Beiträge von Elk

    Hallo zusammen,


    ich hab seit kurzem ein neues HK MR 308 A3 mit 20 Zoll Lauf. Nun ist mir beim ersten Schießen aufgefallen, dass alle ausgeworfenen Hülsen im oberen Bereich eine Delle haben. Ich hatte bisher nur Hornady 168 grs BTHP Match, sowie zwei einzelne Gecco eines Vereinskameraden verschossen. Nachfolgend ein Foto der beiden Hülsentypen mit Einkerbung.


    Am Nachbarstand verschoss ein weiterer Schütze mit einem anderen MR 308 (16,5 Zoll) Cineshot Munition. Auch diese hatte diese Delle. An meinem Gewehr selbst ist leichter Abrieb am "Hülsenabweiser" neben dem Auswurffenster zu sehen. Ich vermute, dass die Delle hiervon stammt.


    Ist das bei dem Gewehr normal, bzw. habt Ihr eine Lösung für das Problem? Ich werde jetzt mal an den Hülsenabweiser ein kleines und dünnes Stück Moosgummi kleben => das müsste den Aufprall dämpfen. Ändert andere Munition etwas an dem Problem?


    ich möchte halt die Hülsen gerne später mal wiederladen.


    Viele Grüße


    Elk




    Hülsen.jpg

    Hallo,


    vielen Dank für die schnelle Antwort. Mich hätte hier vor allem interessiert ob es einen entsprechenden Gesetzestext gibt. Für reine Schwarzpulverwaffen gibt es ja einen separaten Beschuss (mit geringeren Drücken usw.). Das die nitrobeschossenen Waffen diese geringeren Anforderungen aushalten ist auch klar => nur wo ist ersichtlich, dass diese Waffen nicht auch noch mit Schwarzpulver beschossen werden müssen?


    Viele Grüße


    Elk

    Hallo zusammen,


    meines Wissens darf man in NC beschossenen Waffen auch Schwarzpulverpatronen verschießen => machen ja einige Westernschützen usw. Gibt es hierfür eine Passage im Beschussgesetz (oder irgendeinem anderen Gesetz)? Oder ergibt sich das evtl. daraus, dass man mit SP gar nicht über die CIP Maximaldrücke hinauskommt => und damit ist man automatisch innerhalb des beschossenen "Druckrahmens"?


    Kann mir hier jemand helfen?


    Viele Grüße


    Elk

    Hallo,


    hat jemand Ladedaten/Anhaltspunkte für 190 grs Bleigeschosse (unbeschichtet)? Es handelt sich um ein Kegelstumpfgeschoss. Die Dinger haben eine Crimprille, die auf eine OAL von 40.00 mm ausgelegt ist.


    An Pulver ist folgendes vorhanden:
    - N110
    - N340
    - Lovex D032 und S11


    Hülsenmaterial ist von Fiocchi. Zünder wären Standard (S+B) als auch Magnum (CCI) vorhanden.


    Verschossen werden soll das Ganze aus einem Rossi UHR. MIP usw. ist nicht nötig. Präzise soll es sein.


    Viele Grüße


    Elk.

    Servus miteinander,


    ich möchte mir einen SA Revolver Ruger Vaquero in .45LC kaufen. Nun habe ich ein gebrauchtes Exemplar angeboten bekommen. Ich habe im Internet eine gute Anleitung von Jim March bzgl. einiger sinnvollen Prüfungen bei Gebrauchtrevolvern (Trommelspalt, Timing Abzug, Trommelspiel, usw.) gefunden, und habe den Ruger entsprechend geprüft. In zwei Wochen kann ich die Waffe auch noch probeschießen.


    Ich konnte bei den "Trockentests" keinen Fehler finde, nur ein leichtes Trommelspiel war feststellbar. Hier kann ich die Trommel minimal (geschätzt 0,5 mm) seitlich drehen, selbst wenn die Trommel verriegelt sein müsste (Abzug durchgezogen). Ein Trommelspiel nach vorne und hinten ist nicht vorhanden. Da ich selbst mit Patronenrevolvern recht wenig zu tun hatte, kann ich dies nicht wirklich einschätzen, ob dieses Trommelspiel problematisch ist. Mein Vorderladerrevolver hat ein wesentlich größeres Spiel und schießt einwandfrei. Auch ein 22er vom Vereinskameraden hatte gefühlt mehr Trommelspiel als der Ruger, was jedoch lt. dem Besitzer kein Problem darstellt. Bei unsern beiden Vereins-357er wackeln die Trommeln so gut wie gar nicht.


    Ist dieses Trommelspiel bedenklich? Haben Eure SA Revolver/Vaqueros auch Spiel?


    Viele Grüße


    Elk.

    Hallo zusammen,


    ich habe einen Rossi 357 Uhr mit dem ich manchmal Gecco 158 grs Hohlspitz Fabrikmunition verschieße. Hin und wieder ( ca. alle 5-15 Schuss) bekommt die Hülse eine einseitige "Einschnürung" am unteren Ende. Die unverschossene Munition hat dies nicht. Rein optisch erkenne ich auch keine "Stufe" im Patronenlager, die diese Erscheinung erklären könnte.


    Nachfolgend ein Bild => ich hoffe mann kanns erkennen. Achtung: die "Einschnürung" ist nur auf einer Seite der Hülse, die andere Seite ist "normal".


    Normalerweise verschieße ich Fiocci Fabrikmunition oder selbstgeladene Munition => bei beiden hatte ich diese Dellen noch nie.


    Hat hierfür jemand eine Erklärung?


    Gruß


    Elk

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    • CAM00058.jpg

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    Hallo P220,


    ich denke schon, dass das Bezündern und Pulverfüllen in Station 2 gleichzeitig gehen könnte. Es wird jedoch eine knappe Sache, da der Zünder gerade am Rand der Zündglocke ansitzt, wenn das Pulver zu rieseln beginnt. Ich habe hier jedoch Angst, dass irgendwann (bisher noch nie passiert) ein ZH explodiert => unter dem Pulverfüller sicher nicht empfehlenswert. In der Anleitung für die Presse steht sogar, dass nur ein paar ZH Marken ohne ein spezielles Explosionsschutzschild nicht verladen werden sollen. Bei den anderen Marken soll man unbedingt Schutzbrille tragen.


    Wahrscheinlich ist dies nur eine auf US Haftungsregeln beruhte Angabe => aber man kann nie wissen.


    Anmerkung: ich verlade bei meinen 357 er Ladungen aktuell 5,0 grs N320, 157 grs WM Bullet => d.h. dies ist sicherlich keine MIP Ladung. Wenn Du ein langsameres Pulver (bzw. stärkere Ladung) verwendest, wirst Du das Pulver wahrscheinlich gut in der Hülse sehen können => evtl willst Du dann gar keine spezielle Pulverfüllstandskontrollmatrize nutzen. Dann könntest Du entsprechend der Vorgehensweise bei der 45 ACP laden


    P.S. ich nutze die Presse seit ca. 1,5 Jahren => ist also noch keine richtige Langzeitbetrachtung.


    Gruß


    Elk


    obige Daten sind keine Ladeempfehlung => keine Gewähr dafür => alles auf eigene Gefahr!!

    Hallo zusammen,


    ich habe auch eine Lee Loadmaster und möchte mal meine Eindrücke/Erfahrungen wiedergeben. Ich nutze die Presse aktuell bei zwei Kurzwaffenkalibern (45 ACP + seit kurzem 357 Magnum). Die Presse ging gebraucht sehr günstige her, ist aber auch neu (z.B. bei Grauwolf) günstig zu haben. Wenn Du eine neue kaufst, solltest Du ein Set incl. Lee-Matrizensatz kaufen => dann ist die Aufweitematrize, welche unter dem Pulverfüller sitzt gleich mit dabei. Des Weiteren ist die Lee-Setzmatrize für die automatische Geschosszuführung geeignet (falls Du diese nutzen möchtest).


