitgleich besitzwechselnd. Als ich meine letzte 08 eintragen ließ, waren 3 Stk. mit derselben Waffennummer gerade umtragungspflichtig. Mit W-ID hat der SB keine Probleme die richtige Waffe zu finden. Ohne kann es eben sein, dass er einmal sein Hirn einschalten muss, um die richtige Waffe im NWR auszuwählen. Darum hat der (bzw. dein Finnian ) SB ein persönliches Interesse daran, die W-ID vorgekaut zu bekommen, dann kann das Hirn nämlich aus bleiben.


    Gruß

    Frank


    Naja...dass Matthias Horner mit Erklärungen immer geizt, gefällt mir auch nicht und ich finde es auch schade, dennoch hat er in diesem Fall Recht. Die ganze Geschichte mit den ID's ist deshalb entstanden, weil man die Meldungen beim Waffenhandel einheitlicher und effektiver gestalten wollte. Die Waffenhändler haben/bekommen einen Zugang zum Protal und können Waffenbewegungen mit den ID's dort direkt eintragen. Da nicht jeder LWB einen solchen Zugang haben kann/soll ist auhc klar, warum man die ID's bei Privatgeschäften nicht benötigt.


    Das die Formulare in Deutschalnd mehr oder weniger schnell und mehr oder weniger einheitlich auch um Felder mit diesen Informationen erweitert werden, ist anzunehmen, selbst wenn man diese dort (derzeit) nicht immer hat/kennt/braucht.


    Gruß

    Frank

    Fuzzi


    Kommt drauf an! Bei einem Privatkauf trägt keiner in die WBK ein, bei einem Kauf über einen Händler dieser bei Sportschützen in der Regel nur bei WBK, grün, bei WBK, gelb oftmals nicht, bei WBK, rot auch nicht.


    Gruß
    Frank

    Ich denke du musst selbst entscheiden, welchen Weg du gehen willst. Und die Extrembeispiele sind das eine, ändern aber nichts daran, dass du eine faktisch falsche Erwerbsanzeige bei deiner Behörde abgibst, die von jedem Sachkundigen innerhalb von 3 Sekunden aufzudecken ist.


    Wenn du mit deiner neu erworbenen Waffen zu Schießstand unterwegs bist, dann nimmst du eine Kopie der WBK mit und deine Daten aus dem NWR. Solltest du in einer Kontrolle kommen, dann kannst du das vorzeigen und jeder Polizei kann die Richtigkeit deiner Angaben durch das NWR prüfen. Ggf. fährst du dann auf einem Umweg zu Schießstand.


    Mir wäre das aber lieber (von unwahrscheinlich mal ganz abgesehen) als eine dokumentierte Falschmeldung bei meiner Behörde abzuliefern....aber....es ist ein freies Land.


    Gruß

    Frank

    Outatime777


    Im Grunde haben wir beide Recht. Man kann ein solches Formular eben sowohl für den Antrag auf eine WBK, auf einen Voreintrag oder aber eine Erwerbsanzeige nutzen. Rechtlich gesehen, ist die gleichzeitige Nutzung als Antrag auf eine Erlaubnis und gleichzeitiger Erwerbsanzeige aber nicht zulässig. Warum hatte ich ja oben erläutert. Im WaffG ist der Begriff des Erwerbens ziemlich genau definiert. Und dort geht es auch nur um das Erwerben i.S.d.WaffG und um nichts anderes. Wie willst du denn etwas i.S.d.WaffG erwerben, wenn du noch gar keine Erlaubnis hast?!


    Beim Händler kaufen i.S.d.BGB kannst du alles...das musst du ja auch nicht anmelden. Entscheidend ist ausschließlich die Ausübung der tatsächlichen Gewalt. Genau das sollte in der Waffensachkunde vermittelt worden sein.


    Ich gebe dir aber noch einmal ein Beispiel für die Problematik mit dem "vorgezogenem Eintragen":


    Du kaufst eine Waffe beim Händler, bezahlst und lässt bei der Behörde eintragen. Die können ja erst einmal gar nicht überprüfen, ob du die Waffe auch tatsächlich hast (müssen sie auch nicht - hast du denen ja mit deiner Unterschrift versichert.....). Nun geht die Waffe auf dem Postwege verloren......oder der Händler liefert nicht weil er ein Betrüge ist, die Waffe gar nicht mehr hat weil er beim Großhändler nicht bezahlt hat, weil er krank geworden und ins Krankenhaus gekommen ist......


    Nun erkläre mal deiner Behörde, wie die Waffe abhandengekommen ist. Gemäß deiner Erwerbsanzeige hast du ja bereits die tatsächliche Gewalt darüber ausgeübt. Bestenfalls bekommst du am Ende das Geld vom Händler nach seinen Krankenhausaufenthalt zurück, sicher ist deine WBK aber von der Behörde wegen Unzuverlässigkeit schon widerrufen.


