Beiträge von Captain Cat

    Irgendwie steh ich auf dem Schlauch..

    Angesichts der Fragestellung hatte ich auch den Eindruck ::c.o.l)


    Sind Schießstände etwa auf immer und ewig "geschlossen" ?


    Also kann eine staatlich angeordnete, zeitlich begrenzte Maßnahme nicht als Grund für einen grundlegenden Bedürfnisentfall herangezogen werden.


    Sobald die Stände wieder öffnen, geht der Schießbetrieb weiter

    und

    sollte die Schließung ein ganzes Jahr oder mehr betragen dann ist das entsprechend vergleichbarer, rechtstaatlicher Grundsätze zu berücksichtigen, niemals aber ein Grund für einen Widerruf mangels Bedürfnis.


    Die Befolgung einer staatlichen Maßnahme darf nie Grundlage einer Sanktion sein - so etwas gehört zu den"10 Geboten" der Rechtstaatlichkeit ::RTFM::

    Von mir ein "+1", denn... so abwegig ist der Gedanke nicht,

    Ja, eine klare 1 - aber für etwas ganz Anderes, denn diese Überlegung ist ein Paradebeispiel dafür, wie scheinbare Logik zu totalem Quatsch wird !


    Mit einer staatlich angeordneten Schließung der Schießstände, also das gesetzlich angeordnete Schießverbot, kann kein Bedürfniswegfall wegen fehlenden Trainings begründet werden.


    Etwas Anderes sind Zeitverzögerungen z.B. beim Erwerb.


    Da kommt es dann tatsächlich darauf an, ob eine extra Regelung gefunden wird, oder es eben unter den Bereich "höhere Gewalt" fällt.

    Bricht man sich in der Erwerbsphase den Arm und kann zwei oder drei Monate nicht trainieren, verschiebt es sich eben auch.

    Nur dass diese „Alternative“ bisher nur aufgeschoben und nicht verhindert ist. Eine wirkliche Lösung des Problems haben wir derzeit nicht.

    Richtig - aber es ging und geht immer noch um Zeitgewinn

    und

    da ist man nicht mal so schlecht unterwegs.

    "Gelöst" ist das Problem, sobald ein wirksamer Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht.


    Vorher geht es um Etappenziele und Kompromisse die gegeneinander abgewogen werden müssen.


    Ein erstes Etappenziel war die Verhinderung einer "Infektionsexplosion" parallel zur normalen Grippe.

    Ein zweites Etappenziel der weitere Ausbau von Intensivplätzen mit Beatmungsgeräten.


    Bisher sind wir gar nicht mal so schlecht unterwegs beim Erreichen dieser Ziele, meine ich.


    Selbstverständlich wurde am Anfang viel verpennt und die Einschränkungen sind nicht angenehm.


    Aber z.B. ein Blick über den großen Teich zeigt, wo noch größere Verpenner sitzen und wo mit dem anfänglichen Hochhalten der individuellen Rechte

    leider nicht mal denen geholfen ist, die es überleben, denn auch die zahlen genug an der Gesamtrechnung.


    Auch wenn es schmerzt, so muß man zugeben, daß Staaten wie China mit ihrer rigorosen Lenkung in der Sache ganz offenbar auf

    dem richtigen Weg sind.

    Nein, in die WBK muss innerhalb von 14 Tagen nichts eingetragen sein.

    Es muss innerhalb der 14 Tage der Erwerb angezeigt werden.

    Jawollllllll Herr Professor - bitte gehorsamst um Entschuldigung so volkstümlich formuliert zu haben, soll nie wieder vorkommen

    Selbstverständlich geht es bei den 14 Tagen um die Anmeldungs-, bzw. die Anzeigefrist des Erwerbs, welcher selbstverständlich auch später eingetragen werden kann -

    nur war das bei mir eben immer dasselbe, da ich die WBK auf den Tisch lege und der Eintrag sofort erfolgt und nicht erst dann, wenn der

    SB Lust dazu hat.


    Natürlich ist das Verfahren im Detail auch hier immer von SB zu SB unterschiedlich - was sich ja in zahlreichen Themen hier im Forum immer wieder zeigt.


    Das Ganze hier ist m.E. ein unnötiges Problem, das durch vorherige Absprache mit dem Händler rechtlich einwandfrei hätte vermieden werden können.

    Grund der Rücksendung war nicht Nicht-Gefallen, sondern Rost im Patronenlager, also ganz klare Mängelrüge.

    Ich werde deshalb nicht streiten, aber mir entsteht ein finanzieller Schaden und zwar vom Händler verursacht.

    und zusätzlich auch noch ein Nachteil i.S. 2/6 , denn selbst für nur einen Tag eingetragen ist eingetragen.


    Ich kenne mich mit den tatsächlichen Gegebenheiten nicht wirklich aus, aber man hat doch 14 Tage Zeit um eine Waffe in die WBK eintragen zu lassen.

    Ob man bei Rückgabe innerhalb dieser 14 Tage tatsächlich eintragen muß, das würde ich mal von einem Fachmann prüfen und beantworten lassen ::RTFM::.


    Hast Du keine Beratungsmöglichkeit ?

    Bei mir als vdW Mitglied wäre das Sache von einer Mail und kostenlos ! :thumbup:


    Seriöse Versand Händler die Rückgaberecht einräumen, sollten m.E. erst dann melden, wenn sie das o.k. vom Kunden bekommen

    und

    vorher die Waffe als zur Ansicht geliehen behandeln.

    Die Aussage von Captain Cat oben ist schon mal falsch. Natürlich bekommst du die Waffe mit oder ohne Munitionserwerb.