    Nachfolgend ein paar Erfahrungen zu den Einzelteilen:


    1. Hülsenzuführung:
    Diese funktioniert bei mir einwandfrei. Wenn man die Einstellerei verstanden hat, geht auch der Wechsel von 357 Mag auf 45 ACP und umgekehrt sehr schnell. In den (optionalen?) Hülsensammler kann man in die Mitte eine Schraube mit Beilagscheibe (ca. 15 mm) einlegen => dann reicht es die Hülsen in den Teller zu werfen und an dem Teller zu rütteln => die Hülsen fallen dann alle mit der richtigen Seite nach unten in die drei "Hülsenlagerrohre". Den Tipp habe ich aus einem US Forum.


    2. Zündhütchensetzer
    Dies ist die große Schwachstelle dieser Presse! Die gebraucht gekaufte Presse hatte eine Version für große ZH dabei. Diese funktionierte jedoch bei mir nicht sicher (ca. alle 50-100 Hülsen, eine Hülse mit verdrehter oder fehlenden ZH!). Ich habe mir dann auf Grauwolf beide komplette ZH Einheiten für große und kleine ZH (ca. 20 Euro pro Einheit) neu gekauft => hier gibt es anscheinend neue Versionen. Diese funktionieren einwandfrei! Ich verwende Remington ZH für die 45 ACP und S+B Zündhütchen bei 357.


    Im Setzstempel der ZH ist auch noch eine kleine Feder drin. Hiervon ist mir beim hin und wieder anstehenden Kaliberwechsel mittlerweile eine kaputtgegangen => am Besten gleich Ersatz mitbestellen. Ist etwas fummlig,


    3. Pulverfüller
    Ich hab den, der im Set dabei ist. Dieser funktioniert mit einer Toleran von +/+0,1 grs => genauer ist mein RCBS Pulverfüller auch nicht (oder vielleicht auch meine Waage :pinch: )


    4. restliche Presse


    Die automatische Geschosszuführung funktioniert (hatte ich für 45 ACP im Einsatz), ist jedoch m.E. überflüssig. Die Zeit, welche man beim Setzen spart, benötigt man um das Rohr zu befüllen. Des Weiteren macht die Problem, wenn das Rohr komplett gefüllt ist. Die Kopfplatte (in die die Matrizen kommen) muss man gut festziehen, sonst bekommt man OAL Schwankungen.. Die Kette ist mir auch schon einmal gerissen (eigene Dummheit) => die gibts aber in jeden Baumarkt als Meterware.


    Die Presse läuft im 45 ACP Kaliber als vollwertige 5 Stationenpresse. 1. Entzündern/kalibrieren 2. ZH setzen 3. Pulverfüller 4. Geschoss setzen 5. Crimpen. Beim 357er Kaliber verwende ich zusätzlich eine Hornady Pulverfüllstandskontrollmatrize (Grund: bei meine Weicheiladungen sehe ich das Pulver nicht beim reinschauen). Daher lade ich diese Patronen in zwei Arbeitsgängen: 1 Station: Entzündern/kalibrieren 2 Station: ZH setzen=> dann zweiter Durchgang 1 Station leer, 2 Station: Pulverfüller (diesesmal über der ZH Setzeinheit angebracht => geht mit etwas handwerklichen Geschick) 3 Station: Hornady Kontrollmatrize (sitzt da, wo normalerweise der Pulverfüller sitzt) 4 Station. Geschoss setzen 5 Station Crimpen.




    Ansonsten läuft die Presse wenn man sie richtig bedient und etwas handwerkliches Geschick hat einwandfrei. Ich lade aber auch nur ca. 1000 Schuss 45 ACP und künftig höchstwahrscheinlich die selbe Menge 357 im Jahr.


    Ich hoffe ich konnte etwas helfen.


    Viele Grüße


    Elk







    Hallo,


    ich hatte vor kurzem GP11 Munition mit der Zahl 79 im Hülsenboden in der Hand. Mein BÜMA meinte, dass wäre das Herstelljahr gewesen.


    Hatte er recht, bzw. ist dann bei der abgebildeten GP(18)90 das Herstelljahr 1924?



    Gruß


    Elk

    Hallo zusammen,


    ich habe noch ca. 700 g N110 Pulver bei mir rumliegen, das ich gerne für meinen 357 UHR Rossi 24" sowie für einen 6 Zoll Ruger Revolver verladen möchte. Ich habe eine große Menge WM Bullets 357er Geschosse (158 grs TC, Silvermoly) im Haus, welche ich normalerweise mit N340 verlade. Hat jemand Ladedaten für diese Geschoss-Pulverkombination? Die Ladung sollte präzise und soft (soweit mit N110 möglich) sein.


    Vielen Dank für Eure Hilfe bereits im Voraus!


    Gruß


    Elk

    Hi Achim,


    habt Ihr jetzt einen regelmäßigen VL Schießtag in Geiselhöring? Können/sollen da auch Gäste mit Vorderladern kommen?



    Gruß



    Elk

    Hallo,


    ich hab mal ne ganz dumme Frage zu dem ersten Bild (Befestigung am Vorderschaft). Wie hält hier der Riemen? Es sieht so aus, als sei der Riemen nur lose durch eine Lederöse geführt.



    Edit: vegesst die Frage => ich habs gerade selber erkannt



    Gruß




    Elk

    Hallo zusammen,


    erstmal vielen Dank für die schnellen Antworten! Die letzten beiden verwirren mich dann doch leicht. Evtl. hat ja jemand im Forum einen 3-teiligen Lee Matrizensatz und kann abschließend Rückinfo geben, ob da gleichzeitig Setzen und Crimpen geht. Interessanterweise habe ich im Internet nur bei RCBS (3-teiligen KW) Matrizensätzen eine Angabe gefunden, welchen Crimp durchgeführt wird (die gibt´s in Tapercrimp oder Rollcrimpausführung). Bei Lee habe ich hier keine Angaben gefunden.


    Gruß


    Elk

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Anfängerfrage zu den verschiedenen Lee Kurzwaffenmatrizensätzen. Ich möchte künftig 357 Magnum für Revolver und Unterhebel wiederladen (Einstationenpresse)


    Beim 357 Satz bin ich mir jetzt nicht mehr sicher, welchen ich kaufen soll. Lee bietet einen 3-teiliegen normalen Hartmetallmatrizensatz und einen 4-teiligen "Deluxe"Satz an. Im Deluxesatz ist die Lee Factory Crimp Matrize dabei. Muss mann bei 357 Magnum in einem extra Arbeitsgang crimpen? Bzw. reicht die Geschosssetzmatrize nicht aus? Ist der Deluxe Satz bis auf die zusätzliche Crimpmatrize eigentlich identisch zum normalen?


    Vielen Dank für Eure Hilfe bereits im Voraus.


    Grüße


    Elk

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Antworten. Ich habe mittlerweile den Württemberger bekommen :D


    Ich war gestern das erste Mal beim Schiessen mit dem Teil => macht sehr viel Spass! Nun habe ich aber die bereits beschriebenen Minies im Einsatz (Cal.54/ 547 Dia./13,89mm./ca.530gr). Leider gehen die nur mit etwas Gewalt in den Lauf => der Durchmesser der Unterseite der Minies ist minimal größer, als der restliche Geschossdurchmesser. Nach ich die Dinger ca. 10-15 cm in den Lauf geschoben habe, nimmt der Widerstand ab und die Geschosse lassen sich leicht bis zum Pulver schieben. Wahrscheinlich muss ich die Geschosse kalibrieren?


    Taugt hier die von Pedersoli vertriebene Kalibriermatrize was?


    LG


    Elk