    Gruß

    Frank

    Ich möchte es aber mit eintragen, da ich die Waffe ja schon reserviert habe und man sich so einen Extra-Gang zur Behörde sparen kann.

    Mit den Nummern kann die Behörde das doch gleich richtig eintragen, zumindest wurde mir das so zugetragen.


    Das kannst du sicher tun, ob das preiswerter ist sei einmal dahingestellt.


    Viel spannender ist aber die Frage nach deiner Sachkundigkeit, wenn du dort etwas einträgst!!!

    Was ist denn eine Erwerbsanzeige, bei der man Waffennummer usw. angibt? Das ist eine Meldung an die Behörde, dass man eine Waffe im Sinne des WaffG erworben hat. Na auf die Erklärung von dir bin ich mal gespannt....


    Es gibt manche Behörden, die verfahren auf Nachfrage dennoch so und tragen im Vorfeld ein, ich kenne aber auch welche, die das definitiv nicht machen. Denn ganz klar ist: Deine Erwerbsanzeige ist faktisch gelogen, da du die tatsächliche Gewalt über die Waffe zu dem Zeitpunkt, zu dem du die Anzeige unterschreibst, gar nicht ausübst. Und der Antrag, in dem du die Waffennummer einträgst ist eben eine solche Ebwerbsanzeige i.S.d.WaffG.


    Gruß

    Frank


    PS: Man sollte sich immer selbst ein Urteil über Dinge bilden, die einem zugetragen werden.....vor allem in bezug auf das WaffG (gut gemeinter Rat)

    klausrgr


    Ich glaube die Ansprüche sind da einfach verschieden. Ich hatte oben auch bewusst die Schärfe im Bereich des Zieles, Fadenkreuzes als Beispiel für eine Problemstelle genannt, da das, wie oben extra ausführlich beschrieben, einfach auch für den Sportschützen ein Nachteil ist. Ich habe kürzlich genau aus diesem Grunde ein ZF verkauft (hatte ich zusammen mit einer Waffe gebraucht gekauft), weil anspruchsvolles Training damit einfach auf Dauer nicht möglich war.


    Das ist eben anders als bei der Randschärfe oder der Transmission, die wirklich eine untergeordente Rolle auf einem 100m Schießstand spielen.


    Gruß

    Frank

    Captain Cat

    klausrgr


    Das sehe ich nicht so!


    Wo ich Euch zustimmen kann ist, dass man für 100m keine Oberklasse benötigt und diese für 300m nicht zwingend ist. Aber das war es auch schon.


    LowCost Gläser...und ja, das ist für mich alles was unter 400/500 Euro liegt, haben Einschränkungen, die selbst auf 100m deutlich zu merken sind. Die Schärfe beim Fadenkreuz ist beispielhaft so ein Thema. Schärfe, die dann auch noch über einen Wettkampf konstant erhalten bleibt und nicht nach jedem 5ten Schuss nachgestellt werden muss. Klar kann man mit geringfügig unscharfen Bildern schießen und treffen, nur ist die Belastung für das Auge, den Schützen höher. Dauert der Wettkampf mal länger, schießt man 2 Disziplinen auf einer LM, anstelle von nur 2x 10 Schuss auf nem Training, dann wird so ein ZF schon zum Nachteil.


    Das ganze wird dann noch schlimmer, je näher die aktuell genutzte Vergrößerung der maximalen Vergrößerung des Glases kommt und natürlich je größer die Entfernung und je wechselhafter die Beleuchtung wird. Wenn man dann bei BDMP ZG3 einmal das ZF aufdrehen will, dann ist es mit einem solchen Glas schon kein Vergnügen mehr.


    Ganz sicher braucht man bis 300m keine Oberklasse, aber eine Mittelklasse (1000 bis 1500 Euro) sollte meiner Meinung nach schon her, wenn man solche Disziplinen ernsthaft betreiben will. Die Kleinwagenliga (ab etwa 500 Euro) reicht dem Sportschützen meistens bei der Anwendung auf 100m und geschlossenen Anlagen. Ab 300m ist eine Oberklasse dann eigentlich schon zwingend.


    Und, ja, wir haben das hier schon zig mal diskutiert und ja, ich habe auch akzeptiert, dass es Schützen gibt, die ein 250 Euro ZF auf ihrer Büchse für ausreichend halten, oder 3500 Euro für eine Büchse ausgeben, das Geld für das ZF dann aber nicht mehr übrig haben....aber: Es ist ein freies Land.


    Gruß
    Frank

    Auf 100m geht noch vieles, ab 300m trennen sich Spreu und Weizen!



    Und für viel 100m und manchmal 300m kauft man .308Win nur weil man es haben will, wenn man es haben will, nicht weil es besser oder sinnvoler ist.


    Was die obige Frage zur Lauflänge betrifft, so kann ich nur sagen, dass besonders bei der Nutzung von Fabrikmunition der lange Lauf eher ein Vorteil darstellt. Denn viele der .308 Fabrikpatronen haben bei kurzen Läufen einen Brennschluss nach dem Mündungsdurchgang, was natürlich gut aussieht, auf 100m auch noch fast egal ist, bei 300m einem aber schon Zweifel aufkommen lässt. Und schwups ist die Munitionsauswahl nur noch halb so groß.



    Gruß
    Frank



    PS: Achso...und eine Tikka mit ner TRG22 zu vergleichen ist schon gemein....also nicht für die Sako ;)

    keine Ahnung ob du irgendwann mal in die Kiste springst. Leider kann ich in 40 Jahren nicht mehr nachfragen, dann ist meine Zeit mit 100% Sicherheit vorbei

    ...pappalapapp.....


    Ich sag immer: Irgendwer muss dem Heesters doch mal zeigen wie alt werden geht! :sla:


    Gruß
    Frank

    Danke für den Hinweis! Ist auch eine sehr hübsche Flinte mit nem guten Ruf.
    Hast Du sie schon?

    Am WE habe ich die Gelegenheit den Vorgänger, die 1301 Comp. zu schießen. Bin schon gespannt.


    Ausprobieren und Warten ist eine echt üble Zeit, weil man sich (also ich mich) ständig mit neuen Fragen und Gedanken beschäftigt:pinch::wacko:


    Wir haben die 1301 Competion Pro 2x im Verein und ich habe die Benelli M2 SP. Beide Flinten halte ich für sehr gut und durchaus vergleichbar in Leitung und, doer aber eben auch im Preis. Schaft mit Rückstoßkompensation, Verstellmöglichkeiten usw. usw. sind wirklich bei beiden gut, auch die Balance gefällt mir sehr gut.


    Für mich bleibt einzig der Unterschied in der Konstruktion: Gasdruck- oder Rückstoßlader.


    Und da ich inzwischen weiß, dass die Benelli Leute mit dem Inertia System (wie oben schon geschrieben) ein perfekt funktionierenden Rückstoßlader für schwache Ladungen gebaut haben, würde ich mir heute auch freiwillig keine Gasdruck-Dreckschleuder (sorry) mehr kaufen, wenn es schön sauber auch geht.


    Als die 1301 eingeführt wurde, was die der Hammer auf dem Markt. Eine tolle Sportflinte für die Hälfte (mal plakativ gesagt). Benelli M4 war top, aber mit 2500 Euro das leider auch im Preis. Die Winchester SX3 ebenfalls und ne Ecke presiwerter, aber immer noch bei 1500 Euro. Und dann die 1301 für 1000 bis 1100 Euro!!!

    Wenn man die erste 1301 heute aber im Vergleich zur Benelli M2 oder der Competition Pro schießt, dann merkt man die Unterschiede doch an allen Ecken und Kanten. Daher bleibt für mich die Rehenfolge M2, 1301Comp.Pro, SX3/SX4.


    Gruß

    Frank

    Captain Cat


    Name und Vorliebe hin oder her. Am Ende bekommst du (fast überall) immer das, was du bezahlst - so oft wir diesen Spruch bezahlt haben, so richtig ist er immer noch! Und wenn du eben 300 Euro für ein ZF ausgibst, dann bekommst du eben auch nur einen "Low-Cost Nachbau der Golf-Klasse" ;)


    Die Sightrons waren da so ein wenig die Ausnahme. Sie boten meiner Meinung nach für ihren Preis doch recht viel in der jeweiligen Klasse. Aber das war vermutlich auch nur der Start, bis man den Markteinstieg hatte und nun "optimiert" man eben den Preis passender zum Produkt, wie Weyland oben richtig angemerkt hat. Gleiches gilt im übrigen auch für die Meopta Gläser im jagdlichen Bereich, die noch vor einigen Jahren ein ähnliches Preis/Leistungsverhältnis hatten.


    Gruß

    Frank

    Portaner


    Das ist lange, keine Frage und meiner Meinung nach sogar unverschämt lange!


    Aber, du darfst nicht vergessen, das manche/alle Behörden die Verfassungsschutzanfragen nur ein mal im Monat abschicken dürfen....kopfschüttel....da hat man bei der Einführung des Gesetzes eben mal wieder nicht an die praktischen Folgen der tollen Idee gedacht. Wenn du zufällig mit deinem Antrag am "Absendetag" vorbei bist, sind schon mal die ersten 4 Wochen weg, bis deine Behörde die Anfrage überhaupt loswird.


    Lack gesoffen? ja....aber ich glaube eher an anderer Stelle...


    Gruß

    Frank