    Für dich als Sportschütze ist das mit dem Munitionserwerb auch kein Problem. Du bekommst grundsätzlich für alle Waffen die du auf ein sportliches Bedürfnis erworben hast, einen Munitionserwerb. Das kannst du selbst nachlesen im WaffG §14 (1) - erster Satz genügt das schon.

    Ich habe nichts Anderes geschrieben - aber man bekommt den MEB Eintrag eben nicht ohne Bedürfnisbestätigung des Verbands so lange es um eine Waffe auf GRÜN geht !


    Hättest Du den Thread richtig gelesen, dann hättest Du auch verstanden, daß Post 2 von Narima eben nicht zutrifft, weil nicht gegeben.

    Einfach überfliegen und dann selbst was dazu sagen, obwohl man nichts verstanden hat.

    Bevor man Andere kritisiert, sollte man zumindest das von diesen Geschriebene auch richtig gelesen und verstanden haben !


    Aber bevor jetzt jeder meint, er müsse dieses Thema nochmals und nochmals aufwärmen und verdrehen -

    viel Spaß damit wünsche ich, aber nicht mehr mit mir, denn von meiner Seite ist alles gesagt was ich beizutragen hatte

    und

    wem das nicht gefällt, der braucht es ja nicht glauben

    :sla:

    LG


    CC

    Wir alle wissen, daß Behörden Fehler machen - wenn es mal zum Vorteil des Schützen ist, dann ist das doch erfreulich.


    Aber für Waffen auf Grüne gilt, ohne ausdrückliche Bedürfnisbescheinigung kann ein WS gleichen oder kleineren Kalibers erworben werden,

    aber es gibt dafür keine MEB.


    Das ist in der Rechtsprechung schon längst und eindeutig geklärt.

    Das ist ja der Trick den einige Ämter anwenden, im Gesetz ist nur die Rede vom Bedürfnissfreien WS, nicht vom Munitionserwerb, ist einem das Amt nicht wohlgesonnen tragen sie das WS ein stempeln aber den Munitionserwerb nicht mit ab,


    Das ist kein Trick und das hat nichts mit "wohlgesonnen" zu tun, das nennt sich korrekte Anwendung bestehender Gesetze !

    Ohne Bedürfnisbestätigung des Verbands ist keine MEB einzutragen.

    indem man sich ne 22er LW auf Gelb holt, oder eher lies, mit der 10er Deckelung würde ich keinen Eintrag auf der Gelben mit einer 22er mehr verschwenden.

    DAS ist aber schon eine sehr einseitige Sichtweise die man wirklich hinterfragen sollte !


    Ich bin weit über der 10er Regelung, aber ich betrachte keine einzige meiner KK Waffen als "Verschwendung" eines Platzes.


    Zwar schieße ich tatsächlich bis hoch auf .45-120 GK , aber ich kann nicht behaupten, daß eine gute KK Waffe weniger Spaß bringt als GK -

    eher gleich viel Spaß für reichlich weniger Geld !


    Vom S&W in .22 - der ein Stück weit wuchtiger daherkommt als der 686 - über BR 50 , KK UHR und HA - da ist selbst jenseits eines ganz normalen Match Gewehres und einer SpoPi eine Menge Präzision, Leistung - und Spaß drin !


    Also deshalb : Nicht jeder muß KK haben (damit umgehen kann ja auch nicht jeder !)

    aber

    für abschätzige Bemerkungen ist der Bereich KK wirklich kein geeignetes Thema !


    CC

    Beantragt ist ja beides gewesen, oder gilt die Erlaubnis auch für das Kleinkaliber? Ich meine, der SA hat ja beide Systeme eingetragen. Verstehe ich gerade nicht so richtig.

    Prüfe Deine Bedürfnisbescheinigung !


    Wenn der Verband beide Munitionssorten befürwortet hat, dann reklamiere beim Sachbearbeiter, denn kein seriöser Händler wird Dir

    für eine Waffe ohne eingetragene MEB die .22 verkaufen.

    bei uns im Verein nehmen sehr viele Schützen Letternblei für ihre Feuerstutzen-Geschosse.

    Masse war noch nie ein Indiz für Ahnung - und FS ist auch nicht gleich VL.


    Aber man sollte niemanden von seinen Fehlern abhalten, denn dadurch brächte man ihn um seine Chance, vielleicht doch irgendwann mal was dazu zu lernen ;)

    o.k. bei gepatchten Kugeln ist es nicht ganz so wichtig, ABER egal ist es nicht! Und gar zu hart sollten sie auch bei gepatchten Kugeln nicht sein. Letternblei ist in jedem Fall für VL zu hart.

    Absolut richtig, was Du da schreibst !

    Kugel sind nicht ganz so sensibel, wie z.B. Hohlboden oder Stauchgeschosse, aber weicher sollte auch das Material dafür schon sein.


    Abgesehen davon, daß aber bei der Ausgangsfrage gar nicht von Kugeln sondern von "VL-Geschossen" die Rede war,

    reines Letternblei ist nicht mal erste Wahl für Geschosse für Nitroladungen.


    Man verwendet es idealerweise zum härter legieren anderen Bleis wie z.B. Kugelfangmix oder sonstigen Abfallbleis,

    aber nicht unbedingt in Reinform.

    Hinten an der Unterseite wäre noch eine simple Blechplatte nett gewesen,

    schützt das Holz beim Laden, insbesondere wenn man im Sattel sitzt.

    Wird dem modernen Sportschützen so schnell nicht passieren.

    Passierte ursprünglich bei dieser Art von Waffe wohl auch nicht üblicherweise.


    Ansonsten, wie Du sagst, wirklich schöne Waffe die mir auch gut gefallen würde :thumbsup: