Beiträge von Frank1000

    Chips&Bier :drink:



    Gruß

    Frank



    PS: Ich darf doch mit dem Führerschein Klasse 3 heute auch 40Tonner fahren, oder? Muss ja so sein, denn in der Jägerprüfung gibt es keine Frage dazu :sla:

    Turbofranky


    War ja auch kein Vorwurf, sondern nur der Hinweis, dass ich eine direkte Zuordnung zwischen Laufinnenprofil und Erwärmung für gewagt halte. Denn außer der eigenen Herstellerwerbung kann zumindest ich hier keine weiteren Nachweise dafür finden.


    Das ganze soll aber ausdrücklich NICHT heißen, dass das Laufinnenprofil schlecht ist. Denn auch dafür habe ich keine Nachweise. :drink:


    Gruß

    Frank

    [...] obwohl der Lauf nicht wirklich heiß wurde. Zumindest in diesem Punkt stimmt die Werbung: Weniger Reibung bei diesem Laufprofil. Wenn ich da an die Rem700 vom Verein denke ....


    Also dass man mit einem solchen Test die Laufwerwärmung und das innere Laufprofil ins Verhältnis setzt, halte ich für sehr, sehr gewagt.


    Denn neben der inneren Reibung, die hier möglicherweise anders sein könnte, spielen da ja noch eine Vielzahl anderer Faktoren mit hinein. Neben solchen Faktoren wie Außentempertur, die Laufkontur und Länge (somit Masse) beider Vergleichswaffen. Dann, und das sind die weitaus elementareren Einflussgrößen, die Schussgeschwindigkeit und die Gesamtezahl der abgegebenen Schüsse, sowie vor allem die Art der Munition und damit den von ihr erzeugten Energieeintrag.


    Als Beispiel kann ich je nach Laborierung und Schusszeit mit meinem M38 problemlos 25 Schuss machen ohne dass der Lauf mehr als handwarm wird, ich kann damit aber auch die Brattemperatur eines Spiegelei's mit 10 problemlos erreichen. Wohlgemerkt: Der Lauf ist derselbe!


    Abschließend stelle ich in dem Zusammenhang dann noch die Frage in den Raum, dass wenn eine verringerte Laufreibung so massiv zur Temperatureduktion beiträgt, warum sind die Läufe der Schützen, die moly-beschichtete Geschosse verwenden nicht geringer und warum nutzen dann nicht alle Benchrester solche Geschosse, wenn die Lösung so einfach wäre?!


    Gruß

    Frank


    PS: Aber natürlich viel Spaß mit deiner Waffe und erfolg vor den Scheiben - sollte hier nicht vergessen werden:thumbsup:

    Banali


    Also persönlch glaube ich, dass es für deine Anforderungen vermutlich nichts passendes zu kaufen geben wird und dir das Wiederladen als einzige Möglichkeit übrig bleibt. Wenn du das selbst nicht kannst, gibt es aber auch die Möglichkeit, derartige Munition von einem professionellen Wiederlader fertigen zu lassen. Schwierig wird es aber sein, die genaue Ladung zu erarbeiten. Denn hier wird es zum einen ja auch den Gasdruckverlauf ankommen, die Funktionssicherheit und treffen willst du am Ende das Tages ja schließlich auch noch so leidlich. Ich denke es wird ohne selbst erfahrener Wiederlader zu sein oder einen solchen im Freundeskreis zu haben schwierig.


    Was deine Frage zur Unterschallmunition betrifft, so kann ich dazu nur genrell antworten. Unterschallmunition funktioniert im Prinzip so, dass man durch massive Erhöhung des Geschossgewichtes die Geschwindigkeit in den Unterschallbereich bringt. Würde man das Geschoss einfach nur langsamer machen, hätte man im Ziel keinen Energieeintrag mehr ( E=1/2m x V²), was man aber noch will. Also wird das Geschossgewicht maximiert und die Ladung angepasst, damit die Geschwindigkeit im Unterschallbereich liegt. Ggf. reduziert man dadurch die Energie, aber nur wenn erforderlich.

    Ein schweres Geschoss erzeugt schon immer einen etwas höheren Gasdruck, von daher ist deine Information schon nachvollziehbar. Man würde als Patronenhersteller das aber durch eine geeignete Pulversorte (d.h. langsameres Pulver) kompensieren, soweit möglich. Zusammengefasst bedeutet das aber, dass die Unterschallmunition bei ähnlicher Leistung auch im ähnlichen Druckbereich liegen wird. Ggf. die eine etwas drüber, die andere etwas drunter. Bezogen auf deine Frage, wird das aber kaum einen Unterschied machen, bzw. dich deinem Ziel näher bringen, den Gasdruck zu reduzieren.


    Gruß

    Frank

    Hallo Rüdiger,


    also erstens kann man das nie von außen sagen, da jede Waffe am Ende doch unterschiedlich ist und so unterschiedlich auf die Munition reagiert. Zweitens hängt das nicht nur von der Munitionssorte, sondern wenn es wirklich um Streukreise geht, auch von der Munitionscharge ab. Und drittens solltest du, wenn du schon bei einer Neuwaffe Fabrikmunition testen willst, dir nicht dreimal das (fast) gleiche hinlegen. Munition mit Matchgeschossen ist schon sinnig, aber wenn dann doch mit 150grs, 155grs und 168grs Geschoss. In Abhängigkeit von dem Ergebnis kannst du dann in der passenden Geschossgewichtsklasse weitersuchen und probieren.


    Gruß

    Frank

    alles gut und schön, aber am Ende läuft es doch immer auf Ladeleitern hinaus. Doe Waffen und genutzten Komponenten sind eben oft verschieden.

    Und dann kommt Murmels Spruch: Das tatsächliche Ergebnis zeigt nur die Scheibe.


    Wenn der Anfänger mit Standarddingen gelernt hat wie WL geht, ab zu den Ladeleitern.


    Gruß Frank

    Grundsätzlich ist ein SA System bzgl. Präzision immer im Vorteil, da einfach stabiler!


    Wenn es aber dann aufgrund der Patronenlänge nicht mehr reicht, greift der Hersteller eben zum LA System, was man aber aus den o.g. Gründen eigentlich nicht will.


    Aus diesem Grund gab es in der letzten Zeit eben auch viele Patronenentwicklungen, die genau das umschiffen. Man hat die Leistung eine "Großen Patrone" einfach in eine kleine gepackt. Wie? Hülse nur so lang, damit sie noch ins SA System passt, und dann so dick gemacht, damit genug Pulver reingeht. Vor allem in dem Leistungsberich bis 1000m/1200m, in dem sich die LR Schützen aufhalten, sind diese Kaliber zu finden. Die .300WSM ist so eine, die im Gegensatz zur alten Dame .300WinMag eben ins kurze System passt.


    Gruß

    Frank

    Ich würde da eher mal auf Short Action tippen, denn darin unterscheiden sich die beiden Systemtypen bei den meistens Zylinderschlussherstellern.


    SA=Short Action (System)

    LA=Long Action (System)


    Wäre für mich sinnig und schlüssig als Erklärung...kann aber auch eine Marktingbezeichnung sein oder SchussAutomat heißen :hyster:


    Gruß
    Frank

    Die besten Bronzebürsten und Putzstöcke stellt Raetz her - leider preislich ambitioniert. Sie halten aber gefühlt ewig.


    Gute Qualität allerdings mit nichtmetrischen Gewindemaßen liefert Dewey.

    Von beiden Firmen kann man sich sein Set (Putzstab, Bronzebürste, Patchhalter) einfach selbst zusammenstellen.


    In beiden Punkten meine voll Zustimmung!


    Ich habe inzwischen fast alles einheitlich von Dewey. Ist gut zu bekommen und die Preise passen ebenfalls. Der Nachtteil mit dem inkompatiblen Gewinde stimmt, fällt aber in der Praxis bei mir nicht auf.

    Die eine Raetz-Bürste die ich habe kostet soviel wie 10 von Dewey und Putzstock. Aber die Reinigungsleistung ist überragend und ich werde die bis zur Rente wohl nicht austauschen müssen. Dennoch....wenn man viele verschiedene Kurz- und Langwaffen putzen will, passt der Preis von der Seite her dann nicht mehr.


    Gruß
    Frank


    ....dessen Set's in Clip&Close Frischhaltedosen lagern.....so immer einheitlich stapelbar und größenmäßig anpassbar sind :happy:

    Grundsätzlich gibt es kein Ordonnanzgewehr, welches sportlich passt, vor allem aus heutiger Sicht. Die Dinger sind alt und für ganz andere Anforderungen gebaut. Ich sage immer: Auf einem Ordonnanzwettkampf kämpft Not gegen Elend!


    Fakt ist, dass alle Waffen gravierende Schwächen haben. Die einen in der Schussleistung, die anderen in der Visierung die nächsten beim Schaft oder Riemenhalter. Somit kommt es meiner Meinung nach zuerst darauf an, für welche Disziplin du die Waffe sportlich einsetzen willst, darauf ergibt sich in der Regel dann die Antwort auf die Frage was man kauft. Also welchen Vorteil man sich mit einem Nachteil einkauft.

    Das ganze kombiniert man dann noch mit dem Angebot und dem eigenen Geldbeutel.


    Somit kann es durchaus am Ende sein, dass für deine Anwendung eine Waffe herauskommt, die tatsächlich für dich viel zu kurz ist, aber in anderen Bereichen derartige Vorteile bietet, dass man den zu kurzen Schaft akzeptiert.


    Alle Waffen hier zu vergleichen führt zu weit. Aber vielleicht schaust du einfach auf einer Landesmeisterschaft bei einer der Disziplinen, die dich interessieren mal nach, welche Waffe auf den ersten 10 Plätzen liegen. Das ist dann schon ein deutlicher Hinweis....



    Gruß
    Frank

    Ich glaube das ist eher unwahrscheinlich. Damit würde der sich nur selbst unnötig Arbeit aufhelfen und irgendwann muss auch der SB sicher einmal die verwendung seiner Zeit, sowie entstandene Kosten vor seinem Dienstherren rechtfertigen. Eine daraus entstehende Privatfehde ist da sicherlich dann auch eher die Außnahme als die Regel.


    Gruß

    Frank

    1512Harrald


    Hallo,


    Also das ist ein normaler K98 aus deutscher Produktion im Kaliber 8x57is. Die S42 Kennung auf der Hülse weist auf Mauser als Hersteller hin, das Produktionsjahr ist ebenfalls abzulesen (1937).


    Was auf den Fotos zu erkennen ist, scheint die Waffe auch in den wesentlichen Teilen nummerngleich zu sein, was dem Wert sicherlich zuträglich ist.


    Weiterhin hat die Waffe einen Beschuss der Bundesrepublik und kann somit von jedem mit passender EWB erworben und geschossen werden. Die diversen anderen Stempelungen sind die Beschusszeichen des Dritten Reichs, Militärische Abnahmestempel usw. Hier kann ein Sammler sicherlich mehr sagen, aber für dich als Verkäufer ist das nicht so entscheidend.


    Um eine Preisvorstellung zu bekommen, würde ich an deiner Stelle mal bei Onkel Egon die dortigen Auktionen anschauen und nach deutschen K98 gucken, die nummerngleich sind. Parallel hat auch der Verband der Büchsenmacher eine Online-Plattform http://www.vdb-wffen.de, die du in gleicher Weise einmal durchsuchen kannst. Hier werden die Preise aber etwas höher liegen, da es sich um geprüfte Händlerware handelt. Dein Preis dürfte rund 100-200€ darunter liegen.


    Gruß

    Frank

    sammler


    Danke für die schnelle Rückmeldung. In meiner Gegend gibt es glaube ich auch nur eine Handvoll Waffensammler....


    An den VdW hatte ich auch schon gedacht. Was bringt mir eine Mitgliedschaft dort...ich konnte das bisher immer nicht so fassen.


    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,


    ich möchte heute die Sammler unter Euch noch einmal zum Thema von Sammlervereinigungen befragen:


    Seid ihr eigentlich in solchen Vereinigungen Mitglied? Wenn ja, eher in überrgionalen wie dem VdW, dem Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen oder in lokalen Vereinen?

    Gibt es bei Euch regelmäßige Sammlertreffen, an denen ihr teilnehmt?


    Gruß

    Frank

    Schwarzer Mann


    Ich verstehe deine Beweggründe ja und es gibt bekanntermaßen viele Grauzonen im WaffG. Aber gerade in diesem Fall ist es doch nun wirklich eindeutig?!


    Wenn ich dann noch einmal auf das Zitat von Peppone verweisen darf:

    Soweit Waffen in unverschlossenen Behältnissen transportiert werden, sind
    sie nur dann „nicht zugriffsbereit“, wenn sie nicht innerhalb von
    drei Sekunden und mit weniger als drei Handgriffen unmittelbar in
    Anschlag gebracht werden können, z.B. weil sie sich während der
    Fahrt im Kofferraum eines Fahrzeugs befinden oder in Einzelteile
    zerlegt sind. (Vgl. BT-Drs. 16/8224, S. 32 f.; WaffVwV zu § 12, S.
    15, 12.3.3.2)


    Und die erfolgte Klarstellung in diesem Bereich zeigt doch, dass der Gesetzgeber hier Handlungsbedarf gesehen hat (weil ggf. das eine oder andere Gericht früher einmal anders urteilte).


    Aber...so sei es.....:drink:



    Gruß

    Frank

    Schwarzer Mann


    Wenn dich deine Antworten sonst auch immer sehr schätze, so muss ich hier sagen, dass das, was du schreibst (sorry) Schwachsinn ist und schade, dass du dich zu so einer populistischen Aussage hast verleiten lassen...die dann auch noch nen Like bekommen hat:think:

    3 Handgriffe:

    Reißverschluss auf, Waffe herausholen und in Anschlag bringen.


    Hier im Thread ist der Transport in einem PKW das Thema und, es wurde mehrfach darauf hingewiesen, der Transport der Waffe im Kofferaum. Dann fangen die drei Handgriffe zum Beispiel im Rahmen einer Polizeikontrolle etwas anders an...Gurt lösen, Tür öffnen, aussteigen, zum Kofferraum gehen, Kofferraum öffnen, Futteral öffnen, Waffe in den Anschlag bringen.


    Wenn der Sherrif dann meint, er hätte dabei nur bis drei gezählt, dann kannst du ihm das Zitat von Peppone aus #25 bringen. Wenn er dann deine Waffen beschlagnahmen will, bin ich auf die Rechtsgrundlage gespannt, die er dir denn vorträgt!


    Deine Aussage kommt ausschließlich dann zum tragen, wenn du mit der Waffe im Futteral zu Fuß zum Schütznhaus gehst, wenn du die Waffe auf dem Beifahrersitz im Auto liegen hast, oder wenn der Parkplatz für deinen PKW sich dummerweise nicht auf dem Grundstück des Schießstandes befindet und du mit deiner Waffe einmal über die Straße musst. Das sind aber alle Punkte, die hier schon angesprochen wurden und unstrittig sind.


    Und wenn im Gesetz dazu steht, dass eine Waffe in rosa Seidenpapier eingewickelt sein muss, dann ist es eben so. Ich kann vielleicht noch darüber streiten, welches Rosa noch erlaubt ist und was als Seidenpapier anerkannt wird.


    Wenn ich diese Aussage mal auf das Schloss, welches auch nicht im Gesetz seht und das du aber dennoch hier für nötig propagierst, übertrage, kann ich dann davon ausgehen, dass du deine Waffen jetzt auch schon in rosa Papier einwickelst?


    Gruß

    Frank



    PS: Das das WaffG politisch motoviert und nicht immer praxisgerecht oder sinnhaft ist, ist natürlich zweifelsohne richtig.

    Genau diese Diskussion wollte ich vermeiden:


    Wenn du dich in mein Auto setzt und mit zeigst, wie du mit drei Handgriffen eine im Kofferraum im Futteral verpackte Waffe in den Anschlag bringst, schenke ich dir sofort diese Waffe. dabei ist es dir überlassen, ob du das durch die geteilte Rücksitzbank oder meintewegen auch nach dem Aussteigen durch die Kofferraumklappe tust (die NATÜRLICH verschlossen ist, wenn da Waffen drin liegen).


    Ich stehe nur daneben und zähle bis drei.....



    Gruß

    Frank