Beiträge von Frank1000

    Wolfgang0704


    Ich habe eben mal auf die Seite des LV1 geschaut. Auch da gibt es einen Bereich für Befürwortungen, der direikt vom Hauptmenü ohne Suchen zu erreichen ist. Nur ich kann den nicht einsehen, da ich kein registriertes Mitglied bin. Du solltest du vielleicht einfach mal nachschauen, hast da sicher einen Zugang.


    Was deine Aussage zum föderalen System betrifft, so stimme ich dir im Grunde schon zu. Nur die die Anerkennung als Schießsportverband erfolgt bundeseinheitlich nach §15 WaffG. D.h. jeder Verband reicht einmalig seinen Antrag und die dafür erforderlichen Unterlagen ein und wird dann als Schießsportverband in Deutschland anerkannt oder eben nicht. Zu diesem Unterlagen gehört eben auch die Befürwortungsrichtlinie (darum hatte ich das oben schon so geschrieben). D.h., wir der Verband anerkannt, dann muss er sich auch bundesweit an die, im Antragsverfahren selbst auferlegte Befürwortungsrichtlinie halten. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass des BDS im Zuge seiner bundesweiten Anerkennung in seiner Befürwortungsrichtline geschrieben hat, in Hamburg machen wir das so, in Brandenburg so und in Bayern so.


    Gruß

    Frank



    - Ende -

    Wolfgang0704


    Naja..dann hättest du oben auch mal LV1 schreiben können. Aber egal.


    LV3 hat das auf der Homepage und LV7 ebenso, danach habe ich aufgehört zu suchen. Da die Verfahren der Befürwortung Bestandteil einer Zulassung als anerkannter Verband sind, würde ich mal behaupten, dass das bei den anderen LV's gleich aussieht, bzw. aussehen muss.


    Somit kannst du das nun glauben, dein Hirn einschalten und das für logisch erachten oder alternativ eben noch einmal anrufen :Game:


    Gruß

    Frank

    Wolfgang0704


    Anrufen muss man auch nicht, sondern nur mal 5 Minuten Zeit investieren und die erste Seite seines Landesverbands lesen, wenn es um Befürwortungen geht:


    https://www.gsvbw.de/bds-diszi…werden/beduerfnisnachweis



    Guck mal...da sollte man schon ganz am Anfang Zweifel haben, dass es Befürwortungen auch für Einzelmitglieder gibt:


    pasted-from-clipboard.png




    Und spätestens ein paar Zeilen später sollte alles klar sein:


    pasted-from-clipboard.png



    Und das ist schneller recherchiert, als der Thread von Volker1 aus dem Jahre des Herrn 2005 herausgesucht.....


    Gruß

    Frank

    Rolf2


    Also so, wie Du das beschreibst, sollte das kein Problem sein.


    Wenn der Verband Einzelmitglieder befürwortet, ist die größte Hürde genommen.


    Naja....sooo genau hat er das nicht geschrieben. Wenn du dir dein eignes Zitat von Wolfgang0704 noch einmal anschaust steht dort:


    Ich habe das vorher mit dem Landesverband des BDS geklärt. Eine Einzelmitgliedschaft ist möglich. Das macht wohl nicht jeder Landesverband.


    Es ist schon richtig, dass Einzelmitgliedschaften nicht alle Verbände machen: BDMP und BDS ja, DSB nein. Aber das hat ja so rein gar nichts mit der Befürwortung zu tun. Beim BDMP kann ich sagen, dass es da definitv keine für Einzelmitglieder gibt. Beim BDS meine ich das hier in den diversen Threads auch immer so gelesen zu haben.



    Gruß
    Frank

    Wolfgang0704


    Das sind zwei unterschiedliche Punkte.


    1.)

    Wenn du alleine auf dem Schießstand trainierst, dann setzte das voraus, dass auch auch über die nötige Aufsichtsberechtigung verfügst. Wenn du dir für dieses Training dann eine Bestätigung in dein Schießbuch einträgst, ist das formal korrekt. Wenn du am Ende des Jahres dann dein Schießnachweis vorlegen musst, für eine Befürwortung, bei deiner Behörde oder dem Verein für einen Nachweis der regelmäßigen Schießens, so hätte das allerdings ein "Gschmäckle" wenn (fast) alle Termine von dir selbst bestätigt wären. Ob und wie man dann damit umgeht, muss derjenige entscheiden, der mit den von dir vorgelegten Nachweisen arbeiten muss.


    2.)

