Beiträge von Rick Dangerous

    Hallo,


    leider nein, der gute Murmel ist in die ewigen Wiederladergründe eingegangen. ::(


    Und mit diesem Unikat von Kerl auch viel Wissen über die Materie.


    Gruß

    Rick

    Falsch! Und zwar vollkommen! Das gehört in den Bereich der Urban Legends!


    1.: Der größte Teil des Rückstoßes tritt erst in dem Moment auf wenn das Geschoss den lauf verläßt (Raketeneffekt)! Also hat der Rückstoß keinen unmittelbaren Effekt auf den Abgangswinkel des Geschosses!


    2.: Die Tiefschüsse bei schnelleren Geschossen rühren einzig und alleine von der längeren ballistischen Kurve her! Bei schweren und langsameren Geschossen ist diese Kurve bis zum Scheitelpunkt kürzer als bei leichteren schnelleren Geschossen.


    Auf die 25m auf die i.d.R. mit der KW geschossen wird befindet sich das Geschoss im Steigflug bis es irgendwo seinen Scheitelpunkt erreicht bei dem es wieder zu fallen beginnt. Bei leichten schnellen Geschossen liegt der Scheitelpunkt (vom Schützen aus gesehen) weiter weg als bei schweren langsamen Geschossen. Folglich ergibt sich daraus daß der Steigwinkel bei schnellen Geschossen wesentlich flacher ist als bei langsamen und das resultiert auf der Scheibe in nun mal in Tiefschüssen!


    Auf 25m ergeben sich bei einem 8g Geschoss und einer Differenz von sagen wir mal 50m/s ca. 6cm Höhenunterschied! Und das bei gleichem Geschoßgewicht. Bei einem schweren Geschoß ist diese Differenz noch mal größer!


    Als Beispiel: Schießt du deinen Revolver mit einem 158gn Geschoß mit 350m/s auf Fleck ein, so wird ein 230gn Geschoß bei 180m/s bei gleicher Visiereinstellung gnadenlos über die Scheibe fliegen!


    Kein Problem 😎


    Lange Läufe sind nie verkehrt, die Frage ist immer zu welchen Einsatzzweck.


    Die Multiradialläufe sind vom Prinzip her Polygonläufe, mit etwas verbessertem Profil. Und ja, die Läufe taugen was! Man muß aber dazu sagen daß sie sorgfältig eingeschossen werden sollten mit Wischen und allem Pipapo! Ist das erledigt hat man an den Sabattis viel Freude. In Punkto Präzision zieht sie m.M. mit den Ruger PRs in jeden Fall gleich.


    Bisher keinerlei Störungen oder Schwierigkeiten im sportlichen Einsatz.


    Die Gesamtlaufzeit, nun ja, da bin ich noch nicht am Ende angelangt, bisher bin ich in jedem Fall zufrieden.


    Aber: kein Vorteil ohne Nachteil! Die Aluminiumschäfte der STR sind allesamt sauber verarbeitet und bieten recht viele Verstell und Anpassungsmöglichkeiten. Allerdings hätten die Boys bei Sabatti nicht unbedingt brünierte Schrauben nehmen sollen! Diese sollte man besser gleich rostfreie (gibt es auch in schwarz) austauschen bzw. austauschen lassen. Aber okay, das sind Kleinigkeiten.


    Das einzige was mich wirklich nervt ist bei der 6,5x47: das Magazin! Alles an der Waffe ist schön stabil und sauber ausgeführt, das Plastikmagazin hingegen klappert etwas.


    In meinem Umfeld sind mittlerweile mehrere STR unterwegs, bisher gab es keine größeren Vorkommnisse die gegen eine Empfehlung sprechen können.


    Gruß

    Rick


    P.S.: Raten kann ich dir nur dir die Waffen mal anzusehen welche dich interessieren. Ob nun Ruger oder Sabatti, letztendlich muß es dir gefallen. Leistung bringen beide!

    Meine Güte wie ausufernd das Thema Verschlussfanghebel sein kann und v.a. wie polarisierend!

    Naja, das Thema Verschlußfanghebel ist Sportschützen fast genau der gleiche Glaubenskrieg wie das Thema..... Schmieren und Reinigen vom Waffen.


    Auch da kann man Threads lesen bei denen 20 Leute 681 Meinungen vertreten und am Ende rein gar nichts dabei heraus kommt.... ::hahah::

    Moin,


    Ich zitiere mal:


    Und damit ist eigentlich schon alles gesagt! Eine Ausleihe oder eine Bescheinigung wie beispielsweise auf Basis des §12 Abs. 1 Ziff. 2 WaffG ist damit tatsächlich unnötig und rechtlich irrelevant solange die Waffe beim BüMa ist.


    Der Übersicht halber kann man durchaus eine Auftragsbestätigung schreiben (lassen), das erleichtert den Überblick über die Arbeiten die an der Waffe zu erledigen sind und vermeidet Mißverstandnisse....


    Gruß

    Rick

    Richtig, H110 mag reduzierte Ladungen nicht, bei zu geringen Pulvervolumen sind unsaubere, ungleichmäßige Verbrennung und auch gerne mal die eine oder andere Druckspitze zu beobachten.

    Wie oben erwähnt findet meist eine unsaubere Verbrennung statt.


    Heisgaskorrosion alleine ist schon recht abrasiv, in Verbindung mit unverbrannten Rückständen und Partikel die sich mit dem heißen Gasstrom bewegen erhöht sich der Verschleiß um ein vielfaches. Diese Überreste tragen wesentlich zum Abtrag an Material bei.


    Daher ist es besser, gerade bei H110 für ordentlich Druck und damit für eine saubere Verbrennung zu sorgen.

    Bei der .400 CorBon geht mehr als die Kuschelladungen.


    155gn Mägdäg HP

    16, 9gn Ramshot Enforcer

    Standard 45er Mägdäg Hülse umgeformt

    OAL: 30,6mm

    Federal 150 ZH


    Läuft in der 400er Les Baer in 6" mit gut 450m/s, lidert sauber an und geht wie die Wutz. Keine gerissenen Hülsen, ohne Probleme....

    Schau mal hier rein, zu dem Thema habe ich paar Videos gemacht:
    http://waffenforum.gun-forum.d…sson-Revolver-Compendium/


    Früher war die Methode wie folgt: Rebound-Spring zwei Spiralen weggeschnitten und dann die Mainspring Screw so weit gekürzt, dass die Waffe ein D/A von ca. 8lbs hat. Damit zündet es auch die stärksten Zündhütchen.


    Eben. Nannte sich damals wie heute Hinterhof-Tuning. Genauso wie man an seinem VW Golf die Federn gekürzt oder mit dem Brenner heiß gemacht hat um ihn tiefer zu legen.


    Richtig macht man das durch Überarbeitung der Klinke an Trigger und Hammer. Kann man das können die Federn so bleiben wie sie sind, es sei denn man überarbeitet auch den DA.


    Und zur Mainspring-Screw: das Ding hat nur einen Zweck, nämlich die Feder zu halten und zu spannen. Die ist nicht zur Regulierung des Abzugsgewicht gedacht, auch wenn das viele glauben.