Beiträge von 1874

    Motivation zum Kauf der Zouave war neben dem Probeschiessen im Verein, einfach auch die Faszination am beeindruckenden Kaliber ( Hubraum äh Kaliber ist durch nichts zu ersetzen außer durch..... :-) )

    Och, da könnte ich Dir mit etwas "besserem" aushelfen.

    Bei meinen steht noch ein Schweizer Infantriegewehr im Kaliber 72, auch für Minie's ausgelegt. grin-.)

    Noch eine Frage: Was verstehst du unter " Hakeb oder Schrube "? - Ist das vielleicht eine andere Ordnung die ich nicht verstehe.:/


    Viele Grüße - Breuko

    Au Back, dass kommt davon, wenn man auf die Schnelle und ohne Kontrollesen etwas verschickt. :wacko:


    Also: Dann wurde seitlich der Haken gestempelt oder neben dem Haken auf die Stirnfläche, von der Schraube und dem Lauf.

    Bei dieser Art von Schwanzschraube ist im Grunde ja auch kein Platz für einen deutlich sichtbaren Stempel. Es gibt da nur das Gewinde mit einem Schwanzstück. Lauf und Schwanzschraube sind durch einen Verbindungsstrich für die Lage gekennzeichnet.


    Viele Grüße - Breuko

    Weshalb, Platz genug.

    Dann wurde seitlich der Haken gestempelt oder neben dem Hakeb auf die Stirnfläche, von der Schrube und dem Lauf.

    Nach der Vergrößerung des Bildes würde ich sagen, dass der untere Stempel der Beschau-oder Untersuchungsstempel der Birminhamer Büchsenmacherinnung ist, = gekreuzte "Zepter", im Oberen Feld die Königinnen-Krone, im unteren Feld ein "V".

    Der obere Stempel das Prüfzeichen der Birminghammer Innung,= gekreuzte "Zepter", im oberen Feld die Königinnen-Krone, im unteren Feld ein "P", im rechten Feld ein "C" und im linken ein"B".

    Die Stempel wurden so tiel geschlagen, weil die Laufe nach der Prüfung erst ihre endgültige Kontur erhielten. Somit gibt es auch keinen Beschuss nach der Aptierung.

    Aber zumindest nach meiner Erfahrung zumindest teilweise ein ziemlich fragwürdiges Kommunikationsverhalten, wenn man selbst auf wiederholte höfliche Anfrage in seiner Muttersprache nicht mal eine Antwort bekommt.

    Das war bei P D nicht immer so, ich meine es ist erst so, seit seine Tochter die schriftliche Kommunikation übernommen hat.

    Das ist aber bei Inländern nicht so, ich habe zum Glück einen Kontakt in Aberdeen, nach dem ich dort über 1 Jahr lang gearbeitet hatte.

    Moin,

    so wie es aussieht ist die Flinte eindeutig von Zolli hergestellt worden.

    Für den Vor- und Endbeschuss muss sie schon mit dem Herstellerzeichen gestempelt sein.

    Als sie dann über Quelle (Mars) verkauft werden solte wurde sie mit F.A.RA, für hergestellt i, nacgestempelt.

    Beim deutschen Verkäufer und Importör dann zusätzlich mit Mars, um nach deutschem Recht den Importör zu kennzeichnen.

    In der Regel wurde bei einem gefrischten Lauf ein "Ring" als Kennzeichnung an der Stirnseite des Laufes, um die Mündung herum, eingestochen. Je nach dem wie ehrlich der Büma war. Wenn es z.B. zwei oder drei Mal geschehen war, so auch mehrere Einstiche.

    Moin,

    die Laufverjüngung Richtung Mündung war nicht nur bei den Pistolen so.

    Dieses leigt an mehreren Faktoren. Der Hauptfaktor waren die Materialkosten. Den Stahl (nicht vergleichbar mit den heutigen Stählen) zu erzeugen war sehr teuer, der Hauptkostenfaktor war die Holzkohle.

    Der größte Druck beim Schuss entsteht im Bereich der Pulverkammer, wo der Lauf wegen der recht geringen Materialfestigkeit dickwandig ausgeführt sein muss. Der Gasdruck nimmt Richtung Mündung weiter ab, dort muss die Kugel dann nur noch geführt werden. Also reicht eine dünne Wandung.

    Das es hauptsächlich um die Kosten für die Materialien geht sieht man schon beim Schmieden der Laufplatten (Gewehr) und der Doppelplatten für Pistoleläufe. Bei Schmienden der Laufplatten, dem Runden und beim Feuerschweißen durfte nur eine maximale Anzahl von Wärmen (Hitzen im Feuer) eingesetzt werden. So wurde nicht zuviel der teuren Holzkohle und auch weniger Material je Lauf gebraucht. Bei jedem Erwärmen entsteht Zunder und somit "Materialabbrand". Das beutet, bei wenigen Wärmen war auch weniger "Materrialabbrand".

    Wenn ich diese Teilevielfalt so sehe ... Respekt wer sich da dran traut. Glaube, die Grenzen zwischen Wunschdenken bzw. Selbstüberschätzung und dem was man real in der Lage ist fertig zu bringen sind hier fließend. Möchte nicht wissen, wieviele Bausätze wegen fehlender Erfahrung schon vermurkst wurden.