    Deine Aussage, dass für eine Befürwortung die Verbandszugehörigkeit zählt, ist falsch, wie (ich meine) Rolf2 oben schon angemerkt hatte. Befürwortungen werden soweit ich weiß von keinem Verband für Einzelmitglieder ausgestellt. In wie weit ein Verein dann die Schießnachweise aus der Zeit "davor" berücksichtigt, ist auch eine recht individuelle Entscheidung, in die auch sicher das oben unter 1.) gesagte mit hineinspielt.



    Gruß
    Frank

    PatrickB


    Noch ein letztes Mal als gut gemeinter Ratschlag:


    So ein Ding (ganz gleich welches) hilft dir (in deiner Situation) nichts!!!


    Du kannst weder Rückschlüsse auf die Munition ziehen (weil du die Laborierung nicht kennst), noch kannst du sie anpassen (weil es eben nur das gibt was es eben gibt), noch kannst du Ergebnisse von einer Laborierung zu einer anderen übertragen (weil du eben nicht der bist, die die Komponenten auswählt). Und, wenn eine gekaufte Munition 83029348% gleichmäßige Geschwindigkeiten ausweist, dann spricht das sicher für die Fertigungsqulität des Herstellers, heißt aber noch lange nicht, dass du mit dieser Munition aus deiner Waffe auch ein gutes Ergebnis erzielst. Das heißt nur, dass die Ergebnisse konstand bleiben - gut oder mies. Aber erstens mehr nicht und zweitens "und dann?"


    Du kannst mit der gewonnenen Information in deiner Situation nichts anfangen. Daher mein nochmals gut gemeinter Ratschlag. Nimm das Geld und besuche einen Wiederladelehrgang, kaufe die Ausrüstung und Komponenten. Lerne das Wiederladen und wenn du das ganz gut kannst, kaufst du dir nen Mehl BMC.


    Aber....es ist ein (fast) freies Land hier......somit......:sla:


    Gruß

    Frank

    J-Denver


    da muss ich an dieser Stelle dann passen. Wenn das so wäre, wäre das für den Käufer sicher ein Argument gegenüber dem Händler. Dennoch hört mein gesichertes Wissen definitiv hier auf und mich beschleicht aus das Gefühl, dass solche Fragen dann schon des öfteren durch Gerichte aberschließen geklärt wurden. Das muss jeder dann selbst wissen und du hast den Weg ja auch schon aufgezeigt.


    Gruß

    Frank

    Ja, der Hinweis mit dem Erwerbsstreckungsgebot ist schon gut! :thumbup:


    Captain Cat : Das mit den 14 Tagen hilft aber glaube ich nichts, wir hatten das hier auch schon mal. Fakt ist, das wie Behörde auf eine Eintragung bestehen kann (lückenlose Dokumentation), wie sie das in diesem Fall ja auch tut und erworben hast du ja nun mal i.S.d.WaffG. Das machen offenbar aber nicht alle Behörden. Wenn die das tut, dann musst du Eintragen, und dann hast du Aufwand un Kosten und eben 2/6 Regel, wie du angemerkt hast....egal wann in den 14 Tagen....einmal musst du.


    Ich glaube das kann man nur umschiffen, wenn der Verkäufer noch nichts gemeldet hat (was bei den neues elektronischen Handelsbüchern auch eher selten der Fall sein dürfte), oder deine eigene Behörde da mitspielt.


    Gruß

    Frank

    heizer


    Ich glaube auch, dass du auf den Kosten für die Ein- und Austragung sitzen bleiben wirst. Der Händler hat nur eine Sachmängelhaftung (ich glaube so heißt das). D.h. er haftet für Mängel an dem verkauften Produkt selbst und muss diese beheben oder das Produkt zurücknehmen. Er haftet nicht für Folgeschäden, auch wenn die durch seine Produktmangel verursacht wurden.


    Wenn du dir vier neue Reifen kaufst und am Samstag nach Ladenschluss feststellst, dass einer ein kleines Loch hast, hafet der Händler ja auch nur für den Schaden am Reifen und weder für den Sprit, den du brauchst um am Montag noch einmal zu ihm zu fahren und auch nicht das Hotel, sowie die 10 freizügigen Damen, was du alles bezahlt aber nicht in Anspruch nehmen konntest, da du ja mit deinem Auto am Samstag Abend nicht in den Kurzurlaub fahren konntest.


    Doof, aber ich meine so ist die Rechtslage.


    Gruß

    Frank

    Captain Cat


    Ich kann dir so nicht zustimmen und ich kenne auch keinen Verband, der eine Befürwortung für einen Munitionserwerb ausstellt. Ich bin in zwei Verbänden aber die haben dafür nicht mal ein Formular.


    Wenn der Themenstarter eine Waffe beantrag und befürwortet bekommt, dann steht in der Befürwortung des Verbandes die Waffe drin und nicht die Munition. Er bekommt dann damit einen Voreintrag und weil diesem ein Bedürfnis als Sportschütze zugrunde liegt, trägt ihm die Behörde auch eine Munitionserwerbsberechtigung ein (WaffG §14, Abs.1 Satz 1, wie oben gepostet).


    Kauft er nun ein Wechselsytem, welches kalibergleich und kleiner ist, so erwirbt er das erlaubnisfrei und besitzt es in der Folge gem. seines Bedürfnisses als Sportschütze (Grundwaffe als Sportschütze befürwortet). Gem. WaffG §14, Abs.2 ergibt sich dann auch hierfür die Munitionsberechtigung alleinig aufgrund seiner aktiven Sportausübung. Eine gesonderte Befürwortung des Verbandes ist hierfür NICHT erforderlich.


    Der Gesetzgeber hatte hier seinerzeit bewusst eine Erwerbserleichterung in das Gesetz aufgenommen, um Sportschützen beispielsweise das preiswerte trainieren mit KK-Wechselsystemen zu ermöglichen. Wenn für diese, oder deren Munition dann doch wieder eine Befürwortung erforderlich wäre, hätte man die Ausnahme7Erleichterung ja erst gar nicht eintragen müssen.


    Wenn dir das nicht gefällt, musst du es ja auch nicht glauben :drink:


    Gern schaue ich mir aber das Formular deines Landesverbandes an, in dem man ohne eine Waffe befürwortet zu bekommen, einen Munitionserwerb beantragen kann. Wohlgemerkt, das des Landesverbandes, nicht der örtlichen Behörde zur Erteilung der WBK, MES, usw.


    Gruß

    Frank

    Das Problem bzw die Frage war, ob der Stempel sein muss, um Munition zu erwerben. Aber wie gesagt, ich hatte es extra beantragt und werde es nachfragen. Aktuell sind für Sportschützen eh so ziemliche alle Schießstände zu, zumindest bei uns, dauert dann halt paar Tage länger

    IgelM48 M48


    Die Antwort steht eigentlich schon im Post #2 von Narima .


    Die Aussage von Captain Cat oben ist schon mal falsch. Natürlich bekommst du die Waffe mit oder ohne Munitionserwerb. Ist alleine schon daran zu sehen, dass manche Behörden den Stempel für den Munitionserwerb erst dann setzen, wenn die Waffe eingetragen wird und nicht schon vorher. Für dich als Sportschütze ist das mit dem Munitionserwerb auch kein Problem. Du bekommst grundsätzlich für alle Waffen die du auf ein sportliches Bedürfnis erworben hast, einen Munitionserwerb. Das kannst du selbst nachlesen im WaffG §14 (1) - erster Satz genügt das schon.


    Daher gibt es in der WBK, gelb diese Unterscheidung mit oder ohne Munitionserwerb auch erst gar nicht. Die WBK, grün ist aber allgemein und auch für andere "Kunden" geeignet (z.B. Altbesitz). Daher kann man hier auch unterscheiden.


    Dummerweise kostet jeder Stempel in der Munitionszeile auch Geld (15 Euro ?!). Somit kann es durchaus Sinn machen, den einmal wegzulassen. Das meinte Narima oben. In meiner grünen WBK hat meine SpoPi auch keinen Stempel. Ich habe eine WBK, gelb und da steht eine KK-Büchse drin. Somit wäre das Geld für den zusätzlichen Stempel herausgeschmissen. Verkaufe ich tatsächlich mal meine KK-Büchse auf WBK, gelb, bekomme ich auf der grünen WBK nachträglich immer noch den Munitionerwerb gestemelt, so ich den Antrag stelle und die Gebühr entrichte.


    Rufe deinen SB an und bitte ihn den Stempel nachzusetzen und gut ist's.


    Gruß

    Frank

    Munition kaufen, ab auf den Stand und Testen, wie Mühlenbracher schreibt, die Scheibe zeigt immer die Wahrheit. Aber mancher will es einfach nicht wahrhaben, das im Endeffekt auch ein Messgerät die Präzision nicht verbessert, das kann nur der Schütze!


