Beiträge von 1874

    Naja, der DSB ist nun wirklich nur ein Verband unter Vielen. Wenn es mit dem Haufen keinen Spaß mehr macht, macht man halt woanders mit...

    Ll, dann sei froh wenn für Dich die Möglichkeiten in einer vernünftigen Entfernung gegeben sind.

    Nun CC, ist ja nix gegen zu sagen. Nur, der Sturm im Wasserglase (hier) - wem hilft denn der?? Den Anfängen währt man an geeigneter Stelle.


    sammler hat das einzig Richtige getan - und da angerufen wo es gilt. Sieht Herr Fongier mal das es die Leute auch wirklich interessiert.

    Sich (ausschließlich) hier künstlch aufzuregen - und auch noch über ungelegte Eier - ist nur heisse Luft.

    Mühli, ich sehe das etwas enger, deshalb habe ich neben Gerhard Lang auch verschiedene LAndesreferenten angesprochen. Die wussten z.B. noch nichts. Deshalb ist es wichtig von vielen Seiten zu reagieren.

    Ich müsste ca. 100km fahren um in einem nicht DSB-Verband zu schießen.

    Ich hatte diesbezüglich ein längeres Telefonat mit Gerhard Furnier. Dabei wurde folgendes klargestellt:

    1. Es gab eine Diskussion in der TK, ob über Irisblenden und ähnliches nicht die Grenzen zwischen offener und geschlossener Visierung verwischt werden.

    Dann würde das ja wohl nicht nur die Vorderlader sondern auch die Ordonnanzgewehr und Kurzwaffenschützen betreffen.


    Na, lassen wir uns mal überraschen.

    Ich habe mich gestern mit dem DSB Bundesreferenten Vorderlader in Verbindung gesetzt. Er konnte mir noch keine abschließende Auskunft geben und muss sich erst noch mit der „obersten Heeresleitung“ besprechen.

    Krurz nach dem ich das Obige geschrieben hatte, rief jemand an und wollte etwas bei mir abholen. Da ich wusste, er hat zwei Sharpse, sollte er sie mitbringen.

    Von denen die Schrauben vermessen: Ein ArmynSport die hatte 10-32 und eine neuere IAB mit 4,58mm im Durchmesser und mit 28 Gang. Also kein Regelgewinde.

    Fazit, wuss man eben anfertigen. OB, wenn ich Dir welche machen soll, dann bitte eine PN.

    Eben mal nachgemessen - ziemlich genau 4,55 mm ... nicht 4,8 mm


    Demnach ist es wohl auch noch was Anderes, als besagtes UNF 10-32.

    Mess mal die Steigung nach, nach meinen Erfahrungen wurden gerade von Italienischen Herstellern die Durchmesser der Schrauben recht klein gefertigt.

    Selbstgefertigte Schrauben im Norm-Maß passten dann aber immer in die Muttergewinde.

    Wenn ich aber die Steigung nach dem Bild nachzähle, schätze ich die Steigung au 24 Gang. Teste einmal, wie stramm das Schraubengewinde im Muttergewinde sitzt. Hat es etwas Spiel, dann würde ich auf W3/16" schätzen. Welchen Duchmesser hat das Kernloch ca.? Bei dem 3/16 Gewinde 3,4mm.

    Leute könnt ihr keine Federn machen, etliche dt , Eu Kader Schützen schiessen mit Abzug Stangenfedern die ich für sie gemacht habe, vor allen bei Pedersoli Mauser 1858.

    Abzuggewicht bei 500 g wie bei einer LP ohne das die Abzugstange in die Laderast fällt.

    Feilen und schleifen ist für mich ein no go.

    Mein Lieber, Federn herstellen können die wenigsten Laien.

    Eine zu starke Feder, die so nie wieder benötigt wird muss man nicht aufheben und darf verändert werden.

    Allerdings sollte man wissen wie und nicht wie im vorletzten Beitrag.

    Prahlen bringt auch nichts.;)

    PS denke aber daran, dass Du die Feder und somit den Abzug nicht zu leicht machst, da die abzugstange dann sehr schnell in der Laderaste ist. Wenn Ciappa die Nuss und somit die abstände wie bei den orig. Springfields gemacht hat, dann ist der Weg recht weit zwischen den Rasten, da ist die Nuss von Colt besser fürs umrüsten zum sportlichen Schießen, da dort der Weg kürzer ist.

    Moin PS,

    ich meine schon die Dicke. Wenn Du in der Breite etwas weg nimmst, bekommst Du sie zwar leichter und es ist einfacher zu bewerkstelligen, aber in der Dicke weggenommen bringt ein besseres Schwingungsverhalten.

    Meine Originalen 1861 + 1863 /64 habe ich alle so behandelt, wobei sie etwas andere Verhalten bekommen mussten, da die Schlosse von Colt anders als die von Springfield und den weiteren Herstellern sind.

    Hätte ich damals angefangen eine Bugfeder durch veränderen der Schenkelbreite zu einem leichteren Druck zu verhelfen, hätte mein alter Meister mich erschlagen.

    Moin, nicht anlassen, Du kannst die Härte, besser die Elastizität nicht kontrolliert wegnehmen.

    Als erste solltest du die Kante, die auf der Abzugstange aufliegt runden und polieren, so dass sie gut auf der Stange gleitet. Dann den unteren Schenkel, zur Abzugstange vorsichtig dünner feilen / schleifen, damit sie gut "schwingt", nicht kürzen. Dabei immer in Längsrichtung und keine Riefen einarbeiten. Eine Kante zur Rundung ebenfalls vermeiden.

    Während der Arbeiten immer wieder einsetzen und prüfen. Bedenke, dass die Nuss kein Fliege hat, somit darf das ganze nicht so leicht wie bei einem Stecher werden, ansonsten kommt die Laderast schneller in Einsatz als Dir lieb ist.

    Moin,

    bist Du Dir sicher, dass es ein PH war? Solch eines ist mir noch nie unter gekommen.

    Normaler Weise ist dieses das Muster 1858, es wurde nach dem Sepoy-Aufstand 1857, für die indischen Truppen eingeführt.

    Das gibt es nach meinen Kenntnissen nur im Original oder als indischen Nachbau.

    Moin Schwarznasen,


    ich löse die Restbestände von Patches in meinem Lager.

    Wenn jemand Interesse hat, sende mir bitte eine PN, dann schicke ich die Liste.

    Jetzt war ich von der Körneridee gerade angetan und jetzt kommst Du. :blink:

    Warum sollte immer ein kleiner Zwischenraum bleiben? Ich drücke den Ladestock (länger als Lauf) immerfeste auf.

    Bevor Du dir ein "kompliziertes" Gerät baust, muss erst einmal alles Weiter passen.


    Die Geschosse wüssen sich genau gleichen, Durchmesser / Gewicht / Bleilegierung. Wenn Fett verwendet wird, muss es richtig passend sein.

    Bei einem Zwischenmittel z.B. eine Plättchen oder mehreren müssen diese genau ausgetestet sein.

    Das Pulver genau abgewogen und immer gleich eingefüllt werden.

    Das Zwischenreinigen muss ausgeklüngelt sein, bei den Tests zu Langstreckenschießen bis 1000 Yards habe sie um 1870-1880 auch die Pulverkammern feucht gereinigt, dann muss natürlich gut getrocknet werden.

    Ist alles passend, dann kann man sich die Verwirklichung des Andruckes des Geschosses auf das Pulver "überlegen".

    Bei den Langstreckenbewerben um 1870-1880 wurden dafür Gewichte auf den Griff des Ladestockes gestülpt. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, waren diese Gewichte auf 4 Pounds begrenzt.

    Wenn die Substanz der Waffe gut ist, ist das Nachziehen nicht nur eine Möglichkeit sondern historisch auch ein absolut korrektes Verfahren, welches den Wert der Waffe nicht schmälert, aber den Gebrauchswert voll wieder herstellt.

    JA, das war normal und bei manchen Büchsen auch mehrere Male gemacht worden. Erhrliche Büchsenmacher hatten es durch einen eingestochenen Ring auf dem Mündungsrand angezeigt.