    Mühli, da hast Du vollkommen recht. Was meinst Du was man so zu sehen bekommt, wenn man Erbschaften aufkauft.

    Viel meinen ein US Bausatz ist so als wenn man eine Modellbausatz erwirbt. Was dabei vergessen wird das es eine Zusammenstellung von Rohteilen ist, die nur bis zu einem gewissen Grad vorgearbeitet sind.

    Moin Gm11,

    Dein Unterfangen finde ich in der heutigen Zeit recht mutig, wenn Du es in einem gewerblichen Rahmen ausführen willst. Besonders bei „rein“ handgefertigten Waffen, die auch stielsauber ausgeführt sind.

    So wie es sich anhört hast Du von der Materie und dem ganzen Drum und Dran, Einsatzgebiet des Produktes und Kundenkreis, nicht viele Vorkenntnisse. Mit dem Thema solltest Du Dich, bevor Du viel investiert, intensiv auseinandersetzen. Möchtest Du es nur zum Spaß machen, dann kannst Du den Bereich natürlich zum Teil vernachlässigen, aber Du solltest auch auf Deine Kosten kommen.


    Deutsche Literatur in der die Anfertigung von Steinschlosswaffen behandelt wird, wiest du vergeblich suchen. Allerdings könntest Du mit etwas Glück Literatur bekommen, in der zumindest die Perkussionsära und zum Teil die Übergangszeit Stein/Perkussion, behandelt wird.

    Ich kann Dir als Literatur folgende Bücher empfehlen:


    Die ferfertigung der Handfeuerwaffen

    nebst einer geschichtlichen Darstellung ihrer Einrichtung von der Entstehung bis in die heutige Zeit. Von Ferdinand Wolf, Verlag Christian Theodor Groos 1832


    Die kleinen Waffen

    Oder die Waffen der Infanterie und Kavallerie mit Einschluss der Lehre vom Schießpulver

    Von Leutnant G.A. von Erdmannsdorf, Heinrichhofensche Buchhandlung 1845 1845


    Die Gewehrfabrikation in Lüttich

    Herausgegeben von Alphons Polain, aus dem Französischen von M.J. Foettinger, Verlag F. Renard 1864


    Die moderne Gewehrfabrikation

    Von Friedrich Brandeis, Verlag Bernhard Friedrich Voigt 1881


    Allerdings muss Du zum lesen dieser Bücher Gebrochene-Schriften wie Fraktur lesen können


    Bei weitere Literatur kann der der User „Sammler“ unter Umständen helfen, spreche ihn an, es ist ein ganz netter Vertreter der "Schwarzen Zunft".

    Da die "Nutzung der Anlagen" komplett untersagt war, hast Du eben einfach Glück gehabt, daß nicht zur selben Zeit eine Streife unterwegs war

    oder

    es einen netten Nachbarn gab, der zum Telefon griff.

    ::c.o.l)

    Da in den niedersächsischen Verordnungen stand, dass öffentlichen Sportanlagen geschlossen sind, war es doch kein Problem.

    Übrigens unser freundlicher Nachbar, hat uns vor einigen Jahren eingeschränkte Schießzeiten reingewürgt. ::abschi::

    Bei dem Namensstempel wird es sich, so wie es W. sagt, um den Laufhersteller handeln.

    Bei den "Zukaufläufen" war es, bei Einzelanfertigungen oder Kleinstserien von Gewehren und Pistolen, in der Regel so, dass die die Läufe in den Außenkonturen nicht auf Endmaß waren. Deshalb wurden bei denen die Marken und Namenszüge recht tief gestempelt. Dadurch lassen sich viel der Namenszüge nach der Bearbeitung auf Endmaß schlecht lesen.

    Aber die bieten Patches und Rundkugelzange extra als Zubehör an.

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    Könnte mit .40er Langgeschossen allerdings auch dienen, so isses nicht. Werkzeug zum gießen und kalibrieren vorhanden. Schönes Kaliber übrigens.

    :hyster::hyster::hyster::hyster:

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    Da wird Deine Kalibrierung bestimmt nicht passen. Jason fertigt die Läufe immer etwas unterkalibrig, wird wohl eher bei .39 liegen.

    Moin Erik,

    das ist nicht ganz richtig.

    Die von Dir beschriebene mit der Falchen-Mündung wurde von Palmetto hergestellt.

    Allerdings gab es von Palmetto auch ein Modell, das bis auf die Falsche-Mündung genau gleich war. Da gab es keine.

    Es hat sich leider hier noch keiner gemeldet der mit seinem Dienstgewehr ernsthaft auf 50m trainiert!

    Damit ist meine Frage immer noch nicht beantwortet und so wie es aussieht muss ich da wohl allein nachhelfen.

    Was hat die erste Aussage mit der zweiten zu tun? In Deinem Eingangspost hattest Du nachgefragt welches der Gewehre Du nehmen könntest und nicht wer Dienstgewehr auf 50m trainiert. Deshalb habe ich nichts dazu geschrieben, denn ich z.B. verwende mein original Colt von 1864 ausgiebig und regelmäßig.

    So etwas hat es recht oft bei englischen Sportgewehren gegeben. Allerding war die Feder dort vor dem Abzug angeschraubt und hat nach Oben gewirkt, so dass der Hintere Teil des Abzuges angehoben wurde.