    Naja, das stimmt so ganz ja auch nicht. Passende Ausrüstung, Waffen und Munition spielen neben dem eigenen Schießvermögen ja auch keine ganz so kleine Rolle. Und wenn man in diesen Bereichen (gilt im Grunde für die Schießfertigkeit aber genau so), etwas verbessern will, dann ist das schon ein guter Ansatz. Aber, und das hatte ich ja versucht oben darzulegen, bedaf es dazu eben eines gewissen Verständniss der Materie, gepaart gern auch mit etwas Erfahrung. Ist das Vorhanden, dann kann auch ein Geschwindikeitsmessgerät einen Mehrwert haben (so man Wiederlader ist).


    Hat mas das nötige Verständnis (noch) nicht, ist das Geld besser an anderen Stellen angelegt. Und ist man kein Wiederlader, macht es eh mehr sin, wie oben schon geschrieben, Munition zu kaufen, zu testen und dann am besten für sein Restvermögen die größmögliche Menge der am besten schießenden Munition (Los) zu kaufen.


    Gruß

    Frank

    PatrickB


    Ich will hier nicht unhöflich sein, aber Peppone hat das oben schon richtig angemerkt. Was willst du damit erreichen?


    Wenn du jetzt erst merkst, dass es beim Schießen mehrere Einflussfaktoren gibt, als die eigene Tagesform, dann solltest du dich zu erst einmal mit den Grundlagen der Waffentechnik, den Einflussfaktoren der einzelnen Komponenten, der Munitionstechnik und danach die Wiederladen auseinandersetzen. Wenn du da ein gutes Stück vorangekommen bist, dann kannst du dich mit der Geschwindigkeitsmesserei beschäftigen. Und dann wirst du auch wissen, was man da macht und warum UND vor allem dann auch die richtigen Schlüsse für eine Leistungssteigerung daraus ziehen und umsetzen können.


    Wenn ich dir einen Rat geben darf, dann suche dir einen Schützenverein, in dem LW auf 100m und 300m geschossen wird und in dem folglich auch einige Wiederlader sind. Da wird dir am effektivsten geholfen.


    Um deine Frage aber noch formal zu beantworten: Erstens Ja und Zweitens Mehl BMC


    Gruß

    Frank

    Ike Godsey


    Schönes Ding, zumal anscheinend für kleines Geld.


    Das da keiner ran "wollte" glaube ich kaum, eher, dass da keiner ran konnte. Der Jäger ist mit zwei KW am Limit, der Sportschütze muss sich jede Waffe genau überlegen und mit irgendeiner SPO in Einklang bringen. Sich ein "Schmuckstück" einfach so mal in's Regal zu legen ist da eher schwierig. Somit denke ich, ist bei solchen Waffen eher der leider kleine potenzielle Kundenkreis das Problem und nicht das die ggf. keiner haben will.


    Dennoch, Glückwunsch zum neuen Revolver.


    Gruß

    Frank

    Ob alle Trommeln fluchten werde ich prüfen aber wenns nicht so ist, flip ich aus.


    Das ist nachvollziehbar - aber du wärst nicht der erste....

    Nicht umsonst prüfen die guten Revlover-Tuner die Waffen immer auf solche Mängel bevor sie mit der Arbeit beginnen. Nicht wenige der Club 30 Händler schicken Teile der neu gelieferten S&W Revolver direkt wieder zurück zum Hersteller, wie man des öfteren lesen kann.


    Eine schief gebohrte Trommel wäre eine Option, zu viel Spiel der Trommel eine andere, es kann aber auch ein schlechtes Timing sein (Wobei ich den Abrieb dann eher an der Seite vermuten würde...aber:/). Prüfe deine Waffe einfach mal komplett in diesem Bereich, ggf. zusammen mit einerm Büma. Dann hast du Sicherheit.


    Und, berichte uns vom Ergebnis, würde mich schon interessieren, was da so herauskommt.


    Gruß

    Frank

    Wenn es um die Anwendung als Gebrauchspistole geht, dann ist die Glock schon keine schlechte Wahl, dass muss man dann natürlich sagen. Denn nicht umsonst hat sie eine so große Verbreitung im Bereich dieser Anwendung gefunden.


    Persönlich kenne ich aus diesem Segment noch die eine oder andere von Sig Sauer, sowie von H&K. Die USP gefällt mir da noch am besten, doch wenn es um eine reine Anwedung als Gebrauchspistole geht, würde ich vermutlich eine Glock sogar noch vorziehen.


    Gruß

